Startseite Foren Halle (Saale) Wie geht es weiter mit dem oberen Boulevard in Halle?

Dieses Thema enthält 76 Antworten und 18 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Osmo vor 3 Jahre, 9 Monate.

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  • #161771

    Anonym

    Ich mag Verschwörungstheorien, ganz ehrlich. Aber die ist mir nun wirklich neu!

    Jibbets da auch Beweise Indizien?

    #161785

    @sagisdorfer8, deinen Zeilen entnehme ich, dass du den Internethandel unterschätzt. Genauso hat wohl der deutsche Einzel- und Versandhandel gedacht. Und auf einmal waren sie weg vom Fenster.
    Heute Nachmittag bestellt, mit einem Klick bezahlt und am nächsten Tag von der Post gebracht, zudem noch zu einem unschlagbaren Preis. Das ist eine Kundenfreundlichkeit, die für den deutschen Handel einfach nicht vorstellbar war.

    #161790

    Wo erkennst du denn da eine Verschwörungstheorie, was auch immer dieser Begriff besagen soll?

    #161792

    Anonym

    @farbspektrum: Glaub mir, ich unterschätze da nichts. Ich grüße alle hier zuständigen Paketdienstleister mit Namen. 🙂 Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass man beim Vergleich stets die gleiche Basis ansetzen sollte.

    @peterkotte: Die Stadt teilt keine Mietspiegel zu. Die Stadt teilt auch ihren Gegenden und Zonen keine Mietspiegel zu. Jedenfalls nicht in dem von @westdeutscher implizierten willkürliche Sinn. Somit reguliert die Stadt auch nicht die Mieten. Sie reguliert auch nicht „ihr Klientel“. Schon gar nicht durch den Mietspiegel.

    #161801

    Dann ist es Zufall, dass die entsprechenden Mieten in der Silberhöhe z.B. günstiger sind?

    #161802

    Anonym

    Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: ja.

    Es ist jedenfalls keine dunkle Macht, die verhindert, dass @westdeutscher einen Ladengeschäft am oberen Boulevard mietet. Das verhindert sein geringer Profit und/oder seine mittelprächtige Geschäftsführung.

    #161803

    Schrieb er denn von dunklen Mächten?

    #161807
    #161811

    Mich würde schon mal interessieren, was da ein Kunde teilweise abdrücken muss, um die Ladenmiete zu bezahlen.
    http://www.immobilienscout24.de/gewerbe/sachsen-anhalt,halle-saale/laden.html

    #161817

    Anonym

    Schrieb er denn von dunklen Mächten?

    Er schrieb:

    Durch den Mietspiegel kann die Stadt ihr „Klientel“ durch die Mieten regulieren.

    Und führte das als Begründung an, warum er sich keinen Laden in der Leipziger Straße leisten konnte.

    Über manche Unkenntnis bin ich sehr erstaunt.

    Hast du dir durchgelesen, was du da verlinkt hast? Da steht nicht nur, wie der Mietspiegel erstellt wird, sondern vor allem wozu das passiert.

    Ich schäme mich nun

    Das musst du nicht. Unwissenheit ist keine Schande!

    #161822

    Die Stadt unterteilt Ihre „Gegenden“ in Zonen und teilt denen Mietspiegel zu! Das ist m Westen genauso wie im Osten.
    Für dich….. Durch den Mietspiegel kann die Stadt ihr „Klientel“ durch die Mieten regulieren.

    Es ist wirklich gut, dass du keinen Laden eröffnet hast. Selbst wenn dir vorher der Mietspiegel nicht vertraut war, nach lesen des von dir verbreiteten Dokuments hätte dir was auffallen müssen.

    #161914

    Wie geht es eigentlich der Künstlerkolonie in der K&K Passage zwischen oberer Leipziger Straße und Franckestraße?

    http://www.kuenstlerkolonie-halle.de/

    #161927

    Die Stadt unterteilt Ihre „Gegenden“ in Zonen und teilt denen Mietspiegel zu! Das ist m Westen genauso wie im Osten. Für dich….. Durch den Mietspiegel kann die Stadt ihr „Klientel“ durch die Mieten regulieren.

    Es ist wirklich gut, dass du keinen Laden eröffnet hast. Selbst wenn dir vorher der Mietspiegel nicht vertraut war, nach lesen des von dir verbreiteten Dokuments hätte dir was auffallen müssen.

    Nicht am Boulevard aber im HEP und im Neustart Centrum. Gut dass hier Kunden anonym bleiben hehe Seite 9 des Dokuments zeigt doch wie der Mietspiegel sich unterteilt. Reicht das nicht?

    #161931

    Anonym

    Seite 9 des Dokuments zeigt doch wie der Mietspiegel sich unterteilt. Reicht das nicht?

    Reicht wofür? Weißt du wirklich nicht, wer einen Mietspiegel „braucht“ und wozu? Wenn du mal deine Gedanken ausformulieren und in verständliche Sätze packen würdest, könnte man dich vielleicht ernst nehmen.

    #161932

    Seite 9 des Dokuments zeigt doch wie der Mietspiegel sich unterteilt. Reicht das nicht?

    Reicht wofür? Weißt du wirklich nicht, wer einen Mietspiegel „braucht“ und wozu? Wenn du mal deine Gedanken ausformulieren und in verständliche Sätze packen würdest, könnte man dich vielleicht ernst nehmen.

    Aufbau und Inhalt des MietspiegelsBearbeiten

    Je nach den örtlichen Gegebenheiten enthält ein Mietspiegel verschiedene Kategorien mit unterschiedlichen Ausprägungen, mit deren Hilfe die Eigenschaften einer Wohnung im Geltungsbereich des Mietspiegels beschrieben werden und die bei der Abschätzung des üblichen Mietzinsesherangezogen werden können. Solche Kategorien und mögliche Ausprägungen sind z. B.:

    Stadtbezirk, in dem sich die Wohnung befindet

    Lage des Hauses (Verkehrslärm, ÖPNV-Anbindung, öffentliche Infrastruktur, Bebauungsdichte, Umgebungsvegetation usw.)Baujahr des HausesQualität der Wohnungsausstattung (Ofen- oder Zentralheizung, Innen- oder Außentoilette, Parkettboden, schalldämmende Fenster usw.)Zustand im Hinblick auf sparsamen Energieverbrauch (Wärmeschutzverglasung,Wärmedämmung.

    #161936

    Anonym

    Weißt du wirklich nicht, wer einen Mietspiegel „braucht“ und wozu?

    OK. Diese Frage hast du zumindest beantwortet.

    #162519

    Naja, so schlecht ist der Service der DHL nicht, was aber durch die Delivery noch passieren könnte, wird?

    In jedem Fall, bleibt einem Einzelunternehmer gar nichts anderes übrig als sich Flexibel auf die Kunden einzurichten. Alleine auf eine Ladentheke zu bauen und das Internet ausser Acht zu lassen, funktioniert nicht und führt eben zum Ruin.

    Ich stelle jedenfalls fest, dass die Stadt und die Vermieter derweilen selbst Schuld sind.
    Der Verdacht liegt mir zumindest nahe, dass den Vermietern der Leerstand Scheißegal ist, da es sich wahrscheinlich sowieso nur um irgendwelche Immobilienhaie handelt, für die eine Immobilie schon beim Kauf Gewinn abgeworfen hat und die Immobilien wohl nur zum Zweck da sind, um darauf irgendwelche Lebensversicherungen oder sonst was lukrativ an Sparer zu vermitteln. Dass die Spirale der Immobilienblase sich imemr weiter nach unten dreht, wissen wir ja bereits. Vielleicht ist es nur Zufall, dass sich solche Immobilienleerstände überwiegend in der Stadt abwickeln, was auf einem Verkaufsprospekt sich mit TOP LAGE usw. gut verscherbeln lässt. Dass die meisten Vermieter in England liegen und die Kunden mit irgedwelchen Hochglanzkatalogen belogen werden, wissen wir nun auch. wie es wirklich in den Innenstädten aussieht interessieren solche Kunden ja gar nicht und da die Leute mit dem Fond oder der Lebensversicherung oder was auch immer, über den Tisch gezogen wurden, fällt ja erst auf, wenn es vor der Rente kein Geld mehr gibt oder diese Shareholding pleite sind.

    Aber wie schon geschrieben. Da ist die Stadt selbst schuld, schließlich könnte sie durch den Mietspiegel die Mieten regulieren.

    #162520

    …Gut dass hier Kunden anonym bleiben hehe Seite 9 des Dokuments zeigt doch wie der Mietspiegel sich unterteilt. Reicht das nicht?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mietspiegel

    #162531

    Anonym

    Lass sein, er wird oder will nicht verstehen, was ein Mietspiegel ist.

    #162535

    Das ist Hopfen und Malz verloren. Das wird nix mehr.

    #162541

    Na ja, ganz ohne Verschwörungsthoerien, so unrecht hat er dann doch nicht Der Mietspiegel ist ja im wesentlichen zum Schutz der Mieter vor den „Miethaien“ da. Wenn der größte Vermieter die Stadt selbst ist und jeweils das obere Ende der Skala verlangt dann hat sich da schon etwas verschoben.

    #162543

    Immobilie schon beim Kauf Gewinn abgeworfen hat und die Immobilien wohl nur zum Zweck da sind, um darauf irgendwelche Lebensversicherungen oder sonst was lukrativ an Sparer zu vermitteln. Dass die Spirale der Immobilienblase sich imemr weiter nach unten dreht, wissen wir ja bereits. Vielleicht ist es nur Zufall, dass sich solche Immobilienleerstände überwiegend in der Stadt abwickeln, was auf einem Verkaufsprospekt sich mit TOP LAGE usw. gut verscherbeln lässt. Dass die meisten Vermieter in England liegen und die Kunden mit irgedwelchen Hochglanzkatalogen belogen werden, wissen wir nun auch. wie es wirklich in den Innenstädten aussieht interessieren solche Kunden ja gar nicht und da die Leute mit dem Fond oder der Lebensversicherung oder was auch immer, über den Tisch gezogen wurden, fällt ja erst auf, wenn es vor der Rente kein Geld mehr gibt oder diese Shareholding pleite sind.
    Aber wie schon geschrieben. Da ist die Stadt selbst schuld, schließlich könnte sie durch den Mietspiegel die Mieten regulieren.

    @westdeutscher: Wir sind auf dem Weg hin zu einer Immobilienblase spanischen Ausmaßes. Derzeit werden im ganzen Land zwar Wohnungen gebaut, aber nur an Luxuswohnen gedacht und zu allerletzt an preiswertes Wohnen gedacht. Überall in Deutschland werden Luxuswohnhäuser aus dem Boden gestampft. Da können wohl einige den Hals nicht voll genug bekommen. Was geschieht nur, wenn die Blase platzt (und das wird passieren?). Den Verursachern wird wieder frisches Geld in Millionenhöhe hinterhergeworfen, da wird keiner zur Verantwortung gezogen.
    Die Gesellschaft befindet sich in einer absoluten Schieflage und rast derzeit mit vollem Karacho gegen die Wand. Und es werden wieder Sündenböcke gesucht und wie z.B. auf der Silberhöhe auch gefunden. Die Schwachen treten gegen die noch Schwächeren. So lange man noch Sündenböcke findet, können „die da oben“ ruhig leben. Aber wehe dem Tag, wo sich die Schwachen und die Schwächsten mal solidarisieren…

    #162545

    Ja Wikipedia. Ihr habt mich Vollends von der Praxis überzeugt. hehe

    Dass Hartzler an den Mietspiegel gebunden sind, ist ja auch völlig von der Praxis und an den Haaren herbei gezogen. Auch, dass der Mietspiegel alle zwei Jahre (im Normalfall) korrigiert wird ist auch völliger Quark, wa?

    Der Mietspiegel für die Silberhöhe ist derzeit bei 4,37 bis 4,86 Euro.
    Der Mietspiegel für die Innenstadt liegt bei 5,51 bis 7,19 Euro.

    In der Praxis funktioniert der Mietspiegel wie folgend…

    Eine Erstellung eines Mietspiegels ist kein Verwaltungsakt und somit nicht Einklagbar. Dies mal Vorweg.

    Der Mietspiegel setzt sich aus der ortsüblichen Grundmiete eines Viertels zusammen. Mitspracherecht und Anerkenntnis liegen bei der Gemeinde, den Mietern und Vermietern, die sich alle zwei Jahre zusammen setzen und einen Mietspiegel mit anerkennen.

    Mietspiegel haben direkten Einfluss auf die ortsüblichen Mietvereinbarungen und können bei Mietwucher, Mietpreiserhöhungen nach dem § 5 WiStG und § 291 StGB sowie der Berechnung der Fehlbelegsungsabgabe von Bedeutung sein.

    Die Bedeutung des Mietspiegel ergibt sich nach den §§ 558 ff BGB, da sie auf längere Zeitabschnitte angewandt werden und fließen bei Mieterhöhungen, sofern Sie nicht durch Moderniesierung usw. absolet sind nach § 557 Abs. 1 BGB direkt mit ein. So deckelt sie, was ja Logisch ist, bei Mieterhöhungen sofern nicht Sanierung und Modernisierung betreffend, nach der vergleichbaren und ortsüblichen Mieten.

    Der eigentliche Sinn eines Mietspiegels soll also sein, Mietwucher zu verhindern und/oder eine Mieterhöhung angepasst an den Mietspiegel, des Vermieters zu rechtfertigen. Dabei spielen natürlich die Ortslage, die Bausubstanz usw. eine maßgebliche Rolle, sonst würden es Ghettos und feinere Gegenden nämlich erst gar nicht geben.

    Sollte ein Mietspiegel nicht anerkannt werden, von Interessenvertretern, Mietern und Vermietern muss die Gemeinde eine dementsprechende Anpassung in ihren Haushaltssitzungen vorschlagen. Dies gilt nicht, wenn die Gemeinde Grundsätzlich keinen Mietspiegel anerkannt hat. Hat die Gemeinde aber einen Mietspiegel anerkannt, so hat man zwar keinen Rechtsanspruch da kein Verwaltungsakt, aber sie braucht den Mietspiegel nicht anzupassen, dass heisst, dass die Mieten ORTSÜBLICH so bleiben wie sie sind,da Niemand Mieterhöhungen zu normalüblichen Bedingungen, alle zwei Jahre vornehmen kann. Denn wie Rechtfertigen, außer eben mmit Modernisierung usw.

    Im Gegensatz zum einfachen Mietspiegel (Anerkennungspflicht usw.) ist beim qualifizierten Mietspiegel die Anerkennung durch die Gemeinde, durch die Interessenvertreter, Vermieter und der Mieter zwingend erforderlich. Die Anerkennung durch die Gemeinde ist eine Willenserklärung die vom zuständigen Organ abgegeben werden muss. In der Regel ergeht ein Ratsbeschluss und deckelt sich aus dem Komunalrecht.

    Es gibt zwar keine rechtlichen Verpflichtugen gegenüber der Gemeinde, schafft aber mehr Rechtssicherheit bei den privatrechtlichen Beziehungen zwischen Vermietern und Mietern.
    Das ergibt sich dadurch, dass die Anerkennung eines Mietspiegels durch Interessenvertreter, Vermieter und Mieter eine darauf gerichtete Willenserklärung des vertretungsberechtigten Organs, also der Gemeinde, darstellt.

    Eine Frist zur Anpassung der Mieten bzw deren Neuaufstellung des Mietspiegels beginnt mit dem Geltungsbeginn des Mietspiegels selbst.

    Im Klartext bedeutet das. Willst du in einen Laden in der Innenstadt ziehen, orientierst du dich an den ortsüblichen Mieten. Dazu ziehst du deinen Mietspiegel zu Rate, der in der Regel zwei Jahre gültige Ortsmietzinsen gewährleistet. Niemand wird für einen Laden der in der Innenstadt liegt 200 Euro mehr verlangen, für gleiche Quadratmeter usw. da nach dem Mietspiegel alles was darüber ist, al Mietwucher angesehen wird und man entweder nicht dort einzieht oder sich auf die Kacke einlässt und man den Vermieter wegen Mietwucher anknirbst. Da die Stadt den Mietspiegel anerkennen darf und dies auch tut, entscheidet die Stadt/Gemeinde mit, was zu teuer ist und was nicht.

    Aus der Praxis kann man sagen. Die Stadt/Gemeinde hat die Möglichkeit die Mietzinsen zu regulieren und das tun sie auch, wenn sie dies nur wollten. Dass die Gemeinde nun zur Deckelung verpflichtet werden kann, ergibt sich seit Neustem ich glaube seit 2013 eine Kappunggrenze von 15 bis glaube ich 20 %, allerdings gilt die nicht(Rechtsanspruch hmhm) bei Neuvermietungen. Zur Mietpresibremse muss ich ja nichts mehr schreiben. Die Mietpreisbremse und auch die Kappunggrenze basieren auf dem Mietspiegel, also Einfluss und so^^

    Ich weiß, das war sehr langer Text……………….

    #162546

    Anonym

    Der Mietspiegel ist ja im wesentlichen zum Schutz der Mieter vor den „Miethaien“ da.

    Für Bestandsmieter, ja. Um Mieterhöhungen gerichtsfest zu machen, ja. Neumieter bezahlen den Preis oder eben nicht.

    Wenn der größte Vermieter die Stadt selbst ist

    Das bezweifle ich aber für den oberen Boulevard – um den geht es hier.

    Und einen Mietspiegel für Gewerbeflächen gibt es in Halle (noch) gar nicht.

    #162548

    Anonym

    Im Klartext bedeutet das. Willst du in einen Laden in der Innenstadt ziehen, orientierst du dich an den ortsüblichen Mieten. Dazu ziehst du deinen Mietspiegel zu Rate, der in der Regel zwei Jahre gültige Ortsmietzinsen gewährleistet.

    Ich glaube, du vermengst einfach nur Wohnungs- und Geschäftsmieten.

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