Startseite Foren Halle (Saale) Riveufer am Samstagabend gesperrt

  • Dieses Thema hat 35 Antworten und 13 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 9 Jahre, 1 Monat von Anonym.
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  • #63354

    Gestern Abend wurde das Riveufer gesperrt. Was passieren, wenn immer mehr Menschen in eine Art „Sackgasse“ drängen, haben wir bei der Loveparade gesehen. So schlimm kam es in Halle zum Glück nicht. Aber durchdacht war die Aktion nicht.

    Tag 2 beim Laternenfest – Ärger um Riveufer-Sperrung

    #63355

    So etwas passiert, wenn man privaten Securityrambos die öffentliche Ordnung überlässt.

    #63356

    So etwas passiert, weil Zehntausende denselben Gedanken haben, sich unbedingt an einem Ort zu versammeln. Es gibt nichts schöneres als kein Laternenfest.

    #63363

    also lt. TV-Halle (auf facebook) wurde die Sperrung durch die Polizei angewiesen, von ihr auch durchgeführt und von freiwilligen Feuerwehrleuten unterstützt.
    Die Polizeibeamten und Feuerwehrleute wurden durch die Besucher massiv angegriffen und durch Flaschen-. und Steinwürfe verletzt.
    Von privaten Sicherheitskräften war da nicht die Rede. Von genannten Vorfällen spricht auch das Hallespektrum nicht, scheinbar soll hier die Randale des assozialen, halleschen Pöbels, verbunden mit Angriffen auf Feuerwehrleute, verschwiegen werden.

    #63376

    Nein, hier soll nichts verschwiegen werden. Aber TV-Halle war offensichtlich nicht vor Ort, wir schon. Und ein ausführlicher Bericht wird nach weiteren Recherchen folgen.
    Nur so viel: private Sicherheitsunternehmen waren sehr wohl an der Sperrung beteiligt.

    #63382

    Angriffe auf feuerwehrleute wurden auch auf facebook bestätigt (von Augenzeugen und Betroffenen).
    Man kann ja die Sperrung kritisieren, Angriffe auf Feuerwehr-, Sicherheits- und Polizeikräfte sind nicht akzeptabel.
    Die Sperrung wurde ja nicht vom privaten Sicherheitsdienst angeordnet, diese leute passen aber ins Feindbild von HeiWu.

    Die Qualität des hallespektrums ist rapide gesunken, seit dem gewisse Leute, ihre politisch-korrekte Propaganda verbreiten dürfen.

    #63384

    Das ist schlichtweg chaotische Organisation. Vier verschiedene staatliche und private Gruppen sperren eine Strasse. Das kann nur schiefgehen.

    #63388

    @braegel
    warum so ungeduldig? Wir haben quasi eine Vorabmeldung gebracht (siehe Uhrzeit der Veröffentlichung) jetzt geht es an die Details und auch die wollen geprüft sein, damit es eben keine „politisch-korrekte Propaganda“ wird. 😉

    #63412

    Nee HeiWu, dass liegt an unklaren Verantwortlichkeiten, mangelnden Vorbereitungen und ungenügender Kommunikation.
    Wenn jeder weiß was er wann, wo, warum und wie lange tun soll, gibts keine SChwierigkeiten.
    Man hätte die Angelegenheit auch anders lösen können.

    #63413

    @braegel: statt aus deinem westdeutschen Atombunker zu schreiben und was vom Hörensagen als Beweis zu untermauern (so kennen wir dich auch),komm mal unter normale Leute. Wir waren direkt vor Ort.

    #63414

    übrigens @braegel, das verstehende Lesen ist dir auch abhanden gekommen. Nirgends steht, dass ein privater Sicherheitsdienst die Sperrung angeordnet hat. Da steht „polizeiliche Maßnahme“. Aber da passt ja in dein Gedankenbild.

    #63415

    @NoName Macht Euren Job so, wie ihr ihn für richtig haltet und auch die letzten Jahre gut gemacht hat. Brägel wird unabhängig von den Fakten immer etwas an einem Bericht zu meckern haben, wenn er nicht ganz genau auf seine vorgefertigte Meinung passt. Alles andere ist für ihn „politisch-korrekte Propaganda“. Also bitte keine Rücksicht auf ihn nehmen.

    (Unprovozierte) Angriffe sind immer zu verurteilen. Egal ob gegen die Staatsmacht oder „nur“ den einfachen Bürger. Aber man muß sich auch von der Staatsmacht nicht alles gefallen lassen. Was dort nun konkret vorgefallen ist, sollte genauer recherchiert werden und nicht in der Hitze des Gefechts irgendwelche Anschuldigen rausposaunt werden.

    Auch die Diskussion ob staatlich oder privat ist unsinnig. Die Leute sollten kompetent sein, daß muß das einzige Kriterium sein. Und weder staatlich = kompetent noch privat = unkompetent sind unabdingbare Fakten.

    #63416

    Enrico, ich bezog mich auf heiWu´s Kommentar

    #63417

    Gucki rechtfertigt Angriffe auf (freiwillige) Feuerwehrleute, na ja.

    #63418

    du hast es aber UNS vorgeworfen, und nicht heiwu!

    #63419

    habt Ihr nicht im Zusammenhang mit den Absperrungen geschrieben, dass die „privaten Sicherheitskräfte überfordert waren“?

    #63420

    Wer hat den eigentlich die originäre Zuständigkeit für die Gefahrenabwehr in so einer Situation? Der Veranstalter – also die die Stadt – oder die Landespolizei? Das war ja auch so ein unkontrolliertes Gewusel bei der Loveparade. Schlußendlich war niemand schuld, weil Verantwortlichkeiten nicht exakt abgegrenzt waren.

    #63465

    Die Stadt hat die Sperrung nach einer Stunde wieder aufheben lassen weil man gemerkt hat, dass an der Stelle eine Sperrung zu großen Problemen führt.

    #63504

    Hier eine Bild vom Riveufer kurz vor 20 Uhr – war ganz schön „Betrieb“ !

    Riveufer zum Laternenfest 2013 in Halle(Saale) vor der kurzzeitigen Sperrung !

    #63508

    @braegel Wenn die „freiwillige Feuerwehr“ wild auf Demonstranten einprügeln würde, JA, dann würde ich auch Angriffe gegen sie nicht verdammen. Ich halte sowas für unwahrscheinlich, also rein spekulativ. Aber einen Freibrief bekommt von mir keiner, egal ob privat, staatlich oder freiwillig. Also spar dir deine Polemik und unterstell mir nichts, was ich nicht gesagt habe.

    #63509

    Die hätten das gesamte Rive-Ufer zwischen Rainstraße und Ponton-Brücke abriegeln sollen. Dann wären die Leute gleich auf die Umleitungsstrecke geschickt worden und es hätte sich kein Druck aufbauen können. Nur wäre es dann notwenig gewesen, auf der Burgstraße entsprechende Kräfte zur Absicherung der laufenden Festbesucher abzustellen.

    #63532

    Willkommen @motionbaer, hier dein erster freigeschalteter Beitrag:

    Ich befand mich am Sanstag Abend 21h genau an der Stelle wo es zum Turbine Sportplatz die Treppen hoch geht (gegenüber der Marie Hedwig). Die Absperrmaßnahmen waren zu diesem Zeitpunkt in vollem Gange. Alle 2 Min eine Durchsage der Polizei das das Riveufer gespert wird und man doch dieses in eine beliebige Richtung verlassen solle. Da mir das ein zu großes gewusel war und sich die Maßen an 2 Polizeiautos vorbei drängeln mußten habe ich mich auf die Wiese gestellt und das ganze von oben betrachtet. Ich fragte einen Beamten warum man das Ufer Sperren würde er sagte zu mir nur wegen dem Feuerwerk. Er meinte noch das dies ein großer fehler sei aus seiner sicht.

    Die Besucher wurden gebeten aus richtung Fontaine umzukehren es kam jedoch aus meiner sicht nur von den Besuchern zu bösen Worten wie „Polizeistaat, Ihr schwachköpfe und so weiter. Ich empfand die Beamten jederzeit als Freundlich und sogar gut gelaunt (und manche Beamtin sah ja richtig schick aus) :). Aber So wie es in den Wald schallt … naja.

    Ich denke beide Seiten haben wiedemal die Situation hochgeschaukelt bis was flog.

    #63557

    Tja jeder weiß es besser und der Staatsmacht muss man ja eh misstrauen. Wenn nicht gesperrt wird und das Feuerwerk schief geht heulen die selben herum. Das nächste mal vielleicht einfach eine kurze Warnung und Darwin freien lauf lassen…

    #63561

    Ich kam gerade von der Brücke Richtung Süden, muss so 20:45 gewesen sein (?), es standen 5 oder 6 Polizeiwagen auf der Straße quer mit jeweils reichlich Abstand dazwischen, dazu Absperrband („Polizeiabsperrung“) überall, so dass man eigentlich nur noch auf dem Fußweg an den Ständen laufen konnte. Hat jedoch kaum jemanden interessiert, das Band lag weiträumig heruntergerissen am Boden und die Leute liefen kreuz und quer um die Polizeiautos…

    #63637

    Zitat: „also lt. TV-Halle (auf facebook) wurde die Sperrung durch die Polizei angewiesen, von ihr auch durchgeführt und von freiwilligen Feuerwehrleuten unterstützt.
    Die Polizeibeamten und Feuerwehrleute wurden durch die Besucher massiv angegriffen und durch Flaschen-. und Steinwürfe verletzt.“

    1. Die FFw hat keinesfalls am Riveufer die Absperrung unterstützt. Nur weil das Flatterband durch die Polizei am Löschfahrzeug festgemacht wurde, ist das keine Unterstützung. Das war auch gar nicht die Aufgabe der anwesenden Kameraden.

    2. Zumindest von den Mitgliedern der FFw, welche direkt am Riveufer eingesetzt waren, wurde niemand verletzt. Auch wurde niemand angegriffen oder – womit auch immer – beworfen.

    Andersartende Behauptungen sollen bitte mit nachweisbaren Fakten dargelegt werden.
    Sp.

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