Startseite Foren Halle (Saale) Talstraße löst sich im Wohlgefallen auf !!

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  • #38743

    Nachdem im Herbst vorigen Jahres ein kurzes Stück der maroden Talstraße zwischen Höhe der Einmündung der Unteren Papiermühlenstraße und dem Kunstverein notdürftig mit einer neuen Asphaltschicht überzogen wurde, wandelt sich jetzt der vordere Straßenabschnitt bis zur Giebichensteinbrücke zu einer Schlaglochpiste um, die bald nicht mehr befahrbar sein wird und nachdem der Frost aus dem Boden ist, zu einer grundhaften Erneuerung Anlaß sein sollte!!

    #38744

    Ich bekam gerade nen Schrecken, dachte, der Kunstverein Talstraße löse sich auf. Uff, es war nur der Strassenbelag gemeint.

    #38747

    @kenno: da gibt es aber wesentlich schlimmere – und vor allem mehr befahrene Straßen.

    #38749

    Uff, es war nur der Strassenbelag gemeint.

    Was heißt hier „nur“? Die Welt geht unter, wenn wir nicht bequem mit unseren Autos über glatte Straßen fahren können.

    Aber lieber bauen wir noch ein paar vierspurige Schnellstraßen durch Halle – verursacht ja schließlich keine zukünftigen Kosten für Reparaturen und Winterdienst.

    #38751

    Da sind doch eh nur 30 km/h erlaubt, das kann ruhig so bleiben.

    #38752

    Mehr als 30 km/h schaffe ich jeden 2.Tag bei einer Slalomfahrt auch nicht!!

    #38766

    Mensch Kenno! In der Talstraße wohnt doch eine gewisse Frau P. Die kann doch gerne die Schlaglöcher mit gelbem Asphalt ausbessern und auf jedes Loch ein „GP“ in schwarzer Schrift schreiben.

    #38816

    Ich kenne schlimmere Straßenzustände in Halle. Anscheinend wird nur noch notdürftigst geflickt.

    Was mich mehr ärgert, das man Straßenbaustellen im September/Otober beginnt und die Baustellenabsperrungen wegen Wintereinbruch dann 6 Monate den Verkehr behindern.
    Oder dieser irrsinnige Ampelwahn an Stellen, wo vor 20 Jahren deutlich mehr Verkehr durchgeflossen ist und es trotzdem nie zu einem Unfall kam, weil die Kreuzung übersichtlich ist.

    #38859

    So sieht es in der Talstraße aus. Nun könnt ihr urteilen und vergleichen, wo es noch schlechter aussieht:
    http://img600.imageshack.us/img600/3180/talstraeschlaglcher0313.jpg
    http://img547.imageshack.us/img547/9802/talstraeschlaglcher1.jpg

    #38861

    Beispielsweise in der Thomasiusstraße?

    #38863

    Beispielsweise in der Köthener Straße? Zwischen Angerstr. und Saalebahn?

    #38865

    Die Schleiermacherstraße hat zwischen Adolf- von – Harnack-Str- und Thomas-Müntzer-Platz dollere Schlaglöcher zu bieten.

    #38867

    @knetterwilly,
    der schlechte Zustand der Thomasiusstraße wurde schon erkannt. Sie soll zunächst geflickt und im nächsten Jahr einer geplanten Grundsanierung unterzogen werden.

    #38872

    @SfK
    „Mensch Kenno! In der Talstraße wohnt doch eine gewisse Frau P. Die kann doch gerne die Schlaglöcher mit gelbem Asphalt ausbessern und auf jedes Loch ein “GP” in schwarzer Schrift schreiben.“

    Da kommen dann gleich die Gutmenschen und protestieren gegen die Beschädigung der Straße!

    Sonderabgaben für Reiche setzt Deutschland doch nur durch, wenn die Reichen aus dem Ausland kommen, wie zum Beispiel bei bösen Russen.
    Die deutschen Reichen bleiben in jedem Fall verschont. Siehe Schweizer Schwarzkonten.

    #38908

    „Die Schleiermacherstraße hat zwischen Adolf- von – Harnack-Str- und Thomas-Müntzer-Platz dollere Schlaglöcher zu bieten.“

    Die hatte ich auch im Hinterkopf, die Schlaglochdichte ist niedriger, aber dafür sind die Löcher deutlich tiefer. Besonders tückisch wird es wenn die Schlaglöcher mit Schnee gefüllt sind und man die Löcher aus dem Gedächtnis umfahren muss.

    @Binärcode: Wenn du (oder ich) sich mit dem Fahrrad auf die Schnauze legen (würden), weil die Schlaglöcher 10-15cm tief sind und bei der Witterung nicht zu erkennen sind, dann darf die Stadt sicherlich handeln.

    #38912

    Redhalls Solidarität mit dem russischen Finanzadel istz war bemerkenswert, hat aber nix mit dem Thema zu tun.

    #38928

    In der Talstrasse wohnen genug Promis, die kümmern sich sicher.

    #38959

    Das sehe ich auch so. Vielleicht fühlt sich GP nach Fertigstellung des derzeitigen eigenen Bauvorhabens „Erweiterung der Kunstgalerie“ für die Beseitigung der Straßenschäden mit verantwortlich.

    #38961

    Vielleicht sollen die Schlaglöcher ja ein Kunstwerk darstellen ??
    „Vergänglichkeit des Modernen „

    #39039

    @Jotemes,
    du ziehst die Schlaglochproblematik ins Lächerliche!!
    In Wolfen wurde jetzt sogar eine Straße, die Straße am Nordpark wegen zu vieler Schlaglöcher gesperrt.

    #39046

    Ich denke, wir sollten erstmal das Ende des Winters abwarten. Falls es denn überhaupt noch kommt. Vorher sind Reparaturmaßnahmen nur von kurzlebiger Natur.

    Problematisch ist auch, daß immer nur geflickschustert wird. Schnell mal ne Kelle Asphalt ins Loch und „festtrampeln“. Nächsten Winter reißt die Stelle unter Garantie wieder auf und wird noch schlimmer. Gleiches sieht man auch bei Rohrverlegungen etc, wo dann streifenweise neuer Asphalt aufgetragen wird. Das so Sollbruchstellen entstehen, wird ignoriert. Im Grunde kosten die ganzen Flickschustereien mehr, als wenn man es einmal ordentich machen würde. Aber dafür müsste Geld da sein und nicht der billigste Anbieter gewinnen, sondern der seriöseste.

    #39048

    Gut, wenn man dann noch (darüber) fliegen kann…

    #39061

    Was ist eigentlich aus der Remixer Technologie geworden, mit der man im laufenden Zuge innerhalb weniger Tage einst die B6 von Trotha bis nach Morl kurz nach der Wende kurzfristig „aufgehübscht“ hatte?
    Ich habe seither nicht ein einziges Mal eine solchen Straßenbautrupp, also einen mit Remixer, auf den Straßen von Halle gesehen.

    Ein Remixer baut in einem Zuge eine bestehende Straßenoberfläche neu. Dabei nimmt die Maschine die alte Straßenoberfläche auf, mischt die Fahrbahn neu, es wird teilweise die Mischung verbessert, wenn sie zu fett/zu trocken ist bzw die Sieblinie der Zuschlagstoffe verbessert werden muss. Ideal für die schnelle Sanierung von Straßen, bei denen die Zerstörung noch nicht bis in die Tiefe geht. Gerissene Straßenoberflächen mit Ausplatzungen oder Frostaufbrüchen der Deckschicht (Schlaglochtiefe bis max 5cm)eignen sich dafür besonders gut.

    Hier ist ein Remixer im Einsatz. Beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der die alte Fahrbahn aufgeheizt, aufgenommen, recycelt, verbessert und neu eingebaut wird.
    Alte Straße vor dem Fahrzeug, neue Straße dahinter, nach Abkühlung sofort benutzbar, je nach Außentemperatur bereits nach 2 Stunden! Quasi eine Wanderbaustelle, die eine Straßenoberfläche in einem Zuge saniert.
    Da fallen mir einige Stellen in der Stadt ein, wo diese Maschine teure Folgekosten fürs Stadtsäckel verhindern könnte bzw wo man mit dieser Technologie eine grundhafte Sanierung einer vorgeschädigten Straße um etliche Jahre hinauszögern kann.

    Viele der Straßenschäden in Halle sind Risse, Aufbrüche, Auswaschungen und Abplatzungen der Deckschicht, solange nur die oberste Schicht betroffen ist, kann man Remixen und erhält quasi eine runderneuerte Straße.

    #39067

    Bei aller Liebe, aber so viel Aufwand muss nicht sein. Sehen wir doch einmal die Vorteile: wenn alle Straßen aufplatzen, wird die Fahrbahn Schritt für Schritt abgesenkt, so dass wir recht bald eine Tieftrassenführung haben würden. Nun gut, für die Entwässerung müsste noch gesorgt werden.

    #39079

    Hier wird wieder mal nur die schlechte Seite gezeigt, im Amselgrund ist die Talstrasse wunderbar in Ordnung.

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