IMPULS-Festival-Veranstalter ziehen positive Bilanz

27. November 2012 | Kultur | 1 Kommentar

Die mittlerweile fünfte Auflage des IMPULS-Festivals für neue Musik ist Geschichte. In den letzten drei Wochen gab 20 Veranstaltungen in Berlin, Dessau, Halberstadt, Halle, Magdeburg, Stendal, Weferlingen und Wernigerode. „Das Festival stieß bei Presse und Publikum gleichermaßen auf hohe Resonanz“, freuen sich die Veranstalter.

Es ist das einzige Festival, bei dem sich die Sinfonie- und Kammerorchester eines Bundeslandes sowie das MDR Sinfonieorchester und der MDR Rundfunkchor aus Leipzig zu einem Festival für Neue Musik zusammenschließen. Zu erleben waren 10 Orchester und Ensembles, 8 Chöre, 10 Dirigenten sowie 17 Solisten. Damit ist IMPULS zum größten Netzwerk für Neue Musik gewachsen.

Auch wirtschaftlich sei man gut aufgestellt. Das Festival konnte ein Drittel seiner Gesamtfinanzierung allein durch Sponsoring und Einnahmen akquirieren. Insgesamt lag der Gesamtetat bei 300.000 Euro.

Höhepunkte waren Konzerte mit Guillaume Connessons „Lucifer“, die Uraufführung der „Cloud Atlas Symphony“ von Gene Pritsker, Arturo Fuentes „In der Wüste“, das von der EKD unterstützte Konzert „Engel und Dämonen“ mit Thomas Buchholz‘ uraufgeführter Kantate „Feste Burg“ sowie die Auftritte zweier prominenter Schauspieler: Manfred Karge las sein „Des Teufels Geiger“ mit Musik von Wynton Marsalis in Halle und Jackie Schwarz faszinierte mit Texten zu Guillaume Connessons „Jurassic Trip“ in Magdeburg.
Aus allen Teilen der Welt kamen die Komponisten Guillaume Connesson (Paris), Gene Pritsker (New York) und Arturo Fuentes (Mexiko) nach Sachsen-Anhalt, um die UrAufführungen ihrer Kompositionen beim IMPULS-Festival mitzuerleben. Ein weiterer Schwerpunkt lag 2012 auf dem mehrmonatigen Jugendprojekt des IMPULSFestivals: Eine ganze Schule aus der Magdeburger Börde (Weferlingen) erarbeitete die Theresienstädter Kinderoper „Brundibar“ mit einer neuen Rahmenhandlung aus originalen Zeitzeugnissen. Die Produktion wurde nach der Premiere in Weferlingen auch in Magdeburg, Halle und Stendal gezeigt.

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