Startseite Foren Halle (Saale) Notwendige Maßnahmen in Halle durch den Klimawandel

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  • #423522

    Als erstes muss die Stadtverwaltung mal aufschreiben, was aus ihrer Sicht wegen des Klimawandels mit mehr Hitzewellen und noch weniger Regen in Halle geschehen muss.
    Dazu gibt es die Klimaabteilung in der Stadtverwaltung. Vielleicht gibt es da bereits Papiere, ich kenne sie allerdings nicht, aber ich bin ja nicht allwissend.
    Vielleicht muß die Feuerwehr augestockt werden, vielleicht Beregnungsanlagen installiert werden und und und…

    #423528

    Ich habe per mail eine Information bekommen, dass die Stadt aufgrund eines CDU-Antrages im Jahre 2019 ein Dürreschutzkonzept erarbeitet hat. Der Stadtrat hat dann am 21.7.2021 unter TOP 9.3 der Tagesordnung beschlossen, dieses Konzept noch zu präzizieren. Danach verliert sich die Spur dieses Konzeptes, ob irgendetwas von diesem Konzept abgearbeitet wurde erfährt man nicht.

    #423830

    So, jetzt habe ich das Dürreschutzkonzept im PC,leider keinen Link dazu, wer es möchte, dem kann ich es zusenden. In einer Anlage sind die nowendigen Maßnahmen
    aufgelistet. Jetzt müsste der Stadtrat wieder aktiv werden und nachfragen, was davon bereits realisiert worden ist. Da sich auch immer neue Erkenntnisse ergeben, ist dieses Dürreschutzkonzept m.E. ständig zu aktualisieren.

    #423913

    Die SPD-Fraktion beantragt jetzt, einen Antrag auf Fördermittel für ein förderfähiges Projekt zum Dürreschutz zu erarbeiten. Ja mei, ein solches förderfähiges Projekt hätte doch längst vorliegen müssen nachdem vor einem Jahr das Dürreschutzkonzept vom Stadtrat beschlossen wurde. Was hat denn die KlimaabTeilung das ganze Jahr gemacht?

    #424019

    B2B

    Rudi Carrell:
    „… Wann wird’s mal wieder richtig Sommer
    Ein Sommer, wie er früher einmal war?
    Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September …“

    #424025

    Das war der Hit im verregneten Sonmmer 1958 im studentischen Ernteeinsatz in der Altmark.
    „Lang, lang ists her,
    lang,lang ists her…“

    #424083

    Rudi Carrell:
    „… Wann wird’s mal wieder richtig Sommer
    Ein Sommer, wie er früher einmal war?
    Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September …“

    Auch damals hättest Du in der Schule (1970er Jahre, NRW) im Physikunterricht etwas über den Treibhauseffekt erfahren können. Aber das Laufende Band mit Fernseher und Fragezeichen war sicher spannender. Auch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen war damals schon Thema. Du hast also einfach 50 Jahre lang den Schuss nicht gehört.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 1 Tag von hei-wu.
    #424092

    B2B

    Auch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen war damals schon Thema. Du hast also einfach 50 Jahre lang den Schuss nicht gehört.

    Schon damals haben einige nur viel geredet, die anderen haben Abwassernetze, Kläranlagen und Filter in die Industrieschornsteine gebaut.

    #424098

    Auch damals war es im Sommer heiß und die damals kindlichen Klimaretter sind im Baggesee baden gegangen.
    Heute geht das nicht mehr. Können wahrscheinlich nicht schwimmen.

    #424099

    Aber so heiß wie jetzt war es nicht.

    #424104

    B2B

    1975 hat die Bildzeitung getitelt: „40 Grad Hitze – Jetzt wird das Wetter lebensgefährlich!“
    Die Sensationslust wurde in den letzten 50 Jahren von allen anderen Medien übernommen.

    #424108

    Da waren wir auch noch kleiner und sind unter der Hitze durchgerannt.

    #424117

    Ich hatte es schon im Hauptartikel erwähnt. Kalte Duschen in Sporthallen führen zu was?

    Mehr Autoverkehr!
    Durchgeschwitzt setzt sich keiner in die Bahn oder setzt sich, wenn es wieder kälter wird, auf das Fahrrad.

    So ein kurzgedachter Schwachsinn.
    Wer in Gottes Namen hat sich dies in der Verwaltung ausgedacht?

    Auch mit den Temperaturen in den Büroräumen. Wer misst wie und mit was die Temperaturen?

    Und wenn es 2 Grad zu viel sind? Gibt es dann eine Abmahnung?
    So eine sinnlose Regelung!
    Ohne aufwendige Elektronik kann man eh keine Temperaturregelung konstant halten.
    Oder glaubt man mit den ollen mechanischen Thermostaten geht das wunderbar?

    #424318

    Solche Sparwut hatten wir schon mal in der DäDäErrr… wir sparten, kostete es, was es wollte… Die Ergebnisse sind bekannt; Geschichte wiederholt sich manchmal…
    Jetzt ist wieder „störfreimachen“ angesagt…

    #424321

    So ist es, @Schulze, ich fühle mich derzeit sehr ddr-ig, es kommt mir alles so sehr bekannt vor. 19° im Büro waren damals schon in Buna angesagt in den 80er Jahren. Da habe ich schon vortrainert für die Wärmegrade in häuslicher Atmosphäre 2022/23, die uns in jeder Nachrichtensendung/ Tagesschau jetzt panikmachend genannt werden. Vielleicht zum Lachen: Damals gab es in der DDR keine elektrischen Geräte zum Heizen zu kaufen. Da brachten wir uns einen aus Moskau mit, wohin wir eine Flugreise beim Reisebüro erstanden hatten. Bei Wieder-Einreise in die DDR waren die Koffer nicht mitgekommen. Wir warteten 1 Tag bis sie ankamen- schon wegen des Heizgeräts, hatten Bange, es bei der Kontrolle wieder loszuwerden. Es wurde alles gut, das Heizgerät half uns über manche kalte Stunde hinweg—bis der Kachelofen Wärme ausstrahlte.So einen Ofen haben wir nicht mehr und müssen nehmen, was uns die Heizung liefert. Und wenns nicht reicht? Dann gehe ich ins Bett.. Bei DER HITZE jetzt ist mir der Gedanke an Kälte direkt erstrebenswert. Was machsten du, @Stadt für Kinder?
    🙂

    #424362

    Wir haben auch noch so einen Heizofen aus der großen Sowjetunion.
    Nicht tod zu kriegen, die Dinger und so retro 😉

    #424377

    Es gab in der DDR Heizlüfter, allerdings als Bückware.

    #424398

    Der Betrieb eines elektrischen Heizlüfters ist sicher eine gute Idee, wenn man sein Konto effizient leerfegen möchte.

    #424399

    Heizlüfter sind eine Notvarante wenn mal die normale Heizung gestört ist, ich habe für diesen Fall ein solches Gerät und hoffe, es nicht gebrauchen zu müssen.

    #424400

    Solche Sparwut hatten wir schon mal in der DäDäErrr… wir sparten, kostete es, was es wollte… Die Ergebnisse sind bekannt; Geschichte wiederholt sich manchmal…

    Jetzt ist wieder „störfreimachen“ angesagt…

    Es spräche nichts dagegen, alle Bürgern ein bestimmtes Kontigent für den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu einem sozialveträglichen Preis einzuräumen.

    Wer meint, mehr verbrauchen zu müssen, zahlt eben dafür deutlich mehr Steuern und dieses Geld wird 1:1 in den Klimaschutz gesteckt.

    Das hat nichts mit Gängelung oder Planwirtschaft zu tun, sondern mit Verantwortung gegenüber allen Erdbewohnern, denen die Erde überlassen wird.

    Die fetten Jahre sind vorbei.

    #424404

    Es spräche nichts dagegen, alle Bürgern ein bestimmtes Kontigent für den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu einem sozialveträglichen Preis einzuräume

    Das klingt nach einem guten Ansatz.

    #424411

    Der aber wieder bestimmt durch einen Politik-Schwachmaten zerredet wird.

    #424431

    Z.B. Lindner

    #424432

    Gutes Beispiel

    #424438

    Und früher sind wir als Kinder barfuß gelaufen…sparsam! Schuhe und Strümpfe, Waschpulver gespart! Und wenn man Igelitsandalen hatte und ein Riemen ging entzwei, konnte man selbst Schuster spielen: Ein altes Messer in die Gasflamme halten bis die Klinge glühte und dann zwischen beiden Riemen durchziehen- zack: alles wieder heil und verwendungfähig!! Und denkt nicht, dass wir unglücklich waren….Eine Kugel Eis fürn Groschen, Fruchteis 15 Pfennige- so schönes gibts heute gar nicht mehr wie bei Zimmermann in der Kleinen Ulrichstraße! Und Eiskerzen ( nur gefrorenes Wasser mit etwas Fruchtsaft)-himmlischer Genuss- auch fürn Groschen! 🙂
    Und ne Brause an der Selterwasserbude! Hm.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Stunden, 43 Minuten von Elfriede.
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