Startseite Foren Halle (Saale) und der Rest der Welt Wohnungsmisere nicht nur in Halle

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Schulze vor 3 Monate, 1 Woche.

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  • #344825

    Auch in Halle steigen Mieten, wird es immer schwerer eine günstige Wohnung außerhalb der Ghettos in den halleschen Randgebieten (Silberhöhe, Heide-Nord, Südstadt, HaNeu) zu bekommen.

    In anderen Städten, wie z.B. Berlin, ist die Lage deutlich katastrophaler. Der ehemalige Berliner Staatssekretär und auf dem Gebiet von Stadtentwicklung und Gentrifizierung abeitende Sozialwissenchaftler Andrej Holm legt eine interessante Analyse und ein Konzept für eine sozialstaatlich orientierte Wohnungspolitik vor, die sich nicht nur an den Interesse der Wohlhabenderen orientiert (wie aktuell die entsprechende Steuerpolitik).

    Andrej Holm und Claus Schreer: Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand – Ursachen und Alternativen.

    #344845

    Einspruch, hier draußen gibt es kein Ghetto. Aber wahrscheinlich kennst du das ja auch alles nur vom Hörensagen des Bruders eines Schwagers

    #344855

    Ja, fractus wieder.
    Einer der Magdeburgfraktion will wieder Stimmung machen.

    Halle ist nun mal schöner als Magdeburg – und teurer.
    Und der HFC spielt auch in der 3. Liga.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von  Luckyman.
    #344858

    Wer sucht, der findet, auch in den verkehrsmäßig systematisch abgeschnittenen Innenstadtghettos:
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-wohnung-mieten/06110/c203l2421

    #344870

    Das die rechtskonservative Fraktion hier im Forum über keinerlei soziales Gewissen verfügt, ist nun wirklich keine Neuigkeit. Mir ging es eigentlich um das Nachdenken über solche Aussagen

    Schon heute finanziert der Staat nicht nur den Sozialen Wohnungsbau, sondern auch alle anderen Wohnungen, die in der BRD errichtet werden und er bezahlt sogar wesentlich mehr, als die Kosten zur Herstellung der Wohnungen. Die staatlichen Steuersubventionen, die in jede Wohnung gesteckt werden, sind bei einem großen Anteil der Wohnungen wesentlich höher als die Herstellungskosten. Der Unterschied bei einer direkten Finanzierung wäre, dass die jährliche Summe der staatlichen Zuschüsse für den Wohnungsbau unverschleiert als Ausgabeposten im Staatshaushalt erscheinen würde, und dass statt Luxuswohnungen, Villen, Zweit- und Drittwohnungen die preisgünstigen Mietwohnungen gefördert würden, die am dringendsten benötigt werden.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von  fractus.
    #344872

    Ach Herr Fraktus, fragen Sie mal bei Ihren linken Genossen im Stadtrat nach. Es gibt quantitativ genügend Wohnraum in Halle. Ihre Bezeichnung für Ghettoviertel insbesondere beim Süden (also nicht Plattenbaugebiete) finde ich interessant u. zeigt ihre Sicht der Dinge ist aber in der Sache nicht hilfreich.
    Lesen Sie doch mal das wohnungspolitische Konzept der Stadt Halle, da sind dann auch ein paar für Sie anregende Vorschläge dabei.
    Das Konzept diente im Schwerpunkt der Frage der sozialen Wohnungspolitik.

    #344885

    Vielleicht sollte fractus von Städten weiter im Norden reden.
    Die kennt er/sie wenigstens.

    #344890

    Also hier in der Grashalmstraße, gleich gegenüber der Bushaltestelle, stehen noch etliche Wohnungen leer. Und für die Errichtung selbiger hat die heutige BRD keine müde Mark, resp. Euro, bezahlt.

    Und den Sonnenaufgang weit im Osten gibt es dort gratis mit dazu

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