Startseite Foren Halle (Saale) Merseburger Straße: auch am Riebeckplatz nur noch einspurig?

Dieses Thema enthält 561 Antworten und 57 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  auaa vor 3 Jahre.

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  • #152858

    Bei einem gemeinsamen Fuß- und Radweg direkt an der Hauswand darf man auch ruhig mal das überraschende Phänomen des plötzlich aus des Haus kommenenden Anliegers (zu Fuß) mit einkalkulieren. Jeder Radfahrer und auch viele Fußgänger kennen das sicher zu Genüge. Da sind 2,50 m dann ganz schnell zu wenig.

    Ein fröhlich aus der Haustür springendes Kind überwindet 2m spielend – da hab ich auch schon ne Vollbremsung in der Reilstraße hingelegt.

    Aber Hauptsache die armen Autofahrer können 2spurig um die Wette fahren…

    #152905

    Klar und freilich, aus dem Staistischen Landesamt springt ein fröhliches Kind, oder aus der Polizeidirektion… vom Schmidt ganz zu schweigen. Und auf der andern Seite sieht es kaum anders aus…

    #152915

    Ein fröhlich aus der Haustür springendes Kind überwindet 2m spielend – da hab ich auch schon ne Vollbremsung in der Reilstraße hingelegt.

    Aber Hauptsache die armen Autofahrer können 2spurig um die Wette fahren…

    Also wenn du schon bei genormten Breiten unangemessen fährst dann können wir da 10m Radweg bauen.

    3.05m reichen locker für 3 Teilnehmer. Aber Hauptsache die Radfahrer können um die Wette fahren und müssen keinen Phantomkindern ausweichen…

    #152930

    Folgender Artikel ist aus der Wirtschaftswoche und nicht aus einem Ökofundamentalkampfblatt:

    http://www.wiwo.de/technologie/auto/rad-dem-fahrrad-gehoert-die-zukunft/11649620.html

    #152933

    Also nochmal für alle, die es immernoch nicht verstanden haben: Das Problem ist nicht, dass ein Radfahrer nicht auf einem (halbleeren) Gehweg fahren kann, sondern dass bei einer solchen Praxis das Selbstverständnis, die Auffassung verschiebt, mit der Fahrradfahrer allgemein wahrgenommen werden. Das verfestigt ja nur die Denkweise, dass Radfahrer an den Rand gehören und nicht als Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden. Das verfestigt auch die Denkweise – schon im Kindes- und Jugendalter – dass ein Fahrrad kein ernstzunehmendes Verkehrsmittel ist, sondern nur Freizeit- und Kinderspielzeug. Dieses Denken ist vor allem in den USA verbreitet, und man frage sich mal, woher das wohl kommt?

    Es ist nunmehr seit mindestens 40 Jahren wissenschaftlich untersucht worden, welche Auswirkungen die Dominanz des Autoverkehrs auf das Leben und die Lebensqualität in einer Stadt hat und welche Effekte eine Änderung der Prioritäten zur Erhöhung der Attraktivität des Radfahrens zur Folge haben. Man muss doch schon wirklich dumm sein, wenn man das alles ignorieren will, nur weil irgendeine IHK-Lobbygruppe und ein paar alte, dickbäuchige Herren Angst vor dem Mega-Stau verbreiten.

    Fahrräder gehören auf die Straße, nicht auf den Gehweg, Punkt! Dieses Denken muss in der Verkehrspolitik sowie auch in der Verkehrserziehung endlich mal ankommen. Und innerhalb einer Stadt muss der Straßenverkehr sich an die Gegenwart nichtmotorisierter Menschen anpassen, nicht andersrum! Und jeder Radfahrer mehr ist ein Autofahrer weniger auf der Straße, auch das sollte man bedenken. Wenn wir weiterhin Radwege nur bauen (oder Gehwege für Radfahrer freigeben), damit Radfahrer aus dem Weg der Autofahrer ferngehalten werden, dann wird sich niemals was am Verkehr verbessern.

    #152934

    Hurra! (Sorry ist mir spontan rausgerutscht.)

    Herr Zahlensalat,
    so sehe ich das auch.
    Leider hat die hallesche CDU-SPD-Fraktion noch viele alte, dickbäuchige Herren (einige eher geistig dickbäuchig) in ihren Reihen sitzen, die außerdem noch Angst vorm Autofahrer-„Volkszorn“ haben.

    #152936

    Liest hier irgend jemand auch mal die zahlreichen Links die ja angeblich so passend als Argument für Halle sind ?

    In übergroßer Mehrheit wird da genau das Gegenteil von dem gemacht was Hr. Zahlenschrott hier schreibt. Die Radfahrer erhalten eigene Straßen, eigene Wege, eigene Brücken. Und wenn vorhandene Straßen in der Breite reduziert werden dann niemals die einzige Hauptachse. Es sei denn die Stadt ist übervoll von Arbeitsplätzen und kann es sich leisten eine Maut zu nehmen um den Verkehr zu regulieren aber im Ergebnis auch sozial! zu selektieren. Das ist natürlich absolut relevant und wichtig für Halle.

    #152941

    Anonym

    Fahrräder gehören auf die Straße, nicht auf den Gehweg

    Hinsichtlich der eigenen Wahrnehmung ist es vielleicht auch sinnvoll, festzustellen, dass eine Straße aus mehreren Verkehrsflächen besteht bzw. bestehen kann. Dazu gehören, neben der Fahrbahn (hauptsächlich für Fahrzeuge aller Art), auch Gehwege, Radwege, Parkplätze usw.

    Dementsprechend sind Fahrräder auf einem Gehweg bereits auf der Straße. Und auf der Straße gelten Verhaltensweisen, die ein Miteinander möglich machen sollen. Diese Regeln sind natürlich auf die jeweilige Verkehrsart ausgerichtet. Auf der Fahrbahn, die hauptsächlich von motorisierten Fahrzeugen genutzt wird, gelten andere Regeln, als auf Wegen, die von Fußgängern genutzt werden. Da ist es nicht zuviel verlangt, dass an Fahrradfahrer auf (freigegebenen) Gehwegen andere Anforderungen gestellt werden, als an Fahrradfahrer, die sich gegen Autofahrer behaupten müssen.

    #152942

    ……niemals die einzige Hauptachse.

    Jawoll, die Hauptachse ist zu verteidigen, bis zum letzten Autofahrer!!!

    #152944

    ……niemals die einzige Hauptachse.

    Jawoll, die Hauptachse ist zu verteidigen, bis zum letzten Autofahrer!!!

    Du liest also gar nicht oder verstehst nicht was Du hier als „Argument“ verlinkst. Ehrlich gesagt bin ich nicht wirklich überrascht. Nur so nebenbei die Information steckt in dem Adjektiv vor dem Substantiv.

    #152947

    wenn ich das alles lese bekomme ich Ausschlag. natürlich jedem seine Meinung…aber Leute…wenn ich zum Arzt gehe sage ich ihm auch nicht die Diagnose…Er ist Fachmann auf seinem Gebiet. So sollte es auch hier sein. Sollte !!! ich finde es schlimm wenn die Politik sich in Fachfragen einmischt… Wo kommen solche Ideen her, angeblich einen Rückbau zu machen weil es im Gesetz steht… Sorry… Die Stadt muss die Haltestellen Barriere frei umbauen um Gelder aus einen Fördertopf zu erhalten. Keiner sagt das man umbauen muss. erst recht nicht jetzt. Die B 91 war immer schon eine Durchgangstrasse . Wer glaubt das sei in Zukunft nicht mehr so? der Verkehr nimmt doch ständig zu… überall. Warum gerade hier nicht. Ich bin mir auch sicher das es Ausnahmen gibt bezüglich der Gehwegbreiten. Wieviel Menschen laufen am Kaffee Böhme in 24 Stunden da entlang ? Und wie viel Autos Fahren dort ???? das beantwortet doch alles. Natürlich müssen Fussgänger und Radfahrer auch ihren Platz bekommen. Viel schlimmer finde ich am Riebeckplatz die Rechtsabbieger Spur zurück zu bauen weil es angeblich ein Unfallschwerpunkt ist. Und dann oben zwei links Abbieger in die E. Weise Str. Sorry..selbst die DDR Planer wussten es besser und richteten eine sogenante Block Umfahrung über die Meseberg Str. ein.. Warum darf das nicht mehr so sein. Zum Schluss vielleicht einen Tip an die Stadt Halle. Es gibt in Halle eine Landesstrassenbaubehörde. Sie ist zwar vom Land,aber dort arbeiten Fachleute der Strassenbauverwaltung. Sie müssen sich auch im Kommunalen Bereich auskennen. Jede Strasse ist ja einen Verbindung mehrerer Orte

    #152961

    Du liest also gar nicht oder verstehst nicht was Du hier als “Argument” verlinkst. Ehrlich gesagt bin ich nicht wirklich überrascht. Nur so nebenbei die Information steckt in dem Adjektiv vor dem Substantiv.

    Nein, ich lese das alles nicht, um es dann so zu verstehen, wie du es gern hättest. 😉

    Mir ging es, wie in dem Artikel vor allem um den Beginn eines grundsätzlichen Umdenkens bzgl. Stadt-Verkehr, vor allem auch in Hinblick auf den Fahrradverkehr, der in Halle manchmal eher wie ein notwendiges Übel am Rande betrachtet wird.
    Die einzige Hauptachse ist die Merseburger imho vor allem, weil alles dafür getan wurde, dass es so ist. Das muss aber nicht so bleiben. Der Verkehr ist nachweislich zurückgegangen und außerdem wird die HES ja auch mal fertig sein. Das wurde hier aber alles schon gefühlte 100 mal durchdiskutiert……..

    #152962

    Also wenn du schon bei genormten Breiten unangemessen fährst dann können wir da 10m Radweg bauen.

    3.05m reichen locker für 3 Teilnehmer. Aber Hauptsache die Radfahrer können um die Wette fahren und müssen keinen Phantomkindern ausweichen…

    Ist das so etwas wie Paranoia, dass du berichtete Erfahrungen konsequent in Zweifel ziehst? Und was ist bei dir unangemessen? 30km/h? 25? 20? 15? 10?

    Es waren ungefähr 20. Und wenn da ein Kind aus dem Hauseingang hüpft, was macht man da? Richtig, bremsen. Da nicht absehbar war ob das Kind noch ein paar Schritte weiter in die gleiche Richtung macht half nur die vorsorgliche Vollbremsung. Solche heiklen Situationen ließen sich vermeiden, wenn man auf der Straße fährt.

    #152980

    Anonym

    Und was ist bei dir unangemessen?

    Die Frage kannst du dir selbst beantworten: Angemessen ist die Geschwindigkeit, bei der man, ohne sich oder andere zu gefährden, ausweichen und/oder zum Stillstand kommen kann.

    Nachdem du ja ein erfahrener Verkehrsteilnehmer bist, kannst du selbst einschätzen, welche Geschwindigkeit in der Reilstraße auf dem Gehweg angemessen ist.

    Solche heiklen Situationen ließen sich vermeiden, wenn man auf der Straße fährt.

    Es soll bereits hüpfende Kinder auf der Straße (Fahrbahn) gegeben haben!

    #152982

    Angemessen ist die Geschwindigkeit, bei der man, ohne sich oder andere zu gefährden, ausweichen und/oder zum Stillstand kommen kann.

    Nachdem du ja ein erfahrener Verkehrsteilnehmer bist, kannst du selbst einschätzen, welche Geschwindigkeit in der Reilstraße auf dem Gehweg angemessen ist.

    So, und nun darf ich dich daran erinnern, was als Überschrift über diesem Thread steht.

    Es geht um die Vollsanierung eines Straßenabschnittes und das Ansinnen, zugunsten vierer Kfz-Spuren den „Kompromiss“ einzugehen, Rad- und Fußwege schmal oder kombiniert anzulegen.

    Des weiteren erinnere ich noch einmal an das Thema Elektromobilität und daran, dass Pedelecs bis zu 25km/h elektrisch den Vorwärtsdrang unterstützen.

    Wie hat also ein moderner Radweg an einer modernen Straße auszusehen? Er hat so auszusehen, dass man guten Gewissens 25km/h fahren kann. Ist das zu viel verlangt? Ist das verwerflich im Vergleich zu der Forderung der Autofahrer, dort vierspurig mit 50+x fahren zu wollen?

    #152987

    Anonym

    Überschrift über diesem Thread

    Och Mann, geraldo, die gleiche Überlegung stellst du natürlich in jeder Straße an, inkl. der Merseburger Straße, sofern du da mit dem Fahrrad lang darfst.

    Und wie Schulze schon schrieb: die hüpfenden Kinder und schmusenden Pärchen werden sich in diesem Bereich der Merseburger Straße in Grenzen halten. Du wirst weiterhin dort lang brettern können.

    Des weiteren erinnere ich noch einmal an das Thema Elektromobilität

    Die Mehrzahl der 3er BMW-Fahrer (stellvertretend für echte Sportwagenfahrer) haben sich in geschlossenen Ortschaften unter Kontrolle und fahren nicht 160+ km/h.

    Autofahrer, dort vierspurig mit 50+x fahren zu wollen?

    Du verwechselst dürfen mit können und wollen!

    #152988

    Auf diese Argumentation habe ich geradezu gewartet. Gleichwohl erwarte ich auch OHNE Akku, dass ich auf neu gebauten Straßen oder Radwegen mit Durchschnittsgeschwindigkeit oberhalb 20km/h von A nach B gelangen darf und dass es sich dabei keineswegs um eine unangemessene Erwartung handelt.

    Übrigens gehört die Merseburger nach dem Radverkehrskonzept der Stadt Halle zu den Routen mit Priorität (Route Ammendorf – Stadtzentrum).

    #152989

    Anonym

    Darfst du doch auch! Bisher ist keine Geschwindigkeitsbeschränkung für Fahrräder mit oder ohne Strom zu erwarten! Immer rinn in de Pedale!

    DU hast doch von Nahtoderfahrungen aus der Reilstraße berichtet.

    #152990

    Ich habe davon berichtet, was man auf zu schmalen Rad- und Fußwegen, die zu dicht an den Häusern und zu weit entfernt von der Fahrbahn angelegt sind, so passieren kann.

    Das war auch keine „Nahtoderfahrung“, aber eine Situation, auf die ich gerne verzichten kann. Und ich habe die imho angemessene Forderung aufgestellt, dass man auch aus diesen Gründen so nicht neu bauen sollte.

    #152991

    Anonym

    Dann solltest bitte auch berücksichtigen, dass deine damals gefahrenen bzw. geschätzten 20 km/h gerade noch nicht zu schnell waren. Bei elektrischen 25 oder 30 km/h würdest du jetzt vielleicht andere Sorgen haben, als deinen Zeitverlust auf dem kurzen Stück Merseburger.

    Und nicht so gebaut wie in der Reilstraße wurde schon: stadtauswärts keine, stadteinwärts nur wenige, an einer stark befahrenen Bundesstraße liegende Wohnhäuser. Da kommen so schnell keine jungen Familien hin.

    Nur diese blöden Ampeln…

    #152998

    Angemessen ist die Geschwindigkeit, bei der man, ohne sich oder andere zu gefährden, ausweichen und/oder zum Stillstand kommen kann.

    Na dann möchte ich dich ab sofort nur noch in Schrittgeschwindigkeit fahren sehen.

    Pinollek (und andere), du willst offensichtlich gar nicht verstehen, worum es hier geht. Ich habe es vorher schon groß und breit erklärt. Es geht nicht darum, dass man als Radfahrer auf einem (fast leeren) Gehweg nicht schnell fahren könnte, sondern darum, dass Radfahrer im Verkehr wahrgenommen werden müssen, sonst bürgert sich bei Autofahrern die Auffassung ein (bzw. verfestigt sich), dass Radfahrer nich auf die Straße gehören, und entsprechend ändert sich das Fahrverhalten (der Autofahrer). Das ist ein psychologischer Effekt, keine Frage der technischen Möglichkeit. Es ist egal, ob nun genau an dieser Stelle in der Merseburger Straße wenige oder keine Fußgänger unterwegs sind, Radfahrer müssen auf die Straße (bzw. Fahrbahn, um es einigen oberpingeligen Mitforisten recht zu machen), um bei den Autofahrern ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass sie auch ein Teil des Stadtverkehrs sind. Ich habe – wenn es das Sicherheitsgefühl erhöht – an der besagten Stelle nichts gegen einen separaten Radweg, aber auf gleicher Höhe wie die Fahrbahn, nicht erhöht wie ein Fußweg.

    #153009

    Anonym

    Na dann möchte ich dich ab sofort nur noch in Schrittgeschwindigkeit fahren sehen.

    Du verkennst, dass ich nicht fordere, dass geraldo mit angemessener Geschwindigkeit fährt, sondern, dass das die Antwort auf seine Frage war.
    Abgesehen davon: Mit dem Auto habe ich – wie die Mehrzahl der Autofahrer – eine unangemessen hohe Geschwindigkeit. Ansonsten bewege ich mich tatsächlich die meiste Zeit mit Schrittgeschwindigkeit. 🙂

    Ich habe es vorher schon groß und breit erklärt.

    Ich weiß nicht, wo du in den letzten 20 bis 30 Jahren warst, aber die von dir befürchtete Situation der wenig, gar nicht oder jedenfalls schlecht wahrgenommenen Radfahrer ist seit langem Realität! Vielleicht bist du gar nicht so alt, dass du es noch anders kennst?!

    Es ist egal, ob nun genau an dieser Stelle in der Merseburger Straße

    Laut Überschrift und geraldos Ausführungen nicht. Natürlich steht hinter einem kleinen Problem stets ein größeres. Aber es bietet sich nunmal an, anhand der konkreten Situation darüber zu diskutieren.

    ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass [Radfahrer] auch ein Teil des Stadtverkehrs sind

    Ebenso sind Fußgänger ein Teil des Straßenverkehrs (ich weiß, oberpingelig). Bei kombinierten Rad- und Fußwegen müssen sich eben die beiden Verkehrsformen arrangieren. Darum ging es in den letzten Beiträgen. Die gleiche Forderung, die du an die Kombination Kfz-Verkehr/Radfahrer stellst.

    #153011

    Der Gedanke von @Binärcode, dass die Radfahrer auf die Fahrbahn gehören, ist nicht von der Hand zu weisen, denn in der Elsa-Brandström-Straße, Vogelweide und in der Mansfelder Straße vor dem MMZ hat man doch zunehmend auch Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt.
    Ferner mißt man hier an der kurzen Engstelle am Eichamt mit zweierlei Maß für die Radwegbreite. Auf der anderen Straßenseite soll eine Radwegbreite (stadtauswärts) von 1,50 m ausreichen und für den Fußweg von 2,13 m.Vor und hinter der Engstelle soll der Radweg eine Breite von 2,10 m! haben.Durch Reduzierung ebenfalls auf 1,50 m oder noch etwas kleiner, könnte
    die gewonnene Breite der Erhaltng der 2.Fahrspur auf der Straße zu Gute kommen. Auch sollte die HAVAG endlich mal Farbe bekennen, warum sie unbedingt eine Gleiskörperbreite von 6,40 m benötigt, denn bisher waren es nur ca.5,50 m.

    #153030

    Was ein paar Meter Kompromisslösung mit der Grundsatzdiskussion zu tun haben weiß ich jetzt auch nicht. Aber im Zweifel bedarf es dann auch härteren Kontrollen und besserer Schulung der Radfahrer. Ein nicht geringer Teil der Räder entspricht, im Gegensatz zu einer äußerst geringen Zahl an Autos, nicht der StVo. Zudem wurden Autofahrer mal geschult und bei zu groben Verstößen wird ihnen die Berechtigung des Fahrzeug führens entzogen. Solche Strafen gibt es für Radfahrer viel zu selten.

    #153033

    Es geht nicht „um ein paar Meter“. Und da solche „Kompromisse“ an anderer Stelle dann genauso gefordert werden – da gehts dann vielleicht nicht um Spurbreiten, sondern bspw. um Parkplätze und Ladezonen – kommt im Endeffekt eine ständige Benachteiligung des Radverkehrs dabei heraus.

    Und deine Allgemeinplätze in Sachen StVO kannst du dir sonstwohin stecken. Aber ja, du musst ja deinem Nicknamen gerecht werden.

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