Alter neuer Vorstandsvorsitzender der AVW Sachen-Anhalt

20. Juni 2022 | Vereinsleben, Wirtschaft | 1 Kommentar

Ralf Luther ist alter und neuer Vorstandsvorsitzender des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW). Er wurde in der diesjährigen Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt.

Luther erklärte nach seiner Wiederwahl: „Ich freue mich, dass der Vorstand und die Mitgliederversammlung mir wieder ihr Vertrauen ausgesprochen haben, ein deutliches Zeichen für die gute Arbeit des Verbandes. Der AVW ist die tragende Säule der kleinen und mittelständischen Unternehmen Sachsen-Anhalts, deren Sorgen und Nöte ich als Unternehmer kenne und deren Interesse ich nach innen und außen weiterhin verantwortungsvoll vertreten werde.“

Den vielfältigen Herausforderungen muss sich der Vorstandsvorsitzende jedoch nicht allein stellen;, denn auf die Unterstützung aus dem gesamten Vorstand kann er vertrauen. Als seine Stellvertreter sind Wolfgang Gallin – SPIE Information & Communication Services GmbH, und René Rode – WIKA INTEC GmbH gewählt worden. Darüber hinaus sind die Unternehmer*innen Marion Brademann – VHS-Bildungswerk GmbH, Alexandra Krotki – ALEXMENÜ GmbH & Co. KG und Michael Horstmann –PLANICO in ihren Ämtern bestätigt worden.

Seine Aufmerksamkeit widmet der Verband nun einem breiten Themenspektrum: Unter anderem dem Bürokratieabbau, dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung. Besonders wichtig ist dem Verband, das Unternehmerbild in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern und die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt mitzugestalten.

Im Anschluss an der Mitgliederversammlung wurde Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, als Gastredner begrüßt. In einer Diskussionsrunde wurden viele aktuelle Themen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern des Landes besprochen. Aus Sicht der Wirtschaft sind Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, die Entbürokratisierung und eine sichere Energieversorgung zu einem angemessenen Preis existenziell und entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes. Aus Sicht des Ministers hat zudem „die Energieversorgungssicherheit Priorität“. Ein Ausfall müsse unter allen Umständen vermieden werden.“

Grundsätzlich erklärte der Minister, gerade in Hinblick auf die verschiedensten Ansiedlungen und der wirtschaftlichen Entwicklungen des Landes, „Sachsen-Anhalt auf der Überholspur.“ zu sehen.
Ziel müsse außerdem sein, die touristische Entwicklung des Landes weiter maßgeblich zu fördern: „Unser Bundesland hat touristisch sehr viel zu bieten. Dieses Potenzial wollen wir künftig noch besser ausschöpfen“, so der Minister.

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