Startseite Foren Halle (Saale) Vereine auf dem Weihnachtsmarkt

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  • #35634

    Im Amtsblatt ist jetzt für die potentiellen Händler die Beteiligung am Weihnachtsmarkt 2013 ausgeschrieben, Bewerbungen bis zum 30.04.2013.
    Da auf dem Weihnachtsmarkt gutes Geld zu verdienen ist, viele hallesche Vereine andererseits chronischen Geldmangel haben, habe ich die Freiwilligenagentur gebeten, die Beteiligung von Vereinen auf dem Weihnachtsmarkt zu ermöglichen bzw. zu organisieren.
    Das neue DLZ Bürgerengagement ist auch informiert.
    Eine solche Beteiligung würde den Weihnachtsmarkt m.E. auch bereichern.

    #35635

    ein großes Problem ist, dass die Vereine diese langen Öffnungszeiten nicht stemmen können!

    #35641

    Eine solche Verkaufsbude könnte tageweise von verschiedenen Vereinen genutzt werden. Und wenn diese Bude abends eher schließt, so wird das der Weihnachtsmarkt verkraften. Man muss das nur ernstlich wollen und von der Stadt unterstützen, OB Wiegand setzt ja auf die Initiative von Vereinen.
    Wer das totredet kommt zum Kartenabreißen ins Museum.

    #35642

    „PETA“ würde sich gut neben dem Rentiergehege machen.

    #35652

    Die Rentiere sind doch tot.

    #35655

    Und was soll verkauft werden? Und wer bezahlt das?

    #35658

    Warum soll eine gemeinnützige Organisation für die Nutzung des Gemeineigentums bezahlen?

    #35662

    Jetzt wird´s aber gemein.

    #35663

    naja das ganze heißt doch Weihnachtsmarkt und nicht Weihnachtswohlfahrtsfläche, die Stadt ist klamm und braucht jede Art von Einnahmen.

    #35667

    Da die Vereine Einnahmen haben, könnte eine verträgliche Standmiete ausgehandelt werden.

    #35671

    Das kann auch ein Symbolischer Preis sein aber für lau halte ich für problematisch, andere Standmieter könnten sich benachteiligt fühlen.

    #35673

    Gemeinnützige Vereine, die für das Gemeinwohl der Stadt tätig sind, müssen auf dem Markt Vorfahrt haben und nicht die privaten Glühweinverkäufer.

    #35674

    Wie wäre es damit das auf dem Markt das Geschäft Vorfahrt hat denn die Stadt braucht Einnahmen ? Wobei da sicher ein Stand welcher abwechselnd von e.V.’s genutzt wird nicht weh tut.

    #35774

    Also mir wäre eine große Ecke, wo Kultur, Vereine und Schauhandwerkskunst zelebriert werden tausendmal lieber wie diese unsägliche Eisbahn aufm Markt.
    Auch eine Mittelalterecke mit Schausieden und Brauchtumspflege würde ich mir wünschen.
    Ebenso eine Märchenerzählerin für Kinder, einen Weihnachtsmann für Fotos…Eine Bude, wo Kinder ihre Weihnachtswünsche malen oder einwerfen können. Eine Bastelecke…der Möglichkeiten gibts unzählige und da werden sich bestimmt auch Vereine prima drin integrieren können.

    Weihnachtsmarkt heißt für mich Erlebnis sowie einen Spiegel der Stadt vorzufinden. WEihnachtsmärkte sollten aber unbedingt auch zur Besinnung auf die wichtigen Dinge des Lebens wie die Familie, oder die Kinder ausgerichtet sein…
    Das ist durch Eisbahn und unzählige Glühweinbuden, oder einer Sockenbude vor der Kirche (im übertragenen Sinne gemeint) aber nicht mehr gegeben.

    Der Kommerz sollte dabei im Hintergrund stehen. Wenn man eine Ecke des Marktes für derart Aktivitäten reserviert und dort keine komerziellen Absichten verfolgt werden, dann ist das auch im Sinne der Attraktivität des Weihnachtsmarktes und demzufolge sollten Vereine oder Mitwirkende dort nur symbolische Kosten oder eine „Mitmachbeteiligung“ wie beispielsweise den Markt nach Schließung vom Müll mit zu befreien auferlegt bekommen.

    Ich wünsche mir, daß mit dem neuen OB die Glühweinbuden, die Frau S. einst im Focus ihres Strebens favorisierte nunmehr deutlich weniger, aber mit mehr Platz rundherum werden.

    Wo ist das Problem, zusammen mit den Finnen auf der Westseite des Marktes eine solche Zone einzurichten? Ein Attraktiver, weil weniger auf Kommerz sondern zum Mitmachen angelegter Weihnachtsmarkt beschert mindestens die gleichen Umsätze aufgrund seiner gehobenereren Außenwirkung. Denn dann werden auch viele Auswärtige diesen Weihnachtsmarkt, der sich dann angenehm von den üblichen Besäufnisplätzen landauf, landab unterscheiden wird, locken und man hat mehr für das Image der Stadt und die Entwicklung des Tourismus getan, als mit 5 Glühweinbuden mehr aufm Markt und entsprechend den Mehreinnahmen über die Standmiete.

    #35780

    Soviele Vereine, die die Gemeinnützigkeit haben und sowas stemmen könnten, gibt es wohl nicht…

    #35794

    Knetterwilly, mach die Augen auf anstatt immer nur zu nörgeln. Es gibt bereits einen Märchenwald auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn ich mich recht erinnere gab es auch bei den Rentieren ein Kinderprogramm mit Weihnachtsmann. Es stehen auch Vereine und Organisationen auf dem Weihnachtsmarkt wie z.B. der Lions-Club, die Glühwein verkaufen und ich glaube UNESCO. Es gibt sogar eine Kunsthandwerksbude.

    Man muss eben eine Mischung gefunden werden, denn wenn die Weihnachtsmärkte nur noch zum gucken da sind, kommt auch das Einkaufpublikum nicht mehr. Es ist ja nicht so, dass die Händler dort abartig reich werden. Das Problem ist im Moment, dass man kaum noch vernünftige Händler findet, die das machen wollen. Wer will sich denn schon 30 Tage a 12 Stunden raus in die Kälte stellen?

    Und was hast du gegen die Eisbahn? Mal abgesehen, dass der Betreiber gewechselt werden muss, sehe ich grundsätzlich kein Problem darin auf dem Weihnachtsmarkt eine Eisbahn zu haben. Es waren eigentlich immer Leute da, die Schlittschuh gelaufen sind, darunter viele Kinder. Es muss also doch Leute geben, die das gut finden.

    #35811

    Anonym

    „Soviele Vereine, die die Gemeinnützigkeit haben und sowas stemmen könnten, gibt es wohl nicht…“

    Fast jeder kann sich heute ein kleines g vor das große G seiner mbH dranpappen, für die Begründung wird schon immer was gefunden, wenn auch noch so an den Haaren herbeigezogen.
    Dann gibt es irgendwann auf dem Weihnachtsmarkt statt Händlern und ihren Angestellten nur noch sogenannte Praktikanten und 1-Euro-Jobber.

    #35819

    So einfach, wie du uns das hier darstellen willst, geht es ja dann doch noch nicht. Eine gemeinnützigkeit muß beim Finanzamt beantragt werden und wird nach Prüfung von diesem bestätigt. Da steckt für jeden Verein und seinen Steuerberater schon noch einige Arbeit dahinter, bis das durch ist…

    #35999

    Mal(o) davon abgesehen, dass es momentan garnicht zulässig ist, eine gGmbH zu gründen ist und bleibt eine GmbH eine GmbH und wird dadurch kein Verein. Hauptsache das Thema 1-Euro-Jobber irgendwie untergebracht? Der Beitrag ist doch wieder völliger Unsinn.

    Ich finde die Idee von Wolli nicht schlecht.

    #36021

    Mensch @wolli und Co: das gibt es doch bereits seit Jahren. Und zwar in der Hütte wo sich die Partnerstädte präsentieren können. Da nicht an allen Tagen Vertreter der Partnerstädte dasein können wird die Hütte an den übrigen Tage unentgeltlich von Vereinen genutzt. Die Anzahl der teilnehmenden Vereine bewegt sich dabei im zweistelligen Bereich. Die Aidshilfe und der Peißnitzhausverein fallen mir da Spontan ein.
    Einfach mal die Augen aufmachen beim Weihnachtsmarkt 2013. 🙂

    PS: Angaben dazu standen glaube ich auch im Programmheft.

    #36060

    Das stimmt, vielleicht ist das aber noch ausbaufähig.

    #36072

    Sicher kann man das noch ausbauen, aber gab es denn bisher Fälle, wo Vereine abgewiesen wurden?
    Mir sind außer den schon genannten Vereinen noch die BI Rathausseite, die Deutsch-Israelische Gesellschaft, UNICEF ( nicht UNESCO!), die Halloren mit einer Schausiedebude und die Bürgerstiftung aufgefallen. Alles in allem doch schon ein ziemlich breites Spektrum.

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