Startseite Foren Halle (Saale) SPD wählt Kandidaten und beschließt Kommunalwahlprogramm

Dieses Thema enthält 21 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  fractus vor 2 Wochen, 1 Tag.

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  • #331080

    Wenig Spannendes, aber viel Arbeit erwarteten sich die Mitglieder der Halleschen SPD, als sie sich im Saal des Akazienhofes der Riebeckstift einfanden
    [Der komplette Artikel: SPD wählt Kandidaten und beschließt Kommunalwahlprogramm]

    #331081

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    youtu.be/cYeFSbKOTOg

    #331082

    Die gute alte Kinderarbeit, die SPD will mit dem linken Moppelchen wirklich mit Anlauf die 5% unterschreiten, die einzig vernünftige Entscheidung dieser „Partei“.

    #331083

    Kommt inhaltlich noch was, @Nixi? oder soll es einfach bei Nixidee bleiben? Wie wäre es denn mal mit einem Statement von dir zur Wohnungs- und Sozialpolitik in Halle? Dürfte m.E die meisten Hallenser mehr betreffen als Euer Filterblasenangriff auf den Migrationspakt. Für so einen Quatsch schaffst Du es, das Forum mit endlosen redundanten Beiträgen zuzumüllen. Um Dir mal den ostdeutschen Silesius vorzuhalten: Mensch, werde wesentlich.

    #331084

    Ich finde die Ausführungen von Herr Kraus bemerkenswert:

    „Die Buchhaltung wurde auf die Doppik umgestellt. „Von da an war es möglich, die eigentlichen Schulden der Stadt im Haushalt zu verstecken.“

    Tatsächlich beschreibt die Wissenschaft das zuvor geltenden Prinzip der Kameralistik so:

    „Auch ermöglicht es die Kameralistik, Schulden in Auslagerungen „zu verstecken“, so dass die Steuerung von Kernverwaltung und Beteiligungen erschwert und die Transparenz der kommunalen Finanzsituation verringert wird. Eine konsolidierte Erfassung von Vermögen, Schulden, Erträgen und Aufwendungen, wie sie z.B. auch von privatrechtlichen Konzernen verpflichtend zu erstellen ist, existiert im traditionellen Haushalts- und Rechnungswesen nicht.“

    Quelle: http://www.doppik-studie.de/begriff-doppik.html

    Was ist denn nun richtig?

    #331085

    @SfK
    die von dir verlinkte Seite führt auf eine Studie, die den Anschein erweckt, Bestandteil eines (parteiischen) Projektes zu Einführung der Doppik zu sein.

    Schon bei Wikipedia liest sich das ganze etwas anders und auch etwas differenzierter.

    Als nicht VWLer/BWLer habe ich mir aber genau die gleiche Frage gestellt.
    Was bedeutet diese Umstellung, in diesem Kontext? Beruhen diese Zahlen lediglich auf einer Umbewertung aufgrund der Umstellung oder hat z.B. Wiegand die Umstellung genutzt, um seinen Haushalt „seriöser“ d.h. weniger schuldenbelastet, darzustellen?

    #331086

    Da kann ich nur sagen: „Leute geht wählen!“

    #331087

    Wo kann man etwas Konkretes zur Kinderarbeit in Halle nachlesen? Oder gehört das auch zu: „Darüber spricht man nicht“?

    #331088

    @fractus

    Danke für den Hinweis. Muss man nicht die Doppik so ähnlich wie eine Billanz vorstellen, in der alle nach Vermögenswerte aktiviert werden, was es vorher so nicht gab?

    #331089

    Das wäre eine Frage an die Fachleute.

    Ich habe die Diskussion über die Abschaffung der Kameralistik in Hochschulen vor etwa 15-20 Jahren verfolgt. Damals ging es um den Übergang von politisch &gesellschaftlich formulierten Anforderungen an die Hochschulsteurung (via Kameralistschen Haushalt) hin zu einem neoliberalen, an kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Kriterien. ausgerichteten Hochschulmanagement.

    Die Kameralistik beinhaltete eine höhere öffentliche Transparenz der Haushalte, während letztere lediglich an einer, gesellschaftlich intransparent definierten und somit nicht hinterfragbaren, Effizienz ausgerichtet sind.

    #331101

    Die 51 Stimmen von 70 sind für Dr. Wend wirklich enttäuschend. Ich verstehe diese SPD immer weniger, da haben sie einen tüchtigen Kinderarzt, der sich trotz starker Belastung im Beruf im Stadtrat engagiert für unsere Stadt einsetzt, was er durch seine häufigen Redebeiträge beweist, und da geben ihm viele SPD-Mitglieder nicht ihre Stimme. Ich kann seine Enttäuschung verstehen. Das zeigt wieder mal, wie dumm und gnadenlos es in Parteien zugehen kann.

    #331103

    Detlev Wend bekam 51 Ja-Stimmmen, 15 Nein und 2 Enthaltungen. Ich finde, er hat ein passables, durchschnittliches Ergebnis eingefahren, Auch Katharina Hintz und sogar Johannes Krause bekamen ähnliche Ergebnisse – sie nahmen es jedoch ohne großes Theater einfach hin.

    #331171

    Das Problem bei der SPD im Stadtrat, ist in der aktuellen Legislatur doch immer, dass einige so, die anderen so gestimmt hatten (z.B. bei der Hasi, bei der Wahl zum Baudezernenten). Dadurch wird die SPD für eventuelle BÜndnispartner im Stadtrat unberechenbar. Und als selbst zwischen den eigenen Parteiflügeln zerrissenen Fraktion wirkt sie nach außen zahnlos.

    Ich frage mich ob sich das künftig ändern soll oder unproblematisch gesehen wird? Soll es nach der Wahl dann genauso weitergehen wird, wie bisher?

    #331177

    Das könnte möglicherweise der Wähler mit entscheiden. In welcher Reihenfolge die Kandidaten in den Stadtrat ziehen, bestimmt der Wähler.

    #331187

    Kommt inhaltlich noch was, @Nixi? oder soll es einfach bei Nixidee bleiben?

    Weder von dir noch von deiner Partei kam irgendwie erwähnenswerter Inhalt. Mimimi der OB ist böse ist jetzt kein solider Inhalt. Da passte perfekt das Geheul von Dörrer dazu, nicht mal bei Austritten geht es um politische Inhalte.

    Wie wäre es denn mal mit einem Statement von dir zur Wohnungs- und Sozialpolitik in Halle? Dürfte m.E die meisten Hallenser mehr betreffen als Euer Filterblasenangriff auf den Migrationspakt. Für so einen Quatsch schaffst Du es, das Forum mit endlosen redundanten Beiträgen zuzumüllen. Um Dir mal den ostdeutschen Silesius vorzuhalten: Mensch, werde wesentlich.

    Da sollte man sich erst mal entscheiden was man will, solange Wohnungsgesellschaften die Melkkuh für die Stadtkasse sind, müssen die halt auch auf entsprechende Gewinne achten.

    Wenn dann noch irgendwelche Kriminellen hier Zeit und Geld kosten, dann wird es schwer. Aber solange man solche Vereine noch fördern kann, kann es uns ja nicht schlecht genug gehen.

    Übrigens, dein Lieblingsthema kann da auch helfen. Grenzen dicht und konsequent abschieben, spart auch den Gemeinden viel Geld. Da bleibt auch mehr für echte Flüchtlinge.

    #331194

    Die 51 Stimmen von 70 sind für Dr. Wend wirklich enttäuschend. Ich verstehe diese SPD immer weniger, da haben sie einen tüchtigen Kinderarzt, der sich trotz starker Belastung im Beruf im Stadtrat engagiert für unsere Stadt einsetzt, was er durch seine häufigen Redebeiträge beweist, und da geben ihm viele SPD-Mitglieder nicht ihre Stimme. Ich kann seine Enttäuschung verstehen. Das zeigt wieder mal, wie dumm und gnadenlos es in Parteien zugehen kann.

    Sehr geehrter Herr Wolli , das sehe ich völlig anders:
    diese nervende immer sarkastiche Art im Stadtrat die teilweise eigentlich immer noch
    gefühlt beleidigend wirkt, hat gar keine Überzeugungskraft.
    Insofern wäre doch ehrenanmtlich Wirken , diese ambitionierten Artztes, vielleicht besser angebracht als Bundestagsabgeordneter zu werden.

    #331205

    Dieser Herr Wend ist mir ohnehin ein Mysterium. Er will aus Bielefeld kommen, das es bekanntlich nicht gibt.

    #331215

    Da sollte man sich erst mal entscheiden was man will, solange Wohnungsgesellschaften die Melkkuh für die Stadtkasse sind, müssen die halt auch auf entsprechende Gewinne achten.

    Jetzt kommt ja doch was Inhaltliches, man sollte die Hoffnung nicht aufgeben.
    Was du da schreibst, ist ja nicht falsch. Die Entnahme von Gewinnen aus einem sozialen Wohnungsunternehmen kann ja zwangsläufig nur dazu führen, dass die Kosten steigen, und die eben auf die Mieter umgelegt werden. Diese Praxis muss geändert werden, damit die Wohnungsgesellschaften auch gemeinnützige Wohnungswirtschaft betreiben können. Denn letztlich werden die Mieter gemolken, um städtische Haushaltslöcher zu stopfen. Das läuft auf eine verdeckte Kopfsteuer hinaus.

    #331227

    Solange Halle sich mehr mit Selbstverwirklichern beschäftigt und weniger mit Steuerzahlern ist das auch erforderlich. Ich finde es einfach unverschämt, dass die, die ständig nach Finanzierung von irgendwelchen Projekten rufen, der Stadt vorwerfen, kein Geld dzu haben.

    #331321

    Das könnte möglicherweise der Wähler mit entscheiden. In welcher Reihenfolge die Kandidaten in den Stadtrat ziehen, bestimmt der Wähler.

    Ich verstehe deine Antwort so: Wie die SPD – Fraktion im Stadtrat wirkungsmächtiger auftreten kann, wurde nicht thematisiert.
    Fragen des Auftretens und einer erfolgreichen politischen (Arbeits-)Kultur spielten keine Rolle.

    D.h. die SPD ist mit dem aktuellen Stand zufrieden, bzw. sie hält eine Verbesserung nicht für wesentlich?

    Weswegen du auf den Wähler verweist, der in Sachsen-Anhalt jedoch keine Möglichkeit hat, die Reihenfolge der Listenkandidaten zu ändern, sondern höchstens die Anzahl der Mandate von der Wahlkreisliste zu beeinflussen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 1 Tag von  fractus.
    #331342

    Natürlich kannst du Reihenfolge des Einrückens bestimmen. Wenn eine Mehrheit den Kandidaten von Platz 9 wählt, rückt der vor die eins.

    #331348

    Natürlich kannst du Reihenfolge des Einrückens bestimmen. Wenn eine Mehrheit den Kandidaten von Platz 9 wählt, rückt der vor die eins.

    ok, ich gebe es zu, bei Wahlen, insbesondere den kommunalen, fehlt mir zur Zeit die praktische Übung.

    dennoch finde ich es eigenartig, die von mir angesprochenen Themen ohne Diskussion den Wähler überlassen zu wollen. Da weiß ich dann wieder, warum ich nicht jede Übung auch mitmachen will.

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