Startseite Foren Halle (Saale) Welches Schicksal für die leere Wohngeldstelle in der Rathausstraße?

  • Dieses Thema hat 15 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Jahre von redhall.
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  • #192692

    Seit dem Auszug der Wohngeldstelle aus dem noch gut erhaltenden Gebäude in der Rathausstraße/Ecke Kleine Steinstraße scheint das Gebäude vor sich hinzugammeln.
    Wem gehört dieses Gebäude und warum mußte das Gebäude leergezogen werden.
    Was soll nun mit dem Gebäude passieren?

    #192696

    Da tippe ich mal auf Frankonia. Am besten zwangsenteignen und Flüchtlinge rein.

    #192699

    Anonym

    Wie wäre es, das Gebäude einfach abzureißen, um so dringend benötigte Parkplätze zu schaffen? Das ist doch genau das, was eine Stadt erst so richtig funktionieren lässt. Es muß ja nicht schön aussehen, oder?

    #192711

    @wolli,
    sehe ich auch so.

    #192805

    Zwnagsenteignen? Und dass von einem CDU-Mitglied? Nun ja…
    Vor kurzem ist schon eine andere Gemeinde in Deutschland vor einem Verwaltungsgericht wegen einer Zwangsenteignung gescheitert. Und dies war eine Gemeinde aus dem Westen wo es definitiv keine hunderte leerstehende Wohnungen gab. Die Richter teilten mit, dass eine Gemeinde, die Unterkünfte für Flüchtlinge sucht erst alle anderen Maßnahmen ausschöpfen muss: Hotels, Jugendherbergen, Turnhallen, Container…erst wenn diese alle ausgeschöpft sind, dann darf man mal über eine Enteignung (und im Falle der Flüchtlinge eh erst mal nur zeitweise) darüber nachdenken. Nun ja, in Halle sehe ich noch keine Möglichkeit zur Zwangsenteignung. Darüber hinaus. Das besagte Gebäude in der Rathausstraße war wohl ein Bürogebäude, oder? D. h. es müsste kräftig umgebaut werden damit darin einigermaßen leben kann. Ich dachte immer CDU-Mitglieder machen seriöse Vorschläge. Aber bei Wolli – auch ehemals Ausländerbeauftragter des Landes Sachsen Anhalt- ist das Wort „Seriös“ wohl eine Fremdwort? Oder ist das der Frust darüber, dass er es nie geschafft hat von der CDU als Bundestagskandidat aufgestellt zu werden?

    #192807

    Ich vermute mal, dass die Stadt fast das ganze Quartier damals an die Frankonia leichtfertig verscherbelt hat und nun die Quittung dafür durch Leerstand, Kündigungen und unvollendete Investitionen in der Kleinen Steinstraße (Kaufhof-Wareneingang)und in der südlichen Brüderstraße (vernageltes Gebäude gegenüber Brüderstraße 5) langfristig präsentiert bekommt.
    Hoffentlich muß nicht auch das Stadtarchiv dran glauben?

    #192808

    @Jörg,
    das Gebäude Rathausstraße 4 ist ein Wohngebäude und steht, wie alle Häuser der Rathausstraße, unter Denkmalschutz.

    #192872

    Anonym

    Im Volksmund wird es die ehemalige Wohngeldstelle bleiben. Ich würde aber auch die Frage nach dem Gebäude daneben stellen und habe schon an anderer Stelle gesagt, dass man dort Teile der Stadtverwaltung unterbringen könnte, die sonst j.w.d. ihr Domizil haben. So wäre auch das ehemals ins Auge gefasste Verwaltungshochhaus am Riebeckplatz „vom Tisch“, wenigstens zum Teil. Wenn man sparen muss, sollte man Vorhandenes besser ausnutzen.

    #192875

    Große Räume, große Fenster, wäre doch was fürs Stadtarchiv.
    Oder Leseräume für die Bibo?
    Oder Fraktionsgebäude, falls das Stadthaus die Krätsche macht?

    #192879

    Lass die Stadtbibo aus dem Spiel, das ist mein Ressort.

    #192955

    Will „Deine“ Stadtbibliothek gar nicht haben.
    Wollte Dir ne Außenstelle schenken. Hätte dir sogar nen Fahrradständer spendiert!

    #192968

    Ach Wolli, wenn die Stadtbibliothek wirklich dein Ressort wäre, dann hättest du schon längst gemerkt, dass die Hauptstelle dieser Bücherei für heutige Ansprüche schon lange an den Rand ihrer Kapazität gekommen ist und du hättest dich für einen Neubau dieser Hauptstelle irgendwo in der Innenstadt stark gemacht. Und kommt mir alles jetzt nicht damit, dass die Hauptstelle der Stadtbibliothek erst vor einigen Jahren saniert worden ist. Ist, war damals schon zu klein.

    #193061

    Ich warte das nächste Hochwasser ab, dann schlage ich zu mit einer neuen Stadtbibliothek.

    #193086

    Anonym

    Wie vereint sich Ressortdenken mit Demokratie? Darf keiner mehr einen Vorschlag für ein Sachgebiet machen, weil dieses einem Ressort zugehörig ist, @ Wolli? Du als Vereinsvorsitzender hast doch , bzw. Ihr habt doch sicher auch nur ein Beratungs- oder Empfehlungsfunktion für die Bibliothek. Und Ihr unterstützt die Arbeit der Bibliothek. Weisungsbefugt sind doch lediglich der Beigeordnete für Kultur resp. Bildung so eine Funktion, dass Ihr der Abt. Kultur ooder Bildung- ich weiß nicht, wem die Bibliothek nachgeordnet ist-. Oder liege ich da faalsch mit meier Annahme?

    #193101

    Du liegst richtig, Elfriede, Fördervereine können nur fördern, dürfen aber nicht bestimmen.

    #193104

    Wen der MDR auszieht, bekommt Wolli ein vollverglastes Aquarium als Stadtbibliothek, oder wenn der nächste Finanzminister ne Außenstelle in Neustadt baut. 😉

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