Startseite Foren Halle (Saale) Grüne Ratsfraktion fordert bessere Öffentlichkeitsarbeit vor Baumfällungen

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  • #337994

    Zur Sitzung des Stadtrates am 27.02.2019 legt die bündnisgrüne Ratsfraktion eine Antragsinitiative vor, die eine Erweiterung der Informationsvorlagen
    [Der komplette Artikel: Grüne Ratsfraktion fordert bessere Öffentlichkeitsarbeit vor Baumfällungen]

    #337995

    Wenn ich mich recht erinnere, wurden die Fraktioen regelmäßig über den Ordnungsausschuss informiert.
    Vielleicht sollten die Grünen den Informationfluss in der Fraktion verbessern?

    #337996

    Auf das sich die Verzögerungen bei Bauvorhaben noch weiter verlängern. Die Bürgerbeteiligung bringt doch jetzt schon teilweise Verzögerungen von 1 Jahr bei Bauvorhaben. Wenn man jetzt noch wegen jedem Baum ne Bürgerbeteiligung macht haben wir den Investitionsstau perfekt. Und dann wird sich über zu lange Sanierungszeiten aufgeregt.

    #337997

    @ poldy, nieman hat von Bürgerbeteiligung bei jeder Fällung gesprochen. Bei unserem Antrag geht es um Information der Öffentlichkeit bevor gefällt wird. Das erscheint uns wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, warum der Baum gefällt wird.
    Also Verzögerungen gibt es deswegen nicht.

    @radhall der interen Informationsfluss funktioniert hervorragend. Ja wird werden im Ausschuss für Umwelt mittels Baumfällliste informiert. Das aber meist, wenn die Bäume bereits gefällt sind. Zudem gibt es keinerlei Information ob und wo Ersatzpflanzugen stattfinden und ob diese dann tatsächlich auxh erfolgt sind. Das wollen wir verbesser.

    #337998

    @WolfgangAldag, dann guck dir mal die Headline im Konkurenzportal an. Entweder lesen die in eurem Antrag mehr oder die hatten ne andere Vorlage zu dem Thema.

    #337999

    Zur Fähigkeit der korrekten Wiedergabe von Antragstexten bzw. zur Interpretation derselben sage ich jetzt nichts. Was immer hilft.
    Lesen!!!

    #338006
    #338007

    Ich bin dann in der Konsequenz dafür, dass die Verwaltung über sämtliches alltägliches Verwaltungshandeln, jeden Bauantrag, jeden Strafzettel usw. informiert.

    Für die Beteiligung einer Planfeststellung gibt es gesetzliche Regeln. Dass man das vor neun Jahren verpennt hat, jetzt zum Anlass zu nehmen, um mehr Öffentlichkeitsarbeit zu fordern, ist eine Frechheit.

    #338010

    Bei Bäumen kennen die Hallenser keinen Spaß, da sollte man immer informieren, HansimGlück.

    On Entmoot, Riosal

    #338023

    Der Antrag bezieht sich doch nicht nur auf das Wäldchen in Trotha. Es geht hier um Grundsätzliches und genau so ist der Antrag auch formuliert. Und nochmal @hansimglück im Antrag steht nichts über Beteiligung. Es geht um Information der Öffentlichkeit bevor gefällt wird. In anderen Städten funktioniert so etwas vorbildlich und ist selbstverständlich. Das sollte es in Halle auch sein.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 7 Monaten von WolfgangAldag.
    #338025

    Hab ich was zu Beteiligung und Antrag geschrieben? Nö.
    Ich schrieb, nochmal deutlicher?, dass sich niemand um die Planfeststellung geschert hat (inkl. was die Bahn danach noch so alles hat verschwinden lassen hat) und jetzt wird durch Ihren Populismus ein rechtsstaatliches Verfahren ad absurdum geführt. Alle hätten sich beteiligen können. Alle hätten sogar klagen können. Aber hinterher zu kommen und so zu tun, dass niemand Bescheid gesagt hat, ist ziemlich daneben. Woher soll denn die Stadt oder jede andere Behörde jedes Mal wissen, über was sie gerade informiert werden wollen. Ok, jetzt grad über jeden einzelnen Baum der Stadt. Was ist es das nächste Mal?

    #338028

    Und nochmal @hansimglück im Antrag steht nichts über Beteiligung. Es geht um Information der Öffentlichkeit bevor gefällt wird.

    Weder in dem Artikel noch in dem Antrag, der darin nachzulesen ist, steht etwas von öffentlicher Beteiligung.
    Wo das her kommen mag, ist jetzt, wie die Quelle, die das behauptet hat, um Klicks zu generieren, wurscht.

    @Hans im Glück: natürlich kann man darüber diskutieren, ob Baumfällungen aus verwaltungsrechtlicher Sicht nochmals extra angekündigt werden müssen, wenn das rechtsstaatliche Verfahren durchlaufen ist, die Gremien entschieden haben usw.
    Muss es sicher nicht in jedem Fall.

    Allerdings verkündet die Pressestelle alle möglichen Amtshandlungen groß und breit jedem Bürger, der es nicht wissen will („Oberbürgermeister kommt persönlich zum Messias“), und gleichzeitig reagiert die Pressestelle restriktiv bis unwirsch, wenn die Presse Fragen hat, warum der Messias und größte Holzfäller aller Zeiten in einer Nacht- und Nebelaktion eine kilometerlange Schneise durch den Auenwald fräsen darf. Sowas sensibilisiert halt.

    #338029

    Natürlich hätte die Fraktion der Grünen die Möglichkeit gehabt, über das Amtsblatt eine entsprechende Offentlichkeit herzustellen.

    Aber, na gut, jetzt passt es gut in den Wahlkampf, das Wäldchen in Trotha ist das Feigenblatt für das Kritisieren (beim gleichzeitigen Übersehen eigener Unzulänglichkeiten).Meine Hochachtung, Herr Aldag.

    Schiebt man eben die Schuld auf die Verwaltung, mit der man sonst gut zusammenarbeitet, und läßt lieber die schlecht aussehen.

    Manchmal machen Ortsteilräte doch Sinn. Warum sollen vetrocknete Bäume nicht auch der Baum der Erkenntnis sein?

    #338032

    Herr Aldag, Sie wollen über jede genehmigte Fällung, Ersatzpflanzung, wann und wo usw. informiert werden.

    Wenn ich auf meinem Grundstück begründet und mit erteilter Genehmigung einen Baum fälle, dann geht das mit Verlaub Sie und die ganze „Öffentlichkeit“ einen feuchten Kehricht an!!!

    #338033

    uns geht es hier in erster Linie um Fällungen im öffentlichen Raum sowie um Fällungen städtischer Gesellschaften. Also keine Angst

    #338038

    @redhall Um etwas veröffentlichen zu können müssten wir über die Maßnahmen etwas wissen. Genau darum geht es doch in dem Antrag. Es soll frühzeitig informiert werden wann diese Maßnahmen beginnen. Es geht nicht darum genehmigte Maßnhamen verhindern zu wollen.
    Zudem dürfen wir im Amtsblatt, außer einem kleinen Bericht zu unserer Fraktionsarbeit ( max. Ca. 4500 Wörter) nichts im Amtsblatt veröffentlichen. Das Amtsblatt ist eine Medieum der Verwaltung. Sie kann darin über alles möglich informieren was in der Stadt passiert. Z.B. Auch über Baumfällungen. Im Falle des Wäldchens hatte sie das auch getan, aber erst 4 Tage nachdem die Arbeiten dort begonnen haben.
    Dann nochmals zur Verdeutlichung. Nirgends habe ich gefordert, dass die Maßnahme, die genehmigt ist, beendtet werden soll. Meine Forderungen waren eine bessere Information der Öffentlichkeit. Das ist jetzt durch die Bahn geschehen. Dann wollte ich, dass man die Maßnahme, 10 Jahre nachdem sie geplant wurde, überprüft ob das heute noch genau so gemacht werden würde. Hier hat die Bahn zugesagt dies zu tun. Dann habe ich mir gewünscht, dass die weiteren Maßnahmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern abgesprochen und ausgeführt werden. Auchn das hat die Bahn zugesagt im Juli gibt es dazu ein erneutes Treffen. Somit werden wir den geplanten Waldumbau gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Ich halte das für ein gutes Ergebnis und werde mich darum immer wieder für ein gutes Miteinander einsetzen.
    Natürlich hatten alle vor 10 Jahren die Möglichkeit sich im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens einzumischen. Ganz klar, da ist jede und jeder in der Pflicht sich zu informieren und die Bedenken zu äussern. Da bin ich klar, da ist auch alles sauber gelaufen. Ich meine, dass es einfach gut wäre, wenn man vor Beginn der Maßnahme die Öffentlichkeit informiert. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Das aht auch nix mit Populismus zu tun.

    #338047

    Bienchen für Wolfgang Aldag, so ist es richtig.

    #338079

    Ah, er fängt sich ein, gut.

    Dennoch noch zwei Anmerkungen:
    „dass die weiteren Maßnahmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern abgesprochen und ausgeführt werden.“
    Wofür braucht es dann noch Leute, die sich wirklich damit auskennen?
    Ich weiß es gibt auch Leute, die beim TÜV anfangen zu diskutieren „die Bremse ist doch noch da, ich finde, die bremst auch ausreichend“, aber ist das eine gute Entwicklung, wenn alles und jedes durch ein paar aufgeschnappte Halbwahrheiten in Frage gestellt wird?

    „uns geht es hier in erster Linie um Fällungen im öffentlichen Raum sowie um Fällungen städtischer Gesellschaften. Also keine Angst.“
    Warum die Differenzierung? Es gibt auch noch andere sehr große Baumeigentümer in der Stadt, die anderen Wohnungsgesellschaften, die Bahn, das Land, … . Ach so, weil es da keine Möglichkeit gibt, diese so zu gängeln. Aber Sie werden mir sicher antworten, irgendwo muss man ja anfangen.
    Auch wenn die Antwort der LSA CDU ähnlich der CSU sein wird, bitte:

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-biene-bienen-csu-kommentar-1.4328307

    #338090

    Halle war und ist eine Stadt mit viel Gestank und Dreck. Ob sie es bleibt liegt auch an uns. Da ist jeder Baum der gefällt wird eine Diskussion wert.

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