Startseite Foren Halle (Saale) Zukunft von Sachsen-Anhalt

Dieses Thema enthält 18 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  teu vor 7 Monate.

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  • #336051

    https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/scharfe-kritik-landesrechnungshof-stellt-politik-vernichtendes-zeugnis-aus-31903702

    In der Konjunkturphase auf Rücklagen zuzugreifen ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen.

    Wie lange geht das eigentlich noch gut, wenn erst noch die völlig unterfinanzierten Pensionsansprüche für BeamteInnen in den kommenden Jahren hinzukommen?

    Da kann man rechnen wie man will, es funktioniert schlichtweg nicht, zumal man langsam mitbekommen hat, dass man auch für Lehrer, Erzieher, Polizisten und Pflegepersonal mehr Geld ausgeben muss, damit man in Zukunft noch ausreichend davon hat.

    #336057

    Traurig, dass du da recht hast. Konservative können eben nicht mit Geld umgehen, wenn es nicht ihr eigenes ist.

    #336058

    Da gilt das Köllsche Grundgesetz:
    §1: Et es wie et es!
    §2: Et kütt wie et kütt!
    §3: Et hät noch immer jot jejange!
    §4: Wat fott es, es fott!
    §5: Et bliev nix, wie et wor!

    #336066

    So läuft es eben, wenn das Bundesland zum Magdeburger Selbstbedienungsladen verkommt.
    Und der gewisse Herr Schröder, unser Finanzminister aus dem ehemaligen Bezirk Halle, mutiert munter zum magdeburger Erfüllungsgehilfen. Der winkt alle Wünsche des Hauptstädtchens durch.

    Dieses Land ist eine Zumutung und hat keine Zukunft. Je eher diese endet, desto besser für den Süden des Landes und insbesondere für Halle.

    #336067

    Je eher die Zukunft endet? Ehm …

    #336069

    Die Zukunft war früher auch besser.
    Karl Valentin

    #336080

    Ich finde die Kritik des Landesrechnunghof an den finanzpolitischen Entscheidung des Landes doch sehr befremdend. Ich wäre ernsthaft überrascht, wenn diese weitreichende politische Kritik des Landesrechnungshofes (letztlich am Landeshaushalt) von seinen gesetzlich festgelegten Aufgaben überhaupt gedeckt ist.

    #336108

    Solche fractionsmitläufer wie fractus sind doch höchst bedenklich.
    Die glauben ernsthaft, dass alles was politisch durchgedrückt wird, auch richtig ist. Unabhängige Kontrolle, scheint nicht erwünscht zu sein.

    #336119

    Was für eine einfältige Argumentation.

    fractus schrieb:
    „Wenn es eine objektiv bestimmbare optimale Wirtschafts-, Sozial-, und Finanzpolitik geben würde, dann wären Wahlen überflüssig …
    Da dem aber nicht so ist, gibt es Wahlen, wo dann Parlamente und Regierung diese Entscheidungen nach politischen und demokratischen Kriterien treffen.
    Es ist eine Amtsanmaßung wenn sich der Landesrechnungshof in diesen politischen Prozess einmischt.“

    Bekanntlich sind durch Wahlen schon viele Regierungen in Kraft getreten, die Katastrophen angerichtet habe. Geschichte sollte dir nicht fremd sein!

    Es gibt auch objektiv bestimmbare Kriterien, z.B. die Summe der Investitionen in eine bestimmte Region oder Institution sowie der Vergleich vorher-nachher.
    Auch der gesunde Menschenverstand soll schon helfen.

    In welcher Blase lebt fractus eigentlich, sich so aufzuspielen? Er/sie sieht die Regierung wohl nur unter dem Aspekt eines hohen Ranges her und nicht von Seiten der Verantwortung.

    Man kann dem Landesrechnungshof nur dankbar sein. Ein Glücksfall in diesem verschrobenen Bundesland Sachsen-Anhalt, wo merkwürdigste Entscheidungen fallen.
    Diese Regierung handelt nicht verantwortlich, sondern lobbyistisch.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Luckyman.
    #336198

    Da hat fractus scheinbar kalte Füße bekommen und seine letzte Wortmeldung einfach mal zurückgenommen (gelöscht). Sein Demokratieverständnis war wohl doch nicht so gut.

    #336201

    @lucky
    es gibt keine „unabhängige Kontrolle“, das solltest du im Reallife inzwischen gelernt haben, genausowenig wie es „autonomes Leben“ gibt.

    #336204

    @schulze

    Sicherlich. Die unabhängige Kontrolle sollte aber angestrebt werden.
    Besonders in Sachsen-Anhalt!

    Was in diesem Bundesland abgeht, sollte man langsam von einer Bundesbehörde prüfen lassen. Sonst ist die Gefahr der magdeburger Brille zu groß.

    #336226

    teu

    Die Ex-DDR zu einem Bundesland machen, würde mir gefallen.
    Berliner, konnte schon damals kaum jemand leiden, werden mit einer Banane ruhig gestellt.

    #336227

    Aber bitte Sachsen draußen lassen.

    #336228

    teu

    Sachsen war schon immer das Tal der Ahnungslosen und wird es auch bleiben.
    Leipzig mal ausgenommen.
    In Meck-Pomm findet alles 20 Jahre später statt.
    Das war schon damals so. Ich fand das interessant.

    #336229

    Vorurteile? Fremdenfeindlichen?

    #336230

    teu

    Vorurteile? Fremdenfeindlichen?

    Natürlich nicht.
    Erfahrung.
    Ich arbeitete mal 1 1/2 Jahre im Vogtland, Geschäftsführer war ein Schwabe.
    Ich gab ihm die Hand, und vergaß anschließend die Finger nachzuzählen.
    Es war eine Erlösung, als er mich nach mehreren Provokationen endlich feuerte.

    #336231

    Gefährlich, andere haben andere Erfahrungen, manche mit Arabern, manche mit

    #336232

    teu

    Ich kenne Leute, die haben sich selbst mit dem Zahnstocher gepiekst.

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