Startseite Foren Halle (Saale) Über die Hälfte des erzeugten Stroms stammt aus erneuerbaren Energiequellen – Anteil steigt ständig

Dieses Thema enthält 52 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  farbspektrum vor 2 Wochen.

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  • #330461

    Murphy, hier ist die Lösung deiner Probleme:

    Gen4 Energy installiert erstes Mini-AKW

    #330464

    SfK, dass Du spinnst, war mir schon immer klar.

    #330465

    Murphy! Das ist keine Spinnerei. Das ist nur dein Spiegel.

    #330485

    @nixidee: die 150 sind für einen Haushalt. Der Durchschnittdeutsche gibt 1071 Euro für 12 Tage Urlaub im Jahr aus. Ein 4-Personen-Haushalt also 4000 Euro in 12 Tagen, also 357 Euro am Tag. Also sind die 178 Euro doch kein Viertel deutscher Urlaubstag, sondern ein halber. Sorry für die grobe Schätzung.

    Also: ein halber deutscher Durchschnittsurlaubstag geht für höhere Stromkosten drauf.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #330486

    @luckyman du vergisst, dass wir mit der bisher verbrannten Kohle schon zu viel Schaden angerichtet haben, also nicht weiter verbrennen können, bis keine Kohle mehr da ist. Kohle und Ölverbrennung sind verdammt teuer, nur nicht sofort, sondern später zu zahlen.

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    #330489

    @nixidee: die 150 sind für einen Haushalt. Der Durchschnittdeutsche gibt 1071 Euro für 12 Tage Urlaub im Jahr aus. Ein 4-Personen-Haushalt also 4000 Euro in 12 Tagen, also 357 Euro am Tag. Also sind die 178 Euro doch kein Viertel deutscher Urlaubstag, sondern ein halber. Sorry für die grobe Schätzung.

    Also: ein halber deutscher Durchschnittsurlaubstag geht für höhere Stromkosten drauf.

    Nicht das ich dem Lügenbaron nicht glauben würde aber schon bei den 4 Personen lügst du:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/200374/umfrage/anzahl-der-haushalte-in-deutschland-im-jahr-2010-nach-bundeslaendern/

    Und wie viele Familien sich in Halle und Deutschland mal eben jedes Jahr einen Urlaub für 4000€ leisten sei dahin gestellt. Zur bewussten Manipulation ist der Wert bestimmt schön. Aber wie bei deiner restlichen Agenda ignorierst du gerne die finanziell Schwachen. Aber stimmt, wenn du den unteren 10% noch ihr Auto weg genommen hast, können die vom Amt den Strom zahlen lassen.

    #330490

    „dass wir mit der bisher verbrannten Kohle schon zu viel Schaden angerichtet haben, “
    „Wir“ sind unbedeutend im Weltmaßstab.

    #330507

    @halleverkehrt

    Nein, das vergesse ich nicht.
    Aber verstehst du denn nicht. Der Kohleausstieg ist zur Zeit gar nicht zu machen. Der Anteil der erneuerbaren Energien ist zu gering.
    Der Gesamtstrombedarf Deutschland wird bei weitem nicht abgedeckt. Dann noch der Ausstieg aus der Kernkraft. Das stimmt vorn und hinten nicht. Da helfen auch schöngerechnete und veröffentlichte Statistiken nichts. Auch die Energiewende ist – beim bisherigen Technologiestand – eine Lüge.

    Der Anteil nichterneuerbarer Energie am Strom der öffentlichen Haushalte betrug im Jahr 2017 61,5%. Wie gesagt, Strom nur für die öffentlichen Haushalte. Der Strom für das Gewerbe und Bergbau usw. sind da nicht mal mit drin, d.h. der reale Anteil von Strom aus nicht erneuerbaren Energien ist noch viel höher. Wie soll denn dieser Anteil in den nächsten Jahren abgedeckt werden???
    Es ist eine Scheindiskussion. Deutschland kann gar nicht aus Kohle und Gas aussteigen.

    #330649

    @luckyman Das ändert doch nichts daran, dass wir mittelfristig nur noch Erneuerbare Energiequellen nutzen können. Was ist denn der Vorteil, dass wir 2014 den Umbau gestoppt haben? Warum setzen wir den Netzausbau wegen kosmetischem Mimimi ab? Was sind die höheren Stromkosten im Vergleich zu den Schäden, die wir anrichten?

    Jede KWh, die wir erneuerbar produzieren und dafür bei Kohle/Gas weglassen, ist ein Fortschritt. Genauso wie jede KWh, die wir anderswo einsparen (z.B. im Verkehr). Jede Tonne CO2 verursacht 180 Euro Schäden – ohne die Kosten, sie zu rekarbonisieren. https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/umweltbundesamt-eine-tonne-kohlendioxid-kostet-180-euro

    Ich finde die aktuellen 36% Anteil an der Elektroenergie beachtlich, die Energieunternehmen hatten schon mehrere unüberwindbare physikalisch und ingenieurstechnisch eindeutige Schranken gesetzt, bei 2%, 5%, 10%.

    Wenn es mit erneuerbaren nicht geht, geht es gar nicht. Das wäre im extrem großen Maßstab tragisch. Wir helfen, die Zivilisation zu vernichten, weil uns Stromkosten mit mehr als 6% der Konsumausgaben zu teuer sind. Das ist so was von überragend dumm. Als ob man die Haustür im Winter verheizt, weil einem zu kalt ist.

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    #330650

    Wenigstens die CO2-Preise müssten angepasst werden. Der Vorschlag vom Katastrophen-Fond ist leider wieder vom Tisch, die Zusatzkosten z.B. durch die Dürre hätten sonst aus CO2-Abgaben gespeist werden können.

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    #330709

    @halleverkehrt

    Ich bin doch bei dir. Was ist denn nicht zu verstehen?
    Lieber heute als morgen 100% erneuerbare Energien.

    Aber die Zahlen sagen was anderes. Die Sicherstellung der Stromversorgung in Deutschland ist auf weit absehbare Zeit n i c h t möglich ohne Kohle und Gas!

    Die 36% Anteil erneuerbaren Stromerzeugung sind schöngerechnet, da Strom für Gewerbe, Industrie, Bergbau, Verkehr gar nicht darin berücksichtigt sind.
    Wir sind meilenweit vom Ziel Kohleausstieg entfernt.

    Nehmen wir mal hypothetisch an alles zusammengerechnet liegt der Anteil aus erneuerbaren Energien bei 16,7% (also 1/6, die genaue Zahl kenn ich nicht). Dann ist das 5-fache des derzeitigen Ausbaus an Solarfläche und Windrädern notwendig, um den Bedarf theoretisch zu decken. Die notwendige Pufferung der Stromspitzen ist aber heute schon nicht annähernd möglich!

    Aber dann reicht es immer noch nicht, denn die Kernkraft, die derzeit noch vorhanden ist, muß ja auch noch ersetzt werden.
    Und der Umstieg auf die Elektromobilität auch noch. Das sind immense notwendige Strommengen.

    Ich schreibe das nicht als Gegner erneuerbarer Energien.
    Ich will nur darauf hinweisen, was für einen Unsinn uns die Politik vorgauckelt. Es klingt ja immer so, das Ziel ist nicht mehr weit.

    #330828

    „Haseloffs mahnendes Beispiel ist das Ruhrgebiet – dies solle Sachsen-Anhalt nicht zum Vorbild werden. Duisburg habe heute ein niedrigeres Pro-Kopf-Einkommen als Halle. „Der Strukturwandel muss in Mitteldeutschland anders laufen, sonst gefährden wir das, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben“, sagt Haseloff im Landtag.“
    https: //www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/aus-fuer-die-braunkohle-reiner-haseloff-bremst-und-fordert-viel-geld-31634018

    Na und? Dafür wird es in Sachsen-Anhalt aber wieder mehr Radfahrer geben.

    #330839

    teu

    Haseloff ist ein Dummschwätzer, offenkundig weiß das Ding nicht, von was geredet wird.
    Wenn Dummschwatz Energie erzeugen könnte, dann hätte Deutschland tatsächlich Exportmöglichkeiten.

    #330945

    Ich bekam heute die Stromrechnug für das vergangene Jahr, es wurde mir dabei auch mitgeteilt, dass 2 % meines Stroms Atomstrom war, das habe ich gar nicht bemerkt. Aber das ist ja das Dumme beim Atomzeug, man merkt es nicht, und einen Geigerzähler besitze ich nicht.

    #330947

    @wolli wichtig ist, wohin dein Geld geht. Meins geht nicht mehr in Kernenergie, und auch nicht mehr in Kohlestrom. Die ganzen Witze, woher nun die Elektronen kommen, greifen eh ins Leere – die Elektronen bewegen sich ein paar Millimeter hin und her, die kommen immer aus dem lokalen Kupferkabel. Die Spannung kommt im Netz natürlich aus allen möglichen Quellen.

    Aber wohin das Geld geht, das wir bezahlen – das können wir beeinflussen.

    Verkehr und Verkehrtes in Halle - halle-verkehrt.de

    #330966

    „Aber wohin das Geld geht, das wir bezahlen – das können wir beeinflussen.“
    Bestimmt können wir nicht beeinflussen, dass das Geld in chinesische Windkraftanlagen geht. Oder dass damit französische Atomkraftwerke und polnische Kohlekraftwerke geschleift werden. Tellerrandschwätzer.

    #330977

    Am schlimmsten sind die Biogasanlagen, die mit ihren riesigen Maisfeldern die Landschaft zu Ökowüsten machen.

    #331099

    Genau.
    Nutzpflanzen, sogar Lebensmittel werden in riesigen Monokulturen angebaut um letztlich wieder erdgasähnliche Energieträger zu erzeugen.

    Windräder und Solarmodule sind da sinnvoller, aber sie reichen eben bei weitem nicht aus.

    Alles Fakten, die aber nicht diskutiert werden.

    In diesem Land wird immer nur drumherum geredet oder Unbequemes verschwiegen. Unter Merkel ist dies bis zum Unerträglichen getrieben worden.

    #331208

    Ich bekam heute die Stromrechnug für das vergangene Jahr, es wurde mir dabei auch mitgeteilt, dass 2 % meines Stroms Atomstrom war, das habe ich gar nicht bemerkt. Aber das ist ja das Dumme beim Atomzeug, man merkt es nicht, und einen Geigerzähler besitze ich nicht.

    Es kann sein, dass du sogar noch mehr Atomstrom bezogen hast oder gar keinen. Auf deiner Rechnung steht nur das statistische Mittel. Mit der Wahl deines Stromtarifes/Anbieters nimmst du ein klitzeklein wenig Einfluss auf das Einkaufsverhalten des Energielieferanten- im Rahmen der technischen Möglichkeiten.

    #331209

    @wolli wichtig ist, wohin dein Geld geht. Meins geht nicht mehr in Kernenergie, und auch nicht mehr in Kohlestrom. Die ganzen Witze, woher nun die Elektronen kommen, greifen eh ins Leere – die Elektronen bewegen sich ein paar Millimeter hin und her, die kommen immer aus dem lokalen Kupferkabel. Die Spannung kommt im Netz natürlich aus allen möglichen Quellen.

    Aber wohin das Geld geht, das wir bezahlen – das können wir beeinflussen.

    Richtig, es geht nur ums Geld. Denn es gibt nur ein Netz und einen Netzbetreiber im jeweiligen Gebiet. Alle beziehen selbstverständlich den gleichen Strom. Man kann in Summe durch das Einkaufsverhalten die Zukunft beeinflussen. Die Lieferanten- davon gibt es unendlich viele- kaufen Strom nach den Präferenzen ihrer Kunden- im Rahmen der Möglichkeiten. Die Diagramme auf den Stromrechnungen sind aber nur wertvoll als Klopapier.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 2 Tagen von  Osmo.
    #331385

    Je mehr unstabiler Wind-und Sonnentrom eigespeist wird, um so unsicherer wird unser Stromnetz. Was passiert, wenn das Stromnetz einmal ausfällt, hat man aufgeschrieben und in dem angeführten Artikel von Prof Bennert steht es drin.
    Wählt fleißig weiter grün, dann nähern wir uns diesem Blackout, denn dann bestimmen Dilletanten über unser Stromnetz.
    file:///C:/Users/W.%20Kupke/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/S83BQVTO/271118-Wird%20unser%20Stromnetz%20zum%20hochgefa%CC%88hrlichen%20Spielzeug%20fu%CC%88r%20Ignorant_innen_%20%E2%80%93%20Vera%20Lengsfeld.pdf

    #331397

    Als CDU-Mitglied mit einer CDU-Bundesregierung, die es noch nicht einmal schafft, in der Hauptstadt einen Flughafen bauen zu lassen, sollte man nicht andere als Dilettanten (mit nur einem „l“, aber zwei „t“) betiteln.

    Dein sonst duldsamer Riosal

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen von  Riosal.

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #331400

    Je mehr unstabiler Wind-und Sonnentrom eigespeist wird, um so unsicherer wird unser Stromnetz.

    Dass das Stromnetz umgebaut werden muss, weiß man. Dass es geht, ist auch bekannt, und das wie auch.
    Also?

    #331413

    Ein CDU-Regierungmitglied hat m.W. aber noch nicht behauptet, dass das Stromnetz Speichereigenschaften hat, wie das die grüne Vorsitzende meint.

    Ein Stromnetz dient nur der Stromdurchleitung, ein Umbau ändert nichts an der steigenden Instabilität durch immer mehr Wind- und Solarstrom. Bei Strommangel kann man weder Wind bestellen noch nachts die Sonne zuschalten.

    Sogar die online-MZ warnt vor den Folgen eines Stromausfalls. Vermutlich muss er erst passieren, damit die Regierenden und deren Wähler klug werden.

    #331437

    @wolli,

    Ein Blackout bzw. totaler Stromausfall ist immer ein Ergebnis des Stromtransportes (des Leitungsnetes) nie das Ergebnis der Stromerzeugung.

    Es mag natürlich sein, dass ein Stromnetz, welches ausschliesslich auf die Einspeisung durch Großkraftwerke ausgerichtet ist, probleme mit anderen Energieerzeugern bekommt. In diesem Fall sind aber nicht die Energieerzeuger dran schuld, sondern die Netzstruktur. Weswegen die veraltete Netzstruktur in der Bundesrepublik überarbeitungsbedürftig ist.

    Nur werden das die Eigner, welcher gleichzeitig Eigner und Profiteure der Großkraftwerke sind, nie freiwillig modernisieren. Hier ist das kapitalistische Privateigentum das eigentliche Modernisierungshindernis.

    PS. https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen von  fractus.
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