Pärchen-Abende ab kommender Woche verboten – Hotspot Halle darf nicht verlassen werden

6. Januar 2021 | Natur & Gesundheit, Politik | 1 Kommentar

Gestern trafen sich die Regierungschefs und die Bundeskanzlerin, um über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland zu beraten. Das Ergebnis sind weitreichende Verschärfung der Coronamaßnahmen, die ab kommender Woche für ganz Deutschland gelten und die Bewegungsfreiheit in Hotspots drastisch einschränken.

So gelten alle bisher bestehenden Regelungen, die ursprünglich nur bis zum 10. Januar andauern sollten, nun auch weiterhin bis mindestens zum 31. Januar. Außerdem wurden die Kontaktbeschränkungen nochmal insofern verschärft, dass sich nunmehr nur noch Personen eines Haushaltes mit einer weiteren Person treffen dürfen, die nicht im gleichen Haushalt wohnt. Pärchenabende sind demnach bis auf weiteres verboten.

Weiterhin sollen sich die Menschen, die in Gebieten wohnen, die als Corona-Hotspots gelten, weil bei ihnen die 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird, nur noch in einem Radius von 15 km um ihren Wohnort bewegen dürfen.

Auch für Halle gilt diese neue Regelung, da hier die Inzidenz auch weiterhin deutlich über 200 liegt. Kritik würde dennoch bereits von der Polizeigewerkschaft und vielen Städteräten geübt, die insbesondere diese Bewegungseinschränkungen um den Wohnort herum, als nicht kontrollierbar bezeichnen.

Ferner wurde beschlossen, Schulen und Kitas zunächst grundsätzlich geschlossen zu lassen bzw. bleibt die Präsenzpflicht auszusetzen. Eine Notfallbetreuung soll dennoch sichergestellt und Distanzlernen angeboten werden. Für Abschlussklassen können je nach Land gesonderte Regelungen gelten.

Für Einreisende aus Corona-Risikogebieten im Ausland soll zusätzlich eine Testpflicht eingeführt werden. Dazu müssen sie sich ab 11. Januar bis zu 48 Stunden vor der Anreise oder direkt nach der Einreise ins Land testen lassen und unabhängig vom Ergebnis eine zehntägigen Quarantäne begehen. Auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen soll intensiver noch getestet werden. Dafür sollen nun Freiwillige in den Heimen helfen und allen Bewohnern noch im Januar ein Impfangebot machen.

Geeinigt wurde sich abschließend außerdem darauf, sich nochmals am 25. Januar zu beraten und zu entscheiden, wie es ab dem 1. Februar weitergehen soll.

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