Startseite Foren Halle (Saale) Mindestlohn

  • Dieses Thema hat 86 Antworten und 20 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 6 Jahre, 6 Monaten von Anonym.
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  • #142048

    Nun fasst euch doch mal alle an die eigene Nase. Alle wollen immer alles so billig wie möglich, aber zur besten Qualität. Das geht aber nicht. Und nicht jeder selbstständige ist gleich reich. Ich möchte euch mal sehen, nach 55-60 Stunden Arbeit die Woche im Laden. Nach Geschäftsschluss noch die Bestellungen machen, den Laden putzen, Inventur machen usw. Wenn für euch dann gerade mal selber nur ein Hungerlohn übrig bleibt, ihr euch aber keine Angestellt leisten könnt, weil diese euch halbtags das Doppelte kostet von dem was für euch selbst übrig bleibt, obwohl die Arbeit locker dafür da ist. Daran ist diese Geiz-ist-geil-Mentalität schuld. Alle wollen einen hohen Lohn, aber keiner ist bereit, dafür Geld auszugeben.

    Selbsständig bedeutet nicht gleich reich. Und nicht jeder Selbsständige ist ein Verbrecher. Und auch nicht jeder Selbstständige rennt zum Amt um aufzustocken, obwohl ihm das bei dem geringen Verdienst zustehen würde. Aber das heißt nicht, dass er gleich überflüssig ist. Was wäre den zum Beispiel alle kleinen Postfilialen in Halle zu machen würden und ihr müsste euch alle auf der Hauptpost anstellen. Viel Spass dabei. Und es gibt viele andere kleine Läden, die ums Überleben kämpfen. Und immer wenn einer wegfällt wird gejammert. Aber nichts dagegen getan. Und dies ist nicht Aufgabe der Politik, sondern unsere.

    #142092

    interessiert überhaupt nicht, ob irgendein geschäftsinhaber „reich“ ist. niemand wird dazu gezwungen. wenn er zu wenig erwirtschaftet, wird sein geschäft nicht gebraucht oder es taugt nichts oder beides. diese fakten dürfen nicht auf dem rücken der angestellten und steuerzahler ausgeglichen werden.

    „alle wollen einen hohen lohn“ – du nicht, @buffy? möchtst du z.b. freiwillig zukünftig nur noch für den halben stundenlohn arbeiten, um mal mit gutem beispiel voranzugehen?
    was du unter „hoch“ verstehst, könnte man auch noch fragen… könnte es nicht vielleicht sein, dass viele mit ihrem verdienst immer weniger mit den hiesigen lebenshaltungskosten mithalten können und sie deshalb mehr (oder besser weniger wenig) wollen? Bei großen teilen der arbeitnehmer geht es bei ständig steigenden preisen für fast alles überhaupt nicht um luxus, sondern um standard, der kaum noch oder bereits nicht mehr gehalten werden kann.

    aufstockerei bei vollzeit-arbeitenden dürfte es überhaupt nicht geben. der indirekte arbeitszwang verbannt die arbeitnehmer allesamt in eine grundsätzlich schwache position gegenüber arbeitgebern und nur deshalb gibt es seit 10 jahren die sich massenhaft ausbreitenden niedriglöhne.
    der endlich eingeführte aktuelle mindestlohn verringert aber letztlich oft nur die höhe der aufstockung und ist durch ausnahmeregelungen so durchlöchert, dass er durch arbeitgeber leicht umgangen werden kann.

    zur orientierung: 2013 lag die grenze, ab der jemand offiziell als armutsgefährdet gilt, bei 979 euro im monat.
    zum indirekten arbeitszwang: da niemand „zumutbare“ arbeit ablehnen darf, weil ihm sonst (und zwar entgegen des urteils des bundesverfassungsgerichts, welches 2010 die grundsicherung auf hartz4-niveau als nicht zu unterschreitendes existenzminimum festlegte) der entzug der existenzsichernden mittel droht, aber essen und wohnen muss schließlich jeder.

    #142096

    @zirkadian dein Standard möchte ich mal gerne wissen. Der heutige Standard ist doch eigentlich Luxus. Lebensmittel werden in Hülle und Fülle weggeschmissen. Mindestens zwei Flachbildfernseher und das neuste Handy muss es auch immer sein. Ich sage nicht, dass jemand für Hungerlohn arbeiten soll. Aber warum wird einem selbstständigen dass zugemutet. Alle tun immer scheinheilig, jeder soll ordentlich bezahlt werden, wenn dann die Preise steigen wird gejammert. Obwohl bei logischem Denken, jeden klar sein müsste, dass mit den Preisen vorher, kein Angestellter vernünftig bezahlt werden kann. Stell dir vor die vielen Kleinen Unternehmen machen zu, wie du es forderst. Stehen dann auf einmal beim Amt. Erkläre mal den Älteren Menschen, dass ihr kleines Geschäft im Dorf schließen muss. Das einzige wo Sie hin kommen ohne Auto. Ich bin auch der Meinung, dass Arbeit sich lohnen muss. Aber kann nicht jedem selbstständigen gleich unterstellen, dass er alle bescheißt. Ich gehe zum Beispiel lieber in einen kleinen Geschäftinhaber geführten Laden und gebe ein bisschen mehr Geld aus. Da spare ich lieber beim Luxus. Es muss nicht immer das neuste sein. Ich bin auch der Meinung, dass Arbeit sich lohnen muss. Aber dafür muss man auch bereit sein einen höheren Preis zu bezahlen.

    Solche Leute wie du möchte ich gerne mal arbeiten sehen. 6 Tage die Woche 10 Stunden pro Tag. Krankheit gibts nicht, weil selbstständig = selbst und ständig.

    Und bevor du fragst: nein ich bin nicht selbsständig, aber ich habe Respekt vor jedem, der es wagt. Und wenn er sich dann noch ein bisschen vom Amt bezuschusssen lässt, bis das Geschäft läuft, ist dass noch immer besser, als wenn er sich komplett vom Amt aushalten lässt. Seine Angestellten muss er natürlich vernünftig bezahlen, denn die sind dafür ja Angestellte. Aber dann sollen Sie auch nicht meckern, wenn es mal besser läuft und der Chef auf einmal etwas mehr verdient als Sie. Ein kleiner selbsständiger arbeitet dafür sehr Hart. “Ohne Arbeit früh bis spät, wird Dir nichts geraten. Der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten.”

    #142203

    @buffy
    standard könnte man mit dem durchschnitt gleichsetzen. durchschnitt ist nicht „immer das neueste handy und mindestens 2 flachbildfernseher“.
    und welche „kleinen geschäfte im dorf“ meinst du denn, vielleicht alle die, die vor x jahren längst dichtgemacht haben? in welchem dorf gibt es überhaupt noch irgendeinen laden? wird doch alles nur noch per „mobilem konsum“ für das nötigste versorgt.

    die vielen kleinen „unternehmer“, die „dann beim amt stehen“ sind bisher welche, die zwar nicht selber beim „amt“ stehen, aber überhaupt keine probleme damit hatten, für sich und ihr einkommen unterbezahlte angestellte arbeiten zu lassen und diese nach der arbeit zum „amt“ zwecks aufstockung zu schicken. diesem unhaltbaren zustand wurde nun wenigstens ein klein wenig der riegel vorgeschoben.

    unternehmen, die schlecht geführt und/oder nicht wirklich gebraucht werden, gehen nun hoffentlich bald ein und werden nicht künstlich durch ausgebeutete angestellte am leben erhalten. umso besser ist es für die ordentlich geführten geschäfte, für die auch tatsächlicher bedarf da ist. die können dann wenigstens ihre angestellten auch ordentlich bezahlen.

    #142242

    “Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder schlichtweg zu doof.”

    Das hat sie doch recht.

    Ein Blick in das Gesetz zeigt, dass es mit dem Stundenzettel nicht getan ist, Frau Fahimi. In der Praxis zeigt sich, dass gerade das Problem der Generalunternehmerhaftung einen hohen finanziellen Aufwand darstellt und dazu noch ein hohes finanzielles Risiko.

    Für die Einhaltung des Mindestlohnes beim Subunternehmer und dessen Subunternehmer (Kettenhaftung) gerade stehen zu müssen, wenn man diese nicht permanent überwacht, ist m.E. weltfremd.

    #142260

    @zirkadian

    Du rückst Dir die Welt wohl so zurecht wie es Dir passt was ? Der Markt wird es also richten. Kann man sehr gut an der Monostruktur in der Großstadt Halle sehen wie das „funktioniert“. Wann warst Du selbst eigentlich zum letzten mal im Umland oder Dorf in der Region?

    Wenn Unternehmer und Angestellte beim Amt stehen haben wir was genau gewonnen ? Nach Deiner Aussage also einen Mehrlohn bei jenen welche am Markt noch übrig bleiben. Glaubst Du das eigentlich wirklich ? Zahlst Du selbst auch entsprechend mehr für Dienstleistungen ?

    Das es erst mal Menschen mit Initiative braucht damit überhaupt auch nur ein Arbeitsplatz entsteht kann sich hier wohl keiner vorstellen. Warum genau haben wir denn eine sinkende Existenzgründer-Quote ? Weil die sowieso zu blöd sind Lohnzettel auszufüllen ?

    #142286

    Nee, weil alle lukrativen Bereiche schon von anderen ausreichend abgedeckt wurden, bzw. die neu zu schaffenden den Markt nicht richtig eingeschätzt haben und wegen Mangel an Nachfrage eingegangen sind.

    Wo sollten denn deiner wertgeschätzten Meinung noch Existenzen gegründet werden? Was sollten sie anbieten??? Da geht es nämlich schon los. Das Produkt mag zwar einzigartig sein, aber wenn es keiner braucht, oder es jeder selbst machen kann oder selbst macht, ist es witzlos, darauf eine Existenz zu gründen… und das hat bitte kaum waas mit Lohnzettel zu tun. Zuerst wird der Gründer wohl selbst auf die Beine und in die Puschen kommen müssen, ehe er Lohn zahlen kann…

    Aber es war ja so einfach „Wenn ihnen das hier nicht reicht, gehen sie doch aufs Amt aufstocken…“ damit ist nun Schicht…

    #142298

    Ich gebe @zirkadian und @Schulze recht.

    #143324

    Wenn Unternehmer und Angestellte beim Amt stehen haben wir was genau gewonnen ?

    es stehen dann sogenannte „unternehmer“ beim „amt“, die nicht in der lage waren, ein unternehmen realitätsnah über längere zeit (gründungsphase mal ausgenommen) erfolgreich zu führen. ihre „fähigkeiten“ und/oder ideen als „unternehmer“ unter aktuellen marktbedingungen sind also ungenügend oder nicht ausreichend nachgefragt und dafür gibt es die realistische quittung. was daran nun schlimm sein soll?
    die angestellten, die dann nicht für einen arbeitsentwertenden hungerlohn bei diesem „unternehmer“ arbeiten, werden entweder woanders ordentlich für ordentliche arbeit bezahlt wie sich das gehört oder aber sie müssen zumindest nicht für geld auf hartz4-niveau für einen loser den dreck wegräumen (und nebenbei die arbeitslosen-statistik fälschen).

    was daran außerdem schlimm sein soll, eine realistische arbeitslosen-statistik zu haben? warum ist es irgendwie peinlich, sich der realität zu stellen? es werden eben heute nicht mehr alle arbeitsfähigen für den hiesigen arbeitsmarkt gebraucht, das ist eigentlich ein grund zur freude und niemandes „schuld“.

    vom staat werden die nichtgebrauchten so oder so finanziert, warum also sollten sie dafür sorgen müssen, einem anderen genauso ungebrauchten das gefühl zu geben, er wäre was besseres, nur weil er sich unternehmer nennt? ein wirklicher unternehmer ist jemand, der den lohn seiner angestellten (und sein eigenes einkommen) mit seinem unternehmen SELBST erwirtschaftet. jemand, der die löhne dauerhaft vom staat aufstocken lässt, ist nichts weiter als ein HOCHSTAPLER.

    #143325

    Du bist ja ein ganz schlauer….
    Wenn du heutzutage als kleiner Handwerker einen Auftrag bekommst…diesen ordnungsgemäß ausführst…und dann dein Geld nicht bekommst kann dich das schon in finanzielle Schwierigkeiten bringen.Ehe du dir dein Geld erklagt hast vergeht viel Zeit.
    Du kannst heutzutage kaum Rücklagen bilden um sowas abzufangen. Das klappt einmal vielleicht auch ein zweites mal aber dann ist Schluss.

    #143328

    Du bist ja ein ganz schlauer….
    Wenn du heutzutage als kleiner Handwerker einen Auftrag bekommst…diesen ordnungsgemäß ausführst…und dann dein Geld nicht bekommst…

    die lösung kann nicht sein, dass sich der „kleine Handwerker“ seine angestellten dauerhaft (außerhalb der gründungsphase) vom staat subventionieren lässt.

    #143330

    Stimmt…die Lösung wäre eine bessere Zahlungsmoral und eine anständige Preisgestaltung…denn Geiz ist nicht für alle geil.

    #143381

    normalo, sowas muß man aber als beim „Unternehmer“ inzwischen als bekannt voraussetzen und deshalb nicht mit nur Krediten ein Unternehmen aufbauen wollen. Die finanzielle Decke reicht leider bei vielen dieser „Art“ nur von Frühstück bis Mittag; jedoch kann eine Schlechtbezahlung auch nicht das Mittel dagegen sein. Schließlich kann der Angestellte nix für die Fehler von Kunden oder Unternehmer…

    #143388

    Stimmt…die Lösung wäre eine bessere Zahlungsmoral und eine anständige Preisgestaltung…denn Geiz ist nicht für alle geil.

    die preisgestaltung obliegt ja wohl dem jeweiligen anbieter von waren oder dienstleistungen, der immer die balance finden muss zwischen den preisen der konkurrenz und seiner eigenen wirtschaftlichkeit.
    die zahlungsmoral wäre wohl zu verbessern, indem man gesetzliche rahmenbedingungen schafft, die erheblichen druck (z.b. durch enge zeitliche/ juristische spielräume) auf schuldner ausübt.

    aber weil gerade von moral die rede ist: was erwartest du denn noch für eine moral in einem land, wo unmoralisches verhalten zumindest indirekt gefördert wird? die einen zahlen nicht oder nicht rechtzeitig für erbrachte leistungen als kunde, die anderen zahlen zuwenig für erbrachte leistung als arbeitgeber und da sind wir wieder am kern des themas: niedriglohn, der bei vollzeit nicht zum leben reicht, ist jenseits moralischen verhaltens und seit mindestens 10 jahren politisch gewollt und gefördert – das wird nun durch den mindestlohn wenigstens notdürftig ein wenig eingeschränkt. natürlich gäbe es bessere lösungen, aber dafür fehlt bisher der politische wille.

    #143416

    Ich könnte für Dich laufen den LIKE-Button drücken… wann wird der hier mal eingeführt???

    #143420

    Fakt dürfte doch aber sein, dass bestimmte Dienstleistungen, z.B. die Taxis, weniger genutzt werden, wenn die Preise zu sehr steigen. Also werden dort Arbeitsplätze verloren gehen.

    #143423

    wolli, aber die Frage sei doch gestattet, was da für „Arbeitsplätze“ verloren gehen.

    Im Umkehrschluss müßte man dann wohl manche Dienstleistungen so billig machen, daß sie im Übermaß genutzt würden? da bin ich konsequent anderer Meinung… ich möchte als ÖV- und Slebstfahrer nicht den Mercedes und das Eigenheim des Taxiunternehmers mitfinanzieren, und wenn es über den Umweg des Aufstockens sei.
    Taxifahren gehört nicht zur Daseinsvorsorge, sondern ist ein Dienstleistungsangebot. Der Dienstleister, sprich der Fahrer, hat das Recht, angemessen bezahlt zu werden. Der Dienst selbst muß dazu kalkulatorisch auf eigenen Füßen stehen, sprich, preislich untersetzt sein.
    Die Menschen werden sich in jedem Falle etwas anderes suchen…

    #143425

    Fakt dürfte doch aber sein, dass bestimmte Dienstleistungen, z.B. die Taxis, weniger genutzt werden, wenn die Preise zu sehr steigen. Also werden dort Arbeitsplätze verloren gehen.“

    Es geht niemandem etwas verloren, wenn im Gegenzug die Steuerbelastungen sinken, die für die Niedriglöhner über aufstockendes Hartz IV von uns allen bezahlt wurden.

    Unter Umständen ist es jetzt mit der kapitalistische Raffgier der Niedriglohne-Unternehmer zu Ende. Aber das ist auch gut so.

    #143525

    Denkspiel:
    Ich bin ein kapitalistischer Niedriglohnunternehmer. Habe Fünf Angestellte welche 12Euro die Stunde bekommen. Jetzt sage ich zu denen ab morgen gibt es nur noch 8,50Euro die Stunde. Da die Angestellten nicht einverstanden sind (logisch) werde ich diese nach und nach austauschen. Am Ende habe ich nur noch Fünf Angestellte mit je 8,50Euro pro Stunde im Unternehmen. Ich könnte theoretisch nun noch einen Angestellten mehr beschäftigen, hätte mehr Freizeit, hätte noch Geld gespart und einen Arbeitsplatz geschaffen.

    #143536

    Es geht niemandem etwas verloren, wenn im Gegenzug die Steuerbelastungen sinken, die für die Niedriglöhner über aufstockendes Hartz IV von uns allen bezahlt wurden.

    *** Unterschreib. Das ist der Punkt. ***

    #143537

    Rosine, du wirst aber Probleme haben, die Leute wegen des Mindestlohnes auszutauschen und gleichwertige Kräfte, eingearbeitet und erfahren, dafür zu finden… Die gehen, wenn überhaupt, dann noch lieber in die Zeitarbeit mit Tarif über 9,36 plus Zulagen…

    #143539

    <div class=“d4p-bbt-quote-title“>Stadt_für_Kinder schrieb:</div>
    Es geht niemandem etwas verloren, wenn im Gegenzug die Steuerbelastungen sinken, die für die Niedriglöhner über aufstockendes Hartz IV von uns allen bezahlt wurden.

    *** Unterschreib. Das ist der Punkt. ***

    Endlich mal jemand, der es begriffen hat und dazu nicht hunderte von Worten verschwendet.

    #143616

    Denkspiel:
    Ich bin ein kapitalistischer Niedriglohnunternehmer. Habe Fünf Angestellte welche 12Euro die Stunde bekommen. Jetzt sage ich zu denen ab morgen gibt es nur noch 8,50Euro die Stunde. Da die Angestellten nicht einverstanden sind (logisch) werde ich diese nach und nach austauschen. Am Ende habe ich nur noch Fünf Angestellte mit je 8,50Euro pro Stunde im Unternehmen. Ich könnte theoretisch nun noch einen Angestellten mehr beschäftigen, hätte mehr Freizeit, hätte noch Geld gespart und einen Arbeitsplatz geschaffen.

    Was soll dein „Denkspiel“? Offensichtlich gehörtest du bis jetzt eben nicht zu den Niedriglohnunternehmern, sondern hast mehr bzw entsprechend eines Tarifvertrages bezahlt. Du bist also gar nicht vom Mindestlohn betroffen….warum meldest du dich dann jetzt und beschwerst dich?

    #143650

    @ HowdyM

    Du hast meinen Beitrag gelesen und zitiert, nur begriffen hast du diesen nicht.
    Wo genau beschwere ich mich?

    @ Schulze

    Da gebe ich dir Recht aber eine Zeitarbeitsfirma kann auch nicht die Lösung sein.

    #143670

    Zeitarbeit, die Frage ist, Lösung für wen…

    Für die Beschäftigten, die dort mehr als 8,50 bekommenwenn sie qualifiziert sind, oder für den Entleiher, der um die 25 pro Stunde abdrücken muß…

    Ich habe als Zeitarbeiter schon Festbeschäftigten die Nase gezeigt, weil ich mit meiner E3 1,20 mehr pro Stunde bekommen habe…

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