Startseite Foren Halle (Saale) Einschaltbefehl Polizeiruf 110 aus Halle

  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat von Neon.
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  • #464916

    … im Spiegelonline: 9 von 10 Punkten.
    Richtig guter Krimi und dann noch aus Halle.

    #464921

    Mir etwas später bei ONE TV angeschaut, gut und auch schöne Kameraführung aber gewissermaßen gewöhnungsbedürftig.

    #464922

    Boah! Unglaublich toller Film, die Schauspieler klasse,super Drehbuch, sehr emotional, aber kein Familienkitsch und Betroffenenscheiß und aufgesetzter LGBT+ Krempel um die Kommissare, wie leider so oft bei anderen Tatorts (bzw. Pozileirufs). Der aufgebrachte Nazi-Mob passte allerdings gut ins Ambiente, das war also trotzdem kein Heile-Welt-Tatort. Überhaupt großartig, dass die Drehorte nicht in der malerischen Altstadt lagen ( bis auf das reaktivierte alte Polizeirevier, was für ein Spaß, wo wohl auch einige Innenaufnahmen gedreht wurden). Leider war die Akustik schlecht, viele Dialoge „vernuschelt“.
    Gefallen haben mir die Charakterdarsteller, besonders der vielleicht klischeehaft überzeichnete pädophile, tatverdächtige Mathelehrer. Seine Rolle war auch, in den Zuschauern dieses „der war es bestimmt“- Gefühl hervorzurufen, und sie damit selbst mit ihren Vorurteilen zu Mittätern zu machen. (Es gehört gewiss viel Mut dazu, als Schauspieler in solche Rollen zu schlüpfen, alle Achtung!).
    Insgesamt hat das Stück das Niveau,auch auf einer gehobenen Theaterbühne aufgeführt zu werden.

    Vielleicht doch noch ein halber Punkt Abzug: das Drehbuch scheint in einem Punkt ziemlich abgekürzt worden zu sein: wie dann die beiden konkreten Schüler als Täter ermittelt wurden, hat sich mir und meinen Mitguckeinnen nicht erschlossen.
    Aber insgesamt, 9/10 Punkten, da gehe ich mit.

    #464935

    Wie der Mathelehrer gespielt wurde, ließ mich an Fröbes Bösewicht in „Es geschah am hellichten Tage“ denken.

    #464939

    Gute Schauspieler können leider schlechte Drehbücher nicht ausgleichen, ein Problem, worunter schon Winkler und Schwarz beim Polizeiruf in Halle litten.
    Wozu die vielen Saufszenen, die die Handlung nicht voran bringen? Klischeehaft wird der dicke Lehrer (so sehen Pädophile aus) durch den kompletten Film bis zum Selbstmord getrieben. Den hätte man ihm ersparen können, dafür zeigen sollen, wie man auf die beiden Jungs gekommen ist. Einer von ihnen versucht, aus Angst vor der Polizei auf einen Baum auf dem Schulhof zu klettern – wie blöd ist das denn?!
    Aber alle Achtung vor der schauspielerischen Leistung, vor allem die der Kinder!

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