Startseite Foren Halle (Saale) Roma in Halle-Elfriede fragt nach

  • Dieses Thema hat 80 Antworten und 17 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Jahre, 4 Monaten von Anonym.
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  • #149659

    Elfriede bat mich, ihren Brief an die städtische Beauftragte für Migration und Integration und die Antwort hier einzustellen:

    Sehr geehrte Frau Schneutzer,

    am 12. 2. sagten Sie mir telefonisch auf meine Anfrage, Herr D i ü b e n (wenn ich den Namen richtig verstanden habe) von der HWG würde sich bei mir melden. Das ist bis heute nicht geschehen. Wie man so hört, gibt es aber immer noch Gesprächsbedarf zwischen den Einwohnern auf der Silberhöhe und den dort wohnenden Roma. Deshalb hatte ich in Listenform die Übersicht von deutschen und rumänischen Vokabeln erarbeitet. Es wäre eine Möglichkeit, sich untereinander zu verständigen.

    Außerdem ergibt sich bei mir die Frage, warum unsere hallischen Medien, ich meine hier die MZ und Halle-TV, nicht einmal über den derzeitigen Stand berichten und den Informationsbedarf der Bevölkerung befriedigen. Darin sehe ich eine vordringlichste Aufgabe.

    Die MZ schrieb im Juli 2014 einen Artikel über die Roma auf der Silberhöhe und informierte, sie hätten 3 Monate Zeit, um sich Arbeit zu suchen. Sozialleistungen ( Harz IV, Wohn- und Kindergeld ) gäbe es erst nach Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. Inzwischen sind 9 Monate vergangen und Sie kennen die Situation der zahlreich Bettelnden in der Innenstadt. Inzwischen sitzen sie auch vor Kaufhallen, z. B. an der Vogelweide, und auch vor Friedhöfen, z. B. Südfriedhof. Unter ihnen sehe ich gesunde und arbeitsfähige Leute. Und das im reichen Deutschland. Welchen Eindruck vermittelt unsere Stadt dabei zum Beispiel bei den kommenden Händelfestspielen?! “ Die strenge Strausberg“ schrieb eine Kolumne über das Betteln, ich schreibe Ihnen den Link dazu:
    http://www.welt.de/debatten/kolumnen/de-strenge-strausberg/article135110290/

    User und ich vom hallespektrum wollten eine Säuberungsaktion am Graebsee starten. Es wurde aber nichts daraus. Meine Frage im Bürgerbüro des Rates der Stadt, ob man ncht die Roma für die Mithilfe ansprechen könnte (Ich bin der Auffassung, dass die bildungsfernen Roma dann doch solche Arbeiten ausführen könnten, zu der sie in der Lage sind. In Halle ist es dermaßen schmutzig, die Stadtreinigung schafft das gar nicht. Die Roma würden also nicht einmal Arbeitsplätze „wegnehmen“. ) Die Antwort der Mitarbeiterin verlüffte mich derart, dass ich fast sprachlos blieb, sie lautete, das ginge nicht, das sei
    d i s k r i m i n i e r e n d. Ich hatte immer gelernt, dass Arbeit ehrt und niicht schändet. Aber ich bin ja auch altersmäßig aus dem vergangenen Jahrhundert.
    Heute ist eben alles anders.

    Wie sieht es mit dem Schulbesuch der Kinder aus? Können die Roma ihre Wohnungsmieten bezahlen?
    Wie soll es weitergehen?

    Antwort von Frau Schneutzer:

    Sehr geehrte Frau xxx,

    ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Zeilen und möchte gleich darauf antworten, da ich in den nächsten Tagen nicht vor Ort sein werden. Ich spreche noch einmal mit Herr Düben. Ich bin sicher, dass die Kontaktaufnahme mit Ihnen nicht absichtlich in Vergessenheit geraten ist. Ich kümmere mich darum.
    Pressemeldungen: Ich kann Ihnen versichern, dass alle Anfragen der Presse von unserem Hause immer und auch korrekt beantwortet werden. Was davon veröffentlicht wird haben wir keinen Einfluss. Es obliegt ausschließlich der Presse – Pressefreiheit.
    Sehr geehrte Frau xxx, ich werde oft zum Thema Betteln in der Innenstadt gefragt. Es gab bereits Gespräche mit dem Leiter des Ordnungsamtes (Leiter Fachbereich Sicherheit, Herr Teschner). Betteln ist nicht verboten, solange es nicht aggressiv ist und somit kann es auch nicht verboten werden. Es ist eine Regelung, welche nicht nur für die Stadt Halle zutrifft.

    Zu Ihrer Frage Schulpflicht: Alle Kinder in Deutschland haben eine Schulpflicht und müssen dieser auch nachgehen. Es wird auch geprüft und kontrolliert ob diese Schulpflicht eingehalten wird. Wenn nicht, wird mit den zur Verfügung stehenden Maßnahmen die Schulpflicht umgesetzt.

    Über Bezahlungen von Mieten kann ich Ihnen keine Auskünfte geben, dies unterliegt dem Datenschutz. Haben Sie bitte dafür Verständnis.
    In der Silberhöhe ist der Caritasverband der Ansprechpartner auch für rumänische Familien. Hier gibt es eine Migrationsberatungsstelle und die Möglichkeit in einem niederschwelligen angelegten Kurs „Deutsch“ zu lernen.

    Des Weiteren gibt es für Anfragen, Vorschläge etc. in der Silberhöhe einen Quartiersmanager.
    Quartiermanagement im Süden der Stadt Halle (Saale)

    #149672

    Wie hätte Frau Schneuzer sonst antworten sollen?

    „Sehr geehrte Frau Elfriede, herzlichen Dank für die Übersendung rumänischer Vokabeln in vollendetem Sütterlin. Auch, dass Sie noch über enorme Vorräte an karierten Schulheften verfügen, ist beachtenswert. Ich habe Ihr Schreiben zuständigkeitshalber an das Stadtmuseum weitergeleitet.“

    #149723

    Die Antwort der Mitarbeiterin verlüffte mich derart, dass ich fast sprachlos blieb, sie lautete, das ginge nicht, das sei
    d i s k r i m i n i e r e n d.

    wieder munition für pegida-gesinnte. der deutsche hartzer darf – selbst wenn er akademiker ist – zu JEDER arbeit verdonnert werden, da ist es nicht diskriminierend, sondern laut gesetzgebung völlig angemessen.

    entweder ist frau schneutzer nicht ganz auf der höhe der zeit oder einfach ein wenig – unbegabt… ihr antwortbrief erinnert ja auch sehr an zusammengeklaubte baukasten-floskeln aus ebay-antwortschreiben.
    warum können menschen nicht einfach wie menschen schreiben? haben sie schon so viel angst irgendwo anzuecken, dass sie nicht mal mehr couragiert einen bürgerbrief beantworten können? eine frau schneutzer ist so derartig austauschbar, dass man sich fragt, ob dort im büro nicht ein roboter der neuesten generation sitzt.

    lieber tausend elfriede-briefe als auch nur ein solches roboterschreiben!

    #149737

    „Die meisten Menschen bemühen sich nur, nichts falsch zu machen, aber nicht, etwas richtig zu tun.“

    Aber mit der Verwaltung muss der Fragesteller wohl auskommen. Da nutzt auch eine Wahl nichts. Man kann zwar die Fahne wählen, aber nicht den Wind.

    #149749

    Anonym

    der deutsche hartzer darf – selbst wenn er akademiker ist – zu JEDER arbeit verdonnert werden, da ist es nicht diskriminierend, sondern laut gesetzgebung völlig angemessen.

    Da kannst du mal sehen, wie qualifiziert du bist. Auch ein Akademiker darf sich nicht zu fein sein, „niedere“ Arbeiten zu machen.

    Es steht dir im Übrigen frei, solche „Donnerwetter“ abzulehnen. Du musst auch keine Eingliederungvereinbarung unterschreiben. Einladungen von Jobcenter und Arbeitsgagentur musst du auch nicht Folge leisten. Niemand darf dich dazu zwingen!

    #149760

    Anonym

    @ hei-wu: Ein wenig mehr Intelligenz habe ich bisher bei Dir v e r m u t e t.
    Errare humanum est. Dass Du mit Ironie und abwertend hier herumklierst, zeigt mir, dass Du nicht verstanden hast, worum es mir geht. Um Deine Begriffsstutzigkeit zu beseitigen, lies bitte meine Beiträge von damals zu dem Thema „Roma auf der Silberhöhe“ oder so ähnlich.
    Frankreich hat die Roma irgendwie aus dem Land befördert. Das sind Menschen wie wir auch. Wie man im 3. Reich mit ihnen umgegangen ist, weißt Du. Ich möchte, dass sie hier bleiben können und wir mit ihnen auskommen und sie mit uns; dazu gehört aber auch, dass sie sich ein bisschen nach den Gepflogenheiten* in Deutschland richten müssen;ich möchte, dass sie sich
    i n t e g r i e r e n und dafür habe ich das getan, was ich für meinen Teil als richtig fand und finde.
    Kurze Frage mal dazwischen oder exakt 2, kannst sie auch nur für Dich allein beantworten, wenn Du denkst, dabei „anzuecken“ bei wem auch immer. Was hast Du bisher getan in dieser Hinsicht? Wie stellst Du Dir eine Problemlösung vor?

    * Ich lege mich im Urlaub auch nicht barbusig an den Strand in einem Land, wo das als anstößig gilt. Dies schreibe ich so hin, wie ich denke, dass Du es intellektuell erfassen kannst.

    Deshalb habe ich auch den Brief geschrieben. Die Antwort – nun ja, ich hatte sie mir auch anders in der Art vorgestellt.

    Schau mal den Leuten aufs Maul, wie es Luther machte, will sagen: höre Dich mal um, was die Leute so sagen.

    Ach ja, Sütterlin habe ich nicht mal gelernt, soooo alt bin ich denn doch
    noch nicht. Lesen kann ich es aber, kannst mir ja mal schreiben!

    Schön‘ Tag noch!

    #149816

    Halle, Elfriede, hol Dir doch mal folgendes Buch aus der Stadtbibliothek:
    Mappes-Niediek, Norbert: Arme Roma, böse Zigeuner : was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt 1. Aufl. – 2012

    #149823

    Da kannst du mal sehen, wie qualifiziert du bist. Auch ein Akademiker darf sich nicht zu fein sein, “niedere” Arbeiten zu machen.

    Es steht dir im Übrigen frei, solche “Donnerwetter” abzulehnen. Du musst auch keine Eingliederungvereinbarung unterschreiben. Einladungen von Jobcenter und Arbeitsgagentur musst du auch nicht Folge leisten. Niemand darf dich dazu zwingen!

    was genau wollte kindergärtnerin pinollek denn nun damit eigentlich kundtun? ich leg derweil schonmal gemütlich die füße hoch und hole mir c&c (cola+chips)…

    #149836

    Ich empfehle „Ede und Unku“. Haben wir schon in der Schule gelesen (ich glaube in der 3.Klasse).
    Erklärt auf einfache Weise was gut und böse ist.

    #149847

    Ich frage mich ja immer noch als Anwohner des betroffenen Gebietes, wo die Probleme denn nun sind. Ich seh nichts von Verschmutzung, ich hör keinen Krach…zumindest nicht mehr oder weniger als auch von meinen deutschtämmigen Nachbarn. Zumindest lässt keine Romafamilie ihre grossen Hunde frei rumlaufen und auf die Wiesen ka****, sie sitzen nicht schon morgends um 8 Uhr saufend an den Edekas und Haltestellen, um die Kinder wird sich gekümmert.
    Probleme werden hier eher von vielen herbeigeredet oder gar herbeigesehnt.

    #149871

    eine frau schneutzer ist so derartig austauschbar



    @Zirkadian
    ,
    Du irrst. Frau Schneutzer habe ich schon mehrfach erlebt und das immer als sehr engagiert und klar.
    Wüsste auch nicht, was an ihrem Schreiben robotorhaft sein sollte.

    #149884

    Einzelne Roma-Familien wohnen inzwischen auch in Halle-Neustadt. Von Neustadt hat man aber bisher noch nicht von Problemen gehört.
    Neustadt ist eben wirklich bunt und nicht braun.
    Achso: Und von den Roma, die schon seit mehreren 100 Jahren in Reideburg leben, auch nicht.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 2 Monaten von admin.
    #149888

    Ihr wollt mir doch aber wohl nicht erzählen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der planmäßigen Ansiedlung von Zigeunern/Roma in der Silberhöhe und der plötzlich auftretenden Bettlerschwemme in der Innenstadt gibt? Das sind wohl alles nur Vorurteile? Die Bettler bilde ich mir wohl ein, weil ich so vorurteilsbehaftet bin?

    #149889

    Und, wo ist das Problem?

    #149892

    Klar hei-wu, wenn man die Augen vor Problemen verschließt, gibt’s natürlich keine. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    #149898

    Das Problem besteht darin, dass für viele Hallenser bettelnde Roma ungewohnt sind. Die Roma nutzen die bei fast allen von uns vorhandene Hilfsbereitschaft. Die meisten Menschen geben zwar nichts, gehen aber mit schlechtem Gewissen an den Bettlern vorbei. Es ist vielen eben ärgerlich, dass die Roma uns ein schlechtes Gewissen machen.
    Wie vielfach beobachtet wurde, werden sie morgens mit Pkw in die Nähe ihrer Bettelstandorte in der Innenstadt gebracht und abends wieder abgeholt.
    Betteln ist für jedermann erlaubt und an die bettelnden Roma werden wir uns gewöhnen müssen.
    Alle Versuche, diese Roma vom Betteln abzuhalten werden scheitern, denn Betteln ist für sie Arbeit, sie verstehen gar nicht, warum man was dagegen hat.
    Der Rat von evangelischer und katholischer Kirche ist, den Roma zwar Essen aber kein Geld zu geben, denn Geld kommt letztens Endes in die Hände von „Zigeunerbaronen“ in deren Villen in Rumänien.

    #149911

    Anonym

    wenn man die Augen vor Problemen verschließt, gibt’s natürlich keine. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Was stört dich denn am Betteln?

    #149946

    > Der Rat von evangelischer und katholischer Kirche ist, den Roma zwar Essen aber kein Geld zu geben, denn Geld kommt letztens Endes in die Hände von “Zigeunerbaronen” in deren Villen in Rumänien.

    In ihrer eigenen Sprache, dem Romani, heißen die, was Du „Zigeneunerbarone“ nennst, „Bulibascha“. Also der Clanchef.
    Roma sind übrigens grundsätzlich mindestens zweisprachig. Der Sprache ihres Heimatlandes und eben Romani. Verrückt wird es in Siebenbürgen, wo sie oft neben Romani und Rumänisch auch Ungarisch (im Szekler-Dialekt) sprechen.

    #149983

    Und Romani ist eben nicht Rumänisch. Aber trotzdem eine hübsche Fleißarbeit von Elfriede, ein rumänisches Vokabelheft abzuschreiben. Vielleicht könnte sie den Einband auch noch umhäkeln.

    #149918

    In Reideburg leben keine Roma’s sonder Sinti’s die seit mehreren Generationen in Deutschland leben also deutsche Staatsbürger!Dient also nicht als Vergleich
    Die Bettler gibt es schon seit Jahren in Halle und hat nix mit den Migranten zu tun!
    Säuberungsaktion als Integrationshilfe?Sonst geht es gut ja?

    #149998

    Und Romani ist eben nicht Rumänisch. Aber trotzdem eine hübsche Fleißarbeit von Elfriede, ein rumänisches Vokabelheft abzuschreiben. Vielleicht könnte sie den Einband auch nuch umhäkeln.

    Fein @heiwu, als Redaktionsmitglied hat man natürlich Narrenfreiheit.

    #150004

    Anonym

    Buhu! Warum ziehst du nicht nach Nordkorea..äh..warum machst du nicht deinen eigene Farbeimer auf?!

    #150007

    Anonym

    Noch nichts begriffen, Verehrtester, will sagen @hei-wu,Deine Häme zieht bei mir nicht.Trotzdem antworte ich Dir.
    ( Wobei Du zu feige warst, meine 2 gestellten Fragen öffentlich hier zu beantworten. Aber das gehört wahrscheinlich zu Deiner Art von Spezis?)

    Häkeln ist bei mir nicht mehr Mode. Gebunden sind die wenigen Seiten auch nicht.

    Abschreiben war wohl früher mal bei Dir Mode??? Stelle Dir vor: Ich benutzte kein rumänisches Vokabelheft, es war ein rumänisches W ö r t e r b u c h.

    (In unserem Lande haben die Brüder Grimm damit angefangen, eines zu erstellen für unsere Sprache.Lies einmal „Grimms Wörter“ von G.Grass, da findest Du mehr über diese „Kläje“, es dient auch zur Erweiterung des Horizonts.)
    Was „Kläje“ bedeutet, scheinst Du nicht zu wissen, das vermute ich mal, weil Du rund um die Uhr hier im spektrum mit „klugen Wörtern“ um Dich schmeißen kannst.
    Mit Abschreiben war es nicht getan, es war eine Suche nach Wörtern, die die Deutschen in ihrer Umgangssprache gebrauchen, damit sie (die Deutschen) sich gegenüber den Roma artikulieren können.

    Fleiß ja, denn die rumänische Sprache hat an manchen Buchstaben Kringel*, so etwas findest Du nicht auf dem Computer, musst sie also selbst in „Manufaktur“ dran malen.

    * Du kannst uns sicher sagen, wie man die Kringel wissenschaftlich bezeichnet. Ich bin gespannt, weil immer noch lernfreudig und lernfähig.

    Schön‘ Tag noch!

    #150008

    gerne beantworte ich deinen beiden Fragen:
    1) Nichts
    2) Weil m.E. kein Problem vorliegt.

    #150011

    Anonym

    Ahhh ja! (Loriot)

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