Hasis bekommen Unterstützung von Rot-Rot-Grün-Jugend

18. Dezember 2018 | Politik | 74 Kommentare

Morgen wird es wieder heiß im Stadtrat: es geht um den Antrag der LINKEN  „Kulturelle Freiräume entwickeln“. Zumindest unter den Jugendorganisationen scheint das RRG-Bündnis zu funktionieren: in einer eine gemeinsame Erklärung der halleschen Jugendorganisationen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken – Jusos Halle, GRÜNE JUGEND Halle und Linksjugend Solid Halle. Die Jugendorganisationen fordern ihre Fraktionen im Stadtrat dazu auf, sich dem Antrag anzuschließen und eine Vision für eine lebendige Stadt und kulturelle Freiräume mitzuentwickeln. Die Hafenstraße 7 solle auch zukünftig als
sozio-kulturelles Zentrum ein offener Ort für alle sein und nicht in Privateigentum umgewandelt werden. Die Abstimmung dürfte im Stadtrat insofern zu einer unübersichtlichen Situation führen, da sich der Antrag ausdrücklich auf die Hafenstraße 7 bezieht, aus dem die „Hasis“ zunächst einmal in den Galgenberg 2 weggezogen sind.

Die Erklärung der RRG-Jugend im Wortlaut:

GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER JUGENDORGANISATIONEN

Für sozio-kulturelle Freiräume in Halle
– heraus aus der Sackgasse!

Als Jugendorganisationen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken sprechen sich die Jusos Halle, die GRÜNE JUGEND Halle und die
Linksjugend Solid Halle für den Antrag „Kulturelle Freiräume entwickeln“ aus, der am Mittwoch im Stadtrat behandelt werden soll.

Der Antrag fordert, dass dem eigentlich von fast allen gewünschtem Einsatz für soziale und kulturelle Projekte auch Taten folgen sollen. Es soll das klare Ziel formuliert werden, die Hafenstraße 7 auch nach dem Auszug des capuze e.V. als sozio-kulturelles Zentrum zu öffnen – und nicht zu Privateigentum zu machen. Auch wird in dem Antrag der gravierende Raummangel etlicher sozio-kultureller Institutionen angesprochen. Nicht nur die Hasi, sondern auch das LaBim, der Stadtgarten Glaucha oder die Rockstation haben ihre Gebäude bzw. Gelände kürzlich verloren. Hier braucht es endlich stadtpolitisches Engagement ohne lähmende und vorgeschobene Grabenkämpfe um Detailfragen, wie wir das bei der Hasi erlebt haben.

Wir fordern insbesondere unsere Fraktionen im Stadtrat nochmal mit Nachdruck dazu auf, sich diesem Vorhaben anzuschließen und eine Vision für eine lebendige Stadt und kulturelle Freiräume mitzuentwickeln. Gerade für junge Menschen ist es nicht hinnehmbar, dass alternative Projekte und soziales Engagement nur noch in bestimmten, weniger profitablen Bereichen oder gar nicht mehr möglich sein sollen. Vielmehr sollen diese Projekte sowohl am Stadtrand als auch möglichst zentral eingerichtet werden können, was die Hafenstraße zu einem perfekten Ort für die zukünftige Nutzung für alle Interessent*innen macht.

Beschlussvorschlag der LINKE S. nächste Seite

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Dieses Thema enthält 74 Antworten und 21 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  farbspektrum vor 3 Monate, 2 Wochen.

Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 75)
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  • #333417

    Morgen wird es wieder heiß im Stadtrat: es geht um den Antrag der LINKEN  „Kulturelle Freiräume entwickeln“. Zumindest unter den Jugendorganisationen
    [Der komplette Artikel: Hasis bekommen Unterstützung von Rot-Rot-Grün-Jugend]

    #333418

    Das ist doch ein Wiederspruch in sich selbst, die Einrichtung soll offen für alle sein und dann schließt man nach Kleidung und Gesinnung aus. Was kommt als nächstes Ausschluss nach Essverhalten, nur noch für Veganer oder Veggis. Entweder aussnahmlos offen für Alle oder garnicht.

    #333419

    Es gibt keine Toleranz gegenüber Rassismus.

    #333420

    Hei-wu dann müssen sie schreiben Offen für Gleichgesinnte. Offen für Alle trifft dann eben nicht zu.
    Und wie Rassistisch kann ein Pullover sein? Ist schon alleine die Marke Rassistisch? Oder macht nicht doch die Einstellung oder das Verhalten den wahren Rassisten aus. Kleidung kann nie Rassistisch sein, Menschen sind Rassistisch. Heute schließt man Menschen die die Marke T… St….ar tragen aus, was passiert wenn sich in den Kreisen Nike oder Puma Schuhe durchsetzen, darf ich dann mit Schuhen der Marke auch nicht mehr in die Galgi2.

    #333421

    Diese Diskussion um „Thor Steionar“ ist uralt und totlangweilig. Bitte nicht nochmal.

    #333422

    Es gibt keine Toleranz gegenüber Veganern(?)

    #333423

    Im Übrigen können alle Jugendorganisationen mit dem Geld ihrer „Eltern“ auch geeignete Objekte anmieten oder Kaufen.
    Die Hafenstraße ist da wohl aber inzwischen außen vor.

    #333424

    Warum ist das langweilig Hei-wu, weil es die Engstirnigkeit offenlegt oder die Linke Seite nicht erklären kann was an einer Marke Rassistisch ist? Bist du Hei-Wu automatisch ein Rassist oder Nazi wenn ich dir einen solchen Pullover anziehe? Nein weil der Pullover an deiner Einstellung nichts verändert.

    #333432

    Bist du Hei-Wu automatisch ein Rassist oder Nazi wenn ich dir einen solchen Pullover anziehe?

    Dann würde ich denken, du bist St. Martin.

    #333433

    Es gibt keine Toleranz gegenüber Rassismus.

    Es gibt keine Toleranz gegenüber Intoleranz ABER…

    Die Hasis grenzen da, wie andere Linke auch, nur nach den eigenen Vorurteilen aus. Dank der Antideutschen unter den Hasis sind sie wirklich exakt genauso Intolerant wie irgendwelche Rechtsextreme. Aber solange die eine Färbung der Intoleranz schmeckt ist ja alles okay.

    #333438

    „Antideutsche“ echt? Das ist unter deinem Niveau.

    #333443

    „Antideutsche“ echt? Das ist unter deinem Niveau.

    Seit beginn hängen dort u.a. die „no tears for krauts“ mit drin. Wer das ist kannst du gerne selbst googeln. Nicht nur seit sie mit Vorträgen selbst dem Verfassungsschutz mal aufgefallen sind.

    Aber da es hier schon mehrfach geschrieben und allgemein bekannt ist, gehe ich mal wieder von deinen üblichen Trollversuchen aus. Früher gab es ja mal wenigstens irgendwas mit Inhalt.

    #333444

    Insgesamt bleibt mal anzumerken, daß dort die Suppe unter sich bleibt. Bürger, die es nicht interessiert oder mindestens tangiert, werden dort nicht aufschlagen. Und daß Jugend eigene Erfahrungen macht und auch mal über die Stränge schlägt, ist bekannt.
    Also kein Grund zur Sorge… so what.

    #333461

    „Antideutsche“ echt? Das ist unter deinem Niveau.

    Seit beginn hängen dort u.a. die „no tears for krauts“ mit drin.

    Ah du kennst dich offenbar gut aus. Warst wohl dort immer Stammgast?

    Und nein, die (erklärtermaßen antilinken) Antideutschen der „no tears for krauts“ („Den linken Konsens brechen!“) haben dort nichts verloren. Das würde zu dem elitären Haufen der no tears leute auch gar nicht passen.

    PS. Es gibt Dinge, die machen die Hasi-Leute noch sympathischer. Zum Beispiel die Kampfschrift der rechten Antideutschen gegen die Hasi:
    Konformismus und Pseudorebellion

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    #333469

    PS. Es gibt Dinge, die machen die Hasi-Leute noch sympathischer. Zum Beispiel die Kampfschrift der rechten Antideutschen gegen die Hasi

    Und noch was: Sie haben die Gewaltphantasien der Spießer enttäuscht.

    #333470

    Ah du kennst dich offenbar gut aus. Warst wohl dort immer Stammgast?

    Und nein, die (erklärtermaßen antilinken) Antideutschen der „no tears for krauts“ („Den linken Konsens brechen!“) haben dort nichts verloren. Das würde zu dem elitären Haufen der no tears leute auch gar nicht passen.

    PS. Es gibt Dinge, die machen die Hasi-Leute noch sympathischer. Zum Beispiel die Kampfschrift der rechten Antideutschen gegen die Hasi:
    Konformismus und Pseudorebellion

    Bei dir bin ich mir nicht sicher ob es aktives ignorieren ist oder ob du erst später in die Thematik eingestiegen bist. Bist ja eher so ein Wohlstandslinker, der den Klassenkampf nur noch von der Tastatur aus führt. Die no tears for krauts waren da seit der anfänglichen Besetzung involviert. Wenn sie dort nichts verloren haben, warum nutzten sie das Hasi dann sogar offen für Vorträge?

    Dein süßes Weltbild wieder. Da sind Linksextreme auf einmal rechte Antideutschte. Die IB sind dann linke Patrioten?

    Frei nach das Leben den Brian, alles Spalter.

    #333478

    Wohlstandslinker

    Neid?

    #333490

    PS. Es gibt Dinge, die machen die Hasi-Leute noch sympathischer. Zum Beispiel die Kampfschrift der rechten Antideutschen gegen die Hasi:
    Konformismus und Pseudorebellion

    Diese Schrift finde ich ganz hervorragend. Voll auf den Punkt gebracht.

    #333516

    Neid?

    Eher Mitleid.

    #333520

    Storch Heiner hat wieder einen Beißreflex.

    Von hei-wu hätte ich erwartet, das er uns erklärt, das die Jusos schon immer der linke Flügel der SPD waren

    #333556

    Die no tears for krauts waren da seit der anfänglichen Besetzung involviert. Wenn sie dort nichts verloren haben, warum nutzten sie das Hasi dann sogar offen für Vorträge?

    Halbwissen reicht in der Regel nichtmal für die Hälfte.

    Wer die pseudointellektuellen Straßenrowdies der „No tears…“ kennt, weiss dass sie öfers mal wohin gehen, um dort (gerne auch gewalttätig) zu provozieren. Ziel der Aktion ist dann ein „haltet den Dieb schreien“ Geschrei zur Denunziation des Andersdenkenden. Wenn die Reaktion nicht wunschgemäß ausfällt, wird die Reaktion auch gerne mit Fake-News wunschgemäß aufgebessert.

    Wer erinnert sich noch an das unsägliche Auftreten bei einer Friedenskreis-Veranstaltung in der Goldenen Rose, die von den no-tears-Rowdies bis zum Polizeieinsatz eskaliert worden ist?

    Man könnte sich zudem fragen, ob sich die Hüter der reinen Kritik jemals aus ihrem reaktionären Elfenbeinturm herausbewegt haben, um sich jenseits ihres urdeutschen Oberlehrergehabes in irgendein auch nur annähernd linkes Projekt einzubringen? Die Antwort wäre ein eindeutiges Nein.

    Wenn also die No-tears-Spinner bei der Hasi einen Vortrag machen (und vielleicht mal bei einem offenen Hausplenum aufgeschlagen sind), heißt das noch lange nicht, dass sie Bestandteil des Projektes waren.

    Und ich kann mir schlecht vorstellen dass eine Gruppe die von den G20-Protestierern als „Stamokap-Nazis“ redet, irgendwelche Gemeinsamkeiten mit den Hasi-Aktivisten hat. Wie gesagt, ein Vortrag über G20 in der Hasi macht noch keine Beteiligung am Projekt.

    Es gibt zudem noch 2 Gründe, die gegen eine Beteiligung der No tears-Spinner am Hausprojekt sprechen.

    1) Der entscheidende Grund ist trivial: Das Hasi-Projekt und den Capuze eV gibt es immer noch. Das wäre mit den „No-tears…“-Spinnern nicht passiert.

    Es ist noch nicht kaputt kritisiert und mit absurdem Antisemitismus-Geschrei entpolitisiert und auseinander getrieben worden. Die Hasi-Leute waren z.B. die einzigen, die zu Protesten gegen die Hinhaltetaktik der Kohlekommission bei ihrer Sitzung im Stadthaus aufgerufen haben (weder von den Grünen oder der Linken ist da was gekommen)

    2) Wem 1) nicht reicht, der lese sich mal die Hetzartikel gegen die Hasi im No-tears eigenen Provinzblättchen bonjour tristesse durch.

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    #333586

    Und die MZ hetzt schon wieder: https://www.mz-web.de/halle-saale/-hasi–nun-am-galgenberg-neuer-nachbar-will-wegen-dieser–vandalen–ausziehen-31766650
    Es reicht eigentlich schon die Überschrift. Das ist unterstes Bild-Niveau.

    #333590

    Der alte Bewohner soll sich nicht so haben, stimmts? Wirklich schade, dass im Gut Gimritz kein Platz ist. Die dortigen Bewohner hätten sich alle gefreut, solche neuen Nachbarn zu haben.

    #333595

    Man kann das Haus natürlich auch komplett sanieren, einer wohnungswirtschaftlichen Verwertung zuführen (mit entsprechend angepassten, am Markt durchsetzbaren Mieten). Mal sehen, ob der Typ sich dann mehr freut.

    #333598

    Auch manch anderer bürgerlicher Mieter ist vielleicht nicht so erfreut, wenn sein ruhiges Refugium durch regelmäßige Musikveranstaltungen und den Krach eines soziokulturellem Zentrums abendlich gestört wird. Aber vielleicht wird ein gelegentliches gemeinsames Sonntagsfrühstück und eine sich entwickelndes freundschaftliches Verhältnis das Verhältnis entspannen.

    Jedenfalls muss der Capuze eV. die monatlichen Mietzahlungen und Betriebskosten auch erst erwirtschaften. Die MZ hat natürlich punktgenau die Schwachstelle dieser temporären Lösung gefunden.

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