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  • #393266

    Eins ist für mich klar, nach diesem Parteitag wähle ich die LINKE zum Bundestag nicht mehr. Tut mir leid. Nur, was dann?

    #393267

    Eins ist für mich klar, nach diesem Parteitag wähle ich die LINKE zum Bundestag nicht mehr.

    Warum nicht? Was haben die im Parteitag verbrochen?

    #393269

    Warum nicht? Was haben die im Parteitag verbrochen?

    Mein Tipp: Schau dir mal die neu gewählte Parteispitze an! Zu denen fällt auch mir so einiges ein.

    #393271

    Was denn? Ich stecke nicht in deinem Kopf.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Cata.
    #393277

    Kannst du doch selbst Online nachlesen. Ich belohne keine Faulheit.

    #393281

    Was denn? Ich stecke nicht in deinem Kopf.

    Da kannst du echt Glück haben!

    #393285

    Ich meine, ich bin in einer Partei, die ziemlich genau meine Ansichten vertritt. Den Ansichten von Frau Wissler stehe ich zugegebenermaßen etwas näher (v.a. in Bezug auf Auslandseinsätze der Bundeswehr), aber insgesamt stehe ich hinter der Partei, deren Mitglied ich bin.

    #393297

    Fabio de Masi, der Wirtschaftsexperte der Linke-BT-Fraktion hat sich zu seiner Nichtkandidatur für die nächste Wahlperiode geäußert. Neben persönlichen Gründen scheinen handfeste politische Gründe eine wichtige Rolle bei seiner Entscheidung gespielt zu haben.

    https://www.fabio-de-masi.de/de/article/3542.ich-werde-nicht-wieder-antreten.html

    P.S. Prof. Thomas Kuczinsky, der Sohn von Prof. Jürgen Kuczinsky hat sich in einem Leserbrief an die Junge Welt noch drastischer zum Wahlprogramm geäußert.

    #393299

    Vorweg: Ich habe das Wahlprogramm nicht gelesen, aber Fabio De Masi, und ich fühle mich in der Ansicht bestärkt: Wer Links denkt, kann derzeit nicht Links wählen. Ich bleibe auch dieses Jahr in der Partei der Nichtwähler.

    #393323

    Eins ist für mich klar, nach diesem Parteitag wähle ich die LINKE zum Bundestag nicht mehr. Tut mir leid. Nur, was dann?

    Auch ich wähle schon seit Jahren nicht mehr. Auf ihrem Parteitag hat die Linke klargemacht, dass ihr einziges (noch dazu völlig unrealistisches) Ziel die Regierungsbeteiligung ist. Das Wahlprogramm ist nicht mehr als die Folklore für den Wahlkampf. Erschreckend, wieviel Stimmen solch primitiv argumentierende Politiker wie Höhn mit ihrer pro Militär und militärischen Einsatz Rhetorik bekommen haben. Man lese nur dessen jüngstes Interview in der TAZ. Ein Lichtblick dagegen die Wahl des ausgewiesenen Pazifisten Tobias Pflüger als dessen Gegenkandidaten.

    Die SPD hält es ähnlich. Im Wahlprogramm pro Vermögenssteuer (light) und gegen Hartz IV. Mit einem Spitzenkandidaten, der explizit dafür steht, dass das alles nur Wahlkampfgedöns bleibt.

    #393326

    „SPD-Chefin Saskia Esken und ihr Vize Kevin Kühnert zeigen sich zuletzt „beschämt“ über „rückwärtsgewandte“ Parteimitglieder. Ex-Bundestagspräsident Thierse fühlt sich angesprochen. Laut einem Bericht fragt er nun in einem Brief an Esken, ob er in der Partei noch erwünscht sei.“ (ntv)

    #393330

    Was denn? Ich stecke nicht in deinem Kopf.

    Janine Wissler ist kürzlich aus zwei vom Verfassungsschutz beobachteten verfassungsfeindlichen linksextremistischen Organisationen ausgetreten. Nicht aus Überzeugung, sondern wegen ihrer Kandidatur.

    Also alles beim Alten bei der Linken.

    #393331

    OK danke. Jetzt verstehe ich auch Porbitzers Haltung. Er spielt den Verständnisvollen in der Absicht, die enttäuschten harten Knochen aus der Wagenknecht Fraktion in die andere nicht verfassungskonforme Richtung anzulocken.

    #393340

    Vorweg: Ich bleibe auch dieses Jahr in der Partei der Nichtwähler.

    Auch ich wähle schon seit Jahren nicht mehr.

    Eine der vielen schönen Seiten der parlamentarischen Demokratie ist, dass niemand dazu gezwungen wird, sich an ihr zu beteiligen.

    #393341

    Vorweg: Ich habe das Wahlprogramm nicht gelesen, aber Fabio De Masi, und ich fühle mich in der Ansicht bestärkt: Wer Links denkt, kann derzeit nicht Links wählen. Ich bleibe auch dieses Jahr in der Partei der Nichtwähler.

    Damit beweist du nur, dass du gerne mitschwimmst, zu allem ja sagst, eigentlich keine Meinung und keine Ahnung von Politik hast. Gründer der „Partei der Nichtwähler“ war der ehemalige CDU-Politiker Werner Peters. Dann könntest auch, wenn du nicht so faul wärst, gleich CDU wählen gehen.

    Nicht Corona-Hinterfrager sind Idioten, sondern Nichtwähler,



    @Porbitzer

    Du richtest gerne nach Äußerlichkeiten?

    #393354

    zu allem ja sagst,

    Wer eine Partei wählt, sagt zu allem ja, was sie vertritt. Ich weiß, dass es keine Partei gibt, die nur meine Interessen vertritt. Ich muss also Kompromisse schließen, andererseits habe ich einige Prinzipien, von denen ich nicht abweiche, bloß um irgendjemand zu wählen.

    #393362

    Eine der vielen schönen Seiten der parlamentarischen Demokratie ist, dass niemand dazu gezwungen wird, sich an ihr zu beteiligen.

    Wieder jemand, der das Prinzip von Legitimation nicht verstanden hat. Wie ging der Spruch: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

    #393363

    zu allem ja sagst,

    Wer eine Partei wählt, sagt zu allem ja, was sie vertritt. Ich weiß, dass es keine Partei gibt, die nur meine Interessen vertritt. Ich muss also Kompromisse schließen, andererseits habe ich einige Prinzipien, von denen ich nicht abweiche, bloß um irgendjemand zu wählen.

    Deshalb nützt es am wenigsten, bockig an der Demokratie gar nicht teilzunehmen. Schreib doch, als dein eigener persönlicher Lobbyist, deinem Politiker deines Vertrauens und erkläre/wünsche dir die Erfüllung deiner persönlichen Prinzipien. Woher soll er es denn sonst wissen? Das Volk ist zu faul, der Industrie-Lobby Paroli zu bieten – es könnte, wenn es sich einig ist, mit seiner Menpower locker mithalten. Du wirst dich wundern, wie nett zurückgeschrieben wird. Selbst die Hanfliebhaber haben das begriffen – die haben den Hanfverband, der unbezahlbare Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

    Volksvertreter sind Politiker nicht – sie machen feige das, womit sie am sichersten durchkommen um ihren Arbeitsplatz zu behalten, bzw. nach dem Ausscheiden aus der Politik in der Wirtschaft eine Perspektive/Auskommen/Arbeitsplatz haben.

    #393367

    Wieder jemand, der das Prinzip von Legitimation nicht verstanden hat. Wie ging der Spruch: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

    Jeder Schwurbler, immer.

    #393371

    Und wenn du dich nicht sofort vollständig meiner Meinung unterwirfst , bist du ein rassistischer, frauenfeindlicher, schwulenfeindlicher, islamfeindlicher, ewiggestriger , gewaltbereiter, faschistischer ,rechtsextremer, verhetzender Nazi.
    So ist die neue Linke.

    #393373

    Wie ging der Spruch: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

    Du strebst ein politisches System an, in dem keine Wahlen vorgesehen sind? Du wärst also bereit, dich von einer Autokraten-Elite führen zu lassen? Die so aus dem Nichts kommt?

    Jetzt bin ich aber gespannt.

    #393375

    Jetzt bin ich aber gespannt.

    Schau mal in das Grundgesetz. Sowohl das imperative Mandat als auch eine echte Rechenschaftspflicht des Mandatsträgers, inkl. Abberufung, sind als verfassungswidrig verboten. Demokratisch halte ich es da ganz rätedemokratisch mit Karl und Rosa und Gustav Landauer. Wenig überraschend sind alle drei im Jahre 1919 ermordet worden, in einem noch heute von der Bundeszentrale für politische Bildung offiziell geleugneten, blutigen Bürgerkrieg.

    Auch die 1989/90 gegründeten lebendigen Studentenräte sind seit dem Anschluß an das Grundgesetz nur noch eine leere Hülle, kaum unterscheidbar von den westdeutschen AStAs.

    Ich muss dir allerdings recht geben, die Formulierung des Satzes im Konjunktiv ist angesichts der politischen Realitäten in der Bundesrepublik etwas unpassend. Vielleicht ja so (klingt allerdings nicht so schön):

    Wahlen, die etwas ändern könnten, sind verboten!

    #393399

    Wahlen, die etwas ändern könnten, sind verboten!

    In den USA hat letzten November ein Drittel der Bürger auch so gedacht und sich an den Präsidentschaftswahlen gar nicht erst beteiligt. Sie wussten: Trump, Biden, alles eine Soße.

    #393400

    Sie wussten: Trump, Biden, alles eine Soße.

    Das Traurige an der Geschichte ist, dass es sogar aus Fractus unerschütterlichem Standpunkt stimmt.

    #393401

    anzulocken.

    Du schreibst zum wiederholten Male Unsinn.

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