Startseite Foren Halle (Saale) Merseburger Straße: auch am Riebeckplatz nur noch einspurig?

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  • #145734

    Ganz abgesehen, dass die Stadt nicht die Finanzmittel hat, die östliche Häuserzeile zum Abriss kaufen zu können, kann ich den kürzlich geäußerten Standpunkt der Stadt nicht verstehen, „Straßenschluchten“ erhalten zu wollen.

    #145735

    <div class=“d4p-bbt-quote-title“>Stadt_für_Kinder schrieb:</div>
    Die einspurige Führung hätte einen gewaltigen erzieherischen Effekt. Zwei Spuren werden von gewissen Personen schnell mit einer Autobahn verwechselt.

    Deshalb bin ich auch gegen zwei Spuren für Radfahrer.

    Dir ist es auch nicht zu blöd, ständig den selben Unsinn zu wiederholen. Was du von Radfahrern erwartest entspräche auf der Straße der Situation, dass jedes zweite Auto eine 25 am Heck kleben hätte.

    #145737

    Den ganzen Aufwand treibt man, um Fördergelder zu kassieren und 2 Minuten(!!!) Fahrzeit bei der Bimmel einzusparen…

    Als ob diese Stadt nun wirklich keine anderen Probleme hätte.

    Wäre man doch nur mit der gleichen Intensität an die Förderung und den Aufbau von Industriearbeitsplätzen in der Stadt gegangen…

    #145738

    Der Abschnitt ist schwer beschädigt und dringend sanierungsbedürftig. Und die Stadt versucht über den Umweg Straßenbahn Fremdmittel für die grundhafte Sanierung der Fahrbahnen zu ergattern. Darum geht es, die 2min sind nur der notwendige Vorwand für den Straßenbau.

    #145744

    Anonym

    @hallefornia
    Das liegt daren, dass solche wie Radler mit ihrem Drahtesel gerade mal das Paulusviertel umkreisen, wahrscheinlich auch die KALI in Leipzig und keinen Plan haben, was Pendler täglich ertragen.
    Besserwisserische Ignoranten ohne Sachverstand!
    Ich betrachte mich auch als Radler und es klemmt an vielen Ecken in Halle aber die Merseburger ist für Fahrradfahrer keine Hauptstrecke für Autos aber kaum vernünftig zu umfahren. Wie schon oft und langsam wird es elend ist die HES keine Alternative, da es keine und auch nie geplante vernünftige Anbindung an die Stadt, an den Norden und Westen gibt. Alle anderen Alternativen gehen dann wirklich durch Wohngebiete.
    Es ist der Förderwahn, was die Verwaltungen treibt irrsinnige Ideen umzusetzen, Punkt sind Kostenersprnisse für den Neubau. Wenn Straßenbahnen nur kurze Zeit einen Verkehrsraum belegen, ist es unerklärlich, warum andere Verkehrsteilnehmer dann diesen Raum nicht nutzen dürfen? In der Stadt teilen sich Fahrradfahrer, Autos und Straßenbahnen den Verkehrsraum, muss gehen. So sieht man auf der Merseburger 15 Minuten gähnende Leere auf der Schiene aber der Rest staut sich bis sonstwo hin.

    #145747

    @Daniel: Du fragst, warum keine gemeinsame Spur KfZ/Straßenbahn machbar sei und lieferst zwei Sätze später die Antwort: Staus bei bestehenden 4 Spuren. Problem erkannt?

    Bis 2022 müssen bundesweit alle Haltestellen barrierefrei sein. Leider. Denn das ist enormer Aufwand, der auch technisch Einschränkungen bringt. Nur begründete Ausnahmen sind zulässig. Ein Klappriffelblech ist es nicht. Zu steil, zu zeitaufwändig. Die beste Lösung sind in solchen Fällen überfahrbare Kaps gesichert mit schlafender Ampel. Kosten keinen wertvollen Platz, lassen Menschen vor Geschäften warten (Laufkundschaft) und ermöglichen ohne Zeitverlust die Fzeitvorteile auch auf dem Fußweg von/zur Station zu nutzen.



    @hallefornia

    Absurd ist es nicht. Es ist nur ein bekanntes Beispiel. Schwänkungen. Änderungen und Rückgänge gibt es an vielen anderen Straßen auch. „Alternativlos“ ist nur ein Synonym für „einfallslos“ und wahrlich kein Ruhmesblatt
    Der MIV muss entgegen der Behauptung nicht leiden. Je mehr Menschen zu Fuß gehen, Rad nutzen oder den ÖV(zusammen rund 60% der Wege) umso mehr Platz ist auf der Straße für diejenigen, welche aus Sachzwängen heraus MIV nutzen. Auffällig auch ,dass du in deiner These lauter überspitzende Vokabeln nutzen musst, um wenigstens einen Hauch Plausibilät vorzutäuschen )Abzocke, Sinnlos… usw)



    @museumsratte

    „Regelkonform“ ist schon doof. Alles muss immer stimmen. Naja, der Vorteil ist, dass man so keiner Willkür ausgeliefert ist, sondern prüf- und belastbaren Abläufen. Das zusammenfassende Wort dafür ist „Rechtsstaat“. (Nicht verwechseln mit „bekommt immer Recht“)



    @Schulze

    Den Aufwand betreibt man weniger wegen 0; 1 oder 2 Minuten, sondern damit die Fahrplanminuten immer die gleichen sind. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht im Stau stecken bleiben.

    @Campino
    Da ich angesprochen wurde: Ich umkreise das Paulusviertel nicht. Mir sind die Stadtvietel reichlich schnuppe. Als Pendler weiß und sehe ich, wieviele unterwegs sind, wie lange es dauert.
    Die Merseburger IST keine Radfahrmega-Srecke (wie z.B. die vergleichsweise benannte KarLi in Leipzig, dort rollt täglich die zehnfache Radfahrmenge durch). Warum das so ist, kannst du bestimmt auswändig aufzählen, wenn du dort radelst. Beide Radwegseiten bestehen aus der Aneinanderreihung grober Vorschriftsmissachtungen (Abstände, Breiten, Baukörper, Oberfächenbeschaffenheit usw.) und sidn das Gegenteil von nutzbar. Muss das so schlecht bleiben?

    Und wenn sich der Rest „bis sonstwohin“ staut, frage ich mich, warum der angeblich so bevorzugte ÖV nicht genutzt wird, wenn er so schnell und easy ist? Warum nicht gelaufen wird? Oder geradelt? Oder staut es sich doch nicht so arg, wie behauptet wird? Irgendwie muss der MIV ja sooo attraktiv sein, dass er so überbordend genutzt wird. Da beißt sich was… Und: Nicht vergessen: 60 bis 75 % des MIV sind Spaß und Freizeitverkehr, am Sonntag 99%.

    #145753

    Nicht vergessen: 60 bis 75 % des MIV sind Spaß und Freizeitverkehr, am Sonntag 99%.

    Quelle?

    #145762

    Übrigens gab es heute einen Unfall auf der Europachaussee. Zu der Zeit gab´s auf der Merseburger dann auf beiden Spuren (!) Stau vom Hauptbahnhof bis zum S-Bahnhof Rosengarten.

    Das beweist doch ganz praktisch den Entlastungseffekt der HES.

    #145764

    Wenn alle mit dem Auto fahren wollen, gehört Stau dazu. So einfach ist das.

    #145765

    @Adiop

    http://www.google.ie/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0CCAQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.cipra.org%2Fde%2Fdossiers%2F4%2F120_de%2Fat_download%2Ffile&ei=y0cRVf71FeLP7gaB84GgDQ&usg=AFQjCNGvEKwL9loWSilMqehkqxxWSv8i_A&bvm=bv.89184060,d.ZGU Gleich auf Seite 2, die Abgrenzung umfasst als NIcht-Freizeitverkehr Berufswege und Ausbildungswege, somit ist alles andere Spaß- und Freizeitverkehr.

    Allgemeine Unterlagen gibt es u.a. hier:
    Allgemein zur Systematik: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/vkw/ivs/srv/2013/Schlusskonferenz/SrV2013-Abschluss_Ahrens_2014-11-10.pdf

    Weitere Quellen finden sich in nicht enden wollender Menge…

    #145770

    @Adiop


    Soso, aus 2003, somit bereits völlig veraltet und dann noch für den Bereich Schweiz.
    Und der wissenschaftliche Backround einer Hochschule, Uni oder eines Institutes fehlt.
    Dann noch ein Dr. oec der lt. Vita zu jedem Schei** seinen Senf dazu gibt.

    Allgemeine Unterlagen gibt es u.a. hier:
    Allgemein zur Systematik: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/vkw/ivs/srv/2013/Schlusskonferenz/SrV2013-Abschluss_Ahrens_2014-11-10.pdf

    Dieser Vortrag ist interessanter. Allerdings sind einige Diagramme schlecht oder gar nicht beschriftet (ab Folie 27). Und sosehr finde ich den Rückgang des MIV wochentags nun auch wieder nicht, somit auch die Zunahme des ÖPNV. Zumal die km-Leistung des MIV gegenüber dem ÖPNV zugenommen hat (SrV-Städtepegel 13 Städte).

    #145773

    Gleich auf Seite 2, die Abgrenzung umfasst als NIcht-Freizeitverkehr Berufswege und Ausbildungswege, somit ist alles andere Spaß- und Freizeitverkehr.

    Vonn 99% Freizeitverkehr am Sonntag steht da nichts.

    Weitere Quellen finden sich in nicht enden wollender Menge…

    Eine würde mir reichen.

    #145776

    @ Daniel

    ich erlaube mir mal, user Adiop zu zitieren, auf deine These hin, dass erst von Entlastungen gesprochen werden kann, wenn HES + A143 fertig sind:

    Zitat:

    „Quelle?“

    Zitatende

    #145780

    Und noch einmal: Auf dem hier in Rede stehenden Abschnitt kannste vielleicht mitm W50 in der Spur bleiben; mit den großen 40-Tonnern schaffen es die Berufskraftfahrer nicht. D.h. der Abschnitt ist heute schon zu schmal für 4 Spuren.

    #145786

    Dann wird es ja auf der Bürgerversammlung am Donnerstag, dem 26. März 2015, 18 Uhr im Stadthaus, Marktplatz 2 heiß hergehen.
    Ich bin für überfahrbare Gleiskörper analog Delitzscher Straße, Beibehaltung von 4 Fahrspuren und Kapplösungen für die Haltestellen.

    #145787

    Das liegt daren, dass solche wie Radler mit ihrem Drahtesel gerade mal das Paulusviertel umkreisen, wahrscheinlich auch die KALI in Leipzig und keinen Plan haben, was Pendler täglich ertragen.

    Ooooch, die armen Pendler; was die jeden Tag für Folterqualen ertragen müssen, wenn sie allein bequem in ihren beheizten, lärmgedämmten Fahrzeugen sitzen und ihren Lieblingsradiosender hören dürfen.

    Fakt ist aber das viele Fahrten alternativlos sind, auch wenn sie nicht zwingend beruflich bedingt sind.

    Da ist es wieder, das Merkelsche Totschlagargument „alternativlos“. Eine Alternative gibt es immer: gar nicht fahren. Gerade wenn eine Fahrt nicht beruflich bedingt ist, gibt es kaum einen Grund, warum es keine Alternative dazu geben sollte. Und nur weil man mit dem Auto fahren kann, heißt es nicht, dass man mit dem Auto fahren muss. Übertragen bedeutet das auch: nur weil es das Auto möglich macht, bestimmte Wege zu erledigen, die ohne nicht gingen, heißt das nicht, dass man diese Wege unbedingt erledigen muss – und wir reden hier immernoch über Spaß-/Freizeitverkehr.

    #145789

    Nur, daß man das eben nicht so klar abgrenzen kann…

    Und Alternative heißt ja noch immer, eine andere Möglichkeit der erledigung/Durchführung zu haben. Keine Durchführung ist auch keine Alternative…

    #145794

    Die Betrachtungen zum Radverkehr in Leipzig mögen zwar interessant sein, dennoch haben wir aktuell als Grundübel in Halle das Problem der nicht ausreichenden Breite im Bereich zwischen Riebeckplatz und Pfännerhöhe.

    Die Schienen müssen heutzutage weiter auseinander gelegt werden. Wie man im Bereich der Torstraße sehen kann, Die Fuß und Radwege müssen heute ebenfalls breiter gestaltet werden, als dies Anfang der 1990er Jahre noch der Fall war.

    Ich persönlich halte von dieser Überbreiten Spur überhaupt nichts. Das Ding wird eine Unfallhäufung nach sich ziehen und die denkbar schlechteste aller Lösungen sein. Ich würde eher für eine andere Lösung plädieren. Man könnte den stadtauswärtigen Fuß und Radverkehr durchaus auch über die Turmstraße führen.

    #145795

    Warum sollen ausgerechnet diejenigen mit Umwegen belastet werden, die dafür selbst strampeln oder laufen müssen? Den Umweg könnten doch sitzbequem mit Musik und klimatisiert die PKWs über die HES nehmen. 🙂

    Die überbreiten Spuren führen anderswo nicht zu mehr Unfällen. Sonst wären sie nicht zulässig. Und selbst Halles PKW-Fahrer werden damit klar kommen.

    #145796

    Anonym

    Warum sollen ausgerechnet diejenigen mit Umwegen belastet werden, die dafür selbst strampeln oder laufen müssen?

    Schon wegen der Umwelt! Kürzere Wege – weniger Abgas, weniger Feinstaub. Das sollte dir nicht egal sein.

    Außerdem ist ein Trennung des Verkehrs nach Größe bzw. Vorhandensein der Knautschzone gar nicht so verkehrt. Der moralisch-ethische Vorteil als Radfahrer oder Fußgänger nützt dir ja nichts, wenn du im Radkasten vom LKW klemmst.

    #145797

    das ist doch Humbug! Der LKW fährt doch nicht über den Fußweg.

    Und diejenigen die die Umwelt gar nicht mit Abgasen belasten, sollen den Dummen spielen? Nein, eher steht das Aufkommen angesichts des immensen Spaß- und Freizeitanteils zur Diskussion. Insofern: Die Abgase sind mir nicht egal!

    #145800

    Ich denke, es führt kein Weg an der geplanten Lösung vorbei. Hauptsache, man will jetzt nicht die Zweispurigkeit der Merseburger von der der Nordseite her einführen.

    #145801

    Warum sollen ausgerechnet diejenigen mit Umwegen belastet werden, die dafür selbst strampeln oder laufen müssen? Den Umweg könnten doch sitzbequem mit Musik und klimatisiert die PKWs über die HES nehmen.

    Es sind aber nur 1% Durchgangsvekehr. Das ist dann Unsinn.

    #145802

    Nein, eher steht das Aufkommen angesichts des immensen Spaß- und Freizeitanteils zur Diskussion.

    Selten so gelacht… wie groß ist der „immense Anteil“??? 1, 2, 5%

    Glaubst du wohl selbst nicht, daß die da nur langfahren, um ihre Autos an der Haltestelle zu zeigen…

    Wenn allerdings Arbeit und alles was damit noch zusammenhängt, als Spaß und Freizeit einzustufen ist, solltest du nochmal dein Weltbild überlegen…

    #145805

    Wie soll das mit der eigens von der Verkehrsplanung ermittelten Querschnittsbelegung von 29-34 000 KFZ/16 h auf dem letzten Abschnitt der Merseburger Straße vor dem Riebeckplatz funktionieren?

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