Startseite Foren Halle (Saale) Steinschüttung am Saaleufer

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  • #407697

    Das Saaleufer an der Peißnitz und im Amselgrund bietet jetzt einen steinernen Anblick, nachdem die Stadt für eine Million Euro Steine daran gekippt hat.
    Aus Sicht der Stadt handelt es sich bei der Maßnahme um eine reine Hochwasserschadensbeseitigung. Die mit Steinen befestigten Uferbereiche sollen der Erhaltung der Schiffbarkeit und der Gewährleistung des Wasserflusses dienen.
    Es gibt aber nicht nur diese Sicht, im schönsten Saaleabschnitt in unserer Stadt gibt es auch ästhetische Gesichtspunkte. Mit dieser Steinschüttung wurde die Gegend verschandelt.

    #407699

    Vielleicht will man dadurch die Uferunterminierung durch die süßen Biberratten unterbinden.

    #407706

    Aus reinem Dudeldei werden sie es nicht gemacht haben…

    #407707

    Eigentlich ist es Unsinn, die Steine sind halt eine Uferbefestigung gegen starke Strömung oder Wellenschlag durch große Schiffe.
    Beides braucht es heute nicht mehr. Aber da früher da auch Steine lagen und Fördermittel vorhanden sind, werden halt wieder neue Steine hingeschüttet.

    #407719

    Im Amselgrund waren auch vorher Steine, die sind aber unter der Wasseroberfläche, in den letzten 50 Jahren waren sie jedenflls nicht zu sehen, so lange kenne ich dort das Ufer, habe das Faltboot dort oft eingesetzt und herausgenommen.
    In diesen 50 Jahren haben schon einige Hochwasser das Ufer überspült, ohne dass es sich verändert hat.

    #407722

    Wer finanziert die Steine und aus welchen Mitteln?

    #407736

    Lt. MZ gibt die Stadt Halle 1,1 Mil. € aus. Es handelt sich dabei um Flutmittel. Allerdings ist die Uferbefestigung von Bundeswasserstraßen (das dürfte vorliegend der Fall sein) Aufgabe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Die Behörde hat anscheinend nichts gegen die Maßnahme.

    #407737

    Danke. Das Wort Flutmittel sollte zum Unwort des Jahres gekürt werden.

    #407770

    Saaleufer im Amselgrund

    #407771

    Das lädt im Sommer schön zum liegen ein. An der Saale, steinigem Strande 🙂

    #407777

    Zur Unterstützung des Hinweises „Vom Baden wird abgeraten.“

    Wird der Gerlang-Strand auch entsprechens aufgewertet?

    #407788

    Im bekannten Volkslied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ gibt eine auch eine Strophe mit den Steinen, die kann jetzt so gesungen werden:

    |: Das Wandern ist des Müllers Lust:|
    Das Wandern
    Das muss ein schlechter Müller sein
    |: Dem niemals fiel das Wandern ein:|
    Das Wandern

    |: Die Steine selbst so schwer sie sind:|
    Die Steine
    Sie liegen an dem Saalestrand
    |: Und lieben weder Gras noch Sand:|
    Die Steine

    #407789

    Unter den Pflastersteinen liegt der Strand.

    #407790

    „Die Nutria richtet erhebliche Schäden an Wasserbauanlagen an, da sie Deichanlagen und Uferbereiche unterhöhlt. Auch schädigt sie Uferröhrichte durch Fraß, wodurch Lebensräume seltener Arten eingeschränkt werden.“ (wikipedia)

    https://www.lvz.de/Region/Borna/Schlossteich-in-Roetha-hat-nun-festes-Ufer-aus-Steinen-Schlamm-nicht-weniger

    #407791

    Der ehemalige Stadtverordnete und Vorsitzende des halleschen Verschönerungsvereins Hermann Fiebiger, der viel für die Verschönerung der Gegend am Saaleufer getan hat, dreht sich im Grabe um.
    Ein Wagenladung solcher Bruchsteine gehört vor den Ratshof, damit jeder sieht, welcher Geist in der Stadtverwaltung der Kulturhauptstadt Halle herrscht.

    #407792

    Jeder einzelne dieser Steine muss verschwinden. Das kann sich kein Hallenser mit Sinn für Ästhetik und Verstand bieten lassen.

    #407793

    Die Hallenser können es sich nicht bieten lassen, dass die Ufer durch die Nutrias zerstört werden. Eher muss SfK verschwinden, der es in Halle wegen der vielen Autos sowieso nicht gefällt.

    #407796

    Die Nutria richtet erhebliche Schäden an Wasserbauanlagen an, da sie Deichanlagen und Uferbereiche unterhöhlt. Auch schädigt sie Uferröhrichte durch Fraß, wodurch Lebensräume seltener Arten eingeschränkt werden.“ (wikipedia)

    https://www.lvz.de/Region/Borna/Schlossteich-in%5B/quote%5D

    1.
    Es heißt der oder das Nutria. Nicht „die“.

    2.
    Es gibt keine „Uferröhrichte“ an der Saale in Halle. Und daran sind auch nicht die „Nutri:Innen“ schuld.

    3. Wenn sie irgendwelche Hochwasserschutzanlagen zerstören wollen, müßten sie zur Bohrpfahlbeißenden Steinlaus mutieren.

    #407797

    Ich finde die Steine als Beetumrandung nicht schlecht.

    #407798

    Willst du den häßlichsten Schotter-Vorgarten-Award gewinnen?

    #407799

    Ok, aber Steine ins Wasser werfen macht allen Kindern Spaß.

    #407800

    Aber vielleicht taugen die Steine für hunderte Feuerstellen auf der Ziegelwiese. Feier deutsche Jugend, bau auf!

    #407801

    Es heißt der oder das Nutria. Nicht „die“.

    Nu­t­ria, die Wortart: Substantiv, feminin (Duden)
    https://media.istockphoto.com/photos/den-of-nutria-picture-id823928232
    Das Foto ist nicht aus Halle, zeigt aber die Unterminierung der Ufer.
    Konnte man sehr gut von der Klausbrücke aus beobachten,

    #407802

    Sollen die Steine das Baden verhindern?

    #407806

    Sieht eher nach Bauschuttbeseitigung aus,
    wortwörtlich gesehen wurden Fördermittel in den Ufersand gesetzt!
    Dieses mal können sie es nicht dem OB in die Schuhe schieben, weiß der Geyer, wer auf die blöde Idee gekommen ist?

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