Startseite Foren Halle (Saale) Sondierungsergebnis – zustimmen oder nicht?

Dieses Thema enthält 182 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Elfriede vor 8 Monate, 1 Woche.

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  • #306112

    Am Ende werden 450.000 Mitglieder entscheiden, ungeachtet jeglichen Körpereinsatzes. Wann gab es das je in Deiner CDU?

    #306128

    Seit ich Mitglied bin nicht, jetzt würde ich auch gern abstimmen.

    #306136

    ich bin allenfalls gespannt, ob nach dem erwartbaren positiven GroKO-Beschluss das Lafontaine-Projekt einer linken Sammlungsbewegung sozialdemokratische Befürworter bekommt.

    https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/erstmal-alle-versammeln

    #306138

    Natürlich nicht, Selbstmord traue ich der SPD nun doch nicht zu.

    #306161

    Von Wagenknecht und Lafontaine möchte ich nicht eingesammelt werden.

    #306162

    @wolli.

    bei der Einschätzung, welche Entscheidung für die SPD politischer Selbstmord bedeutet, differieren wir ein wenig.

    @hei-wu

    ein Corbyn ist weder die Nahles noch Schulz oder Gabriel.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  fractus.
    #306169

    Weiß Gott nicht, leider.

    #306170

    Frau Ypsilanti hat sich auch wieder zu Wort gemeldet, wenn auch nicht so tagesaktuell:
    https://www.freitag.de/autoren/tomstrohschneider/schmerzgrenzgang

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  fractus.
    #306177

    Linke Blätter wie den Freitag vom unsäglichen Augstein lese ich nicht.

    #306181

    teu

    Von Wagenknecht und Lafontaine möchte ich nicht eingesammelt werden.

    Das ist ja auch ein anderes Thema.
    Einerseits ist eine erneute Spaltung der Linken, völlig blödsinnig.
    Andereseits wurde eine „neue Linke“ schon mal versucht: SED.
    Das Ergebnis ist bekannt.
    Um das zu erkennen, ist Lafontaine zu alt, und seine Frau zu jung.

    #306184

    Hei-Wu hat eindeutig Angst vor Wagenknecht.

    #306185

    Vor der habe ich auch Angst!
    Das erste, was ich über die Westlinke gelernt habe, ist das Amöbenprinzip.
    In die Parteibildung der Linken haben sich „Westlinke“ eingebracht.
    Das ist also erledigt.

    #306193

    nach meinen nonchalanten Hinweis auf die politische Zukunft linker Sozialdemokratie bin ich ja doch über die weitgehend emotionalen und irrationalen Reaktionen erstaunt und eigentlich eher amüsiert.
    Als kleine Beispiele

    – Die Forderung nach einer Sammlungsbewegung wird als Spaltung bezeichnet. Offenbar gabs hier Probleme mit dem Verständnis der unterschiedlichen Wortbedeutung von Sammlung und Spaltung.

    – Mit der SED-Apologie scheint offenbar der Spitzbart erstaunlicherweise immer noch nicht ganz tot zu sein. Aber immerhin wurd hier Sammlung als Einheit und nicht als Spaltung interpretiert, wobei hier die Spaltung als erstrebenswert gilt.

    – Was das Amöbenprinzipip betrifft, so bin ich ganz dabei. Doch betrifft das ja vor allem die Kritiker. Gut eingerichtet in Parlaments- und Parteiposten erfordert eine Sammlungsbewegung ja die völlige Neujustage der eigenen, beim Postenergattern stützenden Seilschaften. Da ist Protest naturgemäß vorprogrammiert. Entsprechend kommt der Spaltungsvorwurft gerade aus dieser politischen Ecke, wo er vor diesem Hintergrund sogar rational verständlich wird.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  fractus.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate von  fractus.
    #306211

    Das ist dein Problem, wolli, du lässt andere Meinungen garnicht erst zu. So dachte ich auch mal. Das ist lange her.
    Und seit wann ist Sahra Wagenknecht aus dem Westen?

    #306225

    @Wolfgang Stauch

    Was ist mein Problem? Wo lasse ich andere Meinungen nicht zu, ich halte doch hier die überwiegend linken Meinungen aus? Wie dachtest Du auch mal?
    Wo habe ich geschrieben, dass Wagenknecht aus dem Westen ist?
    Du meinst mich vermutlich gar nicht.

    #306227

    Wie heist es doch so schön „getroffene Hunde bellen“. Zumindest beschimpft du Augstein als „unsäglich“, was immer das auch heisen mag. Aber lass mal, ich würde „Die junge Freiheit“ oder wie das Blatt heist auch nicht ohne Zwang lesen. „Die Bild“ aber auch nicht. Und richtig, du hast Sahra Wagenknecht nicht zur Wessi gemacht, obwohl sie ja in der Tat nun eine ist.

    #306231

    Hier im Forum können wir alle unserer Meinung freien Lauf lassen, ich hätte nichts dagegen , wenn Du die „Junge Freiheit“ unsäglich findest, ich finde sie zu 75% gut.
    Der Sondierungsparteitag der SPD wird jedenfalls spannender als Fußballbundesliga.

    #306235

    „Hier im Forum können wir alle unserer Meinung freien Lauf lassen…“

    Yeeaaaah. Wolli ist ein oller Erzkonservativer!

    #306244

    In der Flüchtlingsfrage gab es heute eine Koalition aus CDU/CSU AfD und FDP.
    Das sollte man und frau als SPD Mitglied im Hinterkopf haben.

    #306247

    – Was das Amöbenprinzipip betrifft, so bin ich ganz dabei. Doch betrifft das ja vor allem die Kritiker. Gut eingerichtet in Parlaments- und Parteiposten erfordert eine Sammlungsbewegung ja die völlige Neujustage der eigenen, beim Postenergattern stützenden Seilschaften. Da ist Protest naturgemäß vorprogrammiert. Entsprechend kommt der Spaltungsvorwurft gerade aus dieser politischen Ecke, wo er vor diesem Hintergrund sogar rational verständlich wird.

    Ach fractus. Ich habe weder das eine noch das andere. Nur weil eine Edelkommunistin und ein Edelsozialdemokrat ne Idee haben, werde ich nicht gedankenlos hinterherrennen.

    #306248

    Anonym

    Wer als Mittelständler über eine erneute GroKo-Auflage ernsthaft nachdenkt und abwägt, sollte auch das zur Kenntnis nehmen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nordrhein-westfalen-warum-die-erfolgreichen-steuerfahnder-kuendigen-a-1188790.html

    #306249

    teu

    Linke Blätter wie den Freitag vom unsäglichen Augstein lese ich nicht.

    Du weißt aber schon, Jürgen Todenhöfer der Herausgeber des „freitag“ bis Januar 2018 war?

    #306251

    wikipedia:
    „Verleger ist seit 2008 Jakob Augstein, der seit Februar 2013 (mit sechsmonatiger Unterbrechung im Jahr 2017) auch Chefredakteur ist.[1] Von Januar 2017 bis Januar 2018 war Jürgen Todenhöfer Herausgeber der Wochenzeitung.[2][3]“

    #306253

    Nur weil eine Edelkommunistin und ein Edelsozialdemokrat ne Idee haben, werde ich nicht gedankenlos hinterherrennen.

    gedankenlos hintergrerannt oder gedankenlos abgelehnt, es sind beides die falschen Gründe. Auf die Frage nach einer linken Perspektive nach dem Niedergang der SPD wirst du weder von Kipping noch Riexinger eine Antwort erhalten, weil dort solche Fragen nicht erst gestellt werden.

    #306282

    Es ist nicht die Aufgabe von Parteivorsitzenden, die Partei überflüssig zu machen.
    Es gab einmal die Perspektive einer starken linken Partei, ich schreibe jetzt nicht, wer das 1989 nicht erkannt hat und sich weigerte, SED Parteimitglieder aufzunehmen. die CDU war es jedenfalls nicht, die hat sich schahmlos bedient, während haarige Bdenkenträger um ihre Zukunft fürchteten.

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