Startseite Foren Halle (Saale) Land spart: Großknast in Halle wird kleiner

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  • #38359

    Land spart: Großknast in Halle wird kleiner

    @olafschubert schrieb:
    “Daneben soll geprüft werden, ob eine Sanierung der bestehenden Gefängnisse Roter Ochse und Raßnitz billiger wird als der Neubau.”

    Ach was – Frau Kolb hatte doch den Mega-Neubau bisher als alternativlos dargestellt?

    #38368

    Sanierung des Roten Ochen billiger?
    Geradezu lächerlich! Da gibt es doch maximal einen neuen Anstrich!

    #76152
    #76227

    Natürlich brauchen wir keinen Großknast mehr, wenn wir vorher das Personal der Ermittlungsbehörden zusammengestrichen haben.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahre, 5 Monaten von admin.
    #76236

    Doch, Großknast ist unbedingt nötig, wenn nach der nächsten Revolution die Magdeburger Regierungskriminellen einsitzen müssen…

    #76246

    In den Bereichen Kultur und Bildung soll in Sachsen-Anhalt massiv gespart werden, aber eben habe ich auf der Website des Landtages einen Hinweis darauf gefunden, dass die ebenfalls in der Frohen Zukunft sich befindende, staatlich betriebene Sozialtherapeutische Abteilung möglicherweise in die JVA Burg verlegt werden soll. Wie der aufmerksame Leser aus den Medien weiss, die JVA Burg ist ein sogenanntes PPP-Projekt, wo die Firma Kötter die meisten Dienste übernimmt, und wo das Land von Bilfinger-Berger die JVA für teures Geld mietet. Die MZ berichtete ausführlich im April 2013, als bekannt wurde, dass dieses PPP-Projekt viel mehr Geld verschlingt als ursprünglich vom Ministerium der Justiz angegeben. Der Landesrechnungshof schlug Alarm und war mit Kritik nicht zimperlich. Es wurde auch bekannt, dass das PPP-Projekt an der Börse gehandelt wird und Anleger aus Großbritannien und USA eine sichere Rendite von 7 % erhalten, während das Land Sachsen-Anhalt brav und zuverlässig bezahlt, ein Traum für jeden Anleger. Sollte nun eine weitere und sehr kostspielige Einrichtung wie die Sozialtherapeutische Abteilung in die JVA Burg verlegt werden, befürchte ich eine weitere Kostenexplosion oder aber massive Qualitätseinbußen, denn eine solche Abteilung ist für die Behandlung von schwer gestörten Sexualstraftätern und anderen gefährlichen Straftätern zuständig. Im April 2013 wurde im Landtag gefordert, dass die bestehenden Verträge mit der Firma Kötter im Bereich der therapeutischen Versorgung der Gefangenen gekündigt werden sollen, denn diese Firma schafft es nicht, entsprechend ausgebildetes Personal anzuwerben und zu halten. Wie soll das werden, wenn nun diese Firma auch noch die Sozialtherapeutische Abteilung zugesprochen bekommt??????? Beim nächsten Opfer eines Wiederholungstäters ist das Geschrei dann wieder groß! Einerseits wird an Kultur und Bildung gespart, andererseits werden solche – aus meiner Sicht – Fehlentscheidungen getroffen, und das am Bürger vorbei, der die Zusammenhänge nicht versteht, da sie sehr komplex sind.

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