Startseite Foren Halle (Saale) Theater im Theater

Dieses Thema enthält 23 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  antikoerper vor 1 Woche, 6 Tagen.

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  • #302167

    Der Geschäftsführer der Bühnen Halle (TOOH)kritisiert das Musiktheater und auch Brenner. Großer Bericht heute in der MZ.

    #302168

    Kannst du bitte mal den groben Inhalt skizzieren, der Artikel schein nicht online zu sein.

    #302169

    Theaterdonner! Kann der keine Betriebsversammlung machen?

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #302170

    @SfK
    Das überlasse ich meinen Freunden in der Redaktion von hallespektrum.

    #302175
    #302176

    Danke!

    #302198

    Theaterdonner sieht anders aus.

    #302199

    Der wollte auch mal von Fettnäpfen zu Fettnäpchen trampeln!

    #302200

    teu

    Gesellschaften mit beschränkter Haftung haben nun mal die Eigenschaft beschränkt zu sein.

    #302214

    Also ich habe den Artikel jetzt gelesen. Es geht, vereinfacht gesagt, wie unter Männern üblich, nur darum, wer den längsten Schwanz hat.

    #302215

    Ne, darum geht es nicht.

    #302216

    Ich akzeptiere, dass du das als Mann nicht beurteilen kannst.

    #302217

    Ich akzeptiere, dass du das als Mann nicht beurteilen kannst.

    Nö, es geht um Freiheit der Kunst vs. Staatskommerz und Beliebigkeit. Wenn man alle gesellschaftlichen Konflikte, wie Du es versuchst, bipolar zu denken, wirst du der Sache nicht gerecht. Auch als angebliche Frau nicht.

    #302238

    Heist es nicht, er soll von Kunst etwas verstehen, der Geschäfteführer?

    #302240

    Es geht doch nicht um mangelndes Verständnis von Kunst. Es geht um anscheinend völliges Ausblenden von Ökonomie.

    #302242

    Ökonomie und Kunst hat zuletzt Peter der Sodan theatert.

    #302381

    Man muss feststellen, dass die Berichterstattung von Herrn Christian Eger wirklich unterirdisch ist.
    Sowohl der Artikel „Alarm im Opernhaus“ wie auch der heutige Beitrag „Richten und Schlichten“ sind absolut tendentiös, gespickt mit Halbwahrheiten und Fehlern.
    Einige Beispiele gefällig?
    – Den Preis für die Raumbühne „Heterotopia“ hat nicht das Opernhaus bekommen, sondern der Bühnenbildner Herr Hannack.
    Herr Lutz sprach von ausverkauften Vorstellungen.
    Jeder, der im Opernhaus war hat gesehen, dass das 1. nicht der Wahrheit entspricht und 2. die Plätze für die Zuschauer eben durch die Raumbühne stark limitiert war. Bei „Sacrifice z.B. gab es nur ca. 170 Sitzplätze. In den Aufführungen waren davon geschätzt 1/2 bis 2/3 besetzt.
    – Zitat: „Er beklagt, dass das „klassische Opernpublikum mit seinem Bezug auf das Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts – produziert in einem gemäßigten Regiestil und musikalisch sowie gesanglich exzellent fokussiert“ außen vor bleibe. Die Sache ist nur: Dieses Repertoire gibt es.“ – Quelle: https://www.mz-web.de/28863090 ©2017
    Falsch:
    -Anna Bolena wurde gerade drei Mal konzertant in der Ulrichskirche aufgeführt
    -Will Herr Eger eine Händeloper in Halle wirklich als Beweis dafür anführen, dass die neue Opernleitung offen ist für „hübsch konservatives“ Repertoire?
    – Kameliendame -> Ballett
    Was Herr Eger hier als Argumente benutzt, entspricht in der Masse gefühlt etwa 1% des gesamten Spielplanes. Erbärmlich.

    Die Aussage: „Die einnahmenstarken Monate kommen erst noch“ hat mich wirklich erheitert. Das stimmt natürlich, aber warum ist denn das so?
    Weil die absolut konservativsten, familientauglichen und jahrelang laufenden Inszenierungen von „Nussknacker“ sowie „Hänsel und Gretel“ im Dezember dem Opernhaus richtig gute Einnahmen bescheren. Sicher nicht der Verdienst der neuen Opernleitung…

    Wie kann Herr Eger behaupten, dass in der letzten Aufsichtsratsitzung die drei der TOOH angehörigen Mitglieder ausgeschlossen sein sollen sowie „die stadtpolitischen Akteure“ unter sich waren?
    Totaler Quatsch!
    Wo hat er seine Informationen her und warum prüft er sie nicht nach bevor er so einen Ruß von sich gibt?
    Schlamperei oder Taktik?

    Ich empfehle dem Chefredakteur der MZ, mal ein ernstes Gespräch zu führen…

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 2 Tagen von  antikoerper.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 2 Tagen von  antikoerper.
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    #302400

    Ich denke, die Oper als solches richtet sich auch ohne Lutz zu Grunde, weil sie immer noch etwas verkörpert, was eher in die feudale Zeit passte. Es ist auch nicht zielführend, aus der Oper (abseits der Händel-Aufführungen, deretwegen sie wahrscheinlich überhaupt noch existiert), ein „besseres Theater“ oder etwa einen „Musicaldom“ zu machen.

    Wie Hei-Wu mal vor geraumer Zeit sagte: Man halbiere am besten die Anzahl der Sitze und spiele vor vollem Haus. Das wäre noch eine „Lösung“. Ansonsten aber ist die Oper ein kostspieliges und schwieriges Feld und Halle eben nicht Leipzig oder Hamburg.

    #302415

    Ich schätze Christian Egers stets ausgewogene aber in den Fakten deutliche Berichterstattung sehr. @antikoerper, Deine Kritik an seinen Artikeln rutscht schon beim ersten Punkt ins Seltsame. Natürlich werden Theaterpreise an Personen vergeben, dies aber losgelöst vom jeweiligen Haus zu betrachten ist Unfug. Was ich von dem rest halten soll, nunja, Kunst ist eben Geschmackssache. Ich habe in der letzten Spielzeit 3 Aufführungen gesehen, die ich alle sehr gut fand (Fliegender Holländer, Sacrifice, Grooving Bodies). Die konzertanten Aufführungen in der Ulrichskirche waren meines Wissens sehr schlecht besucht. Und zur Aufsichtsratssitzung – da steht jetzt Aussage gegen Aussage. Naturgemäß tendiere ich in Punkto Glaubwürdigkeit eher in Richtung eines von mir sehr geachteten Journalisten als eines wutschnaubenden Forenposters.

    PS an die redaktion: Euren kleinen Forentroll finde ich ja meiste ganz putzig, aber hier sehe ich die Grenze überschritten. Vielleicht könnte der Unflat, in der eine Person als Ding bezeichnet wird, doch mal besser gelöscht werden.

    #302482

    Ich staune sowieso, woher Herr Eger das alles weiß, denn nach meiner Kenntnis hat nur der Aufsichtsratsvorsitzende oder der Geschäftsführer der TOOH das Recht, irgendetwas zu dieser Sitzung zu veröffentlichen und von einer Verlautbarung von einem der beiden habe ich nichts gelesen.

    #302487

    Das heißt, irgendwer war a bissle indiskret?

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #302631

    Jetzt fehlen nochmals 5 Millionen, oder wo sind sie? Schwarze Kasse bei Geier?

    #302680

    Wenn der Bund von seinem Überschuss ein bisschen an die Länder abgibt, und das Land ein bisschen an die Kommunen, reicht das Hemd auch über das Ding!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 4 Tagen von  redhall.
    #303011

    @rincewind
    Nur der Vollständigkeit halber (ich gucke hier nicht täglich rein)
    Wie in der MZ am Tag drauf -sehr klein- zu lesen war handelte es sich um eine Fehlinformation. Diese hätte man mit einem Telefonanruf vermeiden können. Dass ein Aufsichtsrat rechtlich gar nicht befugt ist, einzelne Mitglieder von Sitzungen auszuschließen, hätte einem gewissenhaften Journalisten auffallen müssen.
    Im Übrigen habe ich mich mit keinem Wort über die Qualität der Inszenierungen der neuen Opernleitung geäußert. Es steht doch jedem Einzelnen zu, das für sich selbst zu beurteilen.
    Soviel zum Thema des von Ihnen sehr geachteten Journalisten Eger vs. wutschnaubender Forenposter (ich lach‘ mich schlapp)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 6 Tagen von  antikoerper.
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