Alltäglicher Luxus: Trinkwasser

25. Juli 2019 | Umwelt + Verkehr | 7 Kommentare

Halle (Saale), 25. Juli 2019 – In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen in Deutschland stellenweise tropische Werte erreichen. Auch in Halle stieg das Thermometer bereits im Juni auf 40 Grad Celsius. Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft, ein Unternehmen der Stadtwerke Halle GmbH, weist Hallenserinnen und Hallenser darauf hin, wie wichtig es ist, bei heißen Temperaturen ausreichend zu trinken. Sinnvoll ist es, über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von ungesüßten und wenig gekühlten Getränken aufzunehmen und nicht erst zu trinken, wenn ein Durstgefühl entsteht. Hervorragend eignet sich dafür das hallesche Trinkwasser: Es ist lecker, hat eine hervorragende Qualität und ist stets verfügbar.

Um das lebenswichtige Elixier in reinster Form zu genießen, ist es nicht einmal nötig, die eigenen vier Wände zu verlassen, denn hygienisch einwandfreies, geruchloses, glasklares und geschmacksneutrales Trinkwasser kommt in der Saalestadt direkt aus dem Wasserhahn.

Doch nicht nur der Gang in den Supermarkt bleibt den Bürgerinnen und Bürgern erspart, sondern auch der Geldbeutel wird geschont: Das Trinkwasser aus dem Hahn ist um ein Vielfaches günstiger als abgepacktes Mineralwasser vom Discount-Supermarkt. Durch das Einsparen von Logistik und Verpackungsmaterialien wird ganz nebenbei noch die Umwelt geschont.

Die hervorragende Qualität des von der HWS angebotenen Trinkwassers wird durch die Hitze nicht beeinflusst. „Weil das Versorgungsnetz in der Regel ein bis zwei Meter tief im Erdboden angeordnet ist, haben die hohen Außentemperaturen nur sehr geringfügigen Einfluss auf die Temperatur des Trinkwassers“, erklärt Romy Kloß, Bereichsleiterin Wasser/Abwasser bei der HWS. Nichtsdestotrotz kann es sich in der Hausinstallation, zwischen Hauswasserzähler und Wasserhahn, teilweise erwärmen. Dies ist von verschiedenen Faktoren wie Abnahmeverhalten und der Länge der Leitung abhängig. Lässt man eine Weile das Kaltwasser ablaufen, stellt sich die am Wasserhahn vorherrschende Temperatur auf das Niveau der in den erdverlegten befindlichen Leitungen ein.

Dass der Hahn an heißen Tagen wie diesen plötzlich trocken bleibt, brauchen Hallenserinnen und Hallenser auch nicht zu befürchten: Selbst bei Versorgungsanstiegen ist eine zuverlässige Wasserversorgung rund um die Uhr stets gewährleistet. Die HWS hat in den Behälteranlagen der Fernwasserversorgung und der Stadt Halle generell Reserven, die Verbrauchsspitzen ausgleichen. Zudem ist die HWS mit einem zweiseitigen Fernwasserversorgungssystem vorbereitet. Die zwei technisch getrennt betriebenen Fernwassersysteme „Ostharzring“ und „Südring“ können unabhängig voneinander Trinkwasser liefern.

Allen Hallenserinnen und Hallensern, die schon immer einmal live sehen wollten, woher das Trinkwasser aus ihrem Hahn stammt, empfehlen wir den Tag der offenen Tür in der Rappbodetalsperre im Harz am 7. September 2019 zu besuchen: https://www.talsperren-lsa.de/tsb/ueber-uns/.

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  • #350924

    Halle (Saale), 25. Juli 2019 – In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen in Deutschland stellenweise tropische Werte erreichen. Auch in Halle sti
    [Der komplette Artikel: Alltäglicher Luxus: Trinkwasser]

    #350925

    Das frage ich mich schon lange, warum der Wahnsinn nicht enden will, Wasser in massiven Glasflaschenbm (oder PET) quer durch Deutschland zu fahren. Die Strecke Gerolstein-Halle sind beispielsweise satte 500 Kilometer. Dabei kommt das Wasser in besserer Qualität hier aus der Leitung.
    Selbst Coca-Cola hinterlässt da einen vergleichsweise günstigen ökologischen Fußabdruck: in der Abfüllanlage in Halle kommt das Wasser aus der Leitung, die Kohlensäure aus der nahegelegenen Chemieindustrie, der Zucker aus dem Umland, und das Aromakonzentrat fällt mit wenigen ppm kaum ins Gewicht.

    #350926

    Ja schon, hei-wu, wir mischen immer, ist aber mehr Hallewasser dabei. Was mich allerdings stört ist, dass das Geschirr nach dem Abwasch öfter stinkt. Hat nüscht mit dem Spülmittel zu tun.

    #350927

    Welche Qualität hat denn nun dieses Trinkwasser, welches von der HWS in Halle angeboten wird. Ich kann im Text keine Aussage dazu finden.

    Danke.

    #350928

    Man sollte es machen wie mit Milch und Butter im frischli Milchwerk Weißenfels GmbH! Ob Sachsengold oder Kerrygold oder Weihenstesphan, es wird ausnahmslos alles in Weißenfels produziert und nur die Verpackung geändert, Kam mal in einer Reportage des MDR!

    #350929

    Es gab auch mal Neura aus Neuragoczy. Ist zwar wohl nicht mehr Halle, aber ganz nah.
    Und Lauchstädt(er)

    #350930

    Milcherzeugnisse habe eine kleine ovale „Betriebsnummer“

    #351037

    Es gab auch mal Neura aus Neuragoczy. Ist zwar wohl nicht mehr Halle, aber ganz nah.
    Und Lauchstädt(er)

    Da war die Nitratbelastung zu hoch!

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