Startseite Foren Halle (Saale) Schwarzbuch: Steuerzahler-Bund kritisiert MMZ und Saalekanal

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  • #71234
    #71237

    Mirror

    Mehrkosten beim Bau sind verständlich. Bauen ist nicht die Stärke der Stadt.
    Wertberichtigung nach Verkehrswertgutachten auch noch ok. Buchwert der städtischen Beteiligung nach Substanzwert oder Ertragswert bei 1 EURO in der Eröffnungsbilanz der Stadt lässt schlimmes erahnen. Offensichtlich gehen alle Beteiligten davon aus, dass dieses Teil ein Zuschussbetrieb bleibt.
    Nicht nur die Unternehmen der Medienindustrie, auch die anderen Gewerbetreibenden hätten gerne jedes Jahr eine Subvention von der Stadt.
    Dem Stadtrar ist das Thema bei der Genehmigung der Jahresabschlüsse keine Diskussion wert. Muss schon der Steuerzahlerbund kommen.

    #71240

    Was würde ein Abriß/Neudeutsch:Rückbau des MMZ kosten?

    Ich dachte das Thema „Saalekanal“ wäre längst ad acta gelegt?

    #71241

    Was würde ein Abriß/Neudeutsch:Rückbau des MMZ kosten?

    Vermutlich weniger als die Alimentation auf Dauer.

    #71243

    Mirror

    Diskussion Saale-Kanal löst auch bei mir Verwunderung aus. Eigentlich technik-affiner Mensch, das Teil ist aber Unsinn.

    #71249

    Im Falle eines Rückbaus würde man eingestehen, dass man einen großem Fehler gemacht hat. Ein solches Eingeständnis ist von Politikern – also den an der damaligen Abstimmung Beteiligten – praktisch nicht zu erwarten.

    #71252

    Fördermittel haben immer eine Bindefrist und vor Ablauf dieser kann man gar nichts entscheiden ohne noch größere Verluste einzufahren.Das Schlimme ist doch das auch noch der Architekt gegen Eingriffe in sein Bauwerk geklagt hatte.

    #71254

    Mirror

    Der Bau wurde mit Fördermittel finanziert 60-80-90%? ist ok. Wenn weitere Subventionen im 6stelligen Bereich in den operativen Betrieb fließen müssen, dann die Führung auch Aufsichtsrat in die Wüste schicken. Aufsichtsrat ist kein Kaffeekränzchen.

    #71259

    Die Geschäftsführerin Hagen wurde ja schon längst abgesetzt. Steht übrigens auch im Artikel. Im Aufsichtsrat hat sich kürzlich was getan.
    Das MMZ ist aber ohne Zuschüsse nicht wirtschaftlich zu betreiben. Leider will das keiner wahrhaben.

    #71260

    @Adiop

    Du hattest mal vor längerer Zeit vorgerechnet, warum das MMZ von Anfang an ein betriebswirtschaftliches Fiasko darstellt. Im wesentlichen liegt es am letztlich geringen Anteil tatsächlich vermietbarer Fläche, wenn ich nicht irre und zudem an den hohen Betriebskosten.

    Wann ist der Punkt gekommen, an dem man jemanden dafür haftbar macht? Ich meine, nicht nur den Architekten…

    #71261

    Hier der konkrete Bericht das Steuerzahlerbundes:
    http://www.schwarzbuch.de/content/das-mmz-eine-kostenfalle

    #71262

    Die Verjährungsfristen dürften schon abgelaufen sein.

    #71278

    Anonym

    Ist jetzt nicht wahr oder?

    Die pumpen jedes Jahr Millionen in dieses hässliche Drecksding und der Bibliothek wollen sie die Zeitungen (ok ist wieder vom Tisch) streichen und die Musikbibliothek schließen?

    #71280

    Die Fördermittelbindung läuft noch bis 2021. (hat Enrico im alten Forum berichtet)

    #71301

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    Das kann wirklich nicht sein. Sonderabschreibung und immer noch nicht profitabel. Was macht das TGZ besser?

    #71323

    Mirror

    Vorschlag zur Sanierung:
    – Objektmanagement zu HWG oder TGZ
    – Geschäftsführung kann die Beteiligunsgesellschaft mit übernehmen
    – Aufsichtsrat braucht man dann auch nicht
    – Unternehmen, die mit einem Tonstudio Geld verdienen, sollen sich eins kaufen
    – Veranstaltungen der Medienindustrie in Halle veranstaltet der Karnevalsverein
    Dann nur noch etwas optimieren. Das kann der OB übernehmen. Schon ist das Teil in den schwarzen Zahlen.

    #71325

    Ich würde mal die Anzahl der in der Medienbranche in Halle Beschäftigten recherchieren und mich dann noch mit dem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis und der benötigten Technik beschäftigen und es dann noch einmal versuchen.

    #71338

    Offenbar ist das Problem ja die Fördermittelbindung. Also wäre doch dort anzusetzen. Um welche Summen geht es konkret? Wer ist der zuständige Fördermittelgeber? Gibt es die Chance, hier eine politische Lösung anzustreben und um Aufhebung der Mittelbindung zu bitten?

    #71343

    Es waren – so glaube ich – EU-Fördermittel. Da gibt es kaum eine reelle Chance.

    #71345

    Millionen Kubikmeter? Kein Wunder , das der Tiefbunker MMZ soviel kostet.

    #71361

    @Mirror: Beschäftige dich mal intensiver mit dem MMZ (kleiner Tipp: Auslastung, vermietbare Flächen, Nebenkosten) und dann bringe mal ein konstruktive Vorschläge zur Sanierung. Deine bisherigen kann man mal wieder nicht Ernst nehmen.

    #71373

    Mirror

    Einfach mal Verhältnis Personalkosten zu Umsatz ausrechnen und mit TGZ oder anderen Immobilienbetreibern vergleichen!

    #71377

    Das MMZ ist aber nicht mit „Immobilienbetreibern“ zu vergleichen. Da ist admnistrativ auch mehr gefordert als „verwalten“. Das MMZ erfordert durch Größe und Ausstattung und auch Aufgabe einfach auch eine andere Personalstruktur als HWG oder auch das TGZ. Das TGZ vermietet z.B. keine Technik, die Mieträume sind definitiv auch nicht zu vergleichen. Da sind teilweise Welten dazwischen. Ich habe dich schon darauf hingewiesen, du sollst dich schlau machen. Untersetze deine Vorschläge doch mal mit Zahlen. Hiweise auf welche Punkte du achten solltest, habe ich dir schon gegeben.

    #71386

    Mirror

    Ja ja, Steuerverschwendung ist nie vergleichbar! Wer ein gefördertes Immobilienprojekt nicht in die schwarzen Zahlen bringt, macht einfach einen schlechten Job. Nachdem der Steuerzahlerbund das Thema aufgegriffen hat, bin ich zumindest nicht mehr allein mit dieser Meinung.
    Kulturstadt, Medienstadt, Sportstadt muss man sich ja etwas kosten lassen. Kita-Gebühren erhöhen ist einfacher, als solche defizitären Einrichtungen auf Kurs zu bringen.

    #71393

    Dein Beitrag zeigt, dass du nur rumpolterst, obwohl du keine Ahnung hast und wenn es konkret wird und man mit dir in die Fakten einsteigt, kommt nichts mehr außer heißer Luft. Nicht zum ersten Mal. Bleib beim Thema; Kita Gebühren werden nebenan diskutiert.

    Der Steuerzahlerbund hat auch nicht die GF kritisiert, so wie du es jetzt in den Kontext setzt. Da solltest du genauer lesen. Das die GF bereits mehrfach gewechselt wurden, nimmst du ja auch nicht zur Kenntnis.

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