Startseite Foren Halle (Saale) Wiegands Rache: Fischhändlerin darf gar nichts mehr verkaufen – im ganzen Stadtgebiet nicht.

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  • #388883

    Es sind die Miesmuscheln, die man früher halt bei Frau Gutzeit kaufen konnte, oder bei Edeka, aber da sind sie meistens nicht mehr ganz so frisch. Bei Muscheln ist der Übergang von Tot zu lebendig tatsächlich nicht ganz klar. Jedenfalls müssen sie frisch sein, und die „Reflexe“ stimmen. In kaltes Wasser gelegt, müssen sie ihre Schalen schließen. Die, die geöffnet bleiben, schmeißt man weg. Nach dem Kochen andersrum: da müssen sie geöffnet sein, was zu ist, kommt raus.

    Herzmuscheln habe ich hier noch nicht bekommen, aber in Frankreich, Belgien und Marokko schon.

    Ja, so kenne ich das auch. Im Urlaub auf Mindoro hatte ich mal ein Muschelgericht, ordentlich Knoblauch, dazu leicht scharfes Gemüse und etwas Reis. War ganz lecker, aber die Fummelei mit den Schalen nervt mit der Zeit und der eine oder andere Fingerkuppenschnitt läßt sich auch nicht vermeiden. Trotzdem sind Muscheln nicht mein Favorit, Krustentiere sind da um Einiges leckerer.

    Aber diese Fachsimpelei um Schalentiere und Erbsensuppe lenkt vom Thema ab. Wiegand und seine Stiefellecker sind bis heute eine Antwort schuldig, warum Lebensmittelhandel im Freien gefährlicher sein soll, als im Supermarkt. Dem …(eventuell strafwürdiges Schimpfwort ausgelassen) … sind die wirtschaftlichen Folgen für die regionalen Kleinunternehmer offensichtlich egal. Selbst die Corona-Sektenanhänger schütteln mit dem Kopf.

    #388887

    Ich kann beim besten Willen die Entscheidung nicht nachvollziehen. Man kann sich im Eifer des Gefechts vergaloppieren, gut verzeihbar. Dann muss man aber auch die Größe haben, es zuzugeben und die Fehlentscheidung rückgängig zu machen. Davon scheint Wiegand weit entfernt zu sein.

    #388888

    Die Größe hat vor ein paar Tagen Bodo Ramelow gezeigt, in seinem Interview mit dem MDR-Höhrfunk. Hut ab.

    #388890

    Aber diese Fachsimpelei um Schalentiere und Erbsensuppe lenkt vom Thema ab. Wiegand und seine Stiefellecker sind bis heute eine Antwort schuldig, warum Lebensmittelhandel im Freien gefährlicher sein soll, als im Supermarkt

    Dann lass uns nicht streiten, denn wir sind uns doch in dem Thema einig. Ich meine letzteres, also nicht das Muschelessen.

    #388892

    Zumal er jetzt FFP2 Masken beim Einkauf (in geschlossenen Räumen) und im ÖPNV empfiehlt… So viel zur angeblichen Sicherheit dort…

    #388896

    B2B

    Zumal er jetzt FFP2 Masken beim Einkauf (in geschlossenen Räumen) und im ÖPNV empfiehlt… So viel zur angeblichen Sicherheit dort…

    Guter Untertan. Nicht die Anzahl der Infektionen in der Kaufhalle, nur die Verordnung zum Tragen von FFP2-Masken reicht, um die mangelnde Sicherheit zu belegen. Wissenschaft per Law and Order.

    #388898

    Du hälst also das Tragen keiner Maske für sicherer, weil es gar keine Infektionen beim Einkaufen gibt? Welche Art Wissenschaft ist das?

    #388899

    B2B

    Wir unterscheiden uns in der Vorgehensweise. Erst analysieren, ob sich Menschen in den vergangenen Wochen in der Kaufhalle angesteckt haben, dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ist der Aufenthalt in der Kaufhalle mit dem bestehenden Hygieneregeln sicher, muss ich mich nicht gegen nichts schützen.

    #388905

    In der Wissenschaft geht es auch um Grundannahmen und Wahrscheinlichkeiten. Deine vermutliche These ist: Das Virus löst sich beim Einkaufen in Luft auf? Auf welche Annahme stützt du dich da?

    #388907

    Erst analysieren, ob sich Menschen in den vergangenen Wochen in der Kaufhalle angesteckt haben,

    Wie willst du das feststellen? Weder im Supermarkt noch im ÖPNV lassen sich Kontakte verfolgen.

    #388910

    B2B

    In der Wissenschaft geht es auch um Grundannahmen und Wahrscheinlichkeiten. Deine vermutliche These ist: Das Virus löst sich beim Einkaufen in Luft auf? Auf welche Annahme stützt du dich da?

    Ist nicht meine These. Bisherige Studien zeigen eine Abhängigkeit von Anzahl der Personen, umgebene Raumluft und Mindestabstand. (Ist eine Modell, das sich aus Grundannahmen und Wahrscheinlichkeiten in Studien bestätigt hat.) In der Kaufhalle werden die Mindestanforderungen eingehalten. Nicht zuletzt deshalb ist kein Ausbruch in einer Kaufhalle bekannt.

    Wissenschaftliche Analyse ist ein Teil des Katastrophenmanagements oder im Militär Schema zur Befehlsgebung. Demin: Plan-Do-Check-Act-Cycle, diese Grundlagen zum Katastrophenmanagement werden immer öfter komplett ausgeblendet, zB. Verbot Fischwagen auf dem Markt. Die Kompetenz im Katastophenmanagement lässt sich nicht durch ein rotes Feuerwehrauto vor dem Rathaus ersetzen.

    Würden die Söders gezwungen, ihre Maßnahmen fachlich zu begründen, würde sie nicht fahrlässig die Analyse- und Bewertungsphasen in der Entscheidungsfindung ausblenden.

    Wie willst du das feststellen? Weder im Supermarkt noch im ÖPNV lassen sich Kontakte verfolgen.

    Mit der so aufgesetzten Kontaktverfolgung nicht. Mit etwas Statistik könnte man z.B. sehr wohl die Zahl der Infektionen für Arbeitnehmer mit Nutzung ÖPNV und Rad/Auto vergleichen um Indikatoren zu finden. Es gibt in den kreativen Köpfen unserer Wissenschaft bestimmt viel mehr solcher Ansätze. Man muss solche Untersuchungen allerdings wollen und mit genügend Geld ausstatten.

    #388911

    B2B

    Weiteres Beispiel. Derzeit wird gerade das Mobilitätsverhaltens durch die Medien gepeitscht und der Grad der Mobilität gemessen. Das ist viel zu oberflächlich. Im Hinblick auf die Pandemie ist nicht die Anzahl und Entfernung einer Mobilitätsidentität entscheidend. Entscheidend ist die Zahl der Kontakte während der Fahrt von A nach B und die Anzahl de Kontakte am Zielort.
    Die Corona-Leine mit Verbot der Autofahrt in den Harz mit Spaziergang im Kreis der Familie hat keine negative Wirkung auf die Pandemie, die Fahrt mit der StraBa zum Büro mit mehreren Kontakten zum Teil in wechselnder Zusammensetzung hat sehr wohl einen negativen Einfluß auf die Pandemie. Katastrophenmanager, die in einer Analyse- und Bewertungsphase ihr Hirn einschalten, würden nie eine Corona-Leine beschließen.

    #388933

    Wir unterscheiden uns in der Vorgehensweise. Erst analysieren, ob sich Menschen in den vergangenen Wochen in der Kaufhalle angesteckt haben, dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ist der Aufenthalt in der Kaufhalle mit dem bestehenden Hygieneregeln sicher, muss ich mich nicht gegen nichts schützen.

    Ich glaube deine Herangehensweise ist wohl eher sich Argumente zurecht biegen, die zu deiner generellen Sichtweise passen und wenn das nicht klappt kommt der Strohmann.

    Die Gefährlichkeit beim Einzelhandel ist belegt, hier mal eine etwas aktuellere Studie, sie ist aber bei weitem nicht die einzige:
    ht tps://oem.bmj.com/content/early/2020/10/11/oemed-2020-106774

    #388934

    Wie wärs damit:
    Alle müssten sich für 14 Tage mit Lebensmitteln eindecken und dann werden auch die Lebensmittelläden für 14 Tage geschlossen?

    #388935

    Weiteres Beispiel. Derzeit wird gerade das Mobilitätsverhaltens durch die Medien gepeitscht und der Grad der Mobilität gemessen. Das ist viel zu oberflächlich. Im Hinblick auf die Pandemie ist nicht die Anzahl und Entfernung einer Mobilitätsidentität entscheidend. Entscheidend ist die Zahl der Kontakte während der Fahrt von A nach B und die Anzahl de Kontakte am Zielort.

    Die Corona-Leine mit Verbot der Autofahrt in den Harz mit Spaziergang im Kreis der Familie hat keine negative Wirkung auf die Pandemie, die Fahrt mit der StraBa zum Büro mit mehreren Kontakten zum Teil in wechselnder Zusammensetzung hat sehr wohl einen negativen Einfluß auf die Pandemie. Katastrophenmanager, die in einer Analyse- und Bewertungsphase ihr Hirn einschalten, würden nie eine Corona-Leine beschließen.

    Natürlich wäre es besser wir hätten genügend mündige und vernünftige Bürger. Nur Du nennst keine Alternativen, es braucht einfache Regeln die sich im Zweifel überprüfen lassen.

    Leider ist es de facto unmöglich Regeln umzusetzen, die sehr exakt und punktuell wirken. Oder willst Du 2000 Seiten Corona Verordnung haben? Klar brauchst Du mit 3 Leuten auf dem Markt keine Maske tragen, nur ist die praktische Umsetzung schwierig, der schon relativ einfache Passus „wenn der Abstand von 1,5m nicht einzuhalten ist, besteht Maskenpflicht“ hatte nicht den gewünschten Erfolg, deswegen gibt es eben Tagsüber eine generelle Maskenpflicht und siehe da, es funktioniert deutlich besser und an oder mit der Maske ist noch keiner gestorben. Ähnlich ist es mit der 15km Beschränkung, diese schränkt eben die generelle Mobilität ein und damit auch die kritischen Bereiche. Sie Regel kann auch relativ einfach überprüft werden, die vorhergehenden Regeln und Appelle an die Vernunft sind ja leider gescheitert. Und keine Angst, wenn die Einschränkung nicht wie gewünscht greifen sollte, wird es ziemlich sicher einen harten Lockdown geben.

    #388936

    Wie wärs damit:

    Alle müssten sich für 14 Tage mit Lebensmitteln eindecken und dann werden auch die Lebensmittelläden für 14 Tage geschlossen?

    Hat zumindest in China gut funktioniert, es wäre natürlich schön, wenn man es vermeiden könnte.

    #388939

    B2B

    Ich glaube deine Herangehensweise ist wohl eher sich Argumente zurecht biegen, die zu deiner generellen Sichtweise passen und wenn das nicht klappt kommt der Strohmann.

    Die fachliche Tiefe der Argumentation begeistert immer wieder.

    Die Gefährlichkeit beim Einzelhandel ist belegt, hier mal eine etwas aktuellere Studie, sie ist aber bei weitem nicht die einzige:

    Studie von May 2020 in Amerika. Studie beschränkt sich auf Mitarbeiter, bei uns sollen die Kunden FFP2 tragen. Keine Aussage über Inzidenzen der Bürger, die nicht im Warenhaus arbeiten. Keine Daten über den Usprung des Ausbruchs. Keine Aussagen über Hygieneregeln. Keine Aussage zur baulichen Situation und Lüftung der Einrichtungen. Zur Bewertung einer Maßnahme sollte man Daten heranziehen, die die spezifische Situation widerspiegeln, bei der die Maßnahme wirken soll. Vielleicht finden Sie noch etwas brauchbares in Ihrem großen Fundus.

    #388940

    B2B

    Ähnlich ist es mit der 15km Beschränkung, diese schränkt eben die generelle Mobilität ein und damit auch die kritischen Bereiche.

    Nein, es gibt in der Verordnung den „Triftigen Grund“. Es wird also nur Mobilität ohne Ansteckungsrisiko eingeschränkt. Somit bleibt das eine hirnlose Maßnahme, wie einige andere auch.

    #388945

    Nein, es gibt in der Verordnung den „Triftigen Grund“. Es wird also nur Mobilität ohne Ansteckungsrisiko eingeschränkt. Somit bleibt das eine hirnlose Maßnahme, wie einige andere auch.

    Ach so, man kann sich nur bei Sachen Anstecken die die sich in der Liste der trifftigen Gründe fallen? Sind dir solche Behauptungen nicht irgendwie peinlich?

    Du klingst manchmal wie der typische Gastronom, der seine Umsätze nicht richtig anmelden wollte oder konnte und jetzt frustriert ist.

    #388946

    Die fachliche Tiefe der Argumentation begeistert immer wieder.

    Einfache Beobachtungen.

    Studie von May 2020 in Amerika. Studie beschränkt sich auf Mitarbeiter, bei uns sollen die Kunden FFP2 tragen. Keine Aussage über Inzidenzen der Bürger, die nicht im Warenhaus arbeiten. Keine Daten über den Usprung des Ausbruchs. Keine Aussagen über Hygieneregeln. Keine Aussage zur baulichen Situation und Lüftung der Einrichtungen. Zur Bewertung einer Maßnahme sollte man Daten heranziehen, die die spezifische Situation widerspiegeln, bei der die Maßnahme wirken soll. Vielleicht finden Sie noch etwas brauchbares in Ihrem großen Fundus.

    Wen willst Du denn sonst untersuchen, wenn nicht die Mitarbeiter? Nahezu 100% der Menschen gehen irgendwann mal einkaufen. Wenn Mitarbeiter im Kundenkontakt deutlich häufiger Infiziert sind, dann ergibt sich schon ein gewisses Bild. Dafür, dass Du hier dauernd unbelegte Sachen behauptest, bist Du sehr kritisch. Die Studien sind dir zu alt oder zu jung, je nachdem wie es passt.

    Übrigens ist es ziemlich logisch, dass Supermärkte ideale Orte sind um sich anzustecken. Hast Du mal versucht konsequent 1,5m Abstand zu halten? Die Empfehlung zu den Masken ist auch sinnig, da sich der Abstand nicht realisieren lässt, kann die Nutzung von FFP2 Masken das Ansteckungsrisiko eben entsprechend senken, da diese für gewöhnlich deutlich besser schützen als OP-Masken oder gar Alltagsnasken.

    #388947

    Alltagsnasken.

    Gibt es eigentlich auch Sonntags- und Feiertagsmasken?

    #388948

    Zur Feier des Tages wurde heute empfohlen, den Bart abzurasieren, da sonst Leckagen drohen.

    #388959

    Hätte man damals nicht die ganzen Masken der NVA etc weggeworfen, könnte man heute gut und gern nebeneinander schschwatzen… Die Dinger waren sowas von wirksam

    #388962

    B2B

    Ach so, man kann sich nur bei Sachen Anstecken die die sich in der Liste der trifftigen Gründe fallen? Sind dir solche Behauptungen nicht irgendwie peinlich?

    Ausflug mit Familie ohne Kontakte sind verboten, mit dem triftigen Grund „Beruf“ sind Reisen mit Kontakten am Zielort erlaubt. Was will man erwarten, wer die Zeit bis zur Wirksamkeit aus dem Anteil der Probanten ohne Wirkung des Virus ableiten wiil, wird wohl nie fachliche Zusammenhänge verstehen.

    Du klingst manchmal wie der typische Gastronom, der seine Umsätze nicht richtig anmelden wollte oder konnte und jetzt frustriert ist.

    Soforthilfe nur für die Rechnungen Dritter und nicht für die Versorgung der Familie, Investition in Hygiene mit gleichzeitigem Umsatzeinbruch, Novemberhilfe noch nicht bezahlt, Dezember und Januarhilfe keine Rede. Ihr Pupulismus ist nur noch ekelhaft.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Tage, 17 Stunden von B2B.
    #388964

    B2B

    Wen willst Du denn sonst untersuchen, wenn nicht die Mitarbeiter?

    Wer wissen will, ob sich Menschen beim Einkaufen unter Hygieneauflagen anstecken, muss die Kunden untersuchen. Sie können natürlich auch das Paarungsverhalten der Lurche untersuchen.

    Sie haben keine Studie, die die RKI-Ergebnisse vom August korrigiert. Alles wilde Spekulationen, wie wir sie von Ihnen gewohnt sind.

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