Startseite Foren Halle (Saale) Paulusviertel: Anwohner rebellieren

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  • #26375

    Was haben wir ?
    1. eine Stadtverwaltung ohne erkennbare eigene Ideen für eine vernünftige Stadtplanung
    2. Stadträte die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden
    3. Bürger die zwar spät aufgewacht sind, aber “im Durchschnitt” zum Ausdruck bringen das es nicht um das ob, sondern um das “wie” einer Bebauung geht: mehr öffentlicher Spielplatz, mehr Grün, Parkmöglichkeiten, deutlich weniger Neubauwohnungen, eine auf das Viertel zugeschnittene Architektur
    5.Eine nur vage Hoffnung auf ein gutes Ende

    #26379

    @Kalle jetzt reicht es.

    Du bist nicht nur hier und heute etwas spät aufgewacht, oder?

    Du hast vor ein paar Wochen dich damit beschäftigt, was HWG und GP vorhaben und bringst hier deine Entrüstung zu Ausdruck. Das darfst du gern. Aber du hast keine Ahnung, wie die Versteigerung abgelaufen ist und mutmaßt dir irgendwelchen Unsinn zurecht (z.B. Gemeinwohl da steht noch eine Antwort aus und Grünflächen werden auch nichts in Grundbuch eingetragen) und statt die Beiträge anderer User mal zu lesen und darauf einzugehen, kommen nur Vorwürfe in Blaue hinein.

    DU tust so der BI jedenfalls keinen Gefallen. Dafür kannst du andere Plattformen nutzen.

    #26391

    @Kalle Bilde dich mal weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnitt … Wenn drei träumende Hanseln eine ganzen Stadtbevölkerung ihre Meinung aufdrücken wollen, ist von „Durchschnitt“ nun wahrlich nichts zu sehen. Und von Realismus auch nicht.

    #26396

    Anonym

    Uuups, da muss ich ja viel antworten.
    Nachrichtenticker schrieb am 7.1.:
    „Da Du von Bedarf redest, gehst Du nicht auch davon aus das diese Wohnungen eine Auslastungsquote von 100% haben werden ? Jedes Argument hat 2 Seiten.“

    @ :Vielleicht würden die Wohnungen voll (haben gegenüber ja auch hübsch sanierte alte Häuser und Vorgärten mit Bäumen 😉 ) . Aber der Bedarf an Wohnungen in Altbauten kann sicher auch über die Bebauung von Lücken innerhalb der Altstadt befriedigt werden und auch mit Hilfe leerstehender Wohnungen. Der Bedarf an altengrechten Wohnungen hingegen wird sehr schnell viel größer werden. Und die fehlen und es ist aufwändig, die kleckerweise herzustellen. Und das geht auch nicht überall.

    #26397

    Anonym

    Schulze schrieb:
    „mein Schwager konnte in der Ossietzkeistr. auch seinen “Nachbarn” von gegenüber auf den Teller oder ins Schlafzimmer schauen…“

    @Wenn das als unangenhem empfunden wurde von Deinem Schwager: ist das dann ein guter Grund, noch mehr Häuser zu bauen, damit noch mehr Leute sich auf den Teller scheuen oder ins Schlafzimmer?

    #26399

    Anonym

    DeHa schrieb am 7.1.:
    „@Klara: Die von dir angebrachten “Nachteile” stören schätzungsweise 10-50 Anlieger.“
    Da irrst Du Dich. Die neuen Familien werden fragen, wo denn ihre Kinder spielen können. Vielleicht kriegen sie Ärger mit den eigenen Nachbarn, wenn die Kids vor deren Fenster bolzen, denn der Bolzplatz liegt ja unmittelbar an. Auch die, die an der Einfahrt der Tiefgarage wohnen werden, werden ihre helle Freude haben an den Einfahrten und Ausfahrten. Im Sommer wirds schön heiß in dem Hof ohne Abzug und ohne Bäume. Und es wird Freude machen, einen Parkplatz zu suchen. Sie werden auch merken, dass vielleicht die Grundschule rammelvoll ist. Das sind jetzt die neuen Bewohner. Die anderen Paulaner, egal in welchem teil des PV, kriegen das aber auch ab, denn man muss ja ran können an die neuen Wohnungen und das Ärztehaus und die Apotheke. Und zwar fahren, weil die Autos ja nicht vom Himmel fallen, ploppp, auf ihren Platz in der Tiefgarage. Auch die Kinder von denen, die hier schon wohnen werden weniger Platz haben etc.. Wer heute zu Fuß im PV unterwegs ist, freut sich, wenn es etwas lichter wird, am Pauluspark, am Steffensplatz, an den Tennisplätzen und vielleicht noch am Müntzerplatz. das wars dann schon. Es ist also ein Irrtum zu glauben, dass es nur um die unmittelbaren Anlieger geht.

    #26400

    Wer auf Ruhrpott Stil und dementsprechender Dichte und „Schönheit“ leben möchte und dazu noch in einer überteuerten Mietwohnung leben will, oder sich da eine Eigentumswohnung kaufen will, der soll es doch tun.

    Angenehmer wird das wohnen bestimmt nicht, und die Durchschnittsmieten werden nach der Fertigstellung auch im Viertel steigen.

    Ich kann darüber nur lachen.

    #26401

    Anonym

    braegel schrieb:
    „Klara hätten gern alles so wie es ist und lehnen neue Wohnungen und neue Bewohner ab. Sie können ja störend im Viertel wirken (z.B. Semmeln statt Bröttchen beim Bäcker verlangen)“

    @ da hast Du meine Beiträge genau dazu schlecht gelesen. Mir ist es gleich, wie die leute hier ihre Brötchen nennen.

    #26419

    Werter Adiop, was reicht? Oder wem? Ihnen? Den Be-/Getroffenen?

    Ich bin heute 6.12 Uhr aufgewacht und fand das eigentlich nicht spät, aber ist halt alles relativ.

    Wen Sie mehr über den Verlauf der Versteigerung wissen, dann berichten Sie doch mal.

    Als aufmerksamer Leser wissen Sie ja aber auch, dass es gar nicht so sehr um den Verlauf der Versteigerung geht, sondern auch um das was vorher alles so lief und auch nicht lief. Da sind noch viele Fragen die hier gestellt wurden offen, z.B. nach den Anlagen, die die „Arbeit“ der Stadtverwaltung beleuchten oder nach der Vereinbarung zwischen HWG und Papenburg bzw. wer die Partner aktiviert hat.

    Die Frage nach einer Definition für Gemeinwohl habe ich im Kreis „durchschnittlich“ Gebildeter als rein rhetorisch aufgefasst. Natürlich gibt es diesbezüglich zahlreiche Nachschlagemöglichkeiten.

    #26423

    @Klara

    ich habe das nicht gewertet, sondern festgestellt. Und es gibt auch keinen Grund, das wie und wo immer zu ändern. Wenn es dir nicht gefallen sollte, daß das nun bei dir anders wird, hast du es doch in der Hand: Umziehen… Komm zu mir an den Rand der Heide… Hier sind auch noch Wohnungen frei… Und gebau wird auf absehbar nicht… was man ja von der Innenstadt so nicht sagen kann, wie bemerkt…

    #26426

    Neues zum Thema

    Wohnpark Paulusviertel: Anwohner scheitern vorm Landesverwaltungsamt

    Landesverwaltungsamt findet auch, dass es keinen Bebauungsplan braucht.

    #26429

    Anonym

    Davon werden aber die Probleme, die die Bebauung hervorruft, nicht kleiner.

    #26437

    @kalle

    Da Du ja offensichtlich mindestens durchschnittlich Gebildet bist, wo steht denn nun das der Finanzminister des Landes dem Allgemeinwohl verpflichtet ist ?

    #26454

    Das habe ich doch schon am 30.12. hier eingestellt, dass das LVA sich nicht in das Selbstverwaltungsrecht der Stadt einmischt. Eine Schlappe ist das nicht, sondern eine der zwei Möglichkeiten, die das LVA hat und mit der wir gerechnet haben, auch wenn ich deren Auffassung nicht teile. Hinterher, wenn der Schlamassel gebaut ist, kann keiner sagen, er hätte von nichts gewusst. Dann liegt die Verantwortung für unsensible, sich nicht in das Gesamtbild des Viertels einfügende Neubaukolosse und den Altbau überformende Bauweise bei der Stadt und dem Landesverwaltungsamt. Den Denkmalschutz mit Füßen treten, ist keine Kunst.

    #26457

    Und wenn ich es recht bedenke, könnte ich in meinen Garten mindestens auch noch einen Viergeschosser reinbauen, Baulinie Gemeindehaus, warum nicht? und verdichten, was das Zeug hält, denn ein Garten von knapp 800 qm ist natürlich viel zu groß, für ein einzelnes Haus. Was der Landessportbund mit seinem formschönen Blechanbau schafft, was die HGWS mit dem ehemaligen Pauluspark macht, können wir, im Sinne der Gewinnmaximierung schon lange. Gleiches Recht für Alle! Bauen wir alles zu, dann haben wir hinterher genug im Geldbeutel und Denkmalschutz, wozu?
    Wo fangen wir an und wo hören wir auf? Die Gier ist grenzenlos.

    #26469

    @Klara:

    Da irrst Du Dich. Die neuen Familien werden fragen, wo denn ihre Kinder spielen können.

    Also wenn der Spielplatz vor der Haustür überfüllt ist, geh ich halt zum nächsten. Bis zum Stadtpark sind es keine 10 Minuten, ebenso am Landesmuseum.

    Vielleicht kriegen sie Ärger mit den eigenen Nachbarn, wenn die Kids vor deren Fenster bolzen, denn der Bolzplatz liegt ja unmittelbar an.

    Wenn ich in eine Wohnung ziehe die unmittelbar an einen Bolzplatz angrenzt, kann ich mich nicht darüber beschweren dass dieser genutzt wird.

    Auch die, die an der Einfahrt der Tiefgarage wohnen werden, werden ihre helle Freude haben an den Einfahrten und Ausfahrten.

    Wo ist der Unterschied von einer TG-Ausfahrt und der bestehenden Ausfahrt des Parkplatzes auf dem Gelände?

    Im Sommer wirds schön heiß in dem Hof ohne Abzug und ohne Bäume.

    Habe ich etwas verpasst und der Hof soll überdacht werden? Ich denke nicht.

    Und es wird Freude machen, einen Parkplatz zu suchen.

    Da hast du Recht. Gerade im Paulusviertel wird es besonders Spaß machen, einen festen Parkplatz in einer Tiefgarage anzusteuern.

    Sie werden auch merken, dass vielleicht die Grundschule rammelvoll ist.

    Das ist in ganz Halle so.

    Die anderen Paulaner, egal in welchem teil des PV, kriegen das aber auch ab, denn man muss ja ran können an die neuen Wohnungen und das Ärztehaus und die Apotheke.

    Insgesamt gesehen heisst mehr Apotheken nicht mehr Verkehr. Es verteilt sich nur anders. Rein theoretisch müsste es sogar für weniger Verkehr sorgen. 😉
    Dasselbe gilt für Arztpraxen.

    Und zwar fahren, weil die Autos ja nicht vom Himmel fallen, ploppp, auf ihren Platz in der Tiefgarage.

    Dieses Argument lasse ich gelten. Wo neue Wohnungen entstehen, steigt der Verkehr. Das lässt sich glaube ich nicht verhinden. Dafür wird der Verkehr sort sinken, wo die Leute vorher gewohnt haben.

    Auch die Kinder von denen, die hier schon wohnen werden weniger Platz haben
    etc..

    Also ich lasse meine Kinder ungern auf einem stark genutzten Parkplatz mit Betonflächen spielen.

    Wer heute zu Fuß im PV unterwegs ist, freut sich, wenn es etwas lichter wird, am Pauluspark, am Steffensplatz, an den Tennisplätzen und vielleicht noch am
    Müntzerplatz. das wars dann schon.

    Also ein schöner Anblick war das heruntergekommene Gelände und das leerstehende verfallende Regierungspräsidium ja nicht gerade.

    #26474

    Moment mal, die Argumenttion mit dem Bolzplatz zieht nicht. Es verstößt gegen die Baunutzungsverordnung, wenn ein Bauherr eine solche Situation durch seine Bauplanung herbeiführt. Der Bolzplatz war zuerst da und eine Genehmigung dieser Innenverdichtung ist gesetzlich nicht zulässig. Auf diese Weise könnte man jedem Bolzplatz ein Ende bereiten.

    Was die innere Grünfläche angeht, so handelt es sich überwiegend um begrünte Tiefgaragendächer. Bäume dürfte es darauf nicht geben, zumindest nicht Großbäume, wie sie im derzeitigen Parkrest stehen.

    Natürlich ist derzeitige Zustand nicht wünschenswert, aber zwischen der einen (alles lassen, wie es ist) und der anderen Variante (alles zubauen) gibt es viele Zwischenschritte.

    #26475

    Na, da seid’s doch gut dran, wenn irgendwer gegen irgendwas verstößt:
    Klagt’s halt dagegen…

    #26476

    Nachklapp: Wir haben 7 -in Worten sieben – Apotheken im Umfeld und Ärzte noch und nöcher. Die Villa dieser Nutzung zuzuführen ist am Bedarf vorbei geplant.

    #26482

    keine Sorge @schulze das machen wir, wenn es etwas zu klagen gibt

    #26835

    wer es sich hin und wieder antut, die armseligen, bürgerfeindlichen, werbeagenturgesteuerten kommentare der raffgierigen, frustrierten und zugezogenenfeindlichen gegner des paulusviertels (woher kommt eigentlich papenburg?) in dieser diskussion zu lesen, kann diesen nur empfehlen, einfach einmal die kommentare der unterzeichner der petition pro pauluspark zu lesen – so wie dort ticken nämlich die menschen mit herz und gespür für diese stadt; die nächsten wahlen kommen bestimmt und irgendwann ist das maß einfach voll; das beste für die stadt!

    #26837

    Anonym

    Guter Tipp, danke retter.
    Hier gleich noch der Link zu den Kommentaren:

    https://www.openpetition.de/petition/kommentare/pro-paulus-park

    Da kann man natürlich auch gleich die Petition unterschreiben ;).
    Bald werden 4000 Hallenserinnen und Hallenser unterschrieben haben!
    Insgesamt sind es jetzt schon 4735 Unterzeichner!

    #26844

    Das ist knapp an der Mehrheit der Hallenser vorbei, aber das wird schon noch. Und ich glaube nicht, dass das Paulusviertel auch nur eine Wahl entscheidet, bei allem Getoese. Ihr ueberschaetzt Euch, hoffe ich mal.

    #26847

    Wir gehen wenigstens zur Wahl, lieber peterkotte und wer zur Wahl geht, entscheidet mit!
    Die Überschätzung dürfte unser geringstes Problem sein.

    #26853

    Solange ihr diesen Glauben in diesem Staat noch habt, ist euch schon nicht mehr zu helfen…

    Leute, ihr seid Stimmvieh, mehr nicht. Nach der wahl hab ihr eure Stimme abgegeben, fertich. Die Abgeordneten sind nicht ihrem Wähler verpflichtet , sondern ihrem Gewissen. Schon gewußt???

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