Startseite Foren Halle (Saale) Stippvisite von der neuen Wohnanlage auf der Kröllwitzer ehemaligen Papiermühle

Dieses Thema enthält 15 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Elfriede vor 1 Monat.

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  • #355478

    Stippvisite von der neuen Wohnanlage in der oberen Papiermühlenstraße in Kröllwitz, wo von der Immobilien-Fa.Schuh aus den Ruinen der ehemaligen Aktien Papiermühlenfabrik eine Loftwohnanlage mit eigener Note gestaltet worden ist.

    Lediglich die Umgestaltung des ehemaligen Turbinenhauses, der Einbau der Wasserkraftanlage außerhalb des Turbinenhauses und der Aufbau eines weiteren Wohngebäudes an der Saale in der unteren Papiermühlenstraße steht noch bevor.(Foto Keneder)


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    #355492

    Danke, Kenno . Im alten Gebäude hatte die DEWAG zu DDR-Zeiten ihr Material, Transparente mit DDR-Losungen etc.etc.,ich habe nach 1990 aus den verlassenen Ruinen einige Papierrollen geborgen, auch Klebefolien. Einiges davon befindet sich noch in meinem Materiallager.

    #355502

    So schön das alles sein mag, ich habe dabei immer ein zwiespältiges Gefühl, analog zum Bau am Wittekind. Nämlich, dass solche Projekte nur von Wessis angepackt werden (können), weil dem armen Ossi schlichtweg das Geld dazu fehlt. Und das empfinde ich als ungerecht…sagt, was ihr wollt!

    Übrigens möchte ich dort nicht wohnen, da brauchte ich schon Auto plus Fahrer. Das Geld für Miete oder Kauf fehlte übrigens auch.

    Und in dem Zusammenhang: Es wurde doch mal gesagt, dass ddas Wirken der Treuhand mal aufgearbeitet werden sollte. Davon hört man gar nichts mehr.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  Elfriede.
    #355504

    @wolli

    Was hast du mit den Winkwimpeln gemacht?

    #355506

    Elfriede, auf der Wahlkampfhomepage des OB steht, dass er! beide Denkmäler gerettet hat.

    #355509

    Wenn ich vorher gewusst hätte, wie die Diskussion jetzt hier verläuft, dann hätte ich die Fotos nicht hier reingestellt.
    Und zu Dir Elfriede: Sei froh, dass wir Temba Schuh hier haben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  Kenno.
    #355511

    Ich finde die „eigene Note“ architektonisch nicht gelungen.

    #355512

    Ich finde die „eigene Note“ architektonisch nicht gelungen.

    Dann schau mal genau hin. Wenigstens kein Bauhausstil.
    Z.B.hier:

    #355517

    Die beiden Fotos sind nun wahrlich nicht geeignet, für Architektur zu werben.
    – eine weiße Technikklappe in einer gestrichenen Wand
    – Wenn ich schon die Logia/Balkon als Scheibe in das Gebäude hänge, was sollen dann noch die Streben da drunter.
    – Was soll der unpraktische weiße Sockel am Gebäudefuß, welcher die Fenster auf unterschiedlicher Höhe schneidet und dann auch noch selber verspringt?
    – Die Terrasse auf dem leicht geneigten Dach ist aber der wahre Höhepunkt.
    Da merkt man dann, dass Architektur keine Rolle spielt, sondern nur die maximale Ausnutzung. Das ordentliche an dem ganzen Projekt ist das, was vor 150 Jahren entstanden ist.

    #355520

    Schaue es dir Vorort an und du wirst deine Meinung schnell ändern.

    #355521

    Ich hab ein Stück die Dauerwerbesendung bei HalleTV gesehen. Das reichte.

    #355522

    Du bist nur neidisch und vergisst,was vorher war und nun gerettet worden ist.

    #355523

    Wie soll ich denn neidisch sein?
    Es darf gerne gerettet werden, aber darum muss es nicht als großer Wurf gefeiert werden.
    Muss denn alles gerettet werden? Warum?
    Es gab eine Zeit, da wurde gerade in Halle Ruinen am Fluss usw. hoch verehrt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  HansimGlück.
    #355525

    Wir dürfen wieder Schwachsinn vom Hänschen lesen.
    Vielleicht wohnt er ja in einer Ruine.

    #355529

    Mir gefällt die architektonische Umsetzung. Interessenten hat der Verkäufer gefunden, wohl vor allem solche, die sonst im Saalekreis gebaut hätten. Man muss ja nicht alles danach bewerten, was man persönlich will, mag und kann. Ein Denkmal wurde erhalten, bereits versiegelte Fläche wird genutzt, statt neue Flächen kaputt zu machen. Das zählt doch, oder?

    Soziale Gerechtigkeit schaffen wir eher mit Gemeinschaftsschulen, als die Häuser der vermeintlich Reichen zu begeifern.

    #355542

    @ Kenno, bitte lies genauer! Ich habe von z w i e s p ä l t i g e m Gefühl geschrieben, das ich habe!! Natürlich ist es schön und lobenswert, dass diese alten Gemäuer/ geschichtsträchtigen Gebäude gerettet werden. Aber das können eben nur ein Herr Prof. Schuh und Sohn oder andere aus den alten Bundesländern, weil unseren Menschen in den neuen Bundesländern das Geld dazu fehlt. Sie konnten keine Reichtümer aufhäufen, aus denen oder mit denen jetzt investiert wird. Der Ossi bleibt deshalb das arme Kind vom Hinterhof und wird diese kostspieligen Loftwohnungen auch niemals mieten können. Während die Leute Schuh u.a. ihren großen Reibach machen und, wie sagt man im Volksmund: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen! Man kann es auch gemäßigter ausdrücken, nämlich „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“ – Matthäus 25,29. Manchmal bin ich Agnostikerin auch bibelfest.
    Und das Bibelwort hat auch Beziehungen zur Treuhandtätigkeit.
    Amen

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