Startseite Foren Halle (Saale) Vierspurigkeit der Merseburger Straße kommt Halle teuer zu stehen

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  • #140964

    ach Leute, immer wieder die Argumente, die nur Vorbehalte sind!

    Doch KEINESFALLS aus Gründen, da könnte man nicht… Kann man immer! Eine singuläre Fahrbahn wird 3,25 bis 3,5m breit sein zzgl. Radstreifen (1,75 m netto) und Parkständen. In Summe ist genug Platz zum Rechtsranfahren (Radspur dann blockiert), durchlassen und weiter gehts. Alles andere ist Unfug und Panikmache mit dem fadenscheinigen Beigeschmack mit vorsätzlich falschen Argumenten zu beeinflussen. Hat man es so nötig??

    Sieht man ja so oft in der Merseburger, wie das klappt!

    Das es zur Rushhour mal voll ist, stellt noch keinen Weltuntergang dar. Die Verkehrsmengen pegeln sich nach kurzer Zeit auf ein erträgliches Maß ein. Da auch im Berufsverkehr zahllose Freizeitfahrten stattfinden, entfallen diese oder verlagern sich auf andere Verkehrsmittel.

    Nach kurzer Zeit?? Soso.

    Der Status der Europachaussee als Erschließer für Gewerbeflächen ändert was genau an der Kapazität für Durchfahrenden? Oder wurde allen Ernstes von gigantischen kreuzungsfreien Bauwerken geträumt? Eindeutig belegbar ist doch, dass diese Trasse Platz für rund 20.000 KfZ/d hat und nachLückenschluss zur B100 die Innenstadtquerung definitiv überflüssig macht.

    Lückenschluss? Mal ehrlich, wann?

    Eine Straßenachse, welche den größeren Wert auf ansprechende Gestaltung, Stadtgrün, Dämpfung unnötigen Lärms und eine gewisse Aufenthaltsqualität setzt, bedeutet automatisch eine Aufwertung an Lebensqualität. Falls jemand in Leipzig die Karl-Liebknecht-Straße kennt (Inbegriff des Straßenlebens), kann man sich kaum noch daran erinnern, dass es mal eine Fahrradarme, parkverbotene Tempo-60-Rennstrecke mit immenser Belastung war. Seit dem wurde ohne Schaffung von Ersatzstrecken der KfZ-Verkehr dämpfend auf ein langsameres Niveau gedrosselt, Radverkehr gestärkt und – das ist das allerwichtigste – breite Gehsteige für Freisitze und Auslagen beibehalten. Es geht also, nicht nur in Bogotá oder Brasilien.

    Und auch hier wieder, die Karl-Liebknecht-Straße aus Leipzig auf die Merseburger anzuwenden. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Zumal ist dies keine Hauptachse, da viele gleichwertige Parallelstraßen wie z.B. August-Bebel-Straße, Artur-Hoffmann-Straße und vor allem Wundtstraße neben dieser verlaufen. Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Es bleibt zu hoffen, dass alle Verantwortlichen sich nicht vom polulistisch opportunen Egoismus des rasenden Vorankommens beeinflussen lassen sondern stattdessen lieber ein für alle lebenswertes lokal entwickeltes Halle im Fokus haben. Mit am Ende besseren Effekten für die Stadtkasse.

    Und genau hiermit wird bei Rückbau der Merseburger genau das Gegenteil passieren, weil keine gleichwertigen alternativen Routen geschaffen wurden. Wer die Merseburger zwecks Stau umgehen will, verlagert diesen auf die Nebenrouten. Na deren Anwohner werden sich bedanken, wenn der der ausweichende Verkehr im Glauchaviertel wieder Richtung Riebeckplatz möchte.
    Oder aus dem Süden in die Georgi-Dimitroff-Straße, tolle Idee. Oder durchs Lutherviertel?

    Warum soll man die Merseburger nicht weiterhin erst einmal vierspurig ausbauen? Wenn alle Ausgleichsalternativen geschaffen wurden, wer hindert einen denn dann daran, die Straßenmarkierung auf einspurig umzuändern und Parkbuchten oder ähnliches zu schaffen.
    Zumal die Beibehaltung der alten Brückenbreite auch wieder nicht eine ordentliche Breite für Fuß- und Radweg ergibt. Wenn ich schon als Alternative einspurige Führung den Begriff „Untermaßig“ höre.
    Für allen „Schei*“ schmeißt die Stadt Geld raus und jetzt scheitert es an einer etwas breiteren Brücke, wo man nach Verbesserung der allgemeinen Verkehrsführung in Halle, immer noch die Merseburger einspurig führen kann. Mit dann aber anständigen Fuß- und Fahrradwegen. Ich zumindestens fahre an dieser Stelle (wie auch eingangs der Merseburger am Riebeckplatz) sehr ungern mit dem Fahrrad lang, weil ohne Sicherheitsabstand.

    #140966

    Anonym

    @radler
    „Eine Straßenachse, welche den größeren Wert auf ansprechende Gestaltung, Stadtgrün, Dämpfung unnötigen Lärms und eine gewisse Aufenthaltsqualität setzt, bedeutet automatisch eine Aufwertung an Lebensqualität. Falls jemand in Leipzig die Karl-Liebknecht-Straße kennt (Inbegriff des Straßenlebens), kann man sich kaum noch daran erinnern, dass es mal eine Fahrradarme, parkverbotene Tempo-60-Rennstrecke mit immenser Belastung war. Seit dem wurde ohne Schaffung von Ersatzstrecken der KfZ-Verkehr dämpfend auf ein langsameres Niveau gedrosselt, Radverkehr gestärkt und – das ist das allerwichtigste – breite Gehsteige für Freisitze und Auslagen beibehalten. ….“

    Wie schon viel weiter oben erwähnt, ein Vergleich der keiner ist, Äpfel mit Tomaten Vergleich!!! Da echte Alternativen in leipzig zu dieser Str. bestehen, mal weiter oben gründlich lesen und auf Karten nachvollziehen!

    „Das es zur Rushhour mal voll ist, stellt noch keinen Weltuntergang dar. Die Verkehrsmengen pegeln sich nach kurzer Zeit auf ein erträgliches Maß ein. Da auch im Berufsverkehr zahllose Freizeitfahrten stattfinden, entfallen diese oder verlagern sich auf andere Verkehrsmittel.“

    Was soll sich da wohin pegeln? Was sind denn Freizeitfahrten Wochentags früh zwischen 6 und 8 Uhr? Und wie kommst du darauf, dass dieser Anteil, was man darunter auch immer verstehen soll, so hoch ist, dass dieser anschließend nicht mehr existiert?

    Der ganze Text ist dünn gestrickt.

    Alternativen werden sein, wenn es dort zu ist, Beesener Str. über Rannischen und dann je nach Strecke, Willy-Brand-Str. oder Torstr., aus dem Süden gleich Südstadtring. Böllberger Weg.

    Und im übrigen, zur b100/A14/9 ist schon jetzt die HES eine alternative die aktiv genutzt wird. da kommt nicht so viel Entlastung mehr dazu, wenn diese fertig ist.

    ups gleichzeitig die gleichen Gedanken 🙂

    #140968

    Diese Platzverhältnisse sind eben bei der derzeitigen Brückenbreite unter der Brücke nicht gegeben!
    Ein regelkonformer Ausbau der Rad- und Fußwege (bzw. Radstreifen) ist bei Berücksichtigung eines getrennten Gleiskörpers nicht möglich.

    Bisher war immer die Rede davon, dass ein vierspuriger Ausbau mit getrenntem Gleiskörper, Radspur und Fußweg nicht möglich ist. Ein zweispuriger Ausbau mit den Zusatzfahrwegen ist jedoch auch in der kleinen Variante problemlos möglich.

    #140970

    Ich hoffe, dass sich die Entscheider am Mittwoch nicht von einer kleinen Gruppe lautstark im Internet Grölender beeinflussen lässt. Notfalls muss es eine Bürgerbefragung geben, damit nicht ein Zerrbild der öffentlichen Meinung die Entscheidung beeinflusst.

    Du meinst sicherlich die Rosengartenfritzen…

    #140972

    Und man kann auch mal einem anderen Radfahrer hinterherfahren und braucht keine Überholspur.

    Gewiss, für einige Meter am Nadelöhr geht das schon. Was du nicht begreifen willst (und mich fragen lässt, ob du auch mal hinter deiner Tastatur rauskommst) ist, dass der motorisierte Straßenverkehr bis auf ganz seltene Ausnahmen (Bagger, alte Traktoren, 25er) homogen mindestens 45km/h fahren kann, wohingegen die Fahrradfahrer erheblich unterschiedliche Geschwindigkeiten erreichen: Kinder und Omis ca. 10km/h, Genussradler ca. 15, sportliche Pendler und Pedelecs 25, Fitnessradler 30+, Rennradler und Liegeräder 40+.

    Wenn da kilometerweit keine Überholmöglichkeit besteht reden wir von anderen Zeitverlusten als wenn du mit dem Auto zwischen zwei Ampeln mal hinter einem Roller bleiben musst.

    #140973

    .. und ich fordere, wie schon einmal erwähnt, eine personelle Abstimmung im morgigen Stadtrat, damit man die Schuldigen dingfest machen kann.

    #140974

    Ich fordere die Abschaffung des Stadtrates, weil der OB allein alles besser weiß und kann.

    #140975

    Jetzt muss ich schon schmunzeln! (außer über farbspektrums „Grölender“, das ist für niemanden eine förderliche Bezeichnung, oder siehst du dich selbst so?)

    So abwegig ist der Vergleich zur KarLi nicht! Weil:
    – die B2 seit 1976 existiert, eine ENTlastung nicht greift, denn die B2 (=Wundtstraße) war und ist belastet. Die B2 ist übrigens zweistreifig (durchgehender Teil ins Zentrum, das übrige sind Abbiegespuren. Da passen ca. 30.000 KfZ durch.
    – die parallele August-Bebel-Straße einst auch stark belastet war, inzwischen einstreifig, Radfahrstreifen + Parkstände hat und extrem verkehrsreduziert wurde
    – die Arthur-Hoffmann-Straße als weitere parallele ebenfalls sehr schmal war und ist, landwärts am Beginn nicht benutzt werden darf, Straßenbahnen + Linienbusse auch verkehren, quasi immer eine räumliche Enge herrscht. Die Belastung ist demzufolge eher niedrig.
    – die Berhard-Göring-Straße landwärts benutzt werden muss, diese dennoch ebenfalls nur mäßig belastet ist. Durch die Baustelle wurde aktuell das Gegenrichtungsradfahren baulich ermöglicht.

    Fazit: Es wurde keine zusätzliche Kapazität geschaffen, im Gegenteil. Dennoch sank die Verkehrsbelastung der KarLi sehr stark ab.

    Ein BundesstraßenSTATUS ändern daran nichts. Diese Effekte sind die Menschen selbst und diese richten ihr Verhalten nach anderen Gegebenheiten aus als die Straßenkategorie, das ist reines Verwaltungsdenken.

    Auch die KarLi hatte in den frühen 90ern Verödungsprobleme, Häuser verfielen, Geschäfte verwarlosten. Ist halt alles vergessen. Nur wäre der heutige Zustand undenkbar mit einer rein autofixierten Gestaltung. Das ist ideologiefrei.

    @ micha06de
    Unter dem kurzen Bereich einer Brücke muss man im Falle von herannahendem Blaulicht ja nicht stehen bleiben. Soviel Umsicht darf man dem KfZ-Nutzer doch noch zutrauen. Sonst wäre es schlimm um uns bestellt. Das Argument greift daher nicht.

    @Psychofred
    Paris zum Beispiel hat ein großen Teil der Seine-Schnellstraßen kürzlich komplett und ersatzlos entfernt und für Touristen wertvolles Gebiet zum Flanieren und Schlendern geschaffen. Undenkbar sowas, oder?

    #140976

    @benedikt

    Ein zweispuriger Ausbau mit den Zusatzfahrwegen ist jedoch auch in der kleinen Variante problemlos möglich.

    Woher hast Du das denn? Wunschdenken?
    Es ist allgemein bekannt, dass ein regelkonformer Ausbau nicht möglich ist. Rad- und Fußwege sind nur „untermaßig“ realisierbar.

    Die Variante verhindert für die Zukunft auch eine ordentliche Radewegführung. Wenn irgendwann, durch entsprechende Verkehrsalternativen, in der Merseburger Straße wirklich zwei Spuren für den Autoverkehr ausreichen, wäre die Umwidmung einer Spur zur „Fahrradmagistrale“ eine sinnvolle Variante. Dumm nur, wenn die Brücke in der schmalen Variante realisiert wird.

    Ich kann nur empfehlen – fahrt vor Ort und schaut Euch in Ruhe den Brückendurchlass an und bildet Euch dann Eure Meinung!

    #141002

    @micha06de

    Was sollen die „irgendwann-Vertröstungen“ bringen? Erst geht keine Veränderung und dann sollen plötzlich alle Fahrzeuge verschwinden? Das zeugt eher von wenig Überblick. Denn gerade die dicht bebauten Quartiere recht uns links einer Magistrale sind Ziel und Quell von Verkehren (aller Mittel). Wo soll denn die Sankt-Nimmerleins-Alternative sein?

    #141007

    Die sollen die A143 endlich fertig bauen, dann kann man von allen Seiten kommend einfach das Elend umfahren.

    Das kann man auch jetzt schon, dazu wird keine A 143 gebraucht.

    Und das ist genau der Punkt, den diese ewigen Ja-Sager immer gerne ausblenden: Es gibt bereits Alternativen, man muss nur wollen und nicht einfach die erste undurchdachte Idee nehmen, die einem nach alter Gewohnheit in den Kopf kommt („mehr/breitere Straßen = flüssigerer Verkehr“).

    #141011

    Die Berücksichtigung von Sonderlastfällen bei der Dimensionierung von Anlagen ist zwingend notwendig für deren Funktion und Sicherheit (eine Grundregel im Ingenieurwesen!).

    OK, berücksichtigen wir dann auch den hypothetischen „Sonderlastfall“, dass ein Komet genau auf die Brücke am Rosengarten fällt und der entstende Krater den Verkehr behindert? Wir sollten gleich noch eine – ach was, zwei – vierspurige Umgehungsstraßen um den Rosengarten bauen.

    Mal ehrlich: welche „Sonderlastfälle“ sollen’s denn sein? Wo fängt man an und wo hört man auf?

    Menschenleben riskieren weil die Stadt 420 T€ “sparen” will oder weil eine Interessengruppe ihre ökologischen Phantasien ausleben will?

    Also jetzt wird’s aber wirklich klischeehaft populistisch. Jetzt fehlt nur noch irgendein aus de Luft gegriffener Nazi-Vergleich und du hast dich für diese Diskussion vollkommen disqualifiziert.

    #141016

    Wer hat sich die Qurschnittsbelegung der Merseburger Straße mal genauer angesehen? Da stimmts mit den Zahlen an den Knoten überhaupt nicht.

    #141017

    Das kann man auch jetzt schon, dazu wird keine A 143 gebraucht.

    Mit der Fähre ist es zwar romantisch, auf Dauer aber lästig.
    Ich dachte die Stadt Halle gibt jedes Jahr mehrere Millionen für Marketing, Kultur, etc aus, um Touristen, Sportbegeisterte, Unternehmer und Konsumschafe in die Stadt zu locken und nicht um sie drum rum zu leiten.

    #141018

    Wer hat sich die Qurschnittsbelegung der Merseburger Straße mal genauer angesehen? Da stimmts mit den Zahlen an den Knoten überhaupt nicht.

    Warum hat man eigentlich nie Vertrauen in die Gutachten der Verwaltung. Sie erscheinen immer in der Presseabteilung und nie in den Fachbereichen geboren. Erstere werden wohl auch besser mit Budget ausgestattet.

    #141023

    @Psychofred Glück hat er offenbar, dass er antizyklisch fährt und am WE zu unterschiedlichen Zeiten 🙂

    Meine Mitarbeiterin fährt aber zyklisch (also morgens aus Richtung Merseburg und abends raus aus Halle) und klagt allenfalls über Stau am Riebeckplatz.

    #141025

    In Halle ist nun einmal der Fehler gemacht worden, jeden größeren Verkehr auf Hauptachsen zuleiten.

    Ist kann doch niemandens Absicht sein, bei Rückbau der Merseburger Straße, den Verkehr auf sämtliche Seitenstraßen „verdrängen“ zu wollen? Wir reden auf der einen Seite um Verbesserung der Lebensqualität auf der Merseburger Straße und Missachten dabei die bisherige „Lebensqualität“ (wenn man das mal so nennen darf) aller Anwohner auf den Nebenstraßen. Das kanns ja wohl nicht sein.

    Man nehme es mir nicht übel, aber was mich am meisten aufregt, dass manche meinen, dass sie bestimmen können, wie oft und wolang andere mit dem Auto fahren dürfen. Mit verlaub, so etwas finde ich vermessen. Und ja, ich versuche auch so oft wie möglich mit dem Rad zu fahren, was in Halle nun auch nicht so einfach ist.

    Und @geraldo, den Begriff „Rosengartenfritzen“ zu äußern, halte ich für unter aller Sau. Auch wenn ich nicht direkt dort wohne, ist ein Ausfahren auf die Merseburger aus den Straßen: Kassler Straße östlich und westlich sowie Beerenweg und Pappelallee mehr als schlecht gelöst. (Ach ja, die sollen ja, nach Meinung einiger, entweder gar nicht oder woanders lang fahren). Hast du dich mit deren Nöten und „Ängsten“ wirklich einmal auseinander gesetzt? Mir scheint nicht, da diese ja als Dauernörgler hingestellt werden.

    #141028

    @Kenno

    das ist nur die halbe Miete!

    Die Zahlen schwanken zum einen, so dass über längere Zeiträume erhoben werden muss.
    Radfahrer und Fußgänger müssen dazu, meistens haben Verwaltungen kein Gefühl über deren Mengen.
    Die Fahrgastzahlen der HAVAG dürfen nicht fehlen.
    Beim MIV sollte zwischen Anliegern und Transit getrennt werden (wie auch immer das geht)
    Fußend darauf zeigt der vorliegende modal split die Abweichung vom städtischen Schnitt und von den Entwicklungszielen.

    Und erst dann lassen sich anhand der Bebauung und der Sozialdaten Potenziale abschätzen.
    Erst dann wird deutlich, wie viel z.B. der ÖPNV (Tram / Bus / S / Zug) leisten kann.

    So ein ziel-modal-split ergibt automatisch die dann eintretenden Aufteilungen.

    Das nennt man aktive Planung, aktives Handeln. Alles andere wäre nur reaktives Hinterherrennen.

    #141029

    So ein ziel-modal-split ergibt automatisch die dann eintretenden Aufteilungen.

    Noch so ein Planer, bei dem die Bedürfnisse der Bürger keine Rolle spielen. Unsrem lieben Herrgott sei Dank, Papier ist geduldig.

    #141033

    @ saale view

    nein, eher bist du fachlich weder interessiert noch offenkundig kundig. Sonst wüsstest du, dass modal split Werte abbilden. Oder glaubst du, die Meteorologen machen extra absichtlich schlechtes Wetter, wenn sie Regen vorhersagen??

    Bitte befasse dich mit den Basisgrundlagen über Verkehrsverteilungen, das hilft ungemein um niveauloses Angiften zu vermeiden. Danke!

    #141037

    @radler
    Ich war erst letzten Monat wieder auf einer internationalen Konferenz und konnte die grünen Block-Warte in Jesus-Latschen erleben, wie sie der Bevölkerung ihre Vorstellungen vom Modal-Split überhelfen wollen. Meistens sind die mit dem Rad unterwegs, zu spät im Meeting und der Drops ist schon gelutscht.
    Kannst beruhigt sein, dass Thema betreiben wir in einer Größenordnung, die mit den 4 Spuren auf der Merseburger nicht zu vergleichen ist.
    Ein Tip für Dich: Steuerung des Mobilitätsverhaltens über Angebotskonzepte (Commuter Traffic Management, Corporate Mobility Management) und Überzeugungsarbeit und nicht mit Behinderungen.

    #141038

    @Radler,
    danke für deine Einschätzung, die ich auch teile. Wenn man dann noch den Schwerverkehr und den wirklichen Durchgangsverkehr sondieren könnte, wäre das noch besser.

    #141040

    @saale-view

    Wenn du meine Posts richtig liest, wirst du sehen, dass genau dies, also bessere Alternativangebote, mein Credo ist. Denn ich laufe nicht in Jesuslatschen herum 🙂

    Behinderungen, die man sich im MIV verbeten möchte, werden unsisono gutgeheißen. Nimm das Beispiel der Haltestelleninseln. Trotz massiver zeitlicher Behinderungen schien das auf einmal kein Problem zu sein. Seltsam, oder?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 years, 10 months von admin.
    #141042

    Die Zahlen schwanken zum einen, so dass über längere Zeiträume erhoben werden muss.

    Schön, Morgen MUSS eine Entscheidung fallen. Der Stadtrat hatte lange genug Zeit.
    Wenn ich in meine Kristallkugel blicke wird die Geschichte so ausgehen:

    1. Einer findet einen Verfahrensfehler, die Abstimmung kann nicht stattfinden!
    2. Eine Fraktion verweist den Antrag an einen x-beliebigen Ausschuss!
    3. Es wird ein Beschluss gefasst, gegen den eine Fraktion sofort Einspruch einlegt!

    Erfolg der ganzen Geschichte: Die Bahn baut die Brücke mit den Maßen von 1900.
    Das Schöne an der Geschichte: Keiner unserer Stadtratsmitglieder muss sich verantwortlich fühlen. Man hat sich ja nicht entschieden!

    #141044

    Wenn du meine Posts richtig liest, wirst du sehen, dass genau dies, also bessere Alternativangebote, mein Credo ist.

    Dann müsstest Du ja mit mir für die erweiterte Brückenvariante votieren. Ein optimiertes Angebotskonzept erfordert tendenziell mehr Öffentlichen Raum zur Gestaltung.

    Ebenso wird der angestrebte Fahrzeitgewinn von wenigen Minuten mit Tram im eigenen Gleisbett relativiert, da die Akzeptanz für den ÖPNV weit mehr von der Taktrate und den Umsteigebeziehungen abhängt und nicht so sehr von der Netto-Fahrzeit.

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