Startseite Foren Halle (Saale) Silber aus dem Sack

Dieses Thema enthält 33 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Wolfgang Stauch vor 2 Monate, 1 Woche.

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  • #315892

    Die Nichtwahl Aldags war erst der Test für Tullners Kampf gegen den Linksblock (nicht gegen den Lehrermangel), jetzt holt er das Tafelsilber aus dem Sack:
    https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/wahlen-sportbund-chef-will-ob-von-halle-werden

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #315896

    Der Kandidat selbst ist etwas vorsichtiger und sagt der Stäz:
    „Die Kollegen von der @Volksstimme haben mich zwar richtig zitiert. Ich kann das weder dementieren noch bestätigen. Daraus zu schließen, ich sei schon der gesetzte Kandidat, ist aus meiner Sicht aber zu voreilig“

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #315906

    Was die Stadträte untereinander verabreden ist für die OB-Wahl nahezu bedeutungslos und das ist auch gut so, nicht umsonst ist die OB-Wahl eine Direktwahl aller Hallenser.

    #315910

    Das ist eine gute Nachricht. RRG und Hendrik Langhe haben damit eine reelle Chance. Wahrscheinlich wird Lange nun auch von CDU und Mitbürgern gewählt, die ja stets betonen, Kandidaten nur nach fachlichen Kriterien zu wählen.

    #315928

    Wie die Nichtwahl von Aldag gezeigt hat, ist es eine grundlegende Schwäche von Halles dilettantischem R2G-Versuch, sich lediglich auf eine Postenverteilung an Personen geeinigt zu haben.

    Dabei haben die halleschen Verantwortlichen (Lange, Krause, Ranft) in ihrem Machtpoker bewußt und politisch verantwortlungslos bzw. grob fahrlässig auf eine inhaltliche Plattform für ihr R2G-Projekt verzichtet.

    Da eine inhaltliche Klammer als Basis für die reine Machtabsprache fehlt, können dann bei Wahlen persönliche Befindlichkeiten bei nicht gänzlich unumstrittenen Kandidaten, wie bei Aldag, den Ausschlag geben.

    Außerdem fehlt so einem Machtdeal eine Ausstrahlung über die eigene R2G-Parlamentarier-Klientel hinaus. Folgerichtig hatten zum Beispiel die Mitbürger keine Motivation einen R2G-Kandidaten zu unterstützen. Warum auch?

    Das ist aber eine Kritik, die ich schon unmittelbar nach Bekanntwerden des R2G-Projektes geäußert hatte. Traurig, schon so schnell recht bekommen zu haben. Der Deal ist für die Beteiligten wohl eine Nummer zu groß gewesen.

    Der eigentliche Skandal an der Wahl aber ist, dass die CDU die Hilfe von AfD und NPD für ihren ganz sicher vorbereiteten Coup gebraucht und genutzt hat. Das Machtwort der Kanzlerin an die Sachsen-Anhaltische CDU bezüglich der Nicht-Zusammenarbeit mit der AfD hat jedenfalls nicht bis nach Halle gereicht.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  fractus.
    #315931

    teu

    Ich musste mir erst einmal dieses „R2G“ von qwant.com übersetzen lassen.
    Ihr „Politiker“ glaubt doch wohl nicht im Ernst, dass dieses Gewäsch noch von irgend jemanden ernst genommen wird.
    Aber, vielleicht ist genau das der Deal.
    Je dümmer die PR, desto blöder der zukünftige OB?
    Oder?

    #315932

    Das ist eine gute Nachricht. RRG und Hendrik Langhe haben damit eine reelle Chance. Wahrscheinlich wird Lange nun auch von CDU und Mitbürgern gewählt, die ja stets betonen, Kandidaten nur nach fachlichen Kriterien zu wählen.

    Es geht um Qualifikation, da sieht es finster für den Herren aus. Dann lieber eine Doppelspitze mit Daggie und Wiegand. Das wird wenigstens Lustig.

    #315933

    Jetzt wird es für Lange schwer, überhaupt in die Stichwahl gegen Wiegand zu kommen.

    #315936

    My guess:

    Wenn Wiegand in die Stichwahl kommt, wird er gewinnen, egal gegen wen.
    Kommt er nicht, kann es spannend werden, wobei es in den letzten 20 Jahren in Halle nie für die CDU gereicht hat.

    #315949

    Es gäbe noch eine andere Lösung: Alle drei werden OB und machen gemeinsame Sache für Halle. Damit wären alle Lager vertreten.

    #315951

    Man könnte die Stadt einfach in Sektoren teilen.

    #315952

    Wolli glaubt wirklich, dass der konservative hallische Kleinbürger, der die Wählerschaft seiner Partei darstellt, einen selbstverliebten Anwalt aus der Halle-Connection wählt. Hihi.
    Herr Silbersack wird eher für ein gutes Ergebnis des egal welchen AFD-Kandidaten sorgen.

    #315963

    Es stellt sich schon die Frage wie eigentlich der Kandidat gebacken sein soll der mehrheitsfähig für den Bürger sein soll:

    Ehrenhaft u. geradlinig aber auch gerissen u. listenreich als Mehrheitsbeschaffer im Stadrat für wichtige Entscheidungen,
    mit liebenswerten Schwächen aber stark genug seine Visionen u. Strategien durchzusetzen,
    menschlich u. bester Ersatzschwiegersohn – aber immer sachlich u. ohne enge Beziehungen zu Wirtschaftsunternehmen u.a. wegen Kumpanei = Lumpanei,
    sozialdenkend und Grüner aber gleichzeitig auch für Wirtschaft (dies bis dato so nicht gibt) sorgen u. Infrastruktur (natürlich alles nur Fahradfahrer ohne Transporte)……,
    ein guter Verwaltungschef mit einer dynamischen u. glücklichen Mannschaft- aber keine gravierenden Personalwechsel oder Orga.-veränderungen einleitend…

    Das wird interessant , wenn ich so weiter denke -dann bleibt nach längeren Überlegungen u. Abwägungen -nur Dr. Wiedand u. sein Team.

    Fractus hat recht, schauen wir mal wie die Bürger den ersten Wahlgang gestalten und welche Gruppe die Wiegandanhänger für den Stadtrat vorschlagen.
    Auch sind manche Seniorräte (Ratsangehörigkeit über 3 Wahlperioden) eigentlich mal auch in dem im Stadtrate etablierten Parteien endlich mal auszuwechseln, da kommt nix mehr wesentliches vom Inhalt mehr.

    Und da alles so toll ist , ist manchmal besser Silber zu haben,
    als Gold niemals erreichen zu können ?????

    #315964

    „ein guter Verwaltungschef mit einer dynamischen u. glücklichen Mannschaft- aber keine gravierenden Personalwechsel oder Orga.-veränderungen einleitend…

    Das wird interessant , wenn ich so weiter denke -dann bleibt nach längeren Überlegungen u. Abwägungen -nur Dr. Wiedand u. sein Team.“

    Wir erinnern uns:

    Stadtverwaltung: es geht drunter und drüber


    https://www.mz-web.de/halle-saale/mz-forum-wiegand-verspricht-schlankere-stadtverwaltung-7053804

    #315965

    Sehr geehrter Herr Hein im Glück,
    Natürlich ist u. war der jetzige OB kein optimaler Behördenleiter,
    Aber hatten wir den bis zu einem Amtsantritt eine bürgerfreundliche Verwaltung als jetzt? Führte nicht jede Behördenleitung seinen Bereich teilweise wie ein kleiner Fürst ?

    Mit Abwägung seiner Person des jetzigen Ob’s und der weiteren Kandidaten u. Unter Berücksichtigung „aller“ von mir genannten Aspekte …….

    Beste abendliche Grüsse
    Ihr Rive

    #315966

    Silbersack ist bisher praktisch unbekannt.

    #315967

    Sehr geehrter Herr Rive,
    eine reibungslos funktionierde Behörde und eine auf Anordnung „bürgerfreunliche Verwaltung“ sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Insofern ist die Erinnerung von HansimGlück goldrichtig.

    #315986

    „Nicht Reibungslos“ ist vergangenheitsorientiert wohl auf die Zeit vor dem amtierenden OB wohl krass untertrieben.

    Es geht auch nicht nur um die Mitarbeiterführung sondern, was hinten rauskommt bei den Verwaltung . Und das ist aus Sicht beispielsweise der Mehrzahl der Unternehmen deutlich besser als jemals zuvor.

    Rohrkrepierer vom OB aus Verwaltungssicht wie Deich, bald Riebeckplatz und auch bald Scheibe bleiben hiervon auch aus Sicht der Öffebtlichen Hand weiter bestehen.

    Ob die lfd. Finanzierung oder alte Finanzlöcher vom Neubaugebiet Heide-Süd oder Händelhalle, Stadionbauten HFC oder auch Ballsporthalle, Multmediazentrum usw. auch so genial waren bleibt mal dahingestellt.

    #315987

    Und das ist aus Sicht beispielsweise der Mehrzahl der Unternehmen deutlich besser als jemals zuvor.

    Dumm ist dabei nur, dass das Maß für politischen Erfolg nicht das Wohlergehen irgendwelcher einzelner Unternehmen, sondern das Wohlergehen der Hallenser ist.

    #315988

    Und das ist aus Sicht beispielsweise der Mehrzahl der Unternehmen deutlich besser als jemals zuvor.

    Dumm ist dabei nur, dass das Maß für politischen Erfolg nicht das Wohlergehen irgendwelcher einzelner Unternehmen, sondern das Wohlergehen der Hallenser ist.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Zumal die Unternehmen letztlich auch aus Menschen bestehen (inkl. Hallensern)

    #315989

    Die profitieren wohl eher am Wirtschaftsaufschwung als von der Verwaltung. Denn was kann die schon für sie tun? Die Wirtschaft ist im Kapitalismus in erster Linie mal für sich selber verantwortlich. Halloren konnte nun auch niemand helfen. Wenn jetzt die Rezession kommt, warten wir es mal ab.

    #315991

    Sehr geehrter Herr HansimGlück,

    Genau , abwarten kennen wir schon immer in Halle aus den letzten Dekaden. Und dann kann man ja als nüchterner Betrachter wieder sagen: das habe ich ja kommen sehen.
    Allerdings ist in erster Linie die Wirtschaft selbst verantwortlich
    FÜR IHREN Erfolg oder eben nicht.

    Es ist leider nicht so das Unternehmen etwa nicht mit Verwaltungen zu tun haben, neben ihrer Funktion als Milchkuh:
    Ein wesentlicher Teil der Zeit beschäftigt man sich mit eben auch mit
    Auflagen, Bestimmmungen u. GESETZEN u. Wer überwacht die:
    In vielen Fällen die öffentliche Hand sprich die Verwaltung.
    Insofern sind Verwaltungen beginnend bei der Gründung eines Unternehmens wie auch für die bestehenden U. Mit Ihrem Verhalten wichtig für eine positive Entwicklung dieser u. Z.B. für das Steueraufkommen einer Stadt.

    Zu der generellen schwierigen Zwiespältigkeit der Wünsche an einen künftigen OB hätte ich mich ja schon geäussert.

    #315993

    Entschuldigung,

    Ich hatte vergessen zu erwähnen, wir haben noch immer keine nennenswerte
    WIRTSCHAFT in Halle.
    Die so genannten Grössen leben hauptsächlich von der öffentlichen Hand.

    Ich glaube, da müssen wir uns noch etwas anstrengen.

    #316024

    „Ein wesentlicher Teil der Zeit beschäftigt man sich mit eben auch mit
    Auflagen, Bestimmmungen u. GESETZEN u. Wer überwacht die:“

    Das passiert aber unabhängig von dem, wer da genau sitzt, somit sind die Personen egal.
    Das mit der Milchkuh ist unverständlich.

    #316050

    Ohne die Infrasttruktur einer grünen Weide und einem schützenden Zaun wäre die Milchkuh längst tot.

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