Bauen wurde wieder teurer

13. April 2017 | Nachrichten | Keine Kommentare

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg der Baupreisindex für Wohn-gebäude im Februar 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent auf einen Indexstand von 112,2 (Basis: 2010 = 100).
Im Februar 2017 erhöhte sich der Index um 1,0 Prozent gegenüber November 2016. Differenziert nach Art der Leistung waren Rohbauarbeiten an Wohngebäuden im Februar 2017 um 2,2 Prozent teurer als im Vorjahr. Die größten Steigerungen zum Vorjahresmonat waren bei Entwässerungskanalarbeiten (3,9 %), bei Verbauarbeiten (3,7 %) sowie bei Stahlbauarbeiten (3,3 %) zu verzeichnen. Preissenkungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden bei keinem Gewerk im Bereich der Rohbauarbeiten festgestellt. Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 2,3 Prozent teurer. Von November bis Februar stieg das Preisniveau bei den Ausbauarbeiten um 1,1 Prozent. Beeinflusst wurden die Teuerungen zum Vorjahr vor allem durch die Preisentwicklungen bei Betonwerksteinarbeiten (4,5 %), bei Verglasungsarbeiten (4,4 %) sowie beim Einbau von Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen (4,0 %). Die geringsten Preiserhöhungen errechneten sich bei Rollladenarbeiten und bei Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen mit einem An-stieg um jeweils 0,4 Prozent. Auch im Bereich der Ausbauarbeiten gab es bei kei-nem Gewerk Preissenkungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im Straßenbau verteuerten sich die Bauleistungen im Februar 2017 gegenüber Februar 2016 um 2,1 Prozent. Der Indexstand betrug 112,2.
Die Preise für Schönheitsreparaturen in Wohnungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent und der Index für diese Bauleistungen erreichte ein Niveau von 113,9 gegenüber dem Basiszeitraum (2010 = 100).

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