Startseite Foren Halle (Saale) Weg für GuD-Kraftwerk in Schkopau geebnet

  • This topic has 8 Antworten, 5 Teilnehmer, and was last updated vor 1 month by wolli.
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  • #365710

    Nachdem von der Kohlekommission in Berlin festgelegt wurde, dass das Braukohlekraftwerk in Schkopau bis 2034 weiterlaufen darf, wurde nunmehr durch den Gemeinderat in Schkopau in einem geänderten Bebauungsplan neben den Kühltürmen in Richtung Rattmannsdorfer Seen die Fläche für den Bau eines neuen Gas-und Dampfturbinenkraftwerk festgelegt.
    Damit ist auch nach 2034 die Stromversorgung unserer Region, die Prozessdampfversorgung von Buna und die Bahnstromversorgung der DB gesichert.

    #365716

    Im neuen Gasturbinenkraftwerk wird mit Sicherheit kein Bahnstrom direkt über die Turbinen erzeugt.

    #365718

    @Kenno, dass sind nur 14 Jahre meinst du das reicht für die ganzen Planungen, Offenlegungen, frühzeitigen Beteiligungen und Klagen gegen solche Großprojekte. Liegt da schon eine Gasanbindung oder wie soll das Gas dort hin kommen, da wäre schonmal der erste Ansatz, Klagen gegen die Pipeline.

    #365719

    @Wolli,
    doch mit einer zweiten Gasturbine.

    #365720

    @McPoldy,
    könnte eng werden. Erdgas steht an.

    #365722

    Im neuen Gasturbinenkraftwerk wir mit Sicherheit kein Bahnstrom direkt über die Turbinen erzeugt.

    Kann man den auch indirekt erzeugen?
    Wichtig war das Kraftwerk meines Wissens auch für die Frequenz.

    #365724

    redhall,
    ja aber mit Frequenzumformer oder Umrichter aus dem 50 HZ-Landesnetz mit Wirkungsgradverlusten.
    Sicherer ist aber die getrennte Bahnstronerzeugung über eigene 16 2/3 HZ Bahnstromgeneratoren. Ansonsten zieht uns die Bahn unsere 50-Hz-Frequenz nach unten.

    #365753

    @Kenno
    Bei einer Bahnstromturbine können wir aber nicht mit grünem Strom fahren.

    #365733

    Die Konsequenz eines Desaströses Bund-Länder-Kompromisses.

    Nicht nur ist, de facto der eh schon lauwarme Kompromiss der Kohlekommission aufgekündigt worden.

    Auch die Versorgungssicherheit wird mit dem Bund-Länder-Kompromiss geopfert.
    Anstelle eines allmählichen Umbaus auf eine nahezu CO2-freie Energieerzeugung, werden nun alle CO2-Emmissionsschleudern in einem sehr Kurzen Zeitraum 28/29 auf einmal abgeschaltet. Noch deutlicher kann man nicht machen, dass einem die energetische Versorgungssicherheit im Lande schnurz-piep-egal ist.

    Hinzu kommt der faktischen Ausstieg aus dem Umbau der CO2-Emittierenden Industrieverfahren auf CO2-freie.

    Wenigstens arbeitet der Mensch fleißig weiter an seinem Aussterben. Wozu braucht wir schließlich künftig überhaupt noch Sauerstoff in der Atmosphäre:

    https://blog.fefe.de/?ts=a0e33fc8

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