Startseite Foren Halle (Saale) Neue Partei: Bündnis Grundeinkommen gründet Landesverband Sachsen-Anhalt

Dieses Thema enthält 55 Antworten und 20 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  hei-wu vor 2 Monate, 1 Woche.

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  • #280300

    Am 15.01.2017 wurde durch Parteimitglieder, Unterstützer und Befürwortern der Partei Bündnis Grundeinkommen in der Bohlen-Stube der Goldenen Rose in H
    [Der komplette Artikel: Neue Partei: Bündnis Grundeinkommen gründet Landesverband Sachsen-Anhalt]

    #280301


    Bei ca. Minute 5 und „Arbeiten wie jeder mag“ abgeschaltet-> Rundablage.
    „Arbeiten wie jeder mag“ hatten wir in der DDR schon.

    #280302

    Dann hast Du wohl im „falschen“ Betrieb gearbeitet…

    #280303

    Und Bedingungslos ist es zumindest in Finland nicht. Da ist die Bedingung das ich arbeitslos bin also völlig am eigentlichen Sinn vorbei. Der ist nämlich wenn es schon Bedingungsloses Grundeinkommen heißt das es ausnamslos jeder bekommt egal ob Arbeitsloser oder Multimilliardär. Und ganz ehrlich die 2000 Unterschriften kommen am Ende von den Linken Politikern im Land die sind doch für dieses Thema gern zu haben, Geld verteilen was andere verdient haben.

    #280304

    Wenn MC Poldy 75% Steuern bezahlt, kann er gern auch ein bGfV bekommen.Bedingungsloses Grundeinkommen für Vermögende, der Antrag orientiert am Antrag für H 4. Da kommt man auch gleich noch den Steuerbetrügern auf die Schliche. ;-).

    #280305

    Redhall du verstehst es scheinbar nicht, bedingungslos heißt es bekommt aussnahmslos jeder.
    Alles andere wäre nur eine Umbenennung von Harz4 in Grundeinkommen. Es darf keine Bedingungen für die Auszahlung geben. Jeder der in Deutschland gemeldet ist muss diese Zahlungen bekommen sonst ist es nicht „Bedingungslos“. Das solche Linken Träumereien nur mit massiven Steuererhöhungen oder dann eben doch mit Bedingungen finanziert werden können interessiert die Befürworter ja nicht, das Geld kommt ja vom Staat und der hats ja und kann es notfalls drucken, das Geld.

    #280306

    Anonym

    Na os ganz stimmt das aber nicht in Finnland. Der Test wird mit Arbeitslosen durchgeführt. Das zu testende Grundeinkommen („Perustuloko“) soll schon bedingungslos gezahlt werden.

    Und ob die „linken Politiker“ unterschreiben und sich damit potenzielle Konkurrenz „ins Haus“ holen, ist auch nicht so sicher.

    #280307

    Ja Ronny also testet man in Finland wie das Grundeinkommen auf Arbeitslose wirkt. Wie würde es aber wirken wenn der Bezieher schon einen Job hat oder gar Mutter in Elternzeit ist. Die Bedingung in Finland ist „Arbeitslos“ muss man sein. Das kann nicht mehr wie ein Test sein und der ist halbherzig weil er nur einen Bruchteil der Bevölkerung einschließt. Warum hat man nicht einen representativen Querschnitt der Bevölkerung genommen also sowohl Arbeitslose, Arbeiter, Akademiker, Rentner und von mir aus „sogenannte Reiche“ um zu sehen wie das Grundeinkommen auf die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wirkt. Wenn schon Test dann richtig. Aber so ist es nur ein Test, „wie verhält sich der Arbeitslose wenn er Kohle bekommt und machen kann was er will.“ Die Antwort ist eigentlich klar, die die wirklich arbeiten wollen suchen intensiv weiter nur etwas entspannter weil sie bekommen ja schon Geld. Die die eigentlich den Staat als Hängematte sehen ändern überhaupt nichts die nehmen die Kohle und bleiben in der Hängematte nur mit noch weniger Druck und dafür Kohle die die Allgemeinheit erarbeitet. Also im Prinzip wie jetzt auch nur das sie keine Angst mehr haben müssen, dass das Amt wegen mangelndem Arbeitswillen irgendwas kürzt.

    #280308

    Anonym

    Nein, das ist (immer noch) keine Bedingung für das Grundeinkommen. Es ist auch nicht mehr „wie“ ein Test. Daher auch meine Formulierung, die übrigens im Original aus Finnland stammt.

    Ja, der Test ist wohl nicht ganz ausgereift. Dagegen richtet sich auch flächendeckend die Kritik, sowohl in Finnland als auch im Rest der Welt, in der solche Überlegungen angestellt werden.

    Nichtsdestotrotz soll das Grundeinkommen bedingungslos (nein, Arbeitslosigkeit ist dann keine Bedingung, McPoldy! Wirklich nicht!) sein.

    Das Beispiel Finnland stammt von dir. Vielleicht sollte man eher analysieren, was das „Bündnis Grundeinkommen“ an praktisch umsetzbaren Möglichkeiten sieht. Schließlich geht es im Artikel um die und nicht um finnische Arbeitslose.

    #280309

    Mit unter sind es “Christen“, die zuerst schrien, ihnen werde etwas “weggenommen“.

    #280346

    Auch zu Empfehlen zum Thema ‚Bezahlbarkeit‘ das Buch von Götz Werner „Einkommen für alle“. Leider lehnen viele das bedingungslose Grundeinkommen ab, bevor sie sich genauer damit beschäftigen. Es ist bezahlbar und wegen Automatisierung etc. unausweichlich. Wenn wir nicht umverteilen, wächst die Not, und die rechten Strömungen. Wo das hinführt, wissen wir ja. Diesmal besser machen. Es geht nicht darum ‚Jobs zu schaffen‘, wie die Politiker behaupten. Weniger Jobs ergeben sich aus dem technologischen Fortschritt und sind was gutes. Dann muss man aber der die erwirtschafteten Güter verteilen (sonst kann es auch keinen Konsum mehr geben). Welche Tätigkeit jeder dann machen will und zu welchen Bedingungen, kann er selbst bestimmen. Das BGE ermöglicht z. B. auch zum ersten Mal faire Gehaltsverhandlungen, Arbeitszeitverhandlungen etc.. Also: dein Arbeitgeber kann nicht mehr umspringen mit dir wie er will. Außerdem bietet das BGE ein Rentenkonzept, da das bisherige ebenso am Ende ist.

    #280345

    McPoldy, das Grundeinkommen ist finanzierbar, da es bereite einen Überschuss an Gütern gibt. Aktuell sammelt sich das Kapital bei einem kleinen Prozentsatz, bei immer weniger werdenden Jobs. Der Effekt der Automatisierung wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Die Arbeitslosenstatistik ist geschönt, Teilzeit und Leiharbeit werden immer mehr und schlimmer. Ergo: Steuer erhöhen, aber nicht auf die Arbeit, sondern das Geld bei den Reichen abholen. Unternehmen verteilen die Einnahmen nicht fair, da die Güter von den Arbeitenden, und später von Robotern geschaffen werden. Daher gibt es verschiedene Vorschlänge, den Überfluss der Güter fair zu verteilen: (Luxus-)Konsumsteuer, Robotersteuer, Firmenbeteiligungen.. . Das BGE ist finanzierbar, das muss in die Köpfe rein. Zustände wie in der DDR: großer Quatsch, da konnte man ja auch nicht machen, was man wollte bzw. hätten die Mittel und die Rahmenbedingungen er nicht ermöglicht, z. B. eine Selbstständigkeit aus zu probieren. Das ermöglicht das BGE, und würde schließlich auch die Wirtschaft wieder Ankurbeln. Gründe für das BGE:
    http://www.humanformula.info/Sockeleinkommen_fuer_Rechtsstaat_und_Umwelt.pdf

    #280351

    Hier wird behauptet, es ist wegen der steigenden Automatisierung nicht genug Arbeit für alle da, andererseits arbeiten bereits Hunderttausende aus Osteuropa hier im Pflegedienst und anderen Bereichen, die Wirtschaft schreit nach Facharbeitern und die Bundesregierung begrüßt die Einwanderung zur Sicherung der Wirtschaft, das passt doch nicht zusammen!?

    #280352

    Natürlich nich, es werden Billigkräfte gesicht, Leiharbeiter in Montagsjobs bundesweit für Handlangerdienste, als Facharbeiter getarnt.
    Natürlich soll der als Handlanger Eingestellte die Facharbeit beherrschen und sie tun, nur eben zum Preis des Handlangers… und vorrangig zum niedrigeren Ost-Tarif eingestellt, um die Arbeit in den „gebrauchten“ Bundesländern zu verrichten. Selbstverständlich immer mobil und auf Abruf, ohne familiäre und soziale Bindungen. Die stören da nämlich nur…
    Wenn wirklich facharbeiter gesucht würden, könnte man ja Arbeitssuchende dafür weiterbilden und nicht auf perfide Art frühverrenten… oder am ALG1-Zeitraum kündigen…

    #280355

    Apropos BGE, wer es bekäme, und das sind wohl die meisten, würde dafür auch eine ihm genehme Arbeit übernehmen, vielleicht bei wollis Bücherstube oder der tafel oder was sonst auch immer. Oder auch eine Qualifikation, die man immer schon mal wollte, nachholen: Tischlern, Schweißen … Es wären dann keine Grenzen mehr gesetzt, schon gar keine Zeitgrenzen.

    #280370

    Was soll geschehen, wenn jemand sein BGE bereits nach einigen Tagen ausgegeben hat und die nächste BGE-Zahlung erst im nächsten Monat erfolgt?
    Ein Sozialamt dürfte es ja dann nicht mehr geben.

    #280375

    Was macht ein Hartzi oder ein Geringrentner denn heute? Kann sich allerdings wolli nicht vorstellen.

    #280376

    Das wurde uns damals im Sozialausschuss erläutert, wenn die Mittellosigkeit und Hilflosigkeit dem Sozialamt bekannt wird, hilft das Sozialamt bevor er verhungert.
    Aber so ein Amt gibts ja dann nicht mehr.

    #280385

    Anonym

    Ein Sozialamt dürfte es ja dann nicht mehr geben.

    Aber so ein Amt gibts ja dann nicht mehr.

    Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Das hat man dir im Sozialausschuss garantiert nicht beigebracht. Warum sollte es kein Sozialamt mehr geben?

    Du hast das mit dem Grundeinkommen nicht richtig verstanden, kann das sein? Das ist wie Rente, nur dass man dafür nicht alt und grantig sein muss. Wenn wolli seine paar Mark in Bier umgesetzt hat und im Forum Threads kaputtlöscht, muss er keine Angst haben, den Rest des Monats zu hungern. Solche Spezies gab es schon immer und wird es immer geben. Die Arbeit für Sozialarbeiter und – behördern reicht noch für Jahrzehnte. 🙂

    #280388

    Über das BGE haben wir im Sozialausschuss nicht gesprochen, meine obige Antwort auf rellahs Behauptung bezieht sich auf die heutige Rechtslage.
    (Künftig lösche ich flegelhafte Beiträge).

    #280389

    Anonym

    Weder die heutige noch die zukünftige Rechtslage sieht die Abschaffung von Sozialämtern und die damit einhergehende Vernachlässigung von Hilfsbedürftigen vor. Wie kommst du also darauf?

    #280390

    RH

    Die können das Sozi gar nicht abschaffen ! Wo wollen denn dann die bisherigen Mitarbeiter ihren Tag verbringen?

    #280391

    Die ganze Bürokratie mit den Bedürftigkeitsnachweisen , der Bewerbungspflicht bei Abrbeitslosigkeit etc. etc. soll doch mit dem BGE einschl. der dazu notwendigen Behörden entfallen, das ist doch u.a. eine Begründung.

    #280393

    Anonym

    Jetzt vermischst du Arbeitsagentur, Jobcenter und Sozialamt. Wer führt das denn als Begründung an? Hast du endlich mal was Konkretes?

    Aber abgesehen davon wird es auch, wie bereits (flegelhaft) erwähnt, auch mit Grundeinkommen Leute geben, die durchs Raster fallen bzw. nicht „im System“ sind. Obdachlose ohne Konto zum Beispiel. Aber auch Kranke, Behinderte, Pflegefälle, Alleinerziehende usw., die einen Mehrbedarf aber kein ausreichendes Einkommen, ihre Krankenversicherung verloren oder was auch immer haben. Und Reichsbürger nicht zu vergessen. Die schießen und sprengen ja nicht nur, manche werden auch wieder klar. 🙂

    Und da die Verfassung frühestens nach der Machtübernahme im Oktober abgeschafft wird, gehen wir erstmal von der weiteren Gültigkeit der Art. 20, 28 GG (Sozialstaat) aus.

    #280397

    Das ist wie Rente, nur dass man dafür nicht alt und grantig sein muss. Wenn wolli seine paar Mark in Bier umgesetzt hat und im Forum Threads kaputtlöscht, muss er keine Angst haben, den Rest des Monats zu hungern. Solche Spezies gab es schon immer und wird es immer geben.

    Ich als Mitleser frage mich, was das soll. Also, @ronny, was soll das? Soll das witzig sein?

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