Startseite Foren Halle (Saale) 3 bis 4,2 Prozent Aufschlag – MDV Fahrscheine werden ab August deutlich teurer

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  • #237096

    Anonym

    Steigende Kosten beim MDV Fahrscheine werden ab August deutlich teurer

    http://www.mz-web.de/halle-saale/steigende-kosten-beim-mdv-fahrscheine-werden-ab-august-deutlich-teurer-23783110

    3 bis 4,2 Prozent Aufschlag? Es soll keine Anhebung des Preises der Einzel- und Tagesfahrkarte geben, also geht sie Erhöhung zu Lasten des braven Abonnent!

    Hat man mal über einen kostendeckenden ÖPNV nachgedacht, auch wenn Strecken aufgegeben werden müssen?

    Dazu noch 2 weitere Fragen:

    Wie hoch ist der Kostendeckungsgrad der HAVAG?

    http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/nur-muenchen-kostendeckend-viele-staedte-koennen-sich-strassenbahnen-nicht-mehr-leisten/8620826.html

    Wer beschließt in der Havag und im MDVso ein Mist?

    #237133

    Hat man mal über einen kostendeckenden ÖPNV nachgedacht, auch wenn Strecken aufgegeben werden müssen?

    Das ist eine Quadratur des Kreises. ÖPNV kann nur kostendeckend funktionieren, wenn er attraktiv ist und viel genutzt wird. Wenn man Strecken aufgibt, macht man ihn unattraktiver, also benutzen ihn weniger Leute, also hat man weniger Einnahmen, also müsste man Preise erhöhen, was ihn wiederum unattraktiver macht, etc. Darüber hinaus ist das schon von vornherein die falsche Fragestellung – und der Link zum Artikel der WirtschaftsWoche untermauert das erst noch: solche Fragen können nur Leute stellen, die selber nie ÖPNV nutzen und den Wert von Dingen nur an Zahlen auf dem Papier festmachen.

    Und ich wage es, auch ohne belastbare Quellen vorweisen zu können, stark zu bezweifeln, dass der ÖPNV in München kostendeckend arbeitet. Und selbst wenn es so sein sollte, dann liegt das eher an äußeren Umständen, z. B. an der Tatsache, dass Wohnraum dort derart teuer ist, dass Leute mehr als anderswo gezwungen sind, ÖPNV zu nutzen, weil sie weit außerhalb wohnen und sich immernoch kein Auto leisten können oder wollen. Das ist dann aber ein Sonderfall solcher Städte (wenig überraschend: München, Hamburg, Stuttgart) und kein Beweis für eine bessere Struktur der örtlichen Verkehrsbetriebe.

    Der Artikel der WirtschaftsWoche liest sich wie eine subtile Empfehlung, Straßenbahnbetriebe komplett einzustellen und lieber auf Bus umzustellen – ein Ansatz, der in den 50er–70er Jahren des 20. Jahrhunderts bereits in westeuropäischen und nordamerikanischen Städten erfolglos vollzogen wurde. In den USA ist man derzeit sogar verstärkt dabei, diese Fehler wieder rückgängig zu machen. Man scheint dort irgendwie erkannt zu haben, dass ÖPNV ein weicher Standortfaktor und direkte Kostendeckung nur zweitrangig ist.

    Kurz gesagt: ÖPNV kann und muss auch nicht kostendeckend betrieben werden. Am wenigsten erreicht man dieses Ziel aber mit Streckenstilllegungen.

    #237709

    Anonym

    Ist das etwa eine Neuigkeit? Sind wir doch gewöhnt…

    #237715

    Anonym

    Die Fahrpreiserhöhungen sind definitiv ein Schritt in die falsche Richtung.

    Fahrpreisabsenkungen bzw. ein kostenloser ÖPNV würde der Lebensqualität in der Stadt und den Menschen hier viel eher gut tun.

    #237727
    #237735

    Ich find es nur pervers, daß wieder die Abokarteninhaber die Zeche zahlen sollen… die können sich nämlich kaum wehren…

    #237736

    Schulze, wenn du Zeit und Lust hast, dann recherchiere mal Informationen zu vergangenen Tariferhöhungen beim ÖPNV sowie bei der Deutschen Bahn. Vielleicht wirst du dann feststellen, dass die Preise immer abwechselnd für Dauerkarten und Einzelfahrscheine erhöht werden. Das ist ein psychologischer Trick, damit es nicht so aussieht, als würde es für jeden jedes Jahr eine Preiserhöhung geben.

    Keine Angst, die Einzelkartenkäufer werden dafür nächstes Jahr zur Kasse gebeten.

    #237780

    @ Armin Schwarzer

    Der Kostendeckungsgrad der HAVAG liegt bei etwas über 60%, der der LVB bei rund 75%. Im 100%-Wert sind Bau- und Anschaffungszuwendungen der jeweiligen Bundesländer und des Bundes oder der EU nicht enthalten. Im MDV sind auch Eisenbahnen tariflich integriert, diese weisen Kostendeckungsgrade von rund 25% bis wenige % auf, weil deren fahrleistungsabhängige Kosten zu über 50% von deren MAUT aufgezehrt werden, was den Fahrgeldanteil faktisch halbiert.

    Quellen sind die jeweiligen Geschäftsberichte bzw. die Trassen- und Stationspreislisten der Bahnen.

    Es gibt grundsätzlich zwei Strategien: Wachstum oder Schrumpfung. Halle und in Teilen auch Leipzig haben sich für Schrumpfen entschieden und siechen demzufolge dahin ohne Aussicht auf Besserung. Die Politik merkt es nicht und freut sich, dass die Fahrgäste die Zeche zahlen.

    Dresden hat Wachstumskurs eingeschlagen und muss Probleme lösen, die aus immer mehr wachsenden Andrang heraus entstehen. Da gibt es natürlich auch ganz andere Einnahmepotenziale.

    Jede Fahrt bringt netto einen knappen Euro Fahrgeldeinnahme (im Mittel), 10 Millionen mehr Fahrgäste im Jahr wären also ein anständiger Posten Geld auf der Habenseite.


    @fractus

    ein kostenloser ÖPNV (genauer: entgeltfreier ÖPNV, denn kosten verursacht er nach wie vor) wäre nichts erstrebenswertes, denn dann gibt es keinerlei Anreize mehr, Qualität zu bieten, Sauberkeit o.ä. und auf einigen Strecken wäre die Belastung oberhalb fahrbarer Kapazitäten. Was sofort für so große Unattraktivität sorgt, dass die Menschen den ÖV wieder meiden. Lieber anständige Leistung für Geld einfordern.

    #237786

    Havag will auf Linie 5 Fahrten streichen:
    http://www.mz-web.de/saalekreis/nahverkehr-merseburg—halle-havag-will-ab-mai-fahrten-streichen-23805866

    Könntest Du bitte einmal eine von Dir verlinkte Seite zu Ende lesen:
    „Doch dem widerspricht die Havag. „Bis heute liegt keine verbindliche Information des Landkreises für eine nachhaltige und ausreichende Finanzierung des Straßenbahnbetriebes vor. Diese muss erst abgewartet werden“, erklärt Havag-Vorstand Vinzenz Schwarz, der auch im Auftrag der Stadt Halle auf eine MZ-Anfrage antwortet.“

    Die HAVAG will nicht, sie muss, weil der reiche Kragenkreis Saalkreis nicht das bezahlen will, was er gern hätte, und der OB von Merseburg zuwenig Durchsetzungskraft besitzt.
    Die „Partei des kleinen Mannes“ spart zuerst beim kleinen Mann, stimmts, wolli?!

    #237788

    Ich find es nur pervers, daß wieder die Abokarteninhaber die Zeche zahlen sollen… die können sich nämlich kaum wehren…

    Die könnten sich schon.
    Und im Gegesatz zu den Schwarzfahrern dürften sie auch. 😉

    #238177

    weil der reiche Kragenkreis Saalkreis

    Das hast du wohl geträumt.
    http://www.mz-web.de/merseburg/so-stehen-die-finanzen-der-kommunen-im-saalekreis-klamme-kassen-und-gestopfte-haushaltsloecher-22349072

    Wer glaubt, dass man die Kosten für die Flüchtlinge aus der Portokasse bezahlt, ist nicht von dieser Welt.

    #238179

    Anonym

    Wer glaubt, dass man die Kosten für die Flüchtlinge aus der Portokasse bezahlt, ist nicht von dieser Welt.

    Vielleicht erklärst du nun noch, was die strukturelle Unterfinanzierung der Gemeinden in Sachsen-Anhalt (und nicht nur dort) mit den Flüchtlingen zu tun hat.

    Gäbe es die Flüchtlinge nicht, müsstest du wohl anfangen, selber nachzudenken, woher die Probleme in der BRD kommen?

    Edit: Für mich sind solche Kommentare wie von dir eben nur eines: Rassistisch!

    #238182

    Für mich sind solche Kommentare wie von dir eben nur eines: Rassistisch!

    So dumm reagiert der Gutmenschen-Mob.
    Ich empfehle bezüglich der Flüchtlingskosten auf einer hier nicht genannt sein sollenden Seite nachzulesen. Dort wird sachlich darüber berichtet.

    #238189

    Anonym

    @farbspektrum

    Da du hier völlig willkürlich einen Zusammenhang zur Flüchtlingspolitik gezogen hast, wäre es an dir zunächst zu zeigen:

    I) dass die Verschuldung der sonst gesunden und schuldenfreien Kommunalen Haushalte auf Flüchtlinge zurückzuführen ist. Als Vergleichsjahr für gesunde Kommunalhaushalte schlage ich dir 2014 vor.

    II) dass die Flüchtlinge die Bundesregierung gezwungen haben, für ihre bundespolitischen Entscheidungen(z.B. die Flüchtlingspolitik) den Kommunen die Lasten zu überlassen (bzw. vorzuschießen).

    Wenn du dies sachlich begründest darlegen kann, dann nehme ich meinen Vorwurf zurück. Ich vermute nur solche Inhalte wirst du auf deiner „sachlichen“ Seite nicht finden.

    So dumm reagiert der Gutmenschen-Mob.

    es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie bestimmte Sprechblasen jegliches eigenständiges Denken verhindern. Fast könnte man meinen, dass sich einige Leute hier freiwillig einer Gehirnwäsche unterzogen haben. In der darin sichtbaren Denk- und Diskursverweigerung sehe ich übrigens auch die Hauptgefahr beim Auftreten der AfD.

    #238192

    fractus, die Seite, die Enrico betreibt, kann man sicher nicht als unseriös bezeichnen. Dort kannst du Zahlen nachlesen.
    Der untere Teil deines Postings ist einfach nur dummes Hassgeschwafel.

    #238193

    Anonym

    fractus, die Seite, die Enrico betreibt, kann man sicher nicht als unseriös bezeichnen. Dort kannst du Zahlen nachlesen.

    ich habe dort keine Zahlen für den Saalekreis gefunden und darum ging es dir in der Antwort ja.

    Auch halte ich die Zahlen für Halle auf der Seite von Enrico für viel zu durcheinander und unaufgearbeitet dargestellt, so dass ich daraus die von dir gezogenen Schlüsse nicht nachvollziehen kann.

    Deswegen nochmal zum Ausgangsproblem:

    Du behauptest ja immer noch, dass die Flüchtlinge zur Verschuldung von Kommunen (im Saalekreis -sic!) geführt haben. Die Aussage bedeutet aber in der von dir getätigten Form, dass die Kommunen ohne Flüchtlinge nicht verschuldet (oder überschuldet) wären. Hierzu warte ich einfach auf die dazugehörige Argumentation.

    Diese Behauptung ohne Beweis (und damit ohne sachliche Grundlage) ist nämlich Rassismus in Reinkultur.

    #238195

    Du behauptest ja immer noch, dass die Flüchtlinge zur Verschuldung von Kommunen (im Saalekreis -sic!) geführt haben.

    Willst du dich auf eine Stufe mit Sagi stellen?
    Zeig doch mal die Stelle, wo ich das behauptet habe.
    Ich habe mit dem Zeitungsartikel die Behauptung vom reichen Kragenkreis widerlegt. Und mein Schlusssatz wies nur daraufhin, dass es nicht besser wird.

    Den Artikel über den Saalkreis habe ich als Antwort auf Redhall zitiert. Du musst schon entschuldigen, wenn ich aus der finanziellen Belastung von Halle durch die Flüchtlinge auf andere geschlussfolgert habe. Hältst du das für unzulässig? Es ist nun mal so, dass ich nur auf Zahlen zurückgreifen kann, die veröffentlicht wurden. Es wird hier soviel im Forum ohne Beleg einfach rausgehauen. Ich mache mir dann die Mühe zu suchen, ob das auch belegt werden kann. Es ist schon etwas aufwändiger, nicht einfach etwas hinzuschreiben, was man sich so vorstellt.
    Ich behaupte doch nicht, dass die Finanzlage der Kommunen nicht schon prekär war. Ich behaupte, dass sie sich durch die Flüchtlinge verschlechtert hat.
    Nun ist es an dir, das Gegenteil zu beweisen.
    Übrigens für ganz Deutschland wird ein Anstieg der Sozialkosten erwartet.
    Und ich halte es für Dummheit eine Kausalkette aufzubauen;
    Kritik am Umgang mit der Flüchtlingswelle-> Rassismus->Nazi.
    Leider werden diejenigen niedergebrüllt, die mit Verstand das ganze betrachten. Wie schon bei Sarrazin, dessen Auslassungen über Parallelwelten in Deutschland auf einmal zitiert werden.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Jahren, 10 Monaten von farbspektrum.
    #238200

    Auch halte ich die Zahlen für Halle auf der Seite von Enrico für viel zu durcheinander und unaufgearbeitet dargestellt,

    Dann bereite sie doch mal auf.

    #238203

    Hallo,
    ein sehr gutes Leipziger Nachrichten-Portal hat zu dem Thema etwas (und noch viel mehr) geschrieben:

    Jährliche Fahrpreiserhöhungen der LVB: Wiener Modell für Leipzig offenbar „undenkbar“

    Sicher bezogen auf lvb aber ich denke die Richtung wäre für den gesamten mdv nicht verkehrt. Andere Artikel der Seite befassen sich mit der Finanzierung des Nahverkehrs in den kommenden Jahren. Da haben nämlich die neuen Bundesländer bei der Aushandlung von Quoten komplett versagt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Jahren, 10 Monaten von me11ow.
    #238255

    Hallo,
    ein sehr gutes Leipziger Nachrichten-Portal hat zu dem Thema etwas (und noch viel mehr) geschrieben:

    Du meinst den einen Absatz oder hat sich da noch eine zweite Seite versteckt?

    Sicher bezogen auf lvb aber ich denke die Richtung wäre für den gesamten mdv nicht verkehrt. Andere Artikel der Seite befassen sich mit der Finanzierung des Nahverkehrs in den kommenden Jahren. Da haben nämlich die neuen Bundesländer bei der Aushandlung von Quoten komplett versagt.

    Komplett versagt? Ist halt schwer zu verhandeln wenn man nichts zu bieten hat.

    Und ob das Wiener Modell im MDV Gebiet funktioniert? Die Wiener Linien haben laut Internet eine Kostendeckung von 60% exkl. (!) Investition in Infrastruktur. Bei einer etwas „anderen“ Wirtschaftskraft als Halle oder auch Leipzig.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Jahren, 10 Monaten von nix idee.
    #238264

    ^^ die HAVAG hat einen Kostendeckungsgrad exklusive Investzuweisungen von ca. 62%, die LVB von ca. 75% (siehe weiter oben), so dass die Grundlage für Vergleichbarkeiten davon abhängig ist, welche Quellen für welche Finanzierungssäulen genutzt werden. Wien kann auf rechtlich sichere Zahlungen in Form eine Arbeitsplatzabgabe stützen.

    #238269

    ^^ die HAVAG hat einen Kostendeckungsgrad exklusive Investzuweisungen von ca. 62%, die LVB von ca. 75% (siehe weiter oben), so dass die Grundlage für Vergleichbarkeiten davon abhängig ist, welche Quellen für welche Finanzierungssäulen genutzt werden. Wien kann auf rechtlich sichere Zahlungen in Form eine Arbeitsplatzabgabe stützen.

    Ich vermute mit Investzuweisung meinst du so etwas wie Stadtbahnprogramm usw.? Denn sonstiger Ausbau und Beschaffung von Busen und Bahnen bleiben, so dachte ich, an der HAVAG hängen. Dr. Google meinte nämlich das dies in Wien etwas anders ist.

    Somit haben wir eine höhere und Leipzig eine deutlich höhere Kostendeckung. Dafür dürfte die Wirtschaftskraft in Leipzig und Halle zusammengenommen nicht mal ansatzweise an die von Wien herankommen.

    #238300

    ….Rund 60 Prozent der Kosten für den laufenden Betrieb lukrieren die Wiener Linien laut Rathaus selbst, die weitere Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Stadt. Diese leiste zum einen finanziellen Ausgleich für „Verkehrsdienstleistungen“, also den laufenden Betrieb. Für Investitionen in die Infrastruktur gebe es darüber hinaus eine Kapitalzufuhr, etwa um Strecken und Gleisanlagen instand zu halten oder den Fuhrpark zu erneuern. Der U-Bahn-Ausbau wird übrigens nicht aus diesem Topf gespeist…..

    Genauso ist es in Leipzig und Halle auch, aus meiner Sicht zeigt sich damit lediglich, dass unabhängig von der Stärke des Aufkommens (MDV: 220 Mio. Fahrgäste im Jahr, Wien ca. 930 Mio.) die Aufwändungen weiterhin hoch sind und bleiben.

    eine hohe Kostendeckung (Dresden z.B. müsste über 80% haben) sagt also nur aus:
    – Ticketpreise sind vergleichsweise hoch
    – öffentliche Zuschüsse sind vergleichsweise niedrig
    – die eingesetzten Fahrzeuge sind eher voll (Dresden) als „leer“ (Halle)
    – Die Fahrgäste kaufen tendenziell Einzeltickets (=teurer als Dauerkarten)
    – Der Overhead des Betriebes ist niedrig, damit die Aufwändungen größtenteils in den Betrieb fließen.

    Wie lässt sich Wirtschaftskraft (wessen und welche) davon ableiten?

    #238322

    Die Wirtschaftskraft sagt eher aus wie weh diese Subventionierung des ÖPNV tut. Wirtschaftlich ist es einfach. Entweder Nachfrage erhöhen (und) oder Kosten sparen.

    Quersubvention halte ich für höchst fraglich. Der MDV hatte ja auch nur höchst unbrauchbare Vorschläge. Anstatt sie mal versuchen selbst attraktiver zu werden.

    #238327

    achso herum, ja, das ist ein Gedankengang wert! Wobei zur Relativierung weitere Gelder für Infrastruktur und Daseinsfürsorge benannt und beziffert werden müssen, um das einordnen zu können. Geld ausgeben fällt Kommunen und Ländern ja nicht schwer! 😉

    Ansonsten völlig richtig – Anstrengungen für eigene Attraktivität ist das A&O des Erfolges. Gerade dieses Bürgerticket verursacht das Gegenteil davon, da Geld frei Haus einfliegt anstatt werbend erarbeitet zu werden. Und Potenziale dazu gibt es zu Hauf!

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