Startseite Foren Halle (Saale) Silbersack wendet sich in offenem Brief an die Angestellten der Stadtverwaltung

  • This topic has 48 Antworten, 21 Teilnehmer, and was last updated vor 2 months by wolli.
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  • #356751

    Der von CDU/FDP- protegierte Kandidat für die Wahl des Oberbürgermeisters, Andreas Silbersack, hat sich nun mit einem offenen Brief an das Personal de
    [Der komplette Artikel: Silbersack wendet sich in offenem Brief an die Angestellten der Stadtverwaltung]

    #356752

    Nanu, es gibt wohl keine Personalvertretung bei der Stadt, die Mobbing aktiv bekämpfen müsste?

    #356753

    Statt Öffentlicher BeiKo gibt es dann heimliche Runden unter Ausschluß der Öffentlichkeit, nehme ich mal an.

    #356754

    Es wundert mich, dass er der Verwaltung nicht Automaten verspricht, wo kostenlos Milch und Honig fließen.

    #356755

    Müsste, müsste, Fahrradkette, SfK.

    #356756

    Nanu, der Stadtrat ist das Hauptorgan der Gemeinde. Sieht der da eigentlich bei so viel Mißstand nur zu?

    #356757

    Die Schamlosigkeit dieses Mannes ist grenzenlos.
    Hintenrum Halles Sport verraten. Vornerum den Mitbewerber verleumden, mangels eigenen Verdiensten und Argumenten.
    Dieser Mann hat nur einen Selbsthorizont – eben wie ein Funktionär, der weiterkommen will – und schadet Halle.

    #356758

    Ist ja nun alles nichts neues.
    Aber was macht der Stadtrat?
    Erinnert sich noch jemand an den Whistleblower, der erklärte, dass externe Projektsteuerung bei Bauprojekten teuer eingekauft wird, obwohl bei der Stadt Leute dafür angestellt sind.
    Die lange Liste auszuwerten, war wohl dann zu komplex. Obwohl da einige fragwürdige Aufträge dabei waren.

    #356759

    Ich dachte ein Leitbild entwirft man mit seinen Mitarbeiter*innen gemeinsam.
    Den Gegner schlecht zu machen hat keinen Stil.

    #356760

    Nach meiner Stadtratserfahrung sind die Stadträte auch auf das angewiesen, was die Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihnen privat erzählen und auch dabei halten sie sich sehr zurück. Das ist ja auch verständlich, sie können nicht wissen, wie Stadträte solche Aussagen verwenden.
    Silbersack kann sich auch nur diese Meinung durch private Gespräche mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung gebildet haben, da wird sich aber niemand zitieren lassen, er wird kaum Zeugen für seine Meinung finden.
    Kur

    #356761

    Für den Wahlkampf sind tatsächlich oder angeblich gemobbte Mitarbeier ein feines Kanonenfutter. Denen werden die Tränen vor Rührung kommen, ob dieses unerwartet aufgetauchten Beschützers.
    Irgendwie schäbig, diese Aktion. Auch wenn ich jetzt kein Wiegand-Fan bin: wenn Silbersack in die Stichwahl kommt, weiß ich, wen ich wähle.

    #356774

    teu

    Mobbing ist eine inzwischen völlig normal gewordene Funktion, um Unterwürfigkeit zu erzeugen.
    Sie kommt hauptsächlich dann vor, wenn *innen in Chefposten sind.
    Ich hätte ganz gern mal wieder einen Mann als OB von Halle.

    #356775

    Warum hat Silbersack das denn nicht zeitnah öffentlich gemacht, wenns denn an dem ist? Muss doch furchtbares Herzdrücken bei ihm erzeugt haben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 1 week von rellah.
    #356777

    Ich hätte ganz gern mal wieder einen Mann als OB von Halle.

    Unter den Kandidaten sind nur Männer. Such dir einen aus und werde glücklich mit ihm.

    #356778

    Die Wahrheit liegt in der Mitte:
    Unter der Ägide der Grand Mesdames der SPD-OBs , herrschte in der Stadverwaltung das Prinzip der Fürstentümer : unter den Wahlbeamten herrschten die unbestrittenen Unterführer der Verwaltung: vermeintlich unkündbar und fixiert auf das Machtgefüge ihrer Geschäftsbereiche.
    Zur Not holte man sich Unterstützung aus den jeweils befreundeten Stadtratsflügeln : eine Cliquen- u. Klientelpolitik insbesondere von den vermeintlichen Linksparteien.
    Das wollten mit der Wahl Wiegand auch viele Stadtbedienstete nicht mehr:
    sie wollten das politische establishment mit ihren vermeintlichen Verbindungen beseitigen.
    Und so feuerte der der neue ernannte OB alle möglichen Gebietsfürsten der Stadtverwaltung mit dem Ziel einer mehr bürger u. wirtschaftsfreundlichen Verwaltung. Einige Bürger sollen die Meinung haben das er das auch erreicht hat z.B. schnellere Genehmigungen , einen effiezenteren Bürgerservice.

    Uns so bildeten sich 2 Extreme: sachlich- analytische arbeitende Stadtbedienstete zum allgemeinen Volkswohl versus besorgte Bürger u. „Sags mir einfach“ Bürger. Und der Volkstribun OB in der Mitte, na ja..
    Ein begnadeter Personalmanager ist der amtierende OB beileibe nicht, seine Vorgängerinnen waren aber auch nicht besser mit ihrer eher läissez-faire Strategie.

    Aber natürlich erwartet man als Stadtgesellschaft und Stadtelite eine Vielfalt von Machtinhabern vertreten durch die anderen Wahlbeamten sprich Beigeordneten oder besonders auch durch die anderen pänomenalen Leuchtfeuer Lange u. Silbersack die das Schiff Stadt Halle mit festgezurrten Ankern bei voll ausgebreiteten Segeln mit Sicherheit zum Kentern bringen

    #356779

    Ein OB wird nicht ernannt, sondern gewählt!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 1 week von rellah.
    #356781

    Bei 35% Wahlbeteiligung war er zwar 2012 gewählt , aber von den Grünen ernannt passt doch da schon besser, oder ?

    #356782

    Ihr liegt völlig falsch. Der OB wird gekrönt! Dazu gibt´s eine Tasse Jacobs Krönung.

    #356783

    Alles schön und gut @Rive und @rellah. Unter den SPD OB/innen, insbesondere unter der letzten (sie war letztendlich die beste Wahlkämpferin des jetzigen OB unter Verbrennung des damaligen SPD Kandidaten) war es sicher nicht viel besser. Die Frage, die sich aber jetzt einfach stellt, ist: wie weiter? Denn der amtierende OB hat aus meiner Sicht nichts besser als die Damen gemacht. Die gleiche Stadtverschuldung, die gleiche Unzufriedenheit auf diversen Ebenen, aber dafür noch mehr Intransparenz, noch mehr obskure externe Berater, noch mehr Geschäfte jeglicher Art in der grauen Zone der Legalität sowie ostentative Missachtung der Stadtverwaltung und des Stadtrats und allzu oft unverfrorenes Einlullen der Stadtbürger.
    Nein, mein Kandidat ist er längst nicht mehr. Wer von den anderen Kandidaten zumindest charakterlich geeigneter für das Amt wäre, muss jeder für sich entscheiden.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 1 week von Cata.
    #356784

    Wenn wir nun in die Nautik abdriften und unsere Stadt als Schiff betrachten ( warum auch nicht, schließlich gehört/e Halle zur Hanse), sehe ich das so:
    Es braucht einen fähigen Kapitän (OB), mit zuverlässiger Mannschaft(en) ( Stadtrat und Stadtverwaltung). Die Zusammenarbeit zwischen ihnen sollte von gegenseitiger Achtung und Vertrauen getragen sein und nur einem Ziel dienen : dem Wohl unserer Stadt. Soweit deie Theorie.
    Und nun denke jeder für sich nach, was wir haben gegenwärtig…..

    Wird der Marathonläufer( wie er selbst angab) OB Wiegand, der aber in der Praxis nur einen halben lief, wieder als OB gewählt werden, sehe ich das festgezurrte Schiff nicht flott werden.

    gez. Elfriede
    100-m- Marathonläuferin

    #356790

    Der OB ist der Oberste Verwaltungsbeamte, das Sagen hat der Stadtrat. Der ist der Arbeitgeber des OB.

    #356791

    As Arbeitgeber hätte ich den Mitarbeiter schon gefeuert. Seine sog. „Leitlinien“ sind nix wert gewesen; sie dienten nur zum Dummmachen des Wahlvolks

    #356792

    Die Rückkehr der „Gegangenen“, deren einzige Qualifikation war ,“nützliche Indigene“ der im Stadtrat vertretenen und die OBin stützenden Parteien zu sein, das war mit dem OB abgewählt worden. Schon vergessen?

    #356794

    Aber, wie kompetent sind die Mitarbeiter?
    ZB Kultur. Dass es wieder mal eine Stadt in D wird, müssten doch die Verantwortlichen auf dem Schirm haben. Und dass es da eben ne Bewerbungsfrist gibt, auch, aber je früher desto besser. Warum hats da von den Zuständigen keine rechtzeitige „Warnung“ gegeben, damit eben das geordnet auf den Weg gebracht werden kann? Und nicht im Hauruck des OB, nachdem Magdeburg in der Spur war.

    Und auch vom schlauen Stadtrat kam da wohl nix.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 1 week von rellah.
    #356796

    Elfriede

    Ist doch ganz einfach.
    Der Kapitän bleibt, weil er kompetent und erfolgreich ist.

    Die Mannschaft muss sich von den selbstgefälligen Kadern trennen, die immer noch denken, sie sind die Kapitäne. Ihren haltlosen Putsch, aus niederen Beweggründen angestossen, haben sie verloren.

    Schickt eins, zwei, drei Ewiggestrige in den Urlaub, dann kann der Stadtrat auch sinnvoll arbeiten. Es muß auch eine Begrenzung der Jahre der Mitarbeit im Stadtrat her, um solche Anmaßung zu verhindern.

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