Startseite Foren Halle (Saale) Verlust der grünen Ecke Gr. Steinstraße/ Barfüßerstr. ( Frohe Zukunft)

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  • #368770

    Dank unserer Altvorderen, die eine Stadtmauer errichteten, hat Halle enge Straßen und alles ist in der Innenstadt dicht bebaut. Etwas Luft schaffte der 2. Weltkrieg durch ddie Bombardements der Alliierten, wenn auch nicht erbeten. Eine gründe Ecke an der Konzerthalle ist nun schon durch Neubau verloren gegangen. Dort ließ es sich gut einmal ausruhen, einen Imbiss konnte man sich gönnen. Vorbei.
    Nun soll die o.a. Ecke bebaut werden. Ich finde das schade und sicher andere auch; ich beobachtete, dass manch einer sich dort unter der Linde
    sein Mittagspäuschen gönnt, ein Buch liest,sein Smartphon bedient. Ebenso würde der kleine anheimelndee Weihnachtsmarkt seinen Platz verlieren und auch der Anblick der immer gepflegten Anpflanzungen und Beete,stets eine kleine Augenweide, fiele weg.

    • Dieses Thema wurde geändert vor 7 Monaten von Elfriede.
    #368773

    Das stimmt Elfriede. Der Wert eines Baumes, gerade mitten in der Stadt, ist kaum zu ermessen.

    #368775

    Es sind einfach zu wenige, die das wirklich interessiert. Leider. Und mit wirklich meine ich wirklich, wirklich.

    #368776

    Jeder ältere Baum in der Innenstadt ist praktisch ein Naturdenkmal. Es gibt sie kaum noch.

    #368793

    Diese Lücke entstand durch Bombentreffer und kann nun wieder geschlossen werden.
    Die Ecke Große Steinstraße/Barfüßerstraße war die berühmte Rempelecke, wo die schlagenden Korporationsstudenten durch Anrempeln eines anderen Korporierten zu einer Mensur kommen konnten. Im Film der Untertan geschah das durch verbale Beleidigungen oder nur durch Fixieren.
    Dieser Unsitte müssen wir nicht nachtrauern.

    #368794

    Ja die Korporationen. Als ich mit meinen Kollegen aus dem Westen im H.und Thomas Mann Haus getagt habe, wenig nach der Wende, hab ich solche Senge dafür bekommen, mit ihnen zusammen zu arbeiten (ich selber wusste garnüsch davon), meine Fresse habe ich Dresche bekommen. Die beschäftigt mich heute noch.

    #368795

    Für wolli sind die „Schlagenden“ offensichtlich eine gesellschftliche Bereicherung, oder?

    #368807

    Ja, ja, erst waren die Wessis zu DDR- Zeiten alles „Klassenfeinde“…..
    was für eine bornierte Einschätzung. Desgleichen aber die Einschätzung von SED-Mitgliedern durch die Westen und noch früher, jeden Landser als Faschisten zu deklarieren. 🙁

    #368809

    Elfriedchen, so einfach isses wirklich nich, meine liebe.

    #368812

    Noch vor 2 Jahren wurde aber die Lückenbebauung von der WG Frohe Zukunft mit dem „Stein Eck“ dementiert.Nun hat man das Grundstück erworben und streitet noch intern.

    #368836

    Man ging zu DDR-Zeiten von der Großen Steinstraße durch ein Loch in der Mauer, früher war es sicher eine Tür, dann über die freie Bebauungsfläche zu Tapeten-Rappsilber.

    #368862

    Es ist gar nicht so lange her, da konnte man Tapeten oder Elektro-Bedarf mitten in der Stadt kaufen. Nunmehr gibt es nur noch diese blöden und unpersönlichen Baumärkte.

    #368863

    Ich sehe auf den Baumärkten nur glückliche Männer, wenn es in der DDR solche Baumärkte mit diesem Angebot gegeben hätte, hätten Männer reihenweise Herzinfarkte bekommen.

    #368884

    Stimmt, SfK und auch Wolli. Und arme ( weil nicht so bastelfritzerisch begabt wie Männer) Frauen stehen allein und suchen händeringend nach einem Verkäufer….wegen Beratung. Da muss ich immer an den Sketch denken mit Dieter Pfaff und Diether Krebs. Zum Schluss bin ich so genervt, dass ich noch fragen muss:“ Wo issen hier dr Ausjangk?“

    #369044

    Blick auf die untere Große Steinstraße, 1972.

    Gepostet von Dieter Kudlek am Dienstag, 20. Oktober 2015

    Die Freifläche war mal größer. Aufnahme von 1972

    #369057

    @ Einbeck: Mit dem Begriff „Stein Eck“ kann ich nichts anfangen.
    Aber so, wie das Bild es zeigt, kenne iich das auch noch. Mit Suppenkoch an der Ecke, ein blühender Birnbaum( aber nur im Frühling 🙂 )daneben, der Flachbau und dann Gummi-Bieder. Mit Marga Bieder ging ich zusammen in eine Klasse in der Talamtschule. Und mit den Heinemann-Zwillingen auch ( Neunhäuser, weißte, das Eisenwarengeschäft, wo nur noch die Fassade steht.)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monaten, 4 Wochen von Elfriede.
    #369601

    Ich habe heute noch einmal hingeschaut beim Vorbeifahren: Es ist wirklich eine beachtlich große Linde, die dort steht.

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