Startseite Foren Bunte Ecke Wie es Elfriede sieht

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  • #418865

    Ach, da war doch noch etwas…TANZVERBOT am Karfreitag 🙂
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    Da haben sich einige Mitbürger*innen (ts, ts, ts) über das Tanzverbot beschwert, das an Karfreitag üblich ist. Es wäre nicht mehr zeitgemäß.
    Meinungen kann man äußern, klar. Ehe sich größere Gremien zusammensetzen und darüber diskutieren…. naja, vielleicht noch Meinungsumfragen durch Meinungsforschungsinstitute stattfinden und auch noch der MDR*in 🙂 seine Einschaltenden fragt, bitte ich meinen w o h l d u r c h d a c h t e n Vorschlag mit einzubeziehen:

    Karfreitag sowie Ostern, Bußtag, Pfingsten, 6. Januar und vor allem Weihnachten sind kirchliche Feiertage für evangelische Gläubige.(Da gehörte ich bis zur Vollendung meines 18. Lebensjahres dazu, das hatten meine Eltern so festgelegt.)

    Ich schlage vor, dass nur gläubige Christen unter Vorlage des Nachweises über die Bezahlung ihrer fälligen Kirchensteuer an den erwähnten Feiertagen, sofern diese auf Werktage fallen, von der Arbeit zum Feiern und zur Ausübung ihrer Glaubenspflichten gegen Bezahlung vom Arbeitgeber freizustellen sind.

    Für die übrigen Menschen, also die ungläubigen, gilt die Arbeitsverpflichtung, ABER auch die Möglichkeit, an den erwähnten kirchlichen Feiertagen am FEIERabend, das zu tun, wozu sie Lust haben. Dazu gehört auch neben lautstarker Party in der Wohnung (bis 21 Uhr !!) der Besuch bzw.die Durchführung von Tanzveranstaltungen, Faschingsfeiern undd Volksfesten.

    Wie das bei den anderen Religionen geregelt wird, von denen wir inzwischen eine Vielzahl in unserem Lande haben, darüber möchte ich mich heute nicht äußern. Ich kenne diese Feiertage nicht.

    Mein Vorschlag ist besonders für die Bewohner der ehemaligen DDR von Bedeutung, weil hier die Zahl der Kirchenmitglieder erheblich geringer ist. So können die ehemaligen Ossis , die ungläubigen unter ihnen, mehr für die Mehrung der Bruttoproduktion beitragen, was im Endeffekt evtl. zum schnelleren Abbau der noch immer vorhandenen Differenz zwischen Ost- und Westaltersrenten beitragen k Ö N N T E.
    Und das wäre doch schön und dann könnten sie Freudentänze machen und das jeden Tag, aber eben nur die Ungläubigen, die Gottlosen.
    Und da könnten selbst Gott und Jesus nich driwwer meckern. 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten, 2 Wochen von Elfriede.
    #418871

    Was die Kirchensteuer nicht aufbringt, zahlt der gewöhliche Steuerzahler. Also ist der Vorschlag für die Katz!

    #419151

    🙂 LOB der FDP 🙂
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    Viele Dinge dauern mir einfach zu lange und vieles befürchte ich, gar nicht mehr zu erleben. Alles muss erst ewig diskutiert werden, denkt man dann, dass alle etwaigen Bedenken ausgeräumt sind, weil die besseren Argumente sich durchsetzen konnten, die Zweifler überzeugt wurden, muss eine Angelegenheit noch mehrere Gremien durchlaufen….dort wieder diskutiert werden und erneut….weil einer noch ein Haar in der Suppe fand- und dann kann endlich die Beschlussfassung errfolgen. Inzwischen ist geraume Zeit verstrichen.

    Schön finde ich u.a. von mir, dass ich mich auch sonntags über politische Ereignisse informiere. Man will ja up do date sind, obwohl mein letztes date 🙂 erst eine Woche zurückliegt.

    Nun findet gerade der FDP- Parteitag statt. Führende Leute der Partei beeinflussen mein Verhältnis zu Parteien, das muss ich vorausschicken. Bei der FDP spielt bei mir Hans- Dietrich, ihr wisst, eine große Rolle, unser eingemeindeter Hallenser, der unsere Sprache, zumindest den Slang, etwas tiefer und so von unten aus der Kehle heraus, in die Welt trug. Eine gute mütterliche
    Freundin von mir war die Witwe des Lehrers von Hans- Dietrich, den sie zu DDR-Zeiten anrief und der, H.- D. , bat darum, dass sie ihn Hans- Dietrich nenne. Er war also nicht überheblich, arrogant, sondern natürlich geblieben und hatte nicht vergessen, wo er herkam. Ich könnte noch mehr erzählen aus vergangenen Zeiten, aber es geht um das Heute und Jetzt.

    Um den Zusammenhang herzustellen zu dem, wo ich jetzt hin will, muss ich euch, verehrte Geschwister des hallespektrums.de, noch kurz ins Gedächtnis rufen, dass wir vor 4 Wochen die Uhren auf die Sommerzeit umstellten. Moderne Menschen kriegen das automatisch, wenn sie Funkuhren besitzen. Geraume Zeit vorher war eine Diskussion in Gang gekommen über die Abschaffung dieser Zeiten, eben Abschaffung der Sommer-/ Winterzeit. Nun ist es so, dass in der EU natürlich möglichst Einheitlichkeit herrschen sollte, dass also alle 27 Mitgliedsstaaten das Uhren-Vor- und- Zurück abschaffen sollten. Beim Tempo der Bürokratie, 27fach gestaffelt, man kann es sich vorstellen, DAUERT das erwartungsgemäß gefühlt mindestens ein Jahrzehnt.

    Und jetzt kommts: Da steht als Losung beim FDP- Parteitag doch echt

    “ Die Zeiten ändern wir“

    EWndlich hat es eine Gruppe von Menschen geschafft, dass ein bisschen Feuer gemacht wird, d.h. Tempo, und dem langweiligen Trott Valet zu sagen.

    Dass Zeit eine philosophische, physikalische und was weiß ich noch für was Kategorie ist, wissen die Freien Demokraten. Sie aber sprechen von Zeiten ( Plural) und da kann es sich W Ü R K L I C H
    nur um die Sommer- und bzw. Winterzeit handeln, denn das sind zwei (kein Singular). Und GEZEITEN sind wieder was ganz anderes.

    Aber desterwejen soviel Leide zesammdrommeln an e Wochenende?

    Ja, das machen die, nur wejen der een Schtunde poofen!

    Denn es gibt feinfühlije Menschen, die tagelang unter dieser jetzigen Umstellung leiden. ICH ja nicht, ich stelle mir am Vorabend beim Schlafengehen vor, die Zeit wäre schon
    umgestellt, stelle mir so die Zeiger auf der Uhr vor im Kopf und- alles klappt wie immer. Kein Problem. Probierts mal im Oktober- ach nee, da hat ja die FDP schon geändert. Alles gut. 🙂 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten, 1 Woche von Elfriede.
    #419156

    Langer Text, wenig Inhalt.
    Ich habe jahrelang in 3 Schichten gearbeitet und dadurch jede Woche 8 Stunden „Zeitumstellung“ erleben können. Zigtausende in Krankenhäusern und Industriebetrieben arbeiten 3schichtig oder gar in rollierenden Wochen.
    Klar, diese Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und umgekehrt ist lästig und sinnlos, aber frag mal die oben Genannten….

    #419158

    @Neon, ich schrieb über die Zeitumstellung, nichts anderes. Nach der Wende arbeitete mein Mann auch noch ein paar Jahre im 3- Schichtsystem. Nur „beteiligt“ zu sein als Ehefrau und in einer 2-Raum-Wohnung, dabei Wohnzimmer als Durchgangszimmer zum Schlafzimmer, ist das ganz schlimm, da gebe ich dir recht. Man kommt völlig durcheinander mit dem Tagesablauf und ich halte das für schädlich. Alles ist so ungeregelt.
    W e n i g e r schädlich und für erträglich halte ich es, wenn es abwechselnd gehandhabt wird, z.B. eine Woche Tagschicht, die nächste Woche Nachtschicht.
    Ich kenne aber auch Menschen, denen das ganz gut gefiel mit den 2 Tagen frei zwischendurch.

    #419176

    In dem Buch Hallesche Worte wird behauptet, das Hallenser Japaner als Fitschis bezeichnen,
    Ich glaube, das ist ein (Hör)fehler.
    So, wie Kubaner als Kuppies und Nikaraquaner als Nikkis bezeichnet wurden, wurden meines Wissen Vietnamesen plötzlich zu Vitschis, so meine Erinnerung.
    wie sieht das @€lfriede?

    #419269

    @redhall:

    Als ich nach Halle zurück kam, nahm ich wahr, dass hier viele Gastarbeiter waren und z. T. ausgebildet wurden. Kubaner ( hall. Bez. mir nicht bekannt, dito Mosambique). Vietschis klar- Vietnamesen. Die Kubaner wirkten auf manche recht verstörend mit ihrem für uns ungewohnten Temperament, wenn sie z. B. mit den Einkaufswagen rennend und dann aufspringend durch die Kaufhalle flitzten. Die Vietschis waren immer höflich, freundlich und ruhig.

    ABER Merseburger waren/ sinde Mosambiquaner, wusstest du das? Durch das Aotokennzeichen MQ. 🙂
    Un wie heeßt das Buch? Haalische Worte? Von wem?
    Da muss ich ja grinsen.:-)
    Denn: ein Wort ( Einzahl)- die Wörter( Mehrzahl) so der DUDEN

    Jedoch spricht man von Worten (sozusagen gehoben und bedeutungsvoll), wenn sie ein Dichter, ein bedeutender Mensch gesagt hat ( hervvoorgestoßen 🙂 hat) Ist unser Halliisch wirklich so bedeutungsvoll? Für mich eindeutig JA. 🙂

    Zusammenfassung: ( von mir eksdra for dich zesamm’jefriemelt odder for den Dust, deerde so een Diddel iwwer sei Buch jeschriem hat)
    ——————————————————————
    Mir, du un iche, schbrechen Werder.
    Jöthen seine Werder sinn Worde, zum Beischbiel in sei’m „Werder“ (Werthers Leiden). Klaro?

    #419434

    Zum Entlastungspaket derr Regierung:

    Ob die Regierung da selbst noch ‚rausfindet aus der Vielzahl der zur Zeit noch nicht einmal gefassten Beschlüsse? Und was das alles an Arbeit bedeutet für die Beschäftigten, die die Durchsetzung garantieren müssen? O mannoman, was für eine ABM, sorry…das ist ja fast frevelhaft, das so zu bezeichnen.
    Wenn man wenigstens anzahlmäßig die Menschen, die zur Zeit als arbeitslos gelten, einsetzen k ö n n t e, dann käme vielleicht Null heraus. 🙂

    Und vielleicht wird das gar nicht ausreichen und man braucht noch mehr Personal für das alles, dann h ä t t e n wir am Ende eine negative Anzahl von Arbeitslosen…..sozusagen ein SONDERVERMÖGEN?

    Elle, du spinnst!! Ja. 🙂
    Spinne am Morgen, bringt Kummer und Sorgen. Das will ich wirklich nicht. 🙂

    #419470

    Dann musten sie erst mal ihren Koalitionsvertrsg umsetzen, Stichwort Kindergrundsicherung!

    #419471

    (H)alles Worte mit Bildern von Ludwig Franz aus dem Projekte Verlag
    5 AutorInnen
    10 €
    sei allen an Herz gelegt

    Bunabelzer fehlen auch.
    Meine Jüte.

    #419533

    Aha, @redhall, ma gucken, obs noch ze kriejen is.

    ja, die Bunabelzer, die arm‘, die ‚m Dregg am Nächsten warn bei dr Kläje…und das Dach for Dach. Ich weeß, wovon’ch schbreche, Ahsd,
    als ich dort anjefang‘ hawwe, hammse mir als erschtes e Schtooblabben in dee Flosse jejehm, awwer jesacht, ich misste den nass machen, wenn’ch ’n Schreibdisch ( mehrmals dächlich abwischen…musste. Dr Schreibdisch war mit enner grienlichen diggen Blastebladde vrsehzn, damit mr das iwwerhoobt machen gonnte. E knirschte…der Schtoob un Dreck. Wenn Feierahmd war un’s fink grade an ze rejnen, blieb mr noch e häbbchen drinne, bis der Schtoob sich jesezzt hatte, um nich Dreggflecken an de Beene ze kriejen. 🙁 Un Schucht, der damalige 1. Wirtschaftsminister von S/A, sachte von Buna, das sei nur ein Forz in dr Weltjeschichte. Diese „Feinfühlichkeit“ hawwe un werde ich dem NIE verzeihen.Un vrjessen erscht recht nich. For manche Sachen hawwe ich nämich e sehr jutes Jedächtnis.

    #419535

    Klaus Schucht (1930 – 2001):

    „1991 wurde er Vorstandsmitglied der Treuhandanstalt und war dort im Bereich
    Energie, Bergbau und Chemie für einige der größten Privatisierungen verantwortlich. Seine 1400 Seiten starken Tagebücher aus dieser Zeit ließ Schucht mit Sperrfrist (zehn Jahre nach seinem Tod) als Nachlass im Bundesarchiv lagern.“ (Wikipedia)

    Diese Tagebücher sind sicher interessant, aber ich habe nicht mitbekommen, ob es eine Veröffentlichung dazu gab. Für Hinweise bin ich dankbar!

    #419566

    @Neon, gestern Abend sehr spät kam im MDR eine Sendung über Bischofferode….died Tränen können einem kommen, wie man den Kalibergbau der ehemaligen DDR zum Sterben gebracht hat, damit ja die andere Seite weiter „scheffeln“ konnte. Auch daran hat Herr Schucht fleißig mitgewirkt. Über seinen NACHLASS ist mir nichts bekannt. Für mich stünde statt der 2 Buchstaben nach dem Vokal in seinem Namen nur ein Buchstabe, der im Alphabet in der Nähe der genannten steht….vielleicht kommste drauf, Leuchtschrift? 🙂

    #419573

    Diese Tagebücher sind sicher interessant, aber ich habe nicht mitbekommen, ob es eine Veröffentlichung dazu gab. Für Hinweise bin ich dankbar!



    @Neon
    , schau mal:
    https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e60e3f18-babb-4722-aeee-1165269538d7/

    #419623

    Zu „Rechtsesoteriker treffen sich auf der ZIEGELWIESE ZUM fRIEDENSTAUBENBASTELN“

    „nur“ Frieden, vielleicht auch „nur ein bisschen“ Frieden wollt ihr?

    Pax optima rerum ! Der Frieden ist das Beste aller Dinge!! Und er kommt nicht, indem man Papier zu Tauben faltet… Da müssen andere Maßnahmen ergriffen werden.
    Kommt her, ich erklär’s euch, damit ihr klar seht…

    #419682

    Eines verstehe ich zur Zeit nicht. Dieses eine hat mehrere Teilfragen. Ich möchte es in wohlüberlegten Worten schildern und einen Vergleich anführen, wenngleich solche hinken und von einem Ortthopäden behandelt werden müssten.Aber wir haben ja Ärztemangel. ( Elle, bleib beim Thema. JA.)

    Einleitung
    Vor ca. 60 Jahren gab es in meinem Haushalt eine Wasserkatastrophe, bei der ich abschließend den 3 cm hohen Wassersee in der Küche bei einer Außentemperatur von minus 11 Grad mit einer Schippe in Eimer schaufelte.

    Zu diesem Ereignis hätte ich mir niemals Besucher eingeladen. Denn Besucher verurachen Arbeit und Aufwand, besonders an Zeit.
    Wäre Besuch erschienen, um tatkräftig mitzuhelfen, hätte der Besuch sofort ein Gerät bekommen zur praktischen Mithilfe, wenn er nicht selbst schon eins mitgebracht hätte.
    Anderen Besuchern, die nur ihr Mitleid bekunden wollten (oder als Angeber, um später oder anderen sagen zu können, wie schlimm es bei mir aussah) hätte ich den Eintritt verwehrt und gesagt: biite schriftlich und macht euch dünne, ihr stört jetzt. Spenden, materielle Hilfe kann man ohne sein persönliches Erscheinen leisten. Ich empfinde euch als Gaffer. Das wird in 60 Jahren ein Straftatbestand sein in diesem Lande.

    Warum sind andere so toll und können bei Katastrophen Besucher empfangen? Wie kann ich das und wo lernen?
    Und sie, die anderen, können sogar Nachrichten aussenden, dass der und der nicht kommen darf und warum, aber sonst sind alle willkommen.

    Und was da alles für Leute kommen……von ganz weit her…..Künstler von höchstem Geblüt……der Allerhöchste von der uNO, ich weiß jetzt nicht seinen Namen… und auch ein Herr aus unserem Lande,, sogar NUR mit dem ZUG, der aber vor Schrecken sein sonst eher als lang zu nennendes Gesicht vor Schrecken in Falten legte und dadurch erheblich verkürzte…. Aus Sympathie hätte der lieber einen Ritt auf einem Geparden machen sollen, die Tiere sollen ja sehr, sehr schnell sein…oder mit einem Panzer, da hätte man schon mal die Transportkosten und das Testen gespart…
    Deutschland, nein, dieses Land hier, muss doch sparen.Und das 9-Euro-Ticket ist ja noch nicht da (fahren an das Ziel überhaupt Züge des ÖPNV?), wer hat die Fahrtkosten bezahlt?

    Aber Olaf, nicht der von den Flippers, der andere, fährt nicht hin und zwar hat das nichts mit Leberwurst zu tun, nein, aus Gnatz. Und das ist richtig. Der Gnatz. Und ich fahre auch nicht. Weil ich
    weiß, was Krieg bedeutet. Etwas Schönes wiederholt man gern und guckt es sich an. Schlechtes will man nicht sehen.
    Lieber nach Moskau, da ist alles nicht so schrecklich kaputt. Zu Putin. Und fragen, ob er die Geschichte nicht kennt, dass das Dekret über den Frieden eines der ersten war, was seine Vorgängerpartei herausgab und das aus seinem Geburtsort in die Welt gedsendet wurde!

    Ph, die wer’n mr schon vorlassen, so’n ahles Mütterchen mit Schwerbehindertenausweis, was zejar noch e baar Brocken off Russisch sachen gann, werdt’er sehn. 🙂

    PS: Aus dem Panzer Leopard, einer schweren Waffe, habe ich rationeller Weise mal 2 Begriffe gemacht. 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Elfriede.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monaten von Elfriede.
    #419698

    Diese Tagebücher sind sicher interessant, aber ich habe nicht mitbekommen, ob es eine Veröffentlichung dazu gab. Für Hinweise bin ich dankbar!



    @Neon
    , schau mal:

    https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e60e3f18-babb-4722-aeee-1165269538d7/

    Danke, @hei-wu! Leider sind die Scans im Internet nicht zugänglich. Dachte eher an eine Publikation von Journalisten oder Historikern. Warum hatte Schucht die Tagebücher 10 Jahre lang sperren lassen? Wegen der Steuer, wegen geflossener Zahlungen an schwarze Kassen?

    @Elfriede: Ja, ich erinnere mich an den damaligen Spruch „Nicht Schucht, Schuft sollte er heißen!“

    #419818

    @neon, die Biografie des Schuftes (Orinalbezeichnung meiner Mutter) wurde verfilmt(von der ARD).
    Dieser Furz in der Weltbeschichte (seine Entäußerung) ist der Erwähnung nicht wert, da treuer Erfüllungsgehilfe der Treuhand!

    #419819

    Du meinst „Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand“?

    #419872

    In Coproduktion mit dem WDR produzierte der NDR 2003 das Doku-Drama Verkauftes Land über die Tätigkeit Schuchts bei der Treuhandanstalt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Schucht

    #419899

    Mein Wunsch von 1996 „dass ihn der Teufel holen solle“ ( in einer Geburtstagszeitung ausgesprochen), wurde 5 Jahre später erfüllt.

    #420516

    Klachen iwwer Hizze heide? Orndliche Demmse, bei so eem Wedder soll’ch nich raus. Awwer wemmer een Friseer- Dermin hat bei enner Friseerin, die schneiden gann wie dr Deiwel, denn muss mr.

    Warmes Wasser zum Deez- Waschen- häät‘ mr schbarn genn. Sinde, wejen Ennerjie schbarn.
    Denn abfizzeln, meine Friseerin weeß, wo dr Scheidel is un alles.
    Vrschtändjen duhn mir uns vornewegk… alle meine Heer-Dechnigg ab. Zwischrn Daum und Zeijefinger so? 4 cm, klaro.
    Schon dr Umhang war mr zeviel….Föhn‘? Bei der Hizze? Nö. Awwer Haarfestjer for meine Seidenhaare- OK. Und denn raus. Vorher bezahln..Lob der Hizze: so breisjinstch jibts keen Friseer- Besuch
    sonst. Vörznneunzich. Gerne wieder. Aber ohne Hizze.

    Hätte mich eener jesehn, wie ich den Salong verließ, hätte jestaunt, bisschen gohmisch, ja.

    Awwer Jott sei Dangk hawwich keene Schniddlauch-Haare, sondern die lejen sich wie se wollen.
    Eijentlich so wie ich, bisschen sehre eijenwillich. Na un? Is doch nischt drbei……

    #420520

    Es ist ja offenbar in erster Linie die ausgedachte Orthographie, die Elfriedes Texte so unleserlich macht.
    Du schreibst „Hizze“ statt „Hitze“. Wozu? Aussprache und Bedeutung sind gleich.

    Sind nur wenige Ausdrücke dabei, die man im Hochdeutschen nicht so kennt.
    „Deetz“=Kopf. Kenn ich von meiner thüringischen Großmutter.
    „Demmse“=schwüle Hitze (dito)

    Sonst ist kaum was dabei, liebe Elfriede, was jetzt Dein Hallisch irgendwie vom Hochdeutschen unterscheidet. Was ich in Mitteldeutschland vermisse, sind echte Dialekte. Die gibt es hier nicht, da hat der olle mansfäller Luther ganze Arbeit geleistet.

    Mit fast eigenständigen Sprachen wie dem Plattdeutschen, dem Westripuarischen oder dem Allemannischen kann dieses „Hallisch“ leider nicht mithalten. Es ist dem Hochdeutschen zu ähnlich, nur halt doheerjenuschelt.

    Eine gewisse regionale Charakteristik, das will ich gerne eingestehen, offenbart sich schon manchmal. Nicht aber ausgerechnet bei Dir. Beispielsweise die „dass/das oder „wen/wenn“ oder seid/seit“-Schwäche. Hat aber mit Hallisch nix zu tun, fällt aber regional auf.

    #420584

    Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt ein paar Lautverschiebungen: arbeiten –> orweiten, awwer Jott…
    Der Einfluss aus dem Jiddischen ist mittlerweile auch verschwunden. Oder sagt noch jemand, es maiumt, wenn es regnet?
    „So ein Dusst!“ scheint mir originell zu sein, aber Dusste kann es auch woanders geben.

    #420603

    Wenns mr widder besser jeht, glär’ch eich’emah off wejen unsrer Schbrache hier.
    Un was’n Dust anjeht, so hats jedenfalls Prof. Lemmer (+) erzählt,
    dass erjendwo in dr Jafangnschaft eener een andern Dust jenannt hat. Un da hat e Dritterr jesacht: “ Du bist aus Halle!“ Denn dieses Word jibts echt nur in Halle.
    Un efdersch murmle ich das vor mich hin un meene drmit ’n Schtraßenbahnfahrer, derde doch abfährt, obwohle jesehn hat, wie’ch Drabb jemacht hawwe, um de Bahn noch ze griechen. Awwer solche Duste sinn nur 2 Brozennt von den Bahnern. 98 Brozennt sinn okee.

    Un ich genne een Fahrer un der hatte mah erzählt, was de Fahrjäste so alles…. na!! Un denn hatte sich so richtch in de Fosche jered’t un jesacht:“ Ich sizze in meiner Gabiene un
    gimmre mich um‘ mein Fahrblan. Fertch“. Un nach Breisjabe von noch mehr Einzelheeten gamb schließlich das:“ Von mir aus genn sich de Fahrjäsde jejeniwwer jejenseitch in‘ Schoß gotzen. Mir ejahl. Ich hawwe mein Fahrblan!“ Da kann man nicht ernst bleiben-oder?

    Oder ein anderes Erlebnis: Früh nach 6 Uhr in der stoppevollen Bahn nach BUNA. Haltestelle Waggonbau, die Werktätigen des Werkes verlassen die Bahn ( es wird leerer, man atmet auf) und überqueren die Fahrbahn noch vor der Bahn, verhindern dadurch dem Fahrer die Weiterfahrt und der sagt ( damals nicht in der Kabine und dadurch für alle Fahrgäste hörbar):“ Looft nur, ihr Ochsen, looft nur- ich hawwe je Zeid!“ Dabei waren das genau so arme Schweine wie er, keene Banaan‘, keen Urloob im Ausland, keen Westjeld…….
    Noch heute muss ich innerlich lachen. Und freue mich auch, der Hallenser mag ein Gemüt wie ein Fleischerhund haben, aber er sagt, was er denkt, ziemlich grob, aber das hört sich eben nur so an.

    H.-D. Genscher drückte es am besten aus:

    „Hallenser, das sind Menschen mit so unendlich viel Charme, den sie aber gut verstehen zu verbergen.“

    Das war mein WORT ZUM SONNTAG.

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