Startseite Foren Halle (Saale) Wieviel Läden stehen in Halle und Magdeburg leer

Dieses Thema enthält 52 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Jotemes vor 3 Wochen, 6 Tagen.

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  • #197458

    Hast du dich offensiv hingestellt und selber gezählt?

    Also um die Ecke kannst selbst du nicht sehen, da muss man schon laufen. Und natürlich habe ich selber gezählt. Ich gehöre doch hier zu den Fleißigen und nicht zu den Faulen, die nur quaddern können.
    Da fällt mir übrigens ein, dass der nigerianische Wintermarkt 50m weiter, außerhalb der Sichtweite der Videokameras, in die Leipziger Straße gezogen ist.

    #197462

    Anonym

    Ich gehöre doch hier zu den Fleißigen

    Und zu den Bescheidenen. Hast du die Hausnummern parat? Fotos?

    #197465

    Hast du die Hausnummern parat? Fotos?

    Willst du wissen, wen ich zu den faulen Quadderern zähle? Nein? Ach so, du kannst es dir denken.

    #197469

    Anonym

    Hausnummern!? Beispiele

    #197471

    EOD Sagi, ich bin nicht deine Abendunterhaltung. Bier und Chips kannst du vielleicht noch beim Fernsehen vernaschen.

    #199587

    Nach einer Anstandsfrist berichtet die MZ heute, dass in Halle 40 Läden in der Innenstadt leer stehen und die Bemühungen um neue Mieter schwierig bis ergebnislos sind.

    #199621

    Außerdem muß mit dem Leerstand wohl erstmal der Vermieter klarkommen, dem fehl die Miete… manch einer kann damit leben, andere setzen den Mietpreis herunter…

    #199625

    Wenn der Vermieter ein (inter-)nationales Immobilienunternehmen ist, dann verbuchen die fehlende Einnahmen solcher kleiner Mietflächen als Nebensächlichkeit. Die kompensieren das durch Mieteinnahmen in Städten wie Leipzig, München, Frankfurt etc. und warten einfach bis jemand bereit ist, den gewünschten Mietpreis zu zahlen, auch wenn’s zehn oder zwanzig Jahre dauert (siehe ehem. Klavierhaus Döll, Große Ulrichstraße, Ecke Moritzburgring – nach der Schließung der Bar „Sunset Beach“ stand es mehrere Jahre leer; und aus unterrichteten Quellen hörte ich, dass die verlangte Miete wahnsinnig hoch war). Ob davon eine Innenstadt kaputtgeht, ist denen egal. Die sehen nur Zahlen auf dem Papier, nicht Lebensqualität.

    #199627

    That’s capitalism… that’s life…

    #199628

    Aus der Forderung Ladenflächen zusammenzulegen, sehe ich, dass des darum geht, an große Ketten zu vermieten, die auch die geforderten hohen Mieten zahlen. Die also Läden vorwiegend für Frauenbedarf einrichten wollen, die nicht rational, sondern emotional einkaufen. Kleidung, Schuhe, Taschen, Bio. Die also keine Preisvergleiche anstellen.

    #199659

    Anonym

    Läden vorwiegend für Frauenbedarf

    die nicht rational, sondern emotional einkaufen

    Die also keine Preisvergleiche anstellen

    Du solltest vorsichtig sein mit Charakterisierungen und erst recht mit Diffamierungen dieser dir unbekannten Wesen.

    #199660

    „Beispielhaft nennt Schulz dabei den kleinen Weihnachtsmarkt und die Weihnachtsbeleuchtung, die es erstmals in der Oberen Leipziger Straße gab.“

    Da funktioniert was nicht, wenn man den Link zum Artikel einfügt:

    Kampf gegen den Leerstand: wie Halle die Innenstadt beleben will

    #199865

    Wolli hat „Innenstadt“ verschwiegen. http://www.volksstimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/20151231/online-handel-50-000-laeden-vor-der-schliessung

    Für mich trotzdem Schwindelei:

    im Artikel steht, das ca. 40 Läden leerstehen, das können somit zwischen 20 und 60 Geschäfte sein, je nach dem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.
    Und ich behaupte: in Halle waren am 31.12.2015 (Tag des Artikels) in der Innenstadt genau 39 Geschäfte ohne Kundschaft.
    Somit ist Halle besser als Magdedorf.

    #286213

    Unter der Überschrift „Viele unserer Innenstädte veröden“ greift BILD heute das hier diskutuierte Thema auf und bringt ein Interview mit dem Einzelhandelspräsident Josef Sanktjohanser. Der meint, dass Onlinehandel und die Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ den Einzelhandel in den Innenstädten kaputt machen.
    Das trifft m.E auch auf Halle voll zu und die Stadtverwaltung versucht ja gegenzusteuern.

    #286300

    Leipzig hat natürlich gegenüber Halle mehr Potential. Aber wohl auch weit bessere Stadtplaner.
    Kommt man in Leipzig am Hbf an, ist da schon eine Einkaufswelt, fast schon die hallesche Innenstadt. Hat man dann den Ring gequert, geht es weiter. Breites Spektrum.
    In Halle zum Hbf wird kaum einer hinkommen, der nicht zum Zug will, vom Sonntag mal abgesehen, da ist dort Hochbetrieb. Aber weiter in die Stadt. Der Riebeckplatz ist eine einzige Katastrophe, wer hat so was geplant? Und wo war der Stadtrat? Auf der Leipziger geht’s weiter. Ramsch, Ramsch, Ramsch. Dort wird sich kaum ein hochwertiger Händler ansiedeln. Auf dem gut begehbaren Belag darf Ramsch stehen, die Fußgänger müssen auf das Horkelpflaster, für Rollstuhlfahrer eine Katastrophe.
    Wie lange hat’s gedauert, bis die Stolperstufen in der unteren Leipziger etwas beseitigt wurden. Hätten die Planer nicht vorher Hirn einschalten können?

    #286301

    Der Stadtrat und die Planer sind also schuld am Leerstand?

    #286321

    Die Stadt muss solche Bedingungen schaffen, dass ein Händler sich ansiedeln will. Kittelschürzen und schockige Jogginghosen als Nachbarn werden kaum einen hochwertigen Handel anziehen.
    Die Burg bildet Metallgestalter aus. Warum wird das nicht genutzt für Hauszeichen. Der Ramsch kann im Laden bleiben, aber nicht auf dem Fußweg. Wenn die Ladenfläche nicht ausreicht, muss umgezogen werden. Auf dem Fußweg allenfalls Gastronomie.
    Schräg rüber von demokratischen “Stadtladen“ sieht’s grauenhaft aus. Auch wenn dieStadt nicht Eigentümer ist, sollte sie Einfluss nehmen.

    Leipzig hat im Stadtgebiet jede Menge großflächigen Einzelhandel, und Günthersdorf, Brehna sind etwa genauso weit wie von Halle.

    #286340

    Der meint, dass Onlinehandel und die Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ den Einzelhandel in den Innenstädten kaputt machen.
    Das trifft m.E auch auf Halle voll zu und die Stadtverwaltung versucht ja gegenzusteuern.

    Das wäre mir neu, dass die Stadt Halle etwas gegen den Onlinehandel unternimmt. Im Gegenteil, man buhlt doch um die Ansiedlung eines jeden Billiglohn-Callzentrums.

    #286346

    Ich meine, die Stadt versucht gegen den Leerstand von Läden in der Innenstadt etwas zu tun, gegen den Onlinehandel ist sie machtlos.

    #286347

    Um den Offlinehandel zu stärken, könnte die Stadt ab und zu mal aus Versehen eine Datenleitung kappen.

    #286364

    Um den Offlinehandel zu stärken, könnte die Stadt ab und zu mal aus Versehen eine Datenleitung kappen.

    Auf welcher Insel der Glückseligen wohnst du denn um nicht zu wissen, wie mies die Internetanschlüsse in vielen Ecken von Halle waren oder auch noch sind?

    #286366

    Leipzig hat im Stadtgebiet jede Menge großflächigen Einzelhandel,

    Erstens scheint aller Unkenrufe zu Trotz auch der Einzelhandel in LSA zu funktionieren. Problem ist konkret die Obere Leipziger Straße. Vielleicht sollten wir bei dem konkreten Thema bleiben.

    Ich mach mal einen absurd klingenden Vorschlag auf, der anachronistisch erscheinen mag: Wir öffnen die Straße einspurig für Autoverkehr, und lassen abends noch eine schrottige Straßenbahn da durchquietschen. Meine Wette: die Kneipenzeile in der Leipziger wird der Hit.

    #286391

    Um den Offlinehandel zu stärken, könnte die Stadt ab und zu mal aus Versehen eine Datenleitung kappen.

    Auf welcher Insel der Glückseligen wohnst du denn um nicht zu wissen, wie mies die Internetanschlüsse in vielen Ecken von Halle waren oder auch noch sind?

    Du trägst wohl deine Datenpakete per Hand zum nächsten Knotenpunkt? 🙂

    #286960

    Auch in Lepzig bietet sich ein trostloses Bild in den verschiedenen Außenvierteln. Einzig innerhalb des Stadtringes sind „Schöne Läden“ zu finden, wobei das für Halle eben gerade da nicht mehr zutrifft.Trostlos.

    #287204

    Magdeburgs OB Trümper plqagen die gleichen Sorgen wegen der verödenden Innestädte durch den online-Handel:
    http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/online-handel-truemper-fordert-neue-konzepte-fuer-innenstaedte

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