Startseite Foren Halle (Saale) Planetarium soll ins Gasometer

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Dieses Thema enthält 80 Antworten und 24 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  farbspektrum vor 3 Jahre, 1 Monat.

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  • #103460

    Seit dem Hochwasser vor einem Jahr ist das Raumflugplanetarium auf der Peißnitz nicht mehr nutzbar. Dort soll es auch nicht wieder öffnen. Nun hat sic
    [Der komplette Artikel: Planetarium soll ins Gasometer]

    #103461

    Bezüglich Ort und Architektur erst mal eine gute Idee.

    #103462

    Oh, da würde ich mich freuen, wenn das was wird. Ich hatte schon die Idee mit dem Gasometer weil es rund ist. Nun kann ich darauf aber keine Rechte mehr geltend machen. ;-(

    #103503

    So schön die neue Idee im Gasometer ist, darf aber nicht darüber hinweg geschaut werden, dass auch dieser Standort nach dem letzten Hochwasser nicht mehr hochwassersicher ist.

    #103506

     

    Halle, Holzplatz am 05.06.2013 21:22

    Halle, Holzplatz am 05.06.2013 21:22

    (Klicken zum Vergrößern)

     

    #103511

    Vergrößern geht nicht – nochmal…

    Halle, Holzplatz am 05.06.2013 21:22

    (Klicken zum Vergrößern)

    #103576

    Auch für mich eine richtig gute Entscheidung! Ich hoffe nur, dass es mit der Umsetzung nicht allzu lange dauert.

    #103605

    Gegen evtl. Hochwasser gibt es aber bautechnische Lösungen. Was war eigentlich beim Hochwasser 2013  mit der dortigen VW-Filiale ist die auch abgesoffen?

     

     

     

    #103620

    Beim letzten Hochwasser stand das ganze Gasometer unter Wasser und dauerte Wochen bis es wieder abfloss. Das Autohaus hatte nur vorsichtshalber Autos auf dem Freigelände vor der Hafenbahntrasse um geparkt. Ansonsten ist mir unbekannt ob das Autohaus überhaupt Kellerräume hat, die gefährdet waren.

    #103629

    @Salzgraf,
    als alter Heizwerker muß ich dir sagen, dass das Heizwerk Holzplatz Kellerräume hatte, die nach der Umnutzung zum Autohaus noch vorhanden sind.
    @wolli,
    bauliche Maßnahmen wären entwerder den gesamten Holzplatz durch einen Ringdeich zu schützen oder durch massive Abgrabungen im Bereich Pulverweiden den alten Zustand wieder herzustellen und um eine zukünftige Hochwasserwelle abzufangen.
    Nur wer soll das bezahlen?
    Diese Maßnhmen gehören neben vielen anderen Schutzmaßnahmen erst einmal in eine Hochwasserschutzkonzeption der Stadt Halle.

    #103635

    Man könnte ja das Nationale Aufbauwerk (NAW) neu beleben… 😉

    #103643

    Ich halte die Entscheidung, wenn es denn eine ist,  für einen Witz. Vom Sternegucken kann mann sich da jedenfalls verabschieden! Auch nicht schlecht; machen wir eben ein bisschen mehr „Hochzeit unter der Kuppel“.

    #103645

    Ich denke bei bautechnischen Maßnahmen nicht daran, das Hochwasser abzuschirmen, sondern das eigentliche Planetarium im Innenraum höher zu setzen. Rund ums Gasometer kann alles überflutet werden, bei einem solchen Hochwasser gibt es andere Probleme als Veranstaltungen im Planetarium.

    #103658

    Richtig, aber was sagen denn aber die großen Event-Gestalter, wenn ihnen dieser Gasometer nicht mehr zur Verfügung steht?
    Die Stadt hatte doch auch mal vor, dort ein Gasometer-Dach drauf zu setzen.

    #103668

    Wieso richtig?

    #103681

    Sicher wird bei ner Eindeichung die Altstadt geflutet oder die Blücherstraße.

    Und Nu?

    #103683

    Da wird nichts eingedeicht, richtig ist, dass im Innenraum des Gasometers unten 1 m Beton hinkommt und darauf wird der Zuschauerraum gebaut und ganz oben kommen Spaniens Sterne hin und  fertig ist der Lack.

    #103687

    Das Foto zeigt jedenfalls, dass kein Hochwasser den Standort bedroht. Oder muss ich meine Brille putzen?

    #103695

    @heiwu

    Brille musst Du nicht putzen, aber näher rangehen. Der untere Bereich stand unter Wasser. Das Foto ist ca. 13 h nach dem Höchststand aufgenommen worden. Auch die Hafenbahntrasse stand in Höhe des ehem. Gaswerks etwa 30 cm unter Wasser (nur zur Orientierung)

    #103696

    Der VW Stern wird das Sternenerlebnis nachhaltig stören. Und die Hochmastleuchten an der Hochstraße…

    #103697

    Die Sternengucker mit ihrem Fernrohr brauchen kein Planetarium, um den Sternenhimmel in natura zu beobachten.

    #103700

    Warum demontiert man nicht „einfach“ die Müllerschalen, setzt dort aus Beton einen entsprechend hohen Sockel und baut darauf, an gleicher Stelle, das Planetarium wieder auf?

    Es gibt doch einfache Lösungen, man muss nicht permanent das Rad neu erfinden…

    Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten. (Erwin Pelzig)

    #103701

    Das Planetarium dort etwas erhöht einzubauen, dürfte kaum ein Problem sein. Grösseres Problem ist natürlich die Beschaffung von Hard – und Software, so etwas ist tatsächlich unglaublich teuer ( aber auch wunderschön, wenn es funktioniert).

    #103704

    @lackmus: daran habe ich auch schon öfters gedacht, denn ich halte das alte Planetarium tatsächlich für ein gelungenes Beispiel der DDR- Architektur und eine exemplarisch schöne Umsetzung der Müller- Schalen.

     

     

    #103712

    Naja, Hard – und Software müsste man aber dann so oder so beschaffen.
    Besser wäre allerdings, der Nostalgie wegen, die ursprüngliche Technik wieder gangbar zu machen.

    Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten. (Erwin Pelzig)

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