Startseite Foren Halle (Saale) Schneewittchen und die 7 Kleinwüchsigen

  • Dieses Thema hat 10 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Tage von hei-wu.
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  • #405574

    Der Mohr mit den Smaragden wurde bereits umbenannt jetzt folgen in Dresden weitere 142 Kunstwerke :

    https://www.bild.de/bild-plus/regional/dresden/dresden-aktuell/angeblich-rassistische-namen-sprach-polizei-benennt-143-kunstwerke-um-77667934.bild.html

    #405585

    Der ganze Quatsch tangiert mich nicht mehr. Demnächst kommen die Opern dran. Carmen habe ich auf DVD, kann von mir aus verboten werden. Diese Hassoper über ein nichtsesshaftes Volk.
    Othello habe ich zwar noch nicht life gesehen, aber ich gehe in Halle sowieso nicht mehr in die Oper.
    Wichtig ist schon, darzustellen, dass es unter den Minderheiten keine Mörder*innen gibt.
    Artikel der BPB:
    „Eng damit verwoben und teils identisch verwendet ist der Sinngehalt der sexuellen und geschlechtlichen Amoralität, der sich in vielen Formen zeigt. Auch hier besteht der Vorwurf darin, die eigene Sexualität nicht unter Kontrolle zu haben und zentrale Wertmaßstäbe vermissen zu lassen.

    Deutlicher ausgearbeitet findet sich dieser Sinngehalt im Stoff der „Carmen“-Novelle“
    Übrigens: Eine australische Bühne hat „Carmen“ unter dem Vorwand, sie glorifiziere das Rauchen, schon aus dem Programm genommen.

    #405614

    aber ich gehe in Halle sowieso nicht mehr in die Oper

    Stimmt, wir erinnern uns. Weil Du nicht vorm Opernhaus parken kannst.

    #405620

    ALLES muss genau geprüft werden. Das machen Fachkräfte. Obwohl es uns an denen so mangelt.
    Es darf keinen Schwarzwald mehr geben. Auch der Waidmann muss sein Sprache ändern, denn Schwarzwild ist out.
    Und auch das will nicht vergessen sein;

    Die Tierschutzorganisation Peta will Redewendungen abschaffen, in denen Tiere vorkommen. „Mit dem hab ich noch ein Hühnchen zu rupfen. Unsere Sprache ist durchzogen mit Redewendungen, Sprichwörtern und Ausdrücken, die Gewalt an Tieren verherrlichen”, teilt der Verein auf seiner Internetseite mit.
    „Oft fällt einem der Speziesismus, also die Diskriminierung aufgrund der Spezieszugehörigkeit, erst auf, wenn der Satz bereits gesagt ist. Doch wer das System der Tierausbeutung – auch sprachlich – nicht mehr unterstützen möchte, der weiß oft nicht, was man stattdessen sagen könnte.” Daher hat Peta die Top 10 der tierfeindlichen Redensarten und mögliche Alternativen aufgelistet.
    +++ Auf Angler ist Peta auch nicht gut zu sprechen +++
    Die Redewendung, man habe mit jemandem „ein Hühnchen zu rupfen“, ist demnach auf frühere Zeiten zurückzuführen, in denen Menschen selbst Hühner schlachteten und diesen die Federn ausrissen – sie also rupften. „Da dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nahm, konnten währenddessen allerhand Dinge diskutiert werden, eben auch Streitthemen”, erklärt Peta. Heute würden Hühner in der Fleischproduktion die Federn entfernt, indem man die Tiere in ein kochend heißes Brühbad taucht. Hühner, bei denen der Kehlschnitt im vorhergehenden Schritt nicht richtig funktioniert hat, sind dabei teilweise nach Angaben von Peta noch am Leben.
    Die Tierrechtler schlagen vor, stattdessen die Redewendung „mit jemandem eine Rechnung offen haben” zu benutzen. Wer es kreativ mag, könne sagen, mit jemandem Weinblätter rollen zu haben. Das dauere auch lange und biete ebenfalls viel Zeit für Gespräche.

    Lieber zwei Erbsen auf eine Gabel laden

    Das Sprichwort, „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen”, ist nach Ansicht von Peta ebenfalls inakzeptabel. „Wer seine Aufgaben besonders effektiv erledigt hat, hat sprichwörtlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Doch warum sollte es eine gute Nachricht sein, zwei Lebewesen zu erschlagen – so sehr sie sich von uns Menschen auch unterscheiden”, fragen die Tierschützer. Stattdessen solle man lieber „zwei Erbsen auf eine Gabel laden”.
    „Den Stier bei den Hörnern packen“, sei ebenfalls viel zu brutal. „Wenn man jemandem rät, den Stier bei den Hörnern zu packen, dann empfiehlt man, eine Aufgabe offensiv anzugehen und nicht davor zurückzuschrecken. Den gewaltsamen Umgang mit Tieren so lapidar in unsere Alltagssprache einzubauen, ist ethisch allerdings nicht vertretbar.” Lieber solle der strebsame Mensch Aufgaben „so furchtlos wie eine Kuhmutter” angehen. Kühe seien schließlich dafür bekannt, ihre Kinder furchtlos zu verteidigen.
    Gar nicht gehe der Vergleich, „wie ein Fisch auf dem Trockenen“. „Wer sich wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlt, der fühlt sich in seinem Umfeld nicht wohl. Der Vergleich hinkt allerdings maßlos. Denn wird ein echter Fisch aus dem Wasser heraus und an Land gezogen, dann fühlt er sich nicht einfach nur unwohl. Da Fische im Wasser über ihre Kiemen atmen, ersticken sie außerhalb des Wassers qualvoll”, so Peta. Passender sei, „sich unwohl oder hilflos fühlen.
    Peta bevorzugt „vegane Calzone aufschneiden”
    Ähnlich „unpassend und gewaltverherrlichend” sei „die Katze aus dem Sack lassen“.„Sofort spinnt sich in unserem Kopf das Bild einer wehrlosen Katze in einem Sack. Wo solche Phrasen in unserem Alltag gedankenlos verwendet werden, normalisieren sich Formen der Tierquälerei.” Warum nicht andere Situationen bemühen, in denen man überrascht wird, z. B. „die vegane Calzone aufschneiden“, schlägt Peta vor? Und anstatt davor zu warnen, die Katze im Sack zu kaufen, könnte man nach Ansicht der Tierschützer mahnen, nicht „die Suppe in der Terrine zu kaufen“.
    Fraglich sei auch die Redewendung „Krokodilstränen vergießen”. „Wenn jemand der Redensart nach Krokodilstränen vergießt, heuchelt die Person ihre Traurigkeit oder Betroffenheit nur vor”, heißt es von Peta. Eine solche Aussage sei das perfekte Beispiel dafür, wie missverstanden viele Tiere vom Menschen werden.
    „Wenn Krokodile essen, wird gleichzeitig ein Tränensekret abgesondert. Das hat vermutlich mit dem Druck auf die Tränendrüsen beim weiten Öffnen des Mundes zu tun. Früher warf man den Tieren aufgrund der Tränen vor, ihre Beute zu beweinen, obwohl sie diese doch kurz zuvor angegriffen hatten. Krokodile galten deshalb fälschlicherweise als heuchlerisch und bösartig. Tatsächlich sind Krokodile faszinierende, empfindsame Lebewesen, die teilweise aufwendige Brutpflege betreiben. Trotzdem werden sie beispielsweise von der Modeindustrie in düstere Gruben gepfercht und bei vollem Bewusstsein abgeschlachtet.”
    Wer tatsächlich heuchlerische Tränen vergießt, sei häufig der Mensch. Hund und Katze würden liebevoll umsorgt, Schweine und Hühner hingegen getötet und gegessen. „Und während das Schnitzel auf dem eigenen Teller kaum Traurigkeit aufkommen lässt, werden Vorwürfe laut, wenn Hunde in anderen Ländern ebenso qualvoll zu Tode kommen. Anstelle von Krokodilstränen sollte man also vielmehr von Menschentränen sprechen”, raten die Tierrechtler.
    Statt „Schwein haben” lieber „einen draufmachen”
    „Schwein gehabt“, sei ebenfalls völlig daneben. In Redensarten kämen Schweine häufig gut davon. Im Gegensatz zur Beschimpfung „dumme Sau“ – die Schweine beleidigt und noch dazu falsch sei, seien Schweine doch sehr klug. „Wir alle kennen den Ausdruck Schwein gehabt. Und auch wer die Sau rauslässt, verbindet das mit Spaß und einer guten Zeit. Echte Schweine haben jedoch leider alles andere als Schwein gehabt, erklären die Tierschützer.
    Allein in Deutschland würden jedes Jahr rund 55 Millionen Schweine wegen ihres Fleisches in Schlachtfabriken getötet. „Zuvor leiden sie in Zucht- oder Mastanlagen meist unter qualvoller Enge und unbehandelten Verletzungen. Artgerechtes Verhalten ist hier nicht möglich. Die Sau rauslassen – also aus den landwirtschaftlichen Tieranlagen – ist etwas, das erst an dem Tag geschieht, an dem die Tiere auf Tiertransporter gepfercht und im Schlachthof auf grausame Weise getötet werden”, teilt Peta mit. Die Alternative laute: „Glück gehabt” oder „einen draufmachen”.
    Ebenfalls geschmacklos sei der Spruch „weder Fisch noch Fleisch“. „Wenn jemand bemängelt, etwas sei weder Fisch noch Fleisch, soll damit angedeutet werden, etwas sei uneindeutig oder eine halbe Sache. Nur Fisch oder Fleisch sei im Umkehrschluss etwas Gutes, Konsequentes. Da der Konsum von Fleisch und Fisch jedoch stets mit Tierleid verbunden ist, wäre höchstens eine umgekehrte Nutzung der Phrase mit Tierrechten vereinbar. Tierfreunde wissen, wovon wir sprechen – denn sie freuen sich, wenn über eine Mahlzeit gesagt wird, sie sei weder Fisch noch Fleisch.” Als bessere Formulierung schlägt Peta vor, „eine Sache ist gut oder akzeptabel”.
    Bär steppt nie zum Spaß
    „Da steppt der Bär“ sei ebenfalls eine fragwürdige Formulierung. „Wenn uns jemand über einen Ort erzählt, da steppt der Bär, soll das Vorfreude auslösen. An diesem Ort, so die Redewendung, passiert etwas Tolles oder Unterhaltsames. Unterhaltsam fanden es die Bären, von denen der Ausdruck herrührt, sicher nicht. Wurden die Tiere doch früher auf Jahrmärkten und anderen Veranstaltungen zur Belustigung der Besuchermassen vorgeführt. Um die Bären zu kontrollieren, wurden sie von klein auf unterdrückt, und man stieß ihnen einen Ring durch die Nase, um sie daran zu führen. Dass die Tiere nur mit Gewalt zu dummen, unnatürlichen Tricks gezwungen werden können, zeigen Recherchen auch heute noch”, kritisiert Peta.
    Alternativ könne man sagen, „da wedelt der Hund mit der Rute”, denn dieser Hund habe tatsächlich Freude.
    Ebenso unangemessen sei die Redewendung „sich zum Affen machen“. Affen seien hochintelligente Tiere. „Warum also jemand, der sich zum Affen macht, dumm oder lächerlich handelt, ergibt wenig Sinn.” Gerade ihre herausragende Intelligenz und ihre entwicklungsgeschichtliche Nähe zum Menschen würden Affen immer wieder zum Verhängnis. „Tausende Affen werden allein in Deutschland jedes Jahr in grausamen Tierversuchen missbraucht. Dabei leiden sie sowohl unter absolut artwidrigen Haltungsbedingungen als auch in den eigentlichen Versuchen, bei denen ihnen beispielsweise Elektroden ins Gehirn eingeführt und die Tiere für Tests fixiert werden. Viele Affen werden teilweise allein in triste Stahlkäfige gesperrt”, so Peta. Treffender sei die Formulierung „sich zum Deppen machen”.
    Abschließend mahnen die Tierschützer: „Wir alle kennen viele Sprichwörter und Redensarten, in denen Gewalt an Tieren verherrlicht oder Tiere degradiert werden. Wenn wir gegen den Speziesismus in unserer Gesellschaft vorgehen wollen, gehört es auch dazu, unsere Sprache zu überdenken. Beleidigende und gewaltsame Ausdrücke haben in einem diskriminierungsfreien Austausch nichts zu suchen.”

    Den Text von Peta habe ich kopiert für mich, kann aber keine Quelle angeben. So musste ich ihn im vollen Wortlaut hier reinsetzen, damit ihr alle etwas davon habt, damit ihr euch beim Kopfschütteln entspannen könnt, denn das lockert. 🙂

    #405624

    Bist Du jetzt im Schriftstellerverband?

    #405625

    N O C H nicht. 🙂

    Aber deine Mitgliedschaft im Klub der mit LRS behafteten Leute erkennen die Menschen , die dich nicht lange genug kennen ( als wie iche), sofort. Denn ich weiß, dass dir lange Texte zuwider sind, du Jungspund. Da bist du viel zu zapplig, um das zu lesen, es ist dir zu lang.Für zapplig könnte ich auch ein anderes Wort einsetzen, verkneife es mir aber aus Schicklichkeitsgründen. Du verstehst, ich weiß.
    Dadurch entgehst du dem Spaß, festzustellen, wie bleede de Leide sinn, z.B. hier die von PETA, die de deitsche Schbrache vrhunzen wolln. Meine Fresse nochemah!!

    In dr DDR war das Märchen awwer mit e annern Naam‘ unnerwejens: Schneewittchen un die 4 Zwerje. Warum? Arweetsgräfdemangel!!!! 🙂

    Un nuh lass mr zefrieden un schtere nich meine Greise, ich hawwe ze duhne, immer z,e duhne…….:-)

    #405629

    ….

    In dr DDR war das Märchen awwer mit e annern Naam‘ unnerwejens: Schneewittchen un die 4 Zwerje. Warum? Arweetsgräfdemangel!!!! 🙂

    🙂

    #405634

    Ja, ehrlich, Joti, kannste gloom‘!

    #405636

    Diese künstliche Aufregung über eine irgendwo aus dem Netz gefischte Außenseiterpositon hat schon etwas Erheiterndes.

    #405702

    Die Schweiz macht auch fleißig mit.
    Die Schweiz schafft den „Vater“ ab! Stattdessen steht im Ehe-Gesetz „Samenspender“.

    #405709

    Über das neue Eherecht wird in der Schweiz erst am 26. September abgestimmt. Ganz basisdemokratisch übrigens. Du solltest nicht BILD-Twitter-Parolen 1:1 übernehmen. Wenn Dich das Thema interessiert, kannst Du ja mal den Entwurf recherchieren und den Link dazu hier posten.

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