100 Jahre Frauenwahlrecht: nur jeder dritte Abgeordnete ist eine Frau

18. Januar 2019 | Politik | 30 Kommentare

Bereits am 15. Dezember 1918, also direkt nach der Novemberrevolution und noch vor der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919, durften im damaligen Freistaat Anhalt Frauen zum 1. Mal gleichberechtigt wählen. Maria Kettmann war die 1. Frau im Landtag des Frei-staates Anhalt. Neben dem Recht gewählt zu werden (passives Wahlrecht), erhielten die Frauen 1918 das Recht, selbst aktiv zu wählen (aktives Wahlrecht). Hier zeigt sich, dass bei der letzten Wahl zum Landesparlament im Jahr 2016 in 8 von 10 betrachteten Altersgruppen der repräsentativen Wahlstatistik der Anteil der Frauen, die vom ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, über dem Anteil der wählenden Männer in der jeweiligen Altersgruppe lag. In den letzten 28 Jahren, bis auf die Landtagswahl von 1990 mit einem Anteil von 15,9 %, entfielen ca. 1/3 der Mandate zum Zeitpunkt der jeweiligen Landtagswahl auf Frauen. Der höchste Anteil konnte zur Landtagswahl 2002 mit 31,3 % verzeichnet werden.

(StaLa LSA)

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Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 31)
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  • #335980

    Bereits am 15. Dezember 1918, also direkt nach der Novemberrevolution und noch vor der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19. Januar
    [Der komplette Artikel: 100 Jahre Frauenwahlrecht: nur jeder dritte Abgeordnete ist eine Frau]

    #335981

    Es ist schln dieses Wahlrecht zu feiern.
    Aber wenn man sich die Geschichte anschaut gibt es auch das Mönnerwahlrecht erst seit 100 Jahren
    Die Wahlrechtsänderung welche es auch Frauen ermöglichte zu wählen, war nämloch das erste allgemeine Wahlrecht

    #335982

    Ich schlage vor, das Plakat neu zu drucken und in den separaten Frauengebetsräumen der Moscheen aufzuhängen.

    #335983

    „Man“ ( Redaktion oder wer?) sollte doch gerechter Weise bei der Formulierung den „ABGEORDNETEN“ gendergerecht ausdrücken, denn der Abgeordnete ist männlich, neben ihm gibt es noch die Abgeordnete, hier sind aber beide gemeint.
    PS: Ich kann auch nichts für diese d… Erfindung, die sich da einige Krümelk….. ausgedacht haben.Aber Frauenrechtlerinnen könnten sich hier auf die Schlipsin getreten fühlen. 🙂

    #335984

    Bevor sich unser Farbi wieder zum Frauenrechtler aufschwingt: auch in der katholischen Kirche haben Frauen nichts zu vermelden. Und noch 1997 stimmten u.a. Friedrich Merz und Horst Seehofer dafür, dass Männer ihre Frauen in der Ehe straflos zum Geschlechtsverkehr zwingen dürfen (sie wurden allerdings von SPD und Grünen überstimmt)

    Diese Abgeordneten stimmten 1997 gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe

    #335985

    @Henning Lübbers: ich glaube, das stimmt nicht ganz, im Deutschen Reich (bzw. Norddeutschen Bund) gab es ein allgemeines Wahlrecht für den Reichstag, allerdings nur für Männer über 25 Jahren.

    #335992

    teu

    Wenn Schwachsinnige zum Thema Schwachsinn schreiben:

    Hilfe!

    #336000

    „Bevor sich unser Farbi wieder zum Frauenrechtler aufschwingt“
    Es wäre mir auch lieber, würden das Sozialdemokraten machen.

    #336010

    „nur jeder dritte Abgeordnete ist eine Frau“

    Jede dritte Abgeordnete ist also als Mann verkleidet? Warum das denn?

    #336019

    Wie hättest Du denn als Überschrift formuliert, ohne dass es vollkommen krampfig klingt?

    #336020

    Anonym

    Im übrigen glaube ich, dass jedeR dritte Abgeordnete immer noch ein Mann ist, wie auch DER Abgeordnete nie eine Frau sein kann.

    Soviel Klarheit sollte in der deutschen Sprache schon sein.

    P.S.
    Sry, @SfK, hatte deinen Beitrag überlesen:


    @heiwu
    : „Nur drittel aller (der) Abgeordneten sind Frauen.“ Oder „2(1) von 3 Abgeordneten sind Männer(Frauen)“

    Der Krampf liegt nicht in der Sprache, sondern immer beim Sprechenden/Schreibenden.

    #336033

    Grundlage einer Wahl sind in dieser Demokrazie immer noch die Aufstellungen der von den Parteien bestimmten Kandidaten m/w/d. Und bereits an dieser Stelle ist die Richtung vorbestimmt: es gibt weniger Kandidatinnen als Kandidaten. Damit kann dann auch die Geschlechterteilung im BT nicht paritätisch sein, und wird durch das Wahlergebnis nochmals (negativ) beeinflußt…

    #336047

    OK, @Fractus, im konkreten Fall geht das, weil Maskulin und Feminin im Plural zusammen fallen.In den meisten Fällen klappt das aber nicht so.

    #336059

    Im Zeitalter, wo sich die Geschlechter auflösen, müssen sich nur mehr Abgeordnete als Frauen definieren, egal mit wem sie die Nacht verbringen, dann klappt es mit der Quote.

    #336061

    „Im Zeitalter, wo sich die Geschlechter auflösen, müssen sich nur mehr Abgeordnete als Frauen definieren, egal mit wem sie die Nacht verbringen, dann klappt es mit der Quote.“
    Ist dir sowas eigentlich peinlich?

    Es wäre schön, wenn es keine Debatte über eine Quote geben müsste und Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit ist. Solange solche Sprüche kommen, wird es aber leider noch ein langer Weg bleiben, bis die Männer verschwunden sind, die Frauen aus irgendwelchen Psychosen heraus herabstufen müssen, um sich selber zu definieren. Einen objektiven Grund gibt es dafür eigentlich nicht.

    #336063

    „bis die Männer verschwunden sind, die Frauen aus irgendwelchen Psychosen heraus herabstufen müssen“
    Zumal neue hinzugekommen sind.

    „Einen objektiven Grund gibt es dafür eigentlich nicht.“
    Sie begründen es fadenscheinig mit ihrer Religion.

    #336073

    Anonym

    bis die Männer verschwunden sind, die Frauen aus irgendwelchen Psychosen heraus herabstufen müssen, um sich selber zu definieren. Einen objektiven Grund gibt es dafür eigentlich nicht.

    Sie begründen es fadenscheinig mit ihrer Religion.

    Der objektive Grund ist hier ja wohl das überlieferte patriarchale Rollenmodell, welches vor allem Männer krank macht. Das hat mit Religion gar nix zu tun.

    http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pmprobe_siever.pdf

    #336077

    @Hei-Wu

    Eine (allerdings nicht sehr galante) Überschrift hätte ganz unverkrampft lauten können: „237 Eier zu viel“.

    #336117

    An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihrem Geschlecht. Das ist Gleichberechtigung.

    #336118

    Also können Männer gewisse Taten vorweisen? Gibt es dazu eine „Taten-Statistik“? Was ist denn das für eine „Logik“?

    #336121

    237 Eier zu viel

    Das kann man nicht mal durch 2 teilen.

    #336122

    Ist dir sowas eigentlich peinlich?

    Es wäre schön, wenn es keine Debatte über eine Quote geben müsste und Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit ist. Solange solche Sprüche kommen, wird es aber leider noch ein langer Weg bleiben, bis die Männer verschwunden sind, die Frauen aus irgendwelchen Psychosen heraus herabstufen müssen, um sich selber zu definieren. Einen objektiven Grund gibt es dafür eigentlich nicht.

    Nein der ganze Gendermüll ist peinlich. Denn in der Tat definiert sich dein Geschlecht nach einigen dieser „Theorien“ unter anderem dadurch mit wem du schläfst. Hatte da einige sehr erheiternde Gespräche.

    @Hei-Wu

    Eine (allerdings nicht sehr galante) Überschrift hätte ganz unverkrampft lauten können: „237 Eier zu viel“.

    Schön wie du beweist wie schlecht Quoten doch sind.

    #336147

    Denn in der Tat definiert sich dein Geschlecht nach einigen dieser „Theorien“ unter anderem dadurch mit wem du schläfst. Hatte da einige sehr erheiternde Gespräche

    Du redest im Schlaf, und dann wachst Du mit einem anderen Geschlecht auf?

    #336161

    Du redest im Schlaf, und dann wachst Du mit einem anderen Geschlecht auf?

    Nein aber lässt sich leider nicht immer vermeiden mit Geisteswissenschaftlern zu reden. Fractus kann dir bestimmt auch 20 Geschlechter aufzählen.

    #336163

    Nein aber lässt sich leider nicht immer vermeiden mit Geisteswissenschaftlern zu reden. Fractus kann dir bestimmt auch 20 Geschlechter aufzählen.

    Für einen Geisteswissenschaftler scheint er sich aber in Naturwissenschaften gut auszukennen, wenn man sich seine Postings ansieht. Aus welcher Fachrichtung kommst Du eigentlich, Kollege?

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