Startseite Foren Halle (Saale) Das Beben der Hamburg-Wahl

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  • #369086

    Anonym

    Dessen Bigotterie ist aber das entscheidende Sahnehäubchen auf dem Einwurf von @redhall. Du brauchst schon noch ein Weilchen bis du wirklich im Osten ankommst.

    #369089

    Hamburg ist anders. Da darf eine grüne Chefin schon mal erwähnen, dass sie gerne mit dem Ferrari durch die Gegend brettert. Auch wenn es eine olle Decksschleuder von Magnum ist. Undenkbar hier.

    #369156

    Lächerlich. Die FDP hat einen Fehler gemacht. Der lag im Rücktritt des neu gewählten MP. Der wird natürlich bestraft.

    Knapp daneben. Die FDP hat den Fehler gemacht, mit 5% einen Ministerpräsidenten zur Wahl zu stellen -> undemokratisch. Wie war das mit „lieber gar nicht regieren als schlecht regieren“? Der nächste Fehler war, eine Wahl anzunehmen und sich dabei von einer Partei wählen zu lassen, die dem eigenen Kandidaten keine Stimme gibt, ihn jedoch nicht zurückzieht. Ganz unabhängig von der Gesinnung der Partei, war das für sich selbst eine groteskte Verzerrung der Demokratie. Dabei offenbart diese Partei, daß ihr Demokratie verhasst ist, entgegen den Heucheleien der höheren Amtsträger. Dafür sind FDP und AfD abgewatscht worden. Für meinen Geschmack die AfD zu wenig, aber das ist persönliche Meinung.

    Die CDU hingegen wird für die Chaostage der letzten Zeit abgewatscht. Die Bundespartei bringt mit dem Verbot, auch mit den Linken nicht zu sprechen, die Landespartei in eine unmögliche Lage. Diese wiederum stolpert unfähig von einem Fettnäpchen ins nächste, so daß sie einem schon fast Leid tun kann. Die CDU kann nur entweder mit den Linken oder mit der AfD regieren. Egal wen sie noch ins Boot holt. Also ist essig mit Regieren. Und Neuwahlen will man (verständlicherweise) auch nicht. Das alles schlägt sich auch auf Hamburg nieder. Ohne das Thüringen-Chaos wären die Zahlen sicherlich besser.

    Hamburg geht es ziemlich gut. Von daher haben die Wähler auf Fortsetzung von Rot/Grün gesetzt. Dank „Greta“ sind die Verhältnisse etwas verschoben worden, aber letztendlich bleibt die SPD die stärkste Kraft. Trotzdem der ehemalige Hamburger OB nicht Parteivorsitzender geworden ist.

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