Startseite Foren Halle (Saale) SPD kämpft für höhere Rundfunkgebühren

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  • #386741

    Es geht nicht um Kritik am öffentlich rechtlichen Rundfunk/Fernsehem.

    Doch, es geht darum, dass er nur für seinen Auftrag bezahlt werden sollte.

    #386752

    Was aber ist nun sein Auftrag?

    #386756

    Das kannst du im Rundfunkstaatsvertrag nachlesen.

    #386759

    teu

    Eine deutsche Wochenzeitung kommentiert die Geschehnisse in Sachsen-Anhalt so:

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-mitteldeutsche-frage

    #386761

    Das kannst du im Rundfunkstaatsvertrag nachlesen.

    Kritisieren ist immer so kinderleicht und bequem. Geradezu das Gegenteil von Verantwortung. Ich wollte wissen, wo du Probleme siehst. Das steht nämlich nicht im Rundfunkstaatsvertrag drinnen.

    Doch, es geht darum, dass er nur für seinen Auftrag bezahlt werden sollte.

    Also nun Butter bei die Fische, nicht immer nur labern. Den Satz würde ich von dir dann doch ganz gerne erläutert haben, denn er ist ganz einfach so wie er da steht, sachlich falsch.

    #386762

    Was steht denn im Rundfunkstaatsvertrag? Und vergiss nicht zu begründen, warum dafür 8 Mrd. nicht ausreichen.

    #386763

    Hör doch endlich mit dem albenen Rumgeeiere auf, du endloser Laberhans. Du hast ein Problem damit, also begründe das gefälligst selbst.

    #386824

    Vor allem muß man feststellen, daß die Mehrzahl derer, die bei Funk und Fernsehen die Arbeit machen, sog „freie Mitarbeiter“ sind, also nach Zeilen oder Minuten bezahlte Soloselbständige. Dazu gehören auch die sich gegenseitig unterbietenden Produktionsfirmen und die vielen hinter den Kulissen arbeitenden, gleichfals nicht fest angestellten, Maskenbildnerinnen, Requisiteuren, Ton-, Licht- und Veranstaltungstechnikern… etc…
    Bei denen kommen mal grad die Kümel der 8 Milliarden an, und bringen hart über dem Mindestlohn…

    #386825

    Na klar, irgendwie muss das Loch doch gestopft werden.
    „Kürzlich schrieb die Bild, die sich auf „interne Zahlen“ der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) berief, es gebe ein „Milliarden-Loch“: ARD und ZDF würden bis 2024 fast drei Milliarden Euro fehlen. Das sei exakt der Betrag, den die Sender in der laufenden Gebührenperiode (2017 bis 2020) für die betriebliche Altersversorgung aufwendeten, und dieses Loch müssten die Beitragszahler stopfen.“
    https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Gibt-es-Luxuspensionen-bei-ARD-und-ZDF-id50856311.html

    #387163

    Aus dem Bundestag: „Die Fernsehteams der Privaten kommen zu zweit. Die von ARD und ZDF zu dritt oder zu viert.“ War erstaunlich der bisher einzige sachliche Beitrag zum Thema. Ist man von der BILD gar nicht gewohnt.

    #387164

    Wo genug Geld ist, ist das Personal auch üppig.

    #387165

    Jetzt wird es allmählich Kindergarten. Für Kindergartenkinder wird sogar die Bild seriös.

    Für optimale TV-Qualität brauche ich immer mindestens zwei Techniker, einen für den Ton und einen für das Bild. Plus mindestens einen Gesprächspartner. Macht mindestens 3 Personen. Klar, dass die Privaten an der Qualität sparen und Bild von Recherche nichts hält.

    Die KEF hat einen Finanzbedarf ermittelt. Ich warte immer noch auf die Antwort, warum das falsch oder zuviel sein soll. Zu schwierig das Thema, @farbspektrum ?

    Und dabei nicht vergessen. Die hohen Intendanten-Gehälter hat in erster Linie die CDU über die Aufsichtsräte selbst zu verantworten, nicht die ÖR. Die können da nämlich gar nichts für.

    #387167

    In die KEF entsendet jedes Bundesland einen Vertreter, die sind meist eng mit der Landesregierung vernetzt und erfüllen deren Wünsche. Der Wunsch aller Landeregierungen ist es, im ÖR positiv dargestellt zu werden, deshalb werden die entsandten Mitglieder der KEF die Wünsche des ÖR erfüllen, das haben sie bisher immer gemacht und die lahmarschigen Landtage haben es bisher immer durchgewunken,die wollen ja auch positiv wegkommen.
    Dieser Filz wurde nun endlich mal durchbrochen und Haseloff schämt sich, aber ich bin endlich wieder mal stolz auf meine Partei.

    #387169

    Für Kindergartenkinder wird sogar die Bild seriös.

    Die Krabbelgruppe zitiert sogar aus der „Jungen Welt“ und dem „Neuen Deutschland“.
    Vielleicht hilft das bei der Meinungsbildung:
    https: //www.bild.de/politik/inland/politik-inland/zoff-um-ard-und-zdf-koennen-8-milliarden-rundfunkgebuehr-zu-wenig-sein-74422580.bild.html
    Du hast aber noch nicht benatwortet, warum du die Anmietung von 6 Satellitenkanälen für 30 Minuten Regionalprogramme de MDR für notwendig hälst. Oder ist das die Einleitung, die kleinen 3 Landessender weiter aufzubauschen?

    #387171

    Es geht um 20 Fernsehprogramme und mehr als 70 Radioprogramme. Diese werden vom Medienstaatsvertrag festgelegt. Erneut in diesem Sommer mit Zustimmung der Sachsen-Anhaltinischen CDU.

    Deswegen ist es mehr als Populismus, erst dem Medienstaatsvertrag zuzustimmen und denn ein paar Wochen später die dafür nötigen Kosten verfassungswidriger Weise nicht übernehmen zu wollen. Aber was ist aus diesem Laden auch anderes zu erwarten?

    Außer ein bisschen Gemaule über einige vollkommen aus dem Zusammenhang gerissene Fakten kommt von dir nichts.

    Also versuch künftig mal vernünftig deine Meinung zu begründen. Und da du aus der Krabbelgruppe nach dem neuen Deutschland geschrien hast, hier nochmal ein etwas reflektierterer Beitrag, als er von Bild je kommen wird:

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1145987.oeffentlich-rechtliche-weniger-beitrag-fuehrt-nicht-zu-mehr-gerechtigkeit.html

    #387174

    erst dem Medienstaatsvertrag zuzustimmen

    Muss ich dich über Demokratie aufklären? Was der Unterschied zwischen der Unterzeichnung (zumal Haseloff dazu eine Erklärung abgegeben hat) und der Ratifizierung durch das Landesparlament ist?

    Was deinen Link betrifft: Das ist jetzt nicht dein Ernst, wenn du MDR-Rundfunkrat Heiko Hilker anbringst, der darüber sinniert, dass der MDR mehr Geld braucht und das ganze auch noch in der ARD gebracht wird. Soll man dich jetzt unter „weltfremd“ einstufen?

    #387439

    Der Eilantrag wurde abgewiesen.

    #387443

    Komisch, die „Lügenpresse“ hat nicht verschwiegen, dass er abgewiesen wurde. Vielleicht lügt sie gar nicht?

    #387445

    „Ein Ausbleiben der Beitragsanpassung wird gravierende Maßnahmen erfordern, die man im Programm sehen und hören wird“, sagte Buhrow.“
    „Die Sender hätten nicht dargelegt, dass ein späteres Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrags „irreversibel zu schweren Nachteilen führe“, begründeten die Karlsruher Richter ihre Entscheidung. “ (zeit)
    Endlich hat sich ein Politiker getraut, das Kartell scheitern zu lassen. Solche Leute braucht das Land.

    #387481

    Die erste von Buhrow angekündigte Einsparmaßnahme könnte die Kürzung seines Jahresgehalt von 395000 Euro sein.
    In der Tagesschau wurde zwar korrekt gesagt, dass die Sender eine Gebührenerhöhung um 86 Cent/Monat nicht durchsetzen konnten, es wurde aber wohlweislich nicht gesagt, dass es sich dabei um Mehreinnahmen von rund 400 Millionen Euro handelt.

    #387484

    Die Differenz zwischen 400 Millionen und 395000 € umgeschlagen auf eine Gebührenzahler hast Du Dir sicher auch gleich noch mit ausgerichtet?

    Das wären dann genau: 0,000000215 Cent/Beitragszahler.

    #387485

    Das sind nahezu 100.000 Euro mehr als das Kanzlergehalt. Und das nicht mal in der Privtwirtschaft. Da kann ruhig gespart werden. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    #387593

    mal ein genauerer Blick auf die Begehrlichkeiten der Privaten bei der Kampagne gegen die ÖR:

    https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-michal/ein-deutsches-fox-news-droht

    Es droht Medienszenario ganz in der Tradition Hugenbergs, des Totengräbers der Weimarer Republik.

    #387594

    mal ein genauerer Blick auf die Begehrlichkeiten der Privaten bei der Kampagne gegen die ÖR:

    https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-michal/ein-deutsches-fox-news-droht

    Es droht Medienszenario ganz in der Tradition Hugenbergs, des Totengräbers der Weimarer Republik.

    Wer die Wirklichkeit von heute wahrnimmt, kann vielleicht Sorge vor einem Rupert Murdoch in Deutschland haben. Wem vor einem neuen Hugenberg bang ist, dessen Denken kreist häufiger um die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts als um die des unseren.

    #387597

    ÖR-Fernsehen ist nicht vergleichbar mit Privat-Fernsehen. Privat-Fernsehen ist nichts weiter als Werbung. In den Werbepausen wird etwas gesendet, was die Zuschauer im Kanal halten soll. Das ÖR-Fernsehen hat aber vergessen, dass es kein Staatsfernsehen ist. Die ÖR sind Volkseigentum, nicht Regierungseigentum. Sie sind zu einem im eigenen Saft schmorenden, überheblichen Staat im Staat mit einer hemmungslosen Selbstbedienungsmentalität geworden.
    Das Fernsehen mit seinem statischen Programm hat mit dem Wachsen des Internets immer mehr an Bedeutung verloren.

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