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  • #361828

    Am kommenden Sonntag, 1. Dezember pflanzt die Ökologische Arbeitsgruppe Halle (ÖAG) unter Beteiligung zahlreicher Kinder im öffentlichen Stadtgebiet 35 Esskastanien. Die Bäume werden an Stellen gepflanzt, an denen in den letzten Jahren Kiefern und massenhaft Ahornbäume durch Rußrindenkrankheit abgestorben sind. Die Pflanzaktion ist mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt abgestimmt.
    Die Esskastanien wurden von einer Zuwendung aus dem Fördertopf der halleschen Wohnungsgenossenschaften in Höhe von 500 Euro gekauft.
    Einige Esskastanien haben wir bereits im Jahre 2009 gepflanzt und festgestellt, dass sie ohne Pflege die Trockenheit gut überstanden haben.

    #361841

    Coole Aktion. Und bitte Plätze geheim halten. Wir erinnern uns.

    #361843

    Nicht „Statt“, sondern zusätzlich zu. Es ist absurd, hier 100 Bäume zu pflanzen und ein Freihandelsabkommen mit Bolzanaro zu unterzeichnen, der dafür 1000e Hektar alten Regenwald für unser Tierfutter abfackelt.

    #361844

    Halleverkehrt, melde doch einfach eine Demo an

    #361849

    Ich hab nichts gegen die Aktion gesagt. Ich hab nur gesagt, dass sie nicht „Anstatt“ der Verstärkung des politischen Drucks passieren kann, sondern beides notwendig ist.

    #361862

    Keine Angst, Pjotr, alles angemeldet!

    #361864

    Ich bin dafür die Esskastanien in den Braunkohletagebauen oder auf dem Weg der A143 anzupflanzen und dann als lokale Biotope unter Schutz zu stellen.

    #361869

    Dann müssten erst einmal Kulturböden dort wieder entstehen. Der Braunkohleabbau hat 10.000 Jahre Pedogenese zerstört.

    #361870

    “Stadtrat Wolfgang Aldag (Mitglied im Ordnungs- und Umweltausschuss) ergänzt: „Der Hufeisensee ist nach wie vor ein naturnahes Erholungsgebiet, ein schützenswertes Biotop und auch ein Rückzugsgebiet für Wasservögel.“ “
    (hallespektrum)

    #361871

    Östlich der Straße Büschdorf-Kanena war früher ein verfüllter Tagebau, dort wurde 1969/70 der Mutterboden von ca. 20 ha vom Gelände des entstehenden Heizkraftwerkes Halle-Dieselstraße aufgebracht und das Gelände wieder landwirtschaftlich genutzt.

    #361873

    Gleich geht los mit dem Pflanzen der Esskastanien, mein Spaten ist geschärft.

    #361878

    Nicht „Statt“, sondern zusätzlich zu. Es ist absurd, hier 100 Bäume zu pflanzen und ein Freihandelsabkommen mit Bolzanaro zu unterzeichnen, der dafür 1000e Hektar alten Regenwald für unser Tierfutter abfackelt.

    Doch, sinnvolle Taten statt Dummheit, Hysterie und Straftaten. Es wäre schön wenn mehr Leute wie Wolli einfach anpacken und sinnvolle Dinge für die Gesellschaft tun, nicht nur mit dieser Aktion. Stattdessen gibt es dann eine kleine Laute Minderheit, die nichts positives Bewegt, das scheint dir ja zu gefallen, da es der einfache Weg ist.

    #361879

    Schon wieder daneben, eben nix idee.

    #361884

    Heister und Wasser zum Gießen stehen bereit:

    #361885

    Wolli und sein Faible für Esskastanien, die locken doch nur Wildschweine an. Dann werden wieder Förster mit Schnellfeuergewehren gefordert. Hoffentlich wird bei der Pflanzung auf freie Schussbahn geachtet?

    #361890

    In der Stadt darf bekanntlich nicht geschossen werden, es müsste die Jagd mit Pfeil und Bogen erlaubt werden.

    #361898

    Ich weiß nicht, ob der jüngste Helfer bei der Pflanzung so effektiv war, der süßeste ist er aber zweifelsohne.

    #361934

    Am Schluss gabs die Belohnung:

    #361950

    Toll! Wieviel Bäume habt ihr heute schon gepflanzt?

    #361952

    Ich durfte als kleiner Junge auch am Eierlikör lecken, hat mir nicht geschadet. Prost, Paule!
    Ein Dank an alle Beteiligten!
    SFF pflanzt auch Hoffnung für die Zukunft!

    #361953

    Östlich der Straße Büschdorf-Kanena war früher ein verfüllter Tagebau, dort wurde 1969/70 der Mutterboden von ca. 20 ha vom Gelände des entstehenden Heizkraftwerkes Halle-Dieselstraße aufgebracht und das Gelände wieder landwirtschaftlich genutzt.

    Östlich der Ostangente kann man den verzeifelten Kampf der Natur bewundern, etwas ähnliches wie Natur wiederherzustellen.
    Müsste Bergbaufolgelandschaft sein.

    #362315

    Hier mal ein Link für die Naivlinge, die glauben, mit Baumpflanzungen ihren CO2-Ausstoß kompensieren zu können:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakonferenz-cop25-in-madrid-die-kohlenstoff-spekulanten-a-1298538.html

    „Was passiert mit dem Kohlendioxid, wenn die Bäume gefällt werden?
    Der Haken: Das gebundene CO2 ist nur temporär im Holz gespeichert. Denn das Kerngeschäft des Konzerns ist nicht Klimaschutz, sondern die Herstellung von Holzprodukten wie Balken oder Möbel. Die gepflanzten Kiefern werden deshalb spätestens nach 20 Jahren gefällt. Niemand prüft danach, was genau mit den Stämmen passiert und wie sie verarbeitet werden. Das ist jedoch nicht ganz unerheblich, denn sollte das Holz verwittern oder gar verbrannt werden, würde aus dem Klimaschutzprojekt ein Nullsummenspiel für den Planeten: Das über Jahre gebundene CO2 entweicht wieder in die Atmosphäre.“..

    #362341

    Ich habe von meinem CO2-Kontingent noch etwas übrig, davon werde ich nachher ein Knäckerchen machen.

    #362342

    Östlich der Ostangente kann man den verzeifelten Kampf der Natur bewundern, etwas ähnliches wie Natur wiederherzustellen.

    Kann man den verzweifelten Kampf auch am Heidesee oder im Pappelgrund beobachten?

    #362362

    teu

    .

    Kann man den verzweifelten Kampf auch am Heidesee oder im Pappelgrund beobachten?

    Der Pappelgrund wurde schon zu DDR-Zeiten als Naherholungsgebiet genutzt.
    Der gegenüberliegende „Schachtteich“, oder auch „Handtuch“ genannt, ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Natur diese Gegenden zurückholt.

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