Startseite Foren Halle (Saale) Welchen Einfluss haben Stickoxide auf den Corona-Krankheitsverklauf?

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  • #373718

    Hohe Stickstoffdioxid-Werte in der Luft könnten in Zusammenhang mit hohen Todeszahlen in Folge von Covid-19-Erkrankungen stehen. Eine neue Studie der
    [Der komplette Artikel: Welchen Einfluss haben Stickoxide auf den Corona-Krankheitsverklauf?]

    #373719

    Viren verbreiten sich also in dicht besiedelten Gebieten besser? Was für eine Erkenntnis. Genau deswegen sind solche „Studien“ total unnütz.

    #373720

    Es geht nicht um die Verbreitung der Viren, sondern um die Schwere der Verläufe. Mit vorgeschädigter Lunge hat man eben ein sechsfach erhöhtes Risiko, an der Corona-Erkrankung zu sterben. Und da spielt die Luftverschmutzung eine große Rolle: Stickoxide und Feinstaub.

    #373721

    Das ist deine, vermutlich stark ideologisch geprägte, Interpretation. Der „Wissenschaftler“ hat die Todesfälle gezählt und geschaut wo eine erhöhte Konzentration von Stickoxiden sind. Ich kann eine ähnlich stichhaltige Behauptung anstellen, in den Regionen mit viele mit „Corona Toten“ gibt es deutlich mehr Veganer als in anderen Regionen, ist jetzt vegane Ernährung für den Verlauf entscheidend oder nicht?

    #373722

    Es ist anscheinend immer schöner, an Verschwörungsmythen zu glauben als an die Wissenschaft. Das hier ist eine Meta-Analyse, die schon ein Jahr alt ist (also weit vor Corona entstand):

    Der Zusammenhang zwischen Stickoxid und COPD

    #373723

    Aber das mit den Veganern stimmt schon, oder?

    #373724

    Ach Mäuschen, welche Verschwörungstheorie? Die Studie ist, wie so viele Metastudien, schlecht gemacht. Da kannst Du rein interpretieren (z.B. „schwere Verläufe“) was Du willst, es ändert nichts daran. Aber wenn Du auf so einen Müll stehst:
    https://sparrowism.soc.srcf.net/home/pirates.html

    Ist wenigstens lustig und genauso Wissenschaftlich wie die im Artikel genannte Studie.

    #373725

    Ach Hase, wie gut, dass Du so viel Ahnung von wissenschaftlichen Studien hast.

    #373727

    Großartige Diskussion. „Die Studie ist schlecht gemacht“, poltert hier ein angeblicher MINTler rein, dem man anhand seiner Postings nicht gerade eine besondere Nähe zur Wissenschaft nachsagen möchte. Argumente? Null, jedenfalls führt er sie nicht an, die Studie hat er nicht gelesen, weiß aber: „schlecht gemacht“. Dazu dann die übliche Wortwahl aus dem Proll- Millieu.: „Mäuschchen“.

    #373733

    Ach Hase, wie gut, dass Du so viel Ahnung von wissenschaftlichen Studien hast.

    Wie gut, dass Du aus Toten schwere Verläufe fabulierst und dann völlig Random COPD einwirfst, was Primär bei Rauchern, Bauern und Bergarbeitern vorkommt und der gemeinsame Nenner ist sicher nicht Stickoxid.

    #373734

    Großartige Diskussion. „Die Studie ist schlecht gemacht“, poltert hier ein angeblicher MINTler rein, dem man anhand seiner Postings nicht gerade eine besondere Nähe zur Wissenschaft nachsagen möchte. Argumente? Null, jedenfalls führt er sie nicht an, die Studie hat er nicht gelesen, weiß aber: „schlecht gemacht“. Dazu dann die übliche Wortwahl aus dem Proll- Millieu.: „Mäuschchen“.

    Was findest Du als angeblicher Akademiker denn so gut an der Studie?

    Argumente gab es durchaus, natürlich nicht für die Promille-Prominenz, sondern für mindestens halbwegs intelligente Menschen.

    Wo tritt denn tendenziell eine erhöhte Stickoxid-Konzentration auf? Etwa bei dicht besiedelten Gebieten? Da wo auch eine absolute Häufung an Todesfällen zu erwarten ist? Wo sich ein Virus ganz gut verbreitet? Wenn es einen signifikanten Zusammenhang gäbe, müssten die Opferzahlen wohl etwas besser mit der Stickoxid Konzentration korrelieren.
    ht tps: //earthobservatory.nasa.gov/images/146362/airborne-nitrogen-dioxide-plummets-over-china

    Auch in Italien sieht es, außerhalb der Lombardei, nicht wirklich so aus.
    ht tps: //w ww.nytimes.com/interactive/2020/world/europe/italy-coronavirus-cases.html

    Häufungen gibt es, wie zu erwarten, vor allem da, wo sich Viren gut verbreiten können.

    Aber gut, eine Menge Hysterie basiert auf solchen schlecht gemachten Studien, welche sich dann auch noch gegenseitig hochschaukeln.

    #373756

    Nur nochmal zur Klarstellung: eine Meta-Analyse ist eine Studie über viele Studien. Es werden die weltweiten Publikationen zu einem Thema ausgewertet, und zwar ausnahmslos. Und dann wird verglichen und zusammengefasst, was dabei herausgekommen ist. Dazu „schlecht gemacht“ zu sagen, geht ein bisschen an der Thematik vorbei.
    Eine COPD entwickelt sich übrigens nicht, weil gestern mal die Schadstoffkonzentration höher war. Sondern langsam und schleichend über Jahre. Und wenn dann ein Virus wie Covid-19 dazukommt, hat die Lunge keine Kompensationsmöglichkeit.
    In den 70ern wurde auch noch steif und fest behauptet, Rauchen und Lungenkrebs hätten nichts miteinander zu tun. Weil es eben viele Raucherjahre und Zigaretten dazu braucht.

    #373757

    Ich erlaube mir hier mal ein Zitat von Frau Andrea Meixner, welches die offenbar noch nicht von allen verstandene Problematik der Nanopartikel mit der Taschenlampe ausleuchtet:

    „Danke für den phantastischen Artikel! Es stimmt, dass die meisten Covid-19-Fälle in Gegenden zu verzeichnen sind, die eine starke Feinstaubbelastung haben, z.B. NRW mit den allermeisten Stein- und Kohlekraftwerken sowie Schwerölkraftwerken – im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern, wo es nur ein modernes Kohlekraftwerk gibt. Dort waren allerdings die Zahlen für Grippetote exorbitant erhöht – ein Ergebnis neuer Benzinkraftstoffe? Lungenentzündungen bei denen Verlust der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung, trockene, verstopfte Nase und Reizhusten ohne Schleim – evt. auch gerötete Augen – sowie ein zunehmendes Engegefühl oder Druck auf der Brust entstehen sind der beginnende Erstickungstod durch Nanopartikel.

    Viele Menschen leiden neuerdings in Deutschland an diesem Druckgefühl und in der Tat hat sich etwas geändert: In Österreichs bester Luftregion, dem Masenberg, wo immer nur 2-3 PM10-Werte gemessen wurden (außer nach Silvester, da waren es 7PM10) ist plötzlich ein Wert von 17 PM10 zu verzeichnen, obwohl seit Wochen die Autos schweigen! Es ist die gesamte Welt, die erstickt! Das ist die wahre Krise vor der ich warnen muss! Es ist wirklich sehr ernst!

    Nanopartikel in Benzin, Diesel, Motoröl, Farben, Lacken, Autoreifen – alles haben wir seit Jahren eingeatmet und die Schleimhäute wurden durch die Aggressitivtät der Nanos weggeätzt. 1990 noch gab es zu den Grippezeiten in Wien unansehliche Schleimauswürfe in Massen auf der Straße, sodass man oft kaum wusste, wohin man steigen sollte. Heute keine Schleimrpoduktion, kein krachender, befreiender Husten mehr. Kehlkopf und Stimmbänder sind seit Jahren chronisch entzündet, bei den Italienern hörbar bis zum Stimmverlust und Röcheln. Die Feinstaubwerte sind in Coronagebieten extrem hoch, bes. PM2,5 so in Teheran über 100, aber auch sehr viele Städte in China bis 123! Norditalien ebenso wie der Alpennordrand, wo auch die meisten Coronatoten sind.

    Wir befinden uns in einem globalen Erstickungsprozess durch Nanopartikel, oft sind Nanoindustrien in unmittelbarer Nähe der Fälle! Dass das auf uns zukommt, wusste ich schon seit 2015: Ich bekam eine neue Heizung mit Nanolack, die etwas unangenehm roch – eben neu. Als Ruß von draußen ins Zimmer kam, wurde das Gemisch lebensgefährlich: Enge in der Lunge, Husten und das Gefühl, zu ersticken trieben mich aus meinem Zimmer. Es war danach trotz Lüftens 2 Jahre lang unbegehbar. Woran man die Anwesenheit hoher Konzentrationen von Nanopartikel bemerkt ist, dass Düfte wie Holz, Blumen, Suppenbrühe urplötzlich unwirklich stark duften, ja fast unangenehm, weil zu intensiv. Durch Nanopartikel in Benzin und Diesel entsteht Geruchs- und Geschmacksverlust – wie bei Corona, wobei bei 15000 Personen in Teheran 10000 laut Dr. Drosten einen Ausfall des Geruchssinns hatten, 75% influencaähnliche Symptome, 83% sogar klagten über Geschmacksverlust. In einem Haushalt mit Coronapatienten klagte auch immer MINDESTENS eine weitere, nicht infizierte Person über Geruchsverlust – das ist eindeutig ein Beweis für Nanopartikelkonzentration in hohen Mengen als Auslöser – es kann sein, dass sie insbesondere durch Industrieemissionen kommen, in China steigen die Werte vor und nach Mitternacht in den roten Bereich sowie am Morgen um 5 Uhr, wahrscheinlich dort der Zeitpunkt der massivsten Verkehrsbelastung. Aktuell ist der Sündenbock ein neues Benzin oder Dieselgemisch, das sogar Erbrechen und Übelkeit auslöst – wahrscheinlich mit extremer Erhöhung der Nanoaprtikel, die übrigens keinerlei nachweisbare Funktion haben, weder Benzin sparen oder den Motor länger am Leben erhalten. Fake News – aber wirkungsvoll auf unsere Lungen! Insekten sind seit 2015 erstickt – jetzt ist die Konzentration so hoch, dass auch der Mensch erstickt – zuerst in Großstädten und dann weltweit, denn die Konzentration der Nanopartikel ist weltweit fast gleich: Beispiel: Titandioxid nano aus Autolack in München Zentrum 165000 Partikel/l im Vergleich zur Antarktis 145000 Nanopartikel/l. Es wird, wenn die tödliche Konzentration erreicht ist, keine wirkliche “Lüftungsmöglichkeit” wie in meinem Nanozimmer geben – wir werden ersticken!

    Nanopartikel sind ein Bombengeschäft für die Industrie: Lacke, die man nicht putzen muss (Auto), dafür aber oftmals viel weniger lange halten (Holzanstriche!). Nanopartikel sollen Essen schöner aussehen lassen – der Preis: Leaky Gut, chronische Darmentzündung, rasant ansteigende Zahlen von Krebs im Bereich Lunge, Dickdarm, Leber und Brust sowie Prostata, denn dorthin werden sie eingelagert. Nanopartikel verteilen sich durch Kosmetik, Medikamente und Essen im Körper und lagern sich in Organen ab, wo sie chronsiche Entzündunegn erzeugen.

    Nanopartikel sind schuld, dass 75% der Kinder in Deustchland die Zähne im Mund wie Staub zerbröseln (Kreidezähne/ MIH) und ihre Knochen immer wieder an derselben Stelle brechen. Nanopartikel waren es, die Frauen in Mailand die Kieferknochen so lange eitern ließen, bis sie alle Zähne verloren – in China ging der Prozess bis zum totalen Schwund des gesamten Kieferknochens! Nanopartikel verstümmeln, entzünden, ersticken – dafür waren sie auch ursprünglich gemacht: Sie sollten die Sprengkraft der Bomben steigern und die Toxizität der Chemie der Bomben erhöhen. So ist der Boden auf berühmten Schlachtfeldern in Kroatien seit den 90ger Jahren bis heute ohne Vegetation – nicht mal ein Gras konnte dort mehr wachsen! Das ist, was uns blüht, wenn wir durch Nanopartikel welter vergiftet werden: Die Tiere ersticken, das Bodenleben, insb. der Regenwurm stirbt (derzeit 60%), dadurch fault die Erde und die Bäume sterben […]“

    https://bit.ly/2VpakWf

    #373763

    Nanopartikel sind Ultra-Feinstaub, oder nicht? Womit wir wieder beim Thema Luftverschmutzung sind. Stickoxide und Feinstaub sind meist gleichzeitig erhöht und korrelieren, Stickoxid kann aber besser gemessen werden, weil es ein definierter Stoff (Gemisch) ist.
    Für Feinstaub gilt: je kleiner die Partikel, desto gefährlicher. Und desto leichter, wenn man sie wiegt, was das Problem der Grenzwerte gut erklärt: es sind eben ungleich viel mehr Partikel/µg, je feiner der Staub ist.
    Stickoxide sind der Marker, der Feinstaub ist der Haupt-Schadstoff.

    #373766

    Hier noch ein Artikel zum Ultrafeinstaub. Für alle, die das für eine Verschwörungstheorie halten:

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/ultrafeinstaub-kohlekraftwerke-gesundheit-herz-1.4320634

    #373794

    Anonym

    Ein Nanopartikel ist zunächst ganz klein. So kann er ab einer gewissen Kleinheit Zellmenbrane durchdringen. Carbon-Nabotubes in Atemluft wirken schädlicher als Asbest. Das gilt aber nur für freie Nanoteilchen. Eingebettet in Beton machen diese ihn superhart (und leicht). Wobei ich dort nicht mit einer Betonfräse arbeiten würde. Und der Weltraumfahrstuhl an Seilen aus geflochtenen Carbonnanotubes ist auf absehbare Zeit weiterhin Science Fiction.

    Nanopartikel unterscheiden sich vom makroskopischen Festkörper durch ihre hohe spezifische Oberfläche. Das Verhältnis von Oberflächenteilchen zu Volumenteilchen steigt mit immer kleinerem Radius an. Der Stoff wird reaktiver, selbst edle Elemente wie Silber und Gold werden reaktionsfreudiger.

    Noch kleiner dominiert die Oberfläche die Eigenschaften. So wird Gold bei wenigen hundert °C (z.B. 300°C) flüssig. Irgendwann werden die Dinger so klein, da lassen sich ihre Atombausteine abzählen. Kleiner als ein Festköroer, größer als ein Molekül ändern sich ihre elektronischen und damit optischen Eigenschaften. Wer genießt nicht den LCD-Fernseher?

    Nanopartikel sind spannende Bestandteile der Materie. Manche wollten durch sie gar einen eigenen Aggregarzustand definieren. Frei umherschwirrend ist die Biologie nicht auf sie vorbereitet. Dennoch ist nicht alles schlecht und gefährlich, nur weil Nano draufsteht

    #373796

    Womit wir wieder beim Thema Luftverschmutzung sind. Stickoxide und Feinstaub sind meist gleichzeitig erhöht und korrelieren, Stickoxid kann aber besser gemessen werden, weil es ein definierter Stoff (Gemisch) ist.

    Luftverschmutzung an sich war nicht das Thema. Es ging um die Auswirkung von Stickoxiden. Aber Du bist dem Problem auf der Spur, warum die Studie Müll ist. Man müsste nämlich alle anderen Faktoren betrachten und ggf. heraus nehmen/rechnen.

    Wie Du schon sagst, wenn die Stickoxidwerte erhöht sind, sind oft auch andere Werte erhöht. Der Fehler die Folgen des Schadstoffgemisch eben nur einer Ursache zuzuschreiben wird gerne gemacht, dies führt dann z.B. zu merkwürdigen Grenzwerten. Und nur ein Beispiel warum eine entsprechende Unterscheidung durchaus wichtig ist, ist folgendes:
    https://web.archive.org/web/20130701233343/http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/technische-emissionsminderung/crt.htm

    Hier wäre es schon wichtige zu wissen, was ist gefährlicher? Welche Grenzwerte ergeben Sinn? Lohnt eine Optimierung einer Emission auf kosten der andern? Leider schleppen sich solche Fehler durch alle Studien. Solche Fehler lassen sich am Ende nur schwer korrigieren, wo wir den Kreis dann zur halleschen Umweltzone schließen können, welche wie die anderen in Zeiten von Corona gezeigt haben, dass die Emission durch KFZ z.B. extrem überbewertet wurden.

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