Startseite Foren Halle (Saale) Neuer Widerstand gegen den Gimritzer Damm

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  • #324892

    „Halle- Neustadt wurde mitten ins Überschwemmungsgebiet gesetzt.“
    Manche kaufen sich eine Wohnung im Fließhindernis und klagen dann gegen einen Damm.

    #324893

    Man könnte meinen Nix idee wäre auf Wahlkampftour in Halle-Neustadt.
    Ganz Politiker beschwert er sich gegen Unterdrückung und unterdrückt gleichzeitig die Gegenseite.

    Alle mal ruhig werden, wie jemand Erfolg mit einer Klage gegen eine schon bestehende Deichlinie haben soll, soll er erst mal zeigen.

    #324898

    Man könnte meinen Nix idee wäre auf Wahlkampftour in Halle-Neustadt.
    Ganz Politiker beschwert er sich gegen Unterdrückung und unterdrückt gleichzeitig die Gegenseite.

    Alle mal ruhig werden, wie jemand Erfolg mit einer Klage gegen eine schon bestehende Deichlinie haben soll, soll er erst mal zeigen.

    Es bleibt aber ein Neubau und dieser soll, vernünftigerweise, an die neuen HQ100 Berechnungen angepasst werden. Das Schmierentheater wird sich wie vorher schon fortsetzen, man wird genug Verfahrensfehler finden um dagegen zu klagen. Welche Winkelzüge damals bemüht werden mussten war schon sehr faszinierend. Mit der „eigentlichen“ Argumentation kam man halt nicht weit, weil es Substanzlos war.

    #324902

    Und wie uns bekannt ist, sollen mindestens noch eine Alten- bzw. Pflegeeinrichtung, mehrere Bauten, und ggf. nach Einkassierung der HaSi evt. auch noch weitere Wohnbauten in/an der Hafenstraße entstehen.

    #324905

    Rechtswidrig sind m.R. auch die Erdaufschüttungen, die zur Neubebauung vorgenommen wurden. Wer hat das genehmigt?

    #324906

    @Hei-wu, und nicht zu vergessen, die weiteren meterhohen Aufschüttungen auf dem Holzplatz, um über die HQ-100 Linie zu kommen, aber dabei vergißt, einen Retentionsverlustausgleich zu schaffen, damit es bei den Untrliegern nicht zu Wasserspiegelerhöhungen kommt.

    #324907

    „meterhohen Aufschüttungen auf dem Holzplatz“ „Retentionsverlustausgleich“
    Kenno, ich habe immer zu dir gehalten und halte dich für eine sehr wertvolle Forenbereicherung, aber langsam wird es albern. Weißt du überhaupt, von welcher Größenordnung gesprochen wird, wenn es um Retentionsraum für HQ100 geht?

    #324909

    … dann schau dir mal die Machbarkeitsstudie zum Holzplatz an, wie da -wohlwissend, dass man im Hochwasserüberschwemmungsgebiet bauen will- mit dem Hochwasserschutz umgehen will.

    #324922

    @Farbspektrum,
    ich habe es nicht nötig, mich von dir ohne Begründung der dauernden Albernheit bezichtigen zu lassen und ich werde mir im Wiederholungsfall überlegen, das Forum zu verlassen.

    #324925

    Kenno bringt hier stets wertvolle fachliche Beiträge und enthält sich entgegen anderer Teilnehmer jeglicher Polemik. Also lasst es, ich sitze mit meiner Löschtaste am längeren Hebel.

    #324966

    Och nö Kenno. Wenn man schon über dem HQ100 ist, kann man aufschütten bis der Arzt ( oder die Bauordnung) kommt. Nicht immer überall Überschwemmungsgebiete sehen, wo keine sind.

    #324971

    Wenn man schon über dem HQ100 ist, kann man aufschütten bis der Arzt ( oder die Bauordnung) kommt.

    Zumindest das Gebiet an der Hafenstraßenspitze lag unter dem alten HQ100. Da hat Kenno schon mal recht.
    Was den Holzplatz betrifft, bin ich mir nicht sicher, unter HQ(neu) liegt das Gelände aber sicher.

    #325033

    @HansinGlück,
    es ist so, wie Hei-wu sagte. Das am Holzplatz zu bebauende Gelände liegt unter HQ-100 neu, denn das hat auch die bearbeitende Architektin in ihrer Analyse zur Bebauung bestätigt, ohne aber konkrete Zahlenangaben zu machen. Aber man geht davon aus, dass man im Hochwasserüberschwemmungsgebiet liegt und trotzdem bauen will.
    Leider ist man schon angefangen mit der Bebauung am Sophienhafen und der Hafenstraße dem Irrtum erlegen, dass es genügt, mit Erdanschüttungen über HQ 100 den zukünftigen Hochwässern zu trotzen
    Das ist nicht nur ein Irrtum, sondern auch rechtswidrig und damit haben sich die Stadträte von der Stadtverwaltung bei der Baubeschlußentscheidung überrumpeln lassen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 12 Monaten von Kenno.
    #325035

    Um mal wieder zum Thema zu kommen kann ich nur die Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Hochwasserschutz in der „Altstadt“ von Halle im Amtsblatt von Heute empfehlen.
    Traurig ist nur, dass aus der Antwort der Stadtverwaltung
    zur SPD-Anfrage im Letzen Stadtrat verschwiegen wurde, dass die Stadtverwaltung zur Bearbeitung der Hochwasserschutzkonzeption kein Personal hatte und deshalb die Bearbeitung extern erfolgen müsse, was aber noch nicht beschieden sei.

    #325047

    Wo genau gab es denn Erdanschüttungen am Sophienhafen und in der Hafenstraße?

    #325055

    1.Nördlich des Sophienhafens gibt es einen Bebauungsplan. Damit besteht Baurecht und findet sich auch so im Wassergesetz.
    2.Wenn das Land das neue höhere HW100 nicht verkündet, existiert es nicht. Man darf sich gerne fragen, warum sie es nicht verkünden, aber das wäre es dann auch.

    #325076

    1.Nördlich des Sophienhafens gibt es einen Bebauungsplan. Damit besteht Baurecht und findet sich auch so im Wassergesetz.

    Ad 1:
    Dort gibt es nicht nur einen Bebauungsplan, sondern es wurden Tatsachen geschaffen. Es wurde nach dem Hochwasser 2013 etwa 1,5 Meter über damaligem Bodenniveau Erdreich angeschüttet und mit Wohnhäusern
    bebaut.

    #325079

    Man darf sich gerne fragen, warum sie es nicht verkünden,

    Dann könnten die Grundeigentümer jetzt noch schnell Baugenehmigungen beantragen? Dürfen sie jetzt noch mal eben ihre Grundstücke mit Bauschutt anderthalb Meter hoch auffüllen? Ich fände das nicht gut, aber würde verstehen, wenn sie es täten. Gleiches Recht für Alle: dann schütten sie ihre Grundstücke auf die Höhe des geplanten Gimritzer Dammes auf; dagegen würde wiederum Gimritz klagen, weil dann der HQx statistisch erhöht werden müsste. Mit sinnvollem Hochwasserschutz hätte all dies nichts zu tun.

    Für das weitere Dammbauprojekt sollte eine Leitlinie gelten: Entschädigung vor Verzögerung.

    #325125

    Auf die SPD-Anfrage im Stadtrat vom 29.08.2018, VVorlagen-Nr. VI/2018/04288,Frage Nr.4 die da lautete:
    4. Welche Vorschläge undVarianten werden aktuell zum Schutz der Salineinsel un der Klaustorvorstadt vor Hochwasser u.a. im Hochwasserbeirat diskutiert?
    a. Welche (Vor-) Planungen gibt es diesbezüglich und wie hoch wären schätzungsweise die Kosten für eine entsprechend zum Gimritzer Damm adäquaten Hochwasserschutz (hinsichtlich der baulichen Höhe)?
    b. Welche Unterstützungsmaßnahmen sind
    gegebenenfalls für Eigentümer im betreffenen
    Gebiet (Stichwort: Objetschutz) seitens der
    Stadt Halle geplant?
    Die antwort lautete:
    „Für den Bereich der Klaustorvorstadt wurden die
    Realisierungsmöglicheiten einer Hochwasserschutzanlage untersucht. In Abhängigeit
    vom Schutzziel (Höhe) werden die Baukosten 5,5 und 11,4 Mio € geschätzt. Weitere Planungen für den Bereich der Salineinsel wurden nicht erstellt. Hinsichtlich des Objektschutzes im
    Hochwasserfall sind die jeweiligen Eigentümer selbst verantwortlich.“
    Aus dieser Haltung kommt erneut wieder die
    Ungleichbehandlung der Bürger unserer Stadt zum Ausdruck. Es kann doch nicht sein, dass die Bürger
    von Halle-Neustadt einen Hochwasserdamm
    bekommen und die Bürger auf der Stadtseite sich
    selber um den Hochwasserschutz kümmern sollen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 11 Monaten von Kenno.
    #325127

    1.Nördlich des Sophienhafens gibt es einen Bebauungsplan. Damit besteht Baurecht und findet sich auch so im Wassergesetz.

    Ad 1:
    Dort gibt es nicht nur einen Bebauungsplan, sondern es wurden Tatsachen geschaffen. Es wurde nach dem Hochwasser 2013 etwa 1,5 Meter über damaligem Bodenniveau Erdreich angeschüttet und mit Wohnhäusern
    bebaut.

    @hei-wu, @kenno

    Wo genau wurden etwa 1,5 Meter Erdreich aufgeschüttet? Gebäude, welche schon vor dem Hochwasser standen, wie Sophienhafen 6 (Speicher) oder Hafenstraße 29 und 30, sind jetzt keineswegs hinter einem fast mannshohen Erdwall verschwunden. Dasselbe Niveau wie vor dem Hochwasser, genauso die Ringstraße. Es gibt genügend Fotos vor und nach dem Hochwasser, einfach mal googeln.

    Also wo genau wurde angeschüttet? Und vor allem wo genau rechtswidrig?

    #325129

    Neubausiedlung nördlich des Speichergebäudes.

    #325134

    @rugby,

    Schau auf den Plan: alle Gebäude auf der linken Hafenstraße mit dem Hochhaus und dem Altersheim.Und in den Startlöchern steht Lührman auf der linken Seite Richtung Hasi(Hafenstraße 7).

    #325136
    #325138


    Auch dies Bilder sind interessant.

    #325139

    http://www.gimritzer-damm.de/uploads/images/Gefahrensituation/Luftbild.jpg
    Rugby, für mich ist der Iststand vom 5.06.2013 wichtiger als der wohl noch nicht korregierte Umweltatlas.

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