Startseite Foren Halle (Saale) Was ist aus dem abhörsicheren Telefonkabel der Stasi geworden ?

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  • #364756

    Anfang 1990 wurde am Runden Tisch des Bezirkes Halle bekannt, dass die Stasi ein abhörsicheres Telefonkabel betreibt. In einem Doppelmantel befand sich Druckluft, Druckverlust bedeutete, dass das Kabel angebohrt wurde.
    Was ist denn aus diesem Kabel geworden?

    #364757

    Das übernahm doch alles die deutsche Post.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 month, 2 weeks von redhall.
    #364760

    Solche Druckluftkabel dürften in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein.

    #364761

    teu

    Solche Druckluftkabel dürften in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein.

    Der Furz des Trump als App!

    #364763

    kwt

    #364762

    So sieht die Internetüberwachung in der BRD aus:

    https://netzpolitik.org/2015/angezapfte-glasfasern-bnd-und-kanzleramt-verschweigen-zehn-weitere-internet-abschnorchel-aktionen/

    Die Klage von DE-CiX gegen die anlasslose Totalüberwachung wurde abgewiesen, weswegen DE-CIX nun vor das Verfassungsgericht gezogen ist.

    https://www.dw.com/de/betreiber-von-internet-knoten-klagt-gegen-überwachung-durch-bnd/a-44006400

    #364766

    Danke, interessant.

    #364768

    teu

    Und was hat diese Total-Überwachung bislang zum „Schutz der Bürger“ gebracht?
    Null.
    Ok. …manch ein verfassungslos Geschützer hat sich einen oder zwei runtergeholt.
    Da kann selbst „Erika“ nur lachen.

    #364778

    Totalüberwachung gab es, IM „Erika“ nicht.

    #364781

    Danke, @Wolli, für diese antipopulistische Feststellung. Angela Merkel mag ich nicht, weil halt CDU, aber IM: Nö. Es gibt keine Beweise. Und sie heißt für mich immer noch Bundeskanzlerin Angela Merkel, und nicht „Frau Merkel“.

    Mein Vorwurf an Sie: Sie macht CDU-Politik.

    #364784

    Ob es Indizien für eine IM Erika gibt oder nicht, teu weiß:
    Semper aliquid haeret.

    #364804

    Anfang 1990 wurde am Runden Tisch des Bezirkes Halle bekannt, dass die Stasi ein abhörsicheres Telefonkabel betreibt. In einem Doppelmantel befand sich Druckluft, Druckverlust bedeutete, dass das Kabel angebohrt wurde.

    Was ist denn aus diesem Kabel geworden?

    Kabel mit Druckluft waren in den 80ern auch in der DDR Stand der Technik und im ganz normalen Telefonnetz verbaut. Da ging es aber nicht ums Abhören, sondern darum, ein Absaufen der unterirdischen Kabel zu vermeiden.

    #364881

    Für den ehemaligenPfarrerbundespräsidenten gibt es ebenfalls keine Beweise. Bei beiden sing die Akten weg. Wie bei Uschis Handydaten. Alles weg.

    #364884

    teu

    Ich sage mal, dass „Erika“ den „Torsten“ gut kannte.
    Beide waren auf den „Maximilian“ nicht gut zu sprechen, der war ja SPD, damals noch eine Partei. Also kam man auf den „Czerni“, der war CDU.
    Der ist es dann geworden.
    Nun brauchte man jemanden, der die Stasiunterlagen verschwinden ließ.
    Da lief der „Erika“ die „Larve“ über den Weg.
    Und so kam es ….

    #364885

    Ok, dann ist diese Geschichte ja geklärt. Sie kann ja bei Gelegenheit in ein paar Wochen oder so noch einmal aufgefrischt werden.

    #364886

    Irgendwie scheinen die Ausdünstungen aus der Grube Teutschenthal doch nicht so harmlos zu sein, wie Teu immer behauptet. .

    #364899

    teu

    Du meinst, die Akten liegen dort?
    Glaube ich nicht.
    Dafür stinkt es noch nicht genug.

    #364902

    Ich verstehe die Diskussion nicht ganz?

    War der Slogan vom Herbst 1989 nicht: „Stasi in die Produktion!“

    Der unselige, manipulative Umgang mit den Stasiakten kam doch erst mit der Gauck-Behörde nach dem 3.Oktober 1990.

    #364910

    Wieder viele Aluhüte unterwegs…

    #364911

    Mal ganz technisch gefragt, weil mich das seit meiner Jugend interessiert: wenn so ein Druckluftschlauch undicht wurde, wie haben die dann das Leck gefunden? Wir hatten früher ne Emailschüssel mit Seifenwasser gefüllt, und dann den aufgepumpten Schlauch da durchgezogen. Wo es geblubbert hatte, kam ein Gummiflicken drauf.
    Da muss die Stasi aber viele Emailschüsseln gehabt haben…

    #364933

    Im Falle des Telefonkabels, wo das meiste Volumen durch Kabel und Isolierung gefüllt ist, kann man einen Druckabfall von den Einspeisestellen über die Kabelstrecke messen. Das hat man sich dann einfach massstabsgerecht auf ein Blatt gezeichnet und mit dem Lineal durch die Messwerte Linien aufgetragen. Im Schnittpunkt war dann das Leck zu vermuten, die Feinsuche lief dann mit Einpinseln mit Seifenlauge, oder, wenn die Kabel unter Wasser lagen, per Sichtkontrolle.

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