Startseite Foren Bunte Ecke Wie es Elfriede sieht

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  • #361309

    Linke Bildungspolitik, meinst du jetzt oder zu DDR-Zeiten?
    Wenn ich vergleiche, wie die Kinder zu DDR-Zeiten gebildet wurden und heute, ziehe ich die DDR- VolksBILDUNG ( ausgeklammert Pionierarbeit!!)
    eindeutig vor.
    Die heutige Schulbildung und Einführung nicht gründlich erprobter
    Vorhaben lehne ich in vielen Dingen ab, z. B. Wegfall der Schreibschrift, Schreiben nach Gehör, dass die Schüler keine Gedeichte mehr auswendig lernen, dass keine Diktate mehr geschrieben werden, Wegfall der Kopfnoten ( Betragen, Ordnung, Fleiß..)usw. usf.

    #361356

    Mir ist ein alter heiterer Spruch bekannt von Hallensern: “ Ach, es müsste jeden Tag Sonntag sein und mitten in der Woche ein Fest!“

    Abgesehen davon, dass das unmöglich ist und mann dadurch nicht glücklich wird, weil Feste dann alltäglich und damit keine Höhepunkte mehr sind. Nein, die wenigen Tage mit schönen oder eindrucksvollen Erlebnissen sind es, die uns im Gedächtnis bleiben.

    So ein Tag war für mich gestern. Schon das Wetter, ein klarer Herbsttag mit Sonnenschein, fast wolkenlosem Himmel und kühlem Wind aus südlicher Richtung, der noch immer zu tun hat, die bunten Blätter und Blättchen von den kahler werdenden Zweigen und Ästen der Bäume zu pusten, um dann rasch oder taumelnd den Gesetzen der Physik zu folgen und die Erde zu erreichen. Mein Ziel war das Saale-Ufer, erstmals und wahrscheinlich auch letztmalig wollte ich an einer Denkmals-Einweihung teilnehmen. Da ist man pünktlich und möglichst früher da, um einen schönen Platz zum Sehen zu haben. Wären nicht Bekannte dagewesen, die es zu begrüßen gab, hätte ich auf der falschen Seite gestanden, denn ich nahm an, der junge Eichendorff beim Baden, den die Skulptur darstellen sollte, blicke in Richtung Saale. Irrtum, die verhüllte Figur lließ unten die Füße frei, die Zehen zeigten nicht in die Flussrichtung, sondern entgegengesetzt.
    Zu so einer Denkmals-Einweihung erwartet man ja, dass „allerlei Volk“
    erscheint, wie man früher geschrieben hätte. Aber so „viel Volk“ hatte ich nicht erwartet. MZ, TV Halle werden die annähernde Zahl bestimmt nennen in ihrer Berichterstattung. Ich sage nur: Sehr viele Hallenser, 2 oder 3 Halloren, und auch viele Hallunken waren gekommen. So waren also die Vereter der 3 Einwohnergruppen Halles vielzählig versammelt. Gleich hier an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass der Initiator der gesamten Sache, der Stadtrat Wolli im Unruhestand, und der Künstler, der die Skulptur schuf, Prof. Bernd Göbel,
    Ha l l u n k e n sind, also nach Halle Zugezogene ( mit zwei l geschrieben, Kriminelle schreibt man nur mit einem l). Wer die beiden kennt oderr erfahrungsgemäß einordnen kann, konnte nur erwarten, dass das Kunstobjekt einen heiteren „Anstrich“ hat. Liegt das vielleicht auch daran, dass beide die gleiche Wellenlänge haben, ich meine das jetzt weniger physikalisch, in diesem Falle meine ich es geografisch, denn sie wurden beide fast auf dem gleichen Breitengrad geboren, nur wenige Längengrade entfernt??? Eine Vermutung von mir….muss nur noch wissenschaftlich bewiesen werden.

    Man konnte also etwas Heiteres, Ungewöhnliches erwarten. So war es auch. Es zeigt den jungen Dichter vor oder nach dem Baden in der Saale, hallisch: vor oder nach dem Flösseln, unterhalb keusch verhüllt mit einem Badetuch, aber die Männlichkeit ahnen lassend.

    Begleitende Reden, Texte, Deklamationen waren insgesamt niveauvoll und sehr natürlich, nichts Überzogenes. Gleiches kann man von der musikalischen Begleitung durch den Lehrerchor sagen.

    Frauen sind ja immer etwas neugierig, ich schließe mich da nicht aus, nenne es aber wissbegierig. Wie wird DER Hallenser nun das neue Kunstobjekt nennen?
    Ich fände Badescheeks oder Saalehupper nicht schlecht.

    Un wehe, eener schmiert dadran rum, mit Farwe odder so, dem schmier’ich eene!

    #361434

    Badescheeks, finde ich gut.

    #361672

    Nach dem Sehen kommen meine Fragen:

    1)Hat die Stadtverwaltung auch eine Madiathek??
    Warum ich diese Frage stelle?

    Bisher konnte man bei TV Halle am öffentlichen Teil der Stadtratssitzung teilnehmen. Wiederholungen konnte man sich noch tagelang ansehen, TV Halle überträgt seine Sendungen mehrfach….
    Nun soll man halle.de aufrufen….OK…ich finde nichts, daher die Frage.

    2)Und was ist nun mit der Scheibe A, warum herrscht da Ruhe? Streik?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 weeks, 2 days von Elfriede.
    #361732

    Sind das peinliche Fragen? Oder weiß niemand eine Antwort? Lt. TV Halle meldet sich das Bauunternehmen nicht, ist nicht erreichbar- aber ein Mietvertrag besteht schon. Hat man sich das bei der Maut abgeguckt bei Minister Scheuer, ist das i. O.?

    #361750

    Das siehst Du genau richtig. Wir hatten das ja hier schon einige Zeit vor der MZ thematisiert. Auch damals verhielt sich die Pressestelle der Stadt „bockig“:

    Was passiert, wenn Scheibe A in Neustadt nicht rechtzeitig fertig wird ?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 weeks, 1 day von hei-wu.
    #361824

    Das ist aber hübsch!
    -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
    Da wollte ich satirisch zum Stahlknecht-Artikel schreiben, dass ein angeschlagener Porzellangegenstand durchaus noch zu gebrauchen ist, ein Sprung jedoch gefährlicher ist. Damit im Zusammenhang kommt einem jedoch immer der sprichwörtliche Sprung in der Schüssel in den Kopf, den ich aber nicht erwähnen wollte, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie wir ihn kennen. Beim Googeln fand ich diese hübsche Geschichte, die euch sicher auch efällt:

    Der Sprung in der Schüssel

    Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stangen hingen, die sie über ihren Schultern trug.

    Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste.

    Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

    Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.

    Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

    Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“

    Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?

    Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.

    Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

    Autor und Quelle unbekannt

    kopiert aus zitat.de

    #361826

    Scheibe und Schüssel

    Beide Wörter beginnen mit SCH und haben noch mehr gemeinsam….@hei-wi hat gestern auf meine Frage bezgl. der Scheibe A geantwortet und einen MZ-Artikel beigefügt. Sieht man sich das dazugehörige Bild an, erscheinen einem die dunklen Wolken doch recht symptomatisch….
    Warten wir es ab. Aber dahinter hellt es sich auf. Na muss ja, das Leben geht immer weiter ……

    #361848

    Bei den Pionieren wurde die Teamfähigkeit erprobt,
    ein heute oft empfundener Mangel!

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